Zurückversetzung Neuanmietung Polizeidienstgebäude Bielefeld Innenstadt

Polizeipräsidium Bielefeld

Neuanmietung eines Polizeidienstgebäudes im Auswahlgebiet Bielefeld-Innenstadt für das Polizeipräsidium Bielefeld.
Der Auftragnehmer muss ein Grundstück anbieten, auf dem er das Polizeidienstgebäude errichtet (Neu- oder Umbau) und an den Auftraggeber vermieten wird.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-12-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-09-28 Auftragsbekanntmachung
2020-12-16 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2020-09-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Polizeirevieren
Referenznummer: 01/2020
Kurze Beschreibung:
Neuanmietung eines Polizeidienstgebäudes im Auswahlgebiet Bielefeld-Innenstadt für das Polizeipräsidium Bielefeld. Der Auftragnehmer muss ein Grundstück anbieten, auf dem er das Polizeidienstgebäude errichtet (Neu- oder Umbau) und an den Auftraggeber vermieten wird.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Polizeirevieren 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bau von Polizeirevieren 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Polizeipräsidium Bielefeld
Postanschrift: Kurt-Schumacher-Straße 44-46
Postleitzahl: 33615
Postort: Bielefeld
Kontakt
Internetadresse: https://bielefeld.polizei.nrw/ 🌏
E-Mail: pgneuanmietung.bielefeld@polizei.nrw.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYR3D6W6/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYR3D6W6 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-28 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 192-460450
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 005-005959
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Fortführung der Anforderungen aus Ziff. II.2.4) des Bekanntmachungstextes: Den Bewerbern steht offen, mit ihrem Teilnahmeantrag mehrere, jedoch maximal drei, geeignete Grundstücke zu benennen. Dabei können auch mehrere Bewerber dasselbe Grundstück anbieten. Sollten sich mehrere Grundstücke als geeignet erweisen, muss der Bewerber nach Aufforderung zur Angebotsabgabe entscheiden, für welches seiner geeigneten Grundstücke er ein Angebot abgeben will. Wird nicht mindestens ein solches Grundstück angeboten, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Der Auftragnehmer muss spätestens bis zur Übergabe des Mietobjektes durch Vorlage eines Grundbuchauszuges nachweisen, dass er als Eigentümer oder Erbbauberechtigter des Grundstücks im Grundbuch eingetragen ist, auf dem das neue Dienstgebäude errichtet wird. Da die Lage des Grundstücks und seine Größe entscheidenden Einfluss auf die Qualität und die Preise der angebotenen Leistungen haben werden, wird der Auftraggeber die Grundstückseigenschaften bei der späteren Wertung der Angebote berücksichtigen. Bekanntmachungs-ID: CXPNYR3D6W6.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neuanmietung eines Polizeidienstgebäudes im Auswahlgebiet Bielefeld-Innenstadt für das Polizeipräsidium Bielefeld.
Der Auftragnehmer muss ein Grundstück anbieten, auf dem er das Polizeidienstgebäude errichtet (Neu- oder Umbau) und an den Auftraggeber vermieten wird.
Zur Anmietung eines Polizeidienstgebäudes Bielefeld wird ein europaweites Ausschreibungsverfahren für die Vergabe von Vermietungs- und den hiermit verbundenen Bauleistungen durchgeführt. Mit dieser Bekanntmachung werden nach erfolgter Zurückversetzung des Vergabeverfahrens überarbeitete Bewerbungsbedingungen veröffentlicht.
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Auftraggeber ist das Land Nordrhein-Westfalen, dieses vertreten durch das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, dieses wiederum vertreten durch das Polizeipräsidium Bielefeld.
Auftragsgegenstand ist der Abschluss eines Mietvertrages über ein nach den Anforderungen des Auftraggebers zu planendes und zu errichtendes/umzubauendes Polizeidienstgebäude auf einem im definierten Auswahlgebiet in der Bielefelder Innenstadt gelegenen und vom Auftragnehmer bereitzustellenden Grundstück einschließlich verschiedener typischer Leistungen des Gebäudebetriebes. Der Auftragnehmer hat im Rahmen seiner Planungs- und Bauleistung polizeispezifische technische Anforderungen zu berücksichtigen bzw. umzusetzen. Nähere Einzelheiten zum Auswahlgebiet sind der Darstellung als Anlage D.A.030 zu diesem Teilnahmewettbewerb zu entnehmen.
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Die Übergabe des Mietobjektes hat im Zeitraum zwischen dem 1.1.2024 und dem 31.12.2024 zu erfolgen.
Die mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Grundstücke werden hinsichtlich ihrer Lage, ihrer verkehrlichen Erschließung und funktionalen Anforderungen anhand der folgenden Kriterien geprüft (Hinweis: Die Nicht-Erfüllung des Lage-, Erschließungs- oder des Funktionskriteriums führt zum Ausschluss!):
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— Lage: Das Grundstück muss im Auswahlgebiet (Stadtgebiet Bielefeld-Innenstadt) liegen. Die Grenze des Auswahlgebiets verläuft auf Straßen (Begrenzungsstraßen bzw. einer Bahnlinie). Teilbereiche des Grundstücks können auch außerhalb des Auswahlgebiets liegen, sofern sich zumindest die postalische Anschrift innerhalb des Auswahlgebiets befindet.
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Das Auswahlgebiet in der Bielefelder Innenstadt umfasst den dargestellten
Bereich, umschlossen von folgenden Straßen / Bahnlinien:
— Kreuzstraße von Adenauerplatz bis Niederwall;
— in der Verlängerung Detmolder Str. von Haus Nr. 2 bis Haus Nr. 52;
— August-Bebel-Straße ab Detmolder Str. bis Haus Nr. 167;
— Oelmühlenstraße von Haus Nr. 1 bis Haus Einmündung Spindel Straße;
— Spindelstraße ab Oelmühlenstraße bis Oststraße;
— Oststraße ab Haus Nr. 15a bis Huberstraße;
— in der Verlängerung Huberstraße;
— in der Verlängerung Am Stadtholz bis Eckendorfer Straße;
— Eckendorfer Straße von Kreuzung Am Stadtholz bis Einmündung Walther-Rathenau-Straße;
— Walther-Rathenau-Straße ab Eckendorfer Straße bis Herforder Str.;
— in der Verlängerung Beckhausstraße bis Bahnüberführung;
— Bahnlinie in süd-westlicher Richtung bis Stapenhorststraße.
Stapenhorststraße zwischen Ostwestfalendamm und Alfred-Bozi-Straße;
— Alfred-Bozi-Straße von Stapenhorststraße bis Adenauerplatz.
Verkehrliche Erschließung: Das Grundstück muss über eine öffentliche Straße aus mindestens 2 Richtungen sowie über mindestens eine zweispurige Grundstücksein-/ -ausfahrt und eine einspurige Notein-/ -ausfahrt erreichbar sein, wobei beide Zufahrten zur Grundstücksein- und -ausfahrt zugelassen sein bzw. werden müssen.
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Die zweispurige Hauptzufahrt führt auf eine öffentliche Straße, die keine Einbahnstraße ist. Das Grundstück darf nicht ausschließlich innerhalb einer verkehrsberuhigten Zone oder Fuß-gängerzone liegen, so dass die zweispurige Grundstücksein-/ -ausfahrt und/oder die einspurige Notein-/ -ausfahrt von dem angebotenen Grundstück in eine verkehrsberuhigte Zone und/oder Fußgängerzone führen.
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Das Grundstück darf nicht ausschließlich in einer Sackgasse liegen.
Das Grundstück darf nicht so liegen, dass die zweispurige Grundstücksein-/ -ausfahrt und die einspurige Notein-/ -ausfahrt über ein Gelände führen, das Zugangsbeschränkungen aufweist oder zukünftig aufweisen kann. Das Grundstück darf nicht so liegen, dass Gegebenheiten im Verkehrsraum bei mindestens einer der beiden Grundstücksein-/ -ausfahrten die Erreichbarkeit der nächsten Haupterschließungsstraße nachhaltig behindern könnten (Schienenquerverkehr, Zugbrücke oder ähnliches).
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Funktionale Anforderungen: Im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung wird anhand der eingereichten Unterlagen ermittelt, ob das Grundstück grundsätzlich dazu geeignet ist, die für die Abbildung der Raumanforderungen innerhalb von Gebäuden und Außenflächen notwendige Programmfläche (DIN277 NUF 1-6) von 11 109 m
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Bei den 3 vorgenannten Kriterien handelt es sich jeweils um Ausschlusskriterien. Wird das Lage-, Erschließungs- oder das Funktionskriterium nicht erfüllt, so erfolgt der Ausschluss des Grundstücks aus dem Verfahren.
Die Angabe des Grundstücks ist zwingende Voraussetzung für die Abgabe eines ersten Angebotes im Verhandlungsverfahren. Insoweit werden im Sinne eines Ausschlusskriteriums nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebotes aufgefordert, die mit ihrem Teilnahmeantrag erklären, dass sie bereits über ein geeignetes Grundstück verfügen, auf dem die erforderlichen baulichen Anlagen zukünftig untergebracht werden können, oder aber erklären, ein geeignetes Grundstück in das Vergabeverfahren einbringen zu können und die diesbezüglich geforderten Nachweise und Erklärungen zum geforderten Zeitpunkt im Verfahren beibringen zu können.
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Fortführung des Textes aus Platzgründen im Bekanntmachungsformular unter Ziff. VI.3).
Dauer: 240 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Mietvertrag sieht eine Laufzeit von 20 Jahren vor. Für den Auftraggeber gibt es eine (einseitige) Verlängerungsoption für einmalig 5 Jahre.
Beschreibung der Optionen:
Der Mietvertrag sieht eine Laufzeit von 20 Jahren vor. Für den Auftraggeber gibt es eine (einseitige) Verlängerungsoption für einmalig 5 Jahre.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Auswahlgebiet Bielefeld-Innenstadt, Bielefeld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Eignungsnachweise des Bewerbers und – wenn auseinanderfallend – des Bauausführenden und des Objektplaners:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB; Eigenerklärungen zum wettbewerbskonformen Verhalten, zum Korruptionsbekämpfungsgesetz NRW und zur Bekämpfung der Schwarzarbeit; Eigenerklärung zur Einhaltung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung; Eigenerklärung, dass bislang der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen wurde (der Auftraggeber behält sich vor, auf gesondertes Verlangen, Unbedenklichkeitsbescheinigung(en) des Finanzamtes (in Kopie) anzufordern; diese dürfen zum Ablauf der Frist zur Einreichung des gesondert angeforderten Auszugs nicht älter als 3 Monate sein).
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Der Auftraggeber behält sich vor, einen Auszug (in Kopie) aus dem Gewerbezentralregister des Bundesamtes für Justiz bzw. einen Auszug aus dem Bundeszentralregister (bei ausländischen Bietern eine gleichwertige und in die deutsche Sprache übersetzte Bescheinigung der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes) anzufordern. Die Bescheinigung darf zum Ablauf der Frist zur Einreichung des gesondert angeforderten Auszugs nicht älter als 3 Monate sein.
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Nur für die Objektplanung: Nachweis in Kopie, dass eine Mitgliedschaft in einer berufsständischen Kammer (etwa Architektenkammer Nordrhein-Westfalen) besteht bzw. bei ausländischen Bietern eine gleichwertige Mitgliedschaft in ihrem Herkunftsstaat. Hierzu ist eine entsprechende Bestätigung der Kammer (bzw. bei ausländischen Bietern einer entsprechenden Einrichtung in deutscher Übersetzung) über die Mitgliedschaft vorzulegen. Wichtig: Teilnahmeberechtigt ist nur, wer nach nationalem Recht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architektin/Architekt“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/Architektin tätig zu werden. Dies gilt sowohl hinsichtlich teilnehmender natürlicher Personen als auch teilnehmender juristischer Personen. Bei juristischen Personen genügt, wenn mindestens ein Angestellter die Berechtigung aufweist. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Amtsblatt ABl.EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
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Nur für den Bewerber: Eigenerklärung Beihilfenrecht (diese Erklärung ist nur dann vom Bewerber abzugeben, wenn das von ihm angebotene Grundstück im Eigentum der öffentlichen Hand steht oder er es bereits von der öffentlichen Hand erworben hat. Sofern der Bewerber mehrere Grundstücke der öffentlichen Hand anbietet, ist diese Erklärung für jedes Grundstück gesondert abzugeben).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Eignungsnachweise des Bewerbers und – wenn auseinanderfallend – des Bauausführenden und des Objektplaners:
Vermieter: Jahresgesamtumsatz aus Vermietungsleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Form einer Eigenerklärung;
Bauausführender: Jahresgesamtumsatz aus Bauleistungen im Hochbau der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Form einer Eigenerklärung;
Objektplaner: Jahresgesamtumsatz aus Planungsleistungen im Hochbau (§§ 33 ff. HOAI) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Form einer Eigenerklärung.
Mindeststandards:
Mindestanforderung an den Jahresumsatz Vermieter: Jahresumsatz gleich/größer 350 000,00 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
Mindestanforderung an den Jahresumsatz Bauausführender: Jahresumsatz gleich/größer 13 000 000,00 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
Mindestanforderung an den Jahresumsatz Objektplaner: Jahresumsatz gleich/größer 250 000,00 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Eignungsnachweise des Bewerbers und – wenn auseinanderfallend – des Bauausführenden und des Objektplaners: Referenzen für die Objektplanung und für die Bauausführung in Form von Eigenerklärungen.
Mindeststandards:
Jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft muss mind. eine vergleichbare Referenz für die Objektplanung und für die Bauausführung vorlegen. Anderenfalls wird der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen. Vergleichbar sind die Referenzen, die mindestens die folgenden Kriterien erfüllen:
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1. Bauausführender: Projektreferenz Gebäude
Mindestanforderung an das Referenzgebäude:
— abgeschlossenes Projekt, Fertigstellung: Rechtsgeschäftliche Abnahme zwischen dem 1.7.2015 und dem Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichnung der Teilnahmeanträge;
— Nutzung: Büro- oder Verwaltungsgebäude;
— Erbrachte Leistung: Bauleistung;
— Größe: gleich/größer 10 000 m
2. Objektplaner: Projektreferenz Gebäude
— abgeschlossenes Projekt, Übergabe Genehmigungsplanung: Zwischen dem 1.7.2013 und dem Schlusstermin zur Einreichung der Teilnahmeanträge;
— Erbrachte Leistung: Leistungen nach § 34 HOAI mindestens LPH 2 bis 4;
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (BVB TVgG NRW).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahlentscheidung, welche Bewerber, deren Teilnahmeanträge die formalen Kriterien und Mindestkriterien (vgl. Ziff. II. 2.4) sowie III. 1) dieser Bekanntmachung und Ziff. 3a) des Verfahrensbriefes) erfüllen, für die Angebotsphase zugelassen werden, wird anhand der eingereichten Referenzen für die Bereiche „Bauausführung“ sowie „Objektplanung“ vorgenommen. Dabei gehen jeweils die 5 am besten bewerteten Referenzen je Bewerber/Bewerbergemeinschaft in die Eignungswertung ein. Es steht den Bewerbern für die Zwecke der Auswahlentscheidung frei, mehr oder weniger als 5 Referenzen einzureichen.
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1. Bauausführender – Projektreferenz Gebäude
Mindestanforderung an das Referenzgebäude:
— abgeschlossenes Projekt, Fertigstellung: Rechtsgeschäftliche Abnahme zwischen dem 1.7.2015 und dem Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge;
— Nutzung: Büro- oder Verwaltungsgebäude;
— Erbrachte Leistung: Bauleistung;
— Größe: gleich/größer 10 000 m
Wird mit 0,5 Pkt. je Referenz bewertet (Grundbewertung).
Zusatzanforderung an das Referenzgebäude:
— Gebäude für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wird mit 0,5 Pkt. je Referenz zusätzlich bewertet, wenn Mindest- und Zusatzanforderungen für die genannte Referenz erfüllt sind (Zusatzbewertung).
Gesamtgewichtung 50 %, max. erreichbare Punktzahl 5. Max. 1 Punkt je Referenz (Grundbewertung 0,5 Pkt. + Zusatzbewertung 0,5 Pkt.), Gesamtpunktzahl je nach Anzahl der erreichten Punkte je Referenz. Sofern mehr als 5 Referenzen eingereicht werden, werden die besten 5 Referenzen für die Bewertung herangezogen.
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2. Objektplaner – Projektreferenz Gebäude
— abgeschlossenes Projekt, Übergabe Genehmigungsplanung: Zwischen dem 1.7.2013 und dem Schlusstermin zur Einreichung der Teilnahmeanträge;
— Erbrachte Leistung: Leistungen nach § 34 HOAI mindestens LPH 2 bis 4;
— Gebäude für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS); Wird mit 0,5 Pkt. je Referenz zusätzlich bewertet, wenn Mindest- und Zusatzanforderungen für die genannte Referenz erfüllt sind (Zusatzbewertung).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-02-08 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Städtebauliche Anordnung der Liegenschaft und architektonische Gestaltung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 2,5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Grundstück
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Raum- und Funktionsprogramm
Qualitätskriterium (Gewichtung): 22,5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Baukonstruktion, Technischen Anlagen und Freianlagen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Preis (Gewichtung): 50

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYR3D6W6/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Streitbörger PartGmbB
Postanschrift: Adenauerplatz 4
Postleitzahl: 33602
Kontaktperson: Herr Dr. Bremke
Telefon: +49 52191414-19 📞
E-Mail: t.bremke@streitboerger.de 📧
Fax: +49 52191414-885 📠
Land: Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.streitboerger.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Fortführung der Anforderungen aus Ziff. II.2.4) des Bekanntmachungstextes:
Den Bewerbern steht offen, mit ihrem Teilnahmeantrag mehrere, jedoch maximal drei, geeignete Grundstücke zu benennen. Dabei können auch mehrere Bewerber dasselbe Grundstück anbieten. Sollten sich mehrere Grundstücke als geeignet erweisen, muss der Bewerber nach Aufforderung zur Angebotsabgabe entscheiden, für welches seiner geeigneten Grundstücke er ein Angebot abgeben will. Wird nicht mindestens ein solches Grundstück angeboten, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Der Auftragnehmer muss spätestens bis zur Übergabe des Mietobjektes durch Vorlage eines Grundbuchauszuges nachweisen, dass er als Eigentümer oder Erbbauberechtigter des Grundstücks im Grundbuch eingetragen ist, auf dem das neue Dienstgebäude errichtet wird. Da die Lage des Grundstücks und seine Größe entscheidenden Einfluss auf die Qualität und die Preise der angebotenen Leistungen haben werden, wird der Auftraggeber die Grundstückseigenschaften bei der späteren Wertung der Angebote berücksichtigen.
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Bekanntmachungs-ID: CXPNYR3D6W6.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251411-3607 📞
E-Mail: ingeborg.diemon-wies@brms.nrw.de 📧
Fax: +49 251411-2165 📠
Internetadresse: www.brms.nrw.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
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3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2020/S 192-460450 (2020-09-28)
Ergänzende Angaben (2020-12-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neuanmietung eines Polizeidienstgebäudes im Auswahlgebiet Bielefeld-Innenstadt für das Polizeipräsidium Bielefeld. Der Auftragnehmer muss ein Grundstück anbieten, auf dem er das Polizeidienstgebäude errichtet (Neu- oder Umbau) und an den Auftraggeber vermieten wird.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Vermietung oder Verkauf von Grundstücken 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-16 📅
Einreichungsfrist: 2021-01-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 248-616229
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 192-460450
ABl. S-Ausgabe: 248
Quelle: OJS 2020/S 248-616229 (2020-12-16)