Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen in den LP 1 bis 9.
Die Wirtschaftseinheit (WE) 0021, Badener Ring 28-44, Bayernring 25-28 b, Boelckestraße 12-22, Loewenhardtdamm 23-39 besteht aus 6-geschossigen (KG, EG -Hochparterre, 4 Obergeschosse sowie ein nicht ausgebautes Dachgeschoss) Häusern. Diese mit Walmdach versehene, kammförmige Wohnblockbebauung mit 6 Zeilen in Nord-Süd-Richtung und halboffenen Höfen liegt in einem allgemeinen Wohngebiet. Sie besteht aus 590 vermieteten Wohnungen mit 47 211 m Wohnfläche und 5 vermieteten Gewerbeeinheiten mit 357 m Nutzfläche. Die Wohnanlage wurde 1930 bis 1931 nach Entwürfen von Fritz Bräuning und den Brüdern Ernst und Günther Paulus errichtet. Sie steht seit ca. 1997 unter Denkmalschutz.
Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen in der denkmalgeschützte Altbausanierung erarbeiten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-03-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-02-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: 2021-Generalplanung denkmalgerechte Sanierung Badener Ring
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen in den LP 1 bis 9.
Die Wirtschaftseinheit (WE) 0021, Badener Ring 28-44, Bayernring 25-28 b,...”
Kurze Beschreibung
Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen in den LP 1 bis 9.
Die Wirtschaftseinheit (WE) 0021, Badener Ring 28-44, Bayernring 25-28 b, Boelckestraße 12-22, Loewenhardtdamm 23-39 besteht aus 6-geschossigen (KG, EG -Hochparterre, 4 Obergeschosse sowie ein nicht ausgebautes Dachgeschoss) Häusern. Diese mit Walmdach versehene, kammförmige Wohnblockbebauung mit 6 Zeilen in Nord-Süd-Richtung und halboffenen Höfen liegt in einem allgemeinen Wohngebiet. Sie besteht aus 590 vermieteten Wohnungen mit 47 211 m Wohnfläche und 5 vermieteten Gewerbeeinheiten mit 357 m Nutzfläche. Die Wohnanlage wurde 1930 bis 1931 nach Entwürfen von Fritz Bräuning und den Brüdern Ernst und Günther Paulus errichtet. Sie steht seit ca. 1997 unter Denkmalschutz.
Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen in der denkmalgeschützte Altbausanierung erarbeiten.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 4 000 000 💰
1️⃣
Ort der Leistung: Berlin🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Seit 1924 steht die „Stadt und Land“ Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt ein. Die „Stadt und Land“...”
Beschreibung der Beschaffung
Seit 1924 steht die „Stadt und Land“ Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt ein. Die „Stadt und Land“ Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist ein städtisches Wohnungsbauunternehmen im Eigentum des Landes Berlin mit rund 50 000 eigenen Wohnungen, etwa 780 Gewerbeeinheiten und ca. 9 000 für Dritte verwaltete Mieteinheiten in den Bezirken Neukölln, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Marzahn-Hellersdorf sowie in Neuenhagen und Fredersdorf im Land Brandenburg. Die „Stadt und Land“ bewirtschaftet ihre Bestände wirtschaftlich, sozial ausgewogen und ökologisch. Sie übernimmt als kommunales Unternehmen Verantwortung für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung großer Quartiere und Stadtteile Berlins. Die Wirtschaftseinheit (WE) 0021, Badener Ring 28-44, Bayernring 25-28 b, Boelckestraße 12-22, Loewenhardtdamm 23-39 besteht aus 6-geschossigen (KG, EG -Hochparterre, 4 Obergeschosse sowie ein nicht ausgebautes Dachgeschoss) Häusern. Diese mit Walmdach versehene, kammförmige Wohnblockbebauung mit 6 Zeilen in Nord-Süd-Richtung und halboffenen Höfen liegt in einem allgemeinen Wohngebiet. Sie besteht aus 590 vermieteten Wohnungen mit 47 211 m Wohnfläche und 5 vermieteten Gewerbeeinheiten mit 357 m Nutzfläche. Die Wohnanlage wurde 1930 bis 1931 nach Entwürfen von Fritz Bräuning und den Brüdern Ernst und Günther Paulus errichtet. Sie steht seit ca. 1997 unter Denkmalschutz. Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen in den LP 1-9 HOAI. Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen in der denkmalgeschützte Altbausanierung erarbeiten. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt in einer gewerkeorientierten Einzelvergabe auf Basis von Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis auf Einheitspreisbasis. Der AN hat im Rahmen seiner Planung insbesondere das Vorhandensein von Gefahrstoffen und Schadstoffen, potenziell anfallende gefährliche und nicht gefährliche Abfälle zu berücksichtigen. Die im Gebäude vorhandene Schadstoffe müssen während der Sanierung gemäß den geltenden gesetzlichen Vorgaben rückgebaut und entsorgt werden. Ein Anspruch auf die komplette Beauftragung der Leistungen besteht nicht. Im Rahmen der Planung kann es zu Änderungen zur Art und Umfang der zu bearbeitenden Leistung kommen. In Vorbereitung auf die Umsetzung der Maßnahmen wurde durch das Büro GNEISE Planungs- und Beratungsgesellschaft GmbH eine Machbarkeitsstudie erstellt, die den Vergabeunterlagen beigefügt ist. Darüber hinaus ist das Büro GNEISE Planungs- und Beratungsgesellschaft GmbH im Vorfeld mit der Umstellung der Öl-Heizungen auf Gasheizungen befasst gewesen.
Weitere Ausführungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Problemlösungskompetenz im Gespräch
Preis (Gewichtung): 60
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 4 000 000 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2021-06-01 📅
Datum des Endes: 2029-12-31 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Es ist vorgesehen, ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem TNW durchzuführen. Dazu wird in der 1. Stufe eine Abschichtung anhand...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Es ist vorgesehen, ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem TNW durchzuführen. Dazu wird in der 1. Stufe eine Abschichtung anhand festgelegter Kriterien erfolgen. Die geplante Zulassung der Wirtschaftsteilnehmer im Verhandlungsverfahren wird damit auf 3 bis maximal fünf festgelegt. Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in 3 Stufen:
1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen,
2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen,
3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung.
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle die maximal fünf zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach den folgenden Kriterien, wobei die erzielten Punkte addiert werden:
1. Mindestens eine Referenz aus den letzten fünf Jahren (2015-2020) zum Thema Komplettsanierung bei denkmalgeschützten Gebäuden aus den Baujahren 1920-1940 mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung mit Erläuterung über die Komplexität des Bauvorhabens. Ein Bauvolumen von mindestens 25 Mio. EUR netto (KGR 300-500) und mindestens 300 Wohnungen ist dabei nachzuweisen.
— Nachweis 1 Referenz 5 Punkte,
— Nachweis 2-4 Referenzen 8 Punkte,
— mehr als 5 Referenzen 10 Punkte.
2. Nachweis der Referenzen für die Punkte 3-6 – persönliche Referenzen der Mitarbeiter/innen
— Nachweis 1 Referenz je Anforderung 5 Punkte,
— Nachweis 2-4 Referenzen je Anforderung 8 Punkte,
— mehr als 5 Referenzen je Anforderung 10 Punkte.
Für den einmaligen Nachweis der Tätigkeit für öffentliche Auftraggeber können weitere 5 Punkte erreicht werden. Maximal können 55 Punkte erreicht werden. Das Nichtvorliegen einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Alle Bewerber können über die Mindestanforderung hinaus Referenzen des Planungsbüros/Generalplaners abgeben und erhalten wie oben benannt dafür Punkte. Die besten 3 bis fünf Bieter, ermittelt aus der Gesamtpunktzahl der abgegebenen Referenzen kommen in die 2. Stufe des Verfahrens.
Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, über die 3 besten Bewerber hinaus weitere 2 Wirtschaftsteilnehmer zur Angebotsabgabe aufzufordern, wenn diese ebenfalls insgesamt gute bis sehr gute Referenzen nachgewiesen haben und eine Angebotsaufforderung im Interesse eines breiteren Wettbewerbes sinnvoll erscheint. Ist zwischen gleichwertigen Teilnahmeanträgen eine Auswahl notwendig, entscheidet das Los.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB,
— BVB Tariftreue und Mindestentlohnung,
— BVB Frauenförderung,
— Angaben zur Firma,
—...”
Zusätzliche Informationen
— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB,
— BVB Tariftreue und Mindestentlohnung,
— BVB Frauenförderung,
— Angaben zur Firma,
— Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung inkl. Anlagen 1 und TOM,
— Erklärung Nachunternehmer,
— Erklärung Bietergemeinschaften.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1. Bezeichnung des Bewerbungsunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe mindestens eines für dieses Verfahren zuständigen Ansprechpartners und eines...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Bezeichnung des Bewerbungsunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe mindestens eines für dieses Verfahren zuständigen Ansprechpartners und eines Vertreters.
2. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer, Ingenieurkammer). Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
3. Bauvorlageberechtigung § 65 BauO Berlin. Der Nachweis ist eine Mindestanforderung.
4. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123, 124 GWB – zwingende und fakultative Ausschlussgründe. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
5. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 21 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 23 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und
§ 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) und § 98c Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Diese Erklärung ist eine Mindestanforderung. Der Auftraggeber wird über den Teilnehmer, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (GewO), § 19 MiLoG anfordern und diesen seiner Entscheidung über die Eignung zugrunde legen.
6. Erklärung gem. § 9 BerlAVG, § 13 Landesgleichstellungsgesetz (LGG) und § 1 Abs. 2 Frauenförderverordnung (FFV) das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten, je nach Anzahl der
Beschäftigten gemäß § 3 FFV eine oder mehrere der in § 2 FFV aufgeführten Maßnahmen der Frauenförderung und/oder der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchzuführen und sicherzustellen, dass zur Vertragserfüllung eingeschaltete Nachunternehmer sich ebenfalls zur Durchführung solcher Maßnahmen bereit erklären. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Berufshaftpflichtversicherung: Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2,5...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Berufshaftpflichtversicherung: Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Dieser Versicherungsnachweis ist für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. für als Nachunternehmer vorgesehenen Partner einzureichen. Form des Nachweises: Kopie der Versicherungspolice (diese nicht älter als 6 Monate).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1.Bürogröße/Bewerbergemeinschaft: Nachweis von mindestens 8 Mitarbeiter, (auch freie Mitarbeiter, ohne Geschäftsführung und Sekretariat). Anzugeben sind die...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1.Bürogröße/Bewerbergemeinschaft: Nachweis von mindestens 8 Mitarbeiter, (auch freie Mitarbeiter, ohne Geschäftsführung und Sekretariat). Anzugeben sind die berufliche Qualifikation der Mitarbeiter und (in vollendeten Jahren) der Nachweis von mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. (Architekt, Projektleiter und Bauüberwacher). Darüber hinaus sind die Sonderfachleute, wie Statiker, TGA-Planer, Schadstoffgutachter und weitere Beteiligte gemäß Leistungsbildern zu benennen. Erwartet werden Mitarbeiter mit mehr als 4 Jahren Berufserfahrung und 2 Projekte im denkmalgeschützten Wohnungsbau, vergleichbarer Größenordnung, die instandgesetzt und modernisiert wurden.
2. Mindestens eine Referenz aus den letzten fünf Jahren (2015-2020) zum Thema Komplettsanierung bei denkmalgeschützten Gebäuden aus den Baujahren 1920-1940 mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung mit Erläuterung über die Komplexität des Bauvorhabens. Ein Bauvolumen von mindestens 25 Mio. EUR netto (KGR 300-500) und mindestens 300 Wohnungen ist dabei nachzuweisen. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die notwendigen Angaben sind im Bewerbungsbogen einzutragen.
3. Mindestens eine persönliche Referenz aus dem Bereich Hochbau/Planung des vorgesehenen Mitarbeiter/in im Bereich der Komplettsanierung bei denkmalgeschützten Gebäuden aus den Baujahren 1920-1940 mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung und Komplexität. Ein Bauvolumen von mindestens 25 Mio. EUR netto (KGR 300-500) und mindestens 300 Wohnungen wird erwartet. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die notwendigen Angaben sind im Bewerbungsbogen einzutragen.
4. Mindestens eine persönliche Referenz aus dem Bereich TGA (HLS) des vorgesehenen Mitarbeiter/in im Bereich der Komplettsanierung bei denkmalgeschützten Gebäuden aus den Baujahren 1920-1940 mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung und Komplexität. Ein Bauvolumen von mindestens 25 Mio. EUR netto (KGR 300-500) und mindestens 300 Wohnungen wird erwartet. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die not-wendigen Angaben sind im Bewerbungsbogen einzutragen.
5. Mindestens eine persönliche Referenz aus dem Bereich Elektroplanung/ITK des vorgesehenen Mitarbeiter/in im Bereich der Komplettsanierung bei denkmalgeschützten Gebäuden aus den Baujahren 1920-1940 mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung und Komplexität. Ein Bauvolumen von mindestens 25 Mio. EUR netto (KGR 300-500) und mindestens 300 Wohnungen wird erwartet. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die notwendigen Angaben sind im Bewerbungsbogen einzutragen.
6. Mindestens eine persönliche Referenz aus dem Bereich Brandschutz des vorgesehenen Mitarbeiter/in im Bereich der Komplettsanierung bei denkmalgeschützten Gebäuden aus den Baujahren 1920-1940 mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung und Komplexität. Ein Bauvolumen von mindestens 25 Mio. EUR netto (KGR 300-500) und mindestens 300 Wohnungen wird erwartet. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die notwendigen Angaben sind im Bewerbungsbogen einzutragen.
7. Mindestens eine persönliche Referenz aus dem Bereich Schadstoffgutachter/Abfallmanagement des vorgesehenen Mitarbeiter/in im Bereich der Komplettsanierung bei denkmalgeschützten Gebäuden aus den Baujahren 1920-1940 mit einer vergleichbaren Aufgabenstellung und Komplexität. Ein Bauvolumen von mindestens 25 Mio. EUR netto (KGR 300-500) und mindestens 300 Wohnungen wird erwartet. Nachzuweisen ist die Sach- und Fachkunde der erworbenen Kenntnisse aus einer mindestens zweijährigen praktischen Tätigkeit. Es werden Nachweise zur TRGS 519, TRGS 524, TRGS 551, Sachkunde LAGA PN 98 und GefStoffV gefordert. Der Nachweis der TRGS 519 darf nicht älter als 6 Jahre sein. Die notwendigen Angaben sind im Bewerbungsbogen einzutragen. Dies ist eine Mindestanforderung.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“8. Nachweis der ZEDAL-Zulassung für mindestens 2 Mitarbeiter/innen, um die Vertretungsregelungen abzudecken. Der Nachweis ist in geeigneter Form zu...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
8. Nachweis der ZEDAL-Zulassung für mindestens 2 Mitarbeiter/innen, um die Vertretungsregelungen abzudecken. Der Nachweis ist in geeigneter Form zu erbringen. Dies ist eine Mindestanforderung.
Bei Bewerbergemeinschaften werden die Referenzen/Mitarbeiter summiert. Form des Nachweises: Eigenerklärung in tabellarischer Form. Auf die Übersendung von Diplomen und Zertifikaten ist zu verzichten.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Vorliegen einer Eintragung in das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer, Ingenieurkammer). Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.” Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Bauvorlageberechtigung § 65 BauO Berlin. Der Nachweis ist eine Mindestanforderung.” Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-03-08
11:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2021-03-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1 genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter...”
1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1 genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und fristgerecht bei der unter I.1 genannten Stelle eingeht.
Die Bewerbung muss elektronisch erfolgen, die Papierform wird nicht zugelassen.
2. Die Vergabestelle behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen, die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene oder fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Gründen unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen. Darüber hinaus behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise, insbesondere zur Eignung der Bieter oder der Nachunternehmer nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Ein solcher entsprechender Nachweis könnte etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisternachweis sein. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht gewünscht.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2021/S 027-066851 (2021-02-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-30) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen in den LP 1 bis 9.
Die Wirtschaftseinheit (WE) 0021, Badener Ring 28 – 44, Bayernring 25 – 28 b,...”
Kurze Beschreibung
Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen in den LP 1 bis 9.
Die Wirtschaftseinheit (WE) 0021, Badener Ring 28 – 44, Bayernring 25 – 28 b, Boelckestraße 12 – 22, Loewenhardtdamm 23 – 39 besteht aus 6-geschossigen (KG, EG -Hochparterre, vier Obergeschosse sowie ein nicht ausgebautes Dachgeschoss) Häusern. Diese mit Walmdach versehene, kammförmige Wohnblockbebauung mit 6 Zeilen in Nord-Süd-Richtung und halboffenen Höfen liegt in einem allgemeinen Wohngebiet. Sie besteht aus 590 vermieteten Wohnungen mit 47.211 m² Wohnfläche und 5 vermieteten Gewerbeeinheiten mit 357 m² Nutzfläche. Die Wohnanlage wurde 1930 bis 1931 nach Entwürfen von Fritz Bräuning und den Brüdern Ernst und Günther Paulus errichtet. Sie steht seit ca. 1997 unter Denkmalschutz.
Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen in der denkmalgeschützte Altbausanierung erarbeiten.
Mehr anzeigen
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 4 700 000 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Seit 1924 steht die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt ein. Die STADT UND LAND...”
Beschreibung der Beschaffung
Seit 1924 steht die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt ein. Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist ein städtisches Wohnungsbauunternehmen im Eigentum des Landes Berlin mit rund 50.000 eigenen Wohnungen, etwa 780 Gewerbeeinheiten und ca. 9.000 für Dritte verwaltete Mieteinheiten in den Bezirken Neukölln, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Marzahn-Hellersdorf sowie in Neuenhagen und Fredersdorf im Land Brandenburg. Die STADT UND LAND bewirtschaftet ihre Bestände wirtschaftlich, sozial ausgewogen und ökologisch. Sie übernimmt als kommunales Unternehmen Verantwortung für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung großer Quartiere und Stadtteile Berlins. Die Wirtschaftseinheit (WE) 0021, Badener Ring 28 – 44, Bayernring 25 – 28 b, Boelckestraße 12 – 22, Loewenhardtdamm 23 – 39 besteht aus 6-geschossigen (KG, EG -Hochparterre, vier Obergeschosse sowie ein nicht ausgebautes Dachgeschoss) Häusern. Diese mit Walmdach versehene, kammförmige Wohnblockbebauung mit 6 Zeilen in Nord-Süd-Richtung und halboffenen Höfen liegt in einem allgemeinen Wohngebiet. Sie besteht aus 590 vermieteten Wohnungen mit 47.211 m² Wohnfläche und 5 vermieteten Gewerbeeinheiten mit 357 m² Nutzfläche. Die Wohnanlage wurde 1930 bis 1931 nach Entwürfen von Fritz Bräuning und den Brüdern Ernst und Günther Paulus errichtet. Sie steht seit ca. 1997 unter Denkmalschutz. Gegenstand der Ausschreibung sind Generalplanungsleistungen in den LP 1 - 9 HOAI. Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen in der denkmalgeschützte Altbausanierung erarbeiten. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt in einer gewerkeorientierten Einzelvergabe auf Basis von Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis auf Einheitspreisbasis. Der AN hat im Rahmen seiner Planung insbesondere das Vorhandensein von Gefahrstoffen und Schadstoffen, potenziell anfallende gefährliche und nicht gefährliche Abfälle zu berücksichtigen. Die im Gebäude vorhandene Schadstoffe müssen während der Sanierung gemäß den geltenden gesetzlichen Vorgaben rückgebaut und entsorgt werden. Ein Anspruch auf die komplette Beauftragung der Leistungen besteht nicht. Im Rahmen der Planung kann es zu Änderungen zur Art und Umfang der zu bearbeitenden Leistung kommen. In Vorbereitung auf die Umsetzung der Maßnahmen wurde durch das Büro GNEISE Planungs- und Beratungsgesellschaft GmbH eine Machbarkeitsstudie erstellt, die den Vergabeunterlagen beigefügt ist. Darüber hinaus ist das Büro GNEISE Planungs- und Beratungsgesellschaft GmbH im Vorfeld mit der Umstellung der Öl-Heizungen auf Gasheizungen befasst gewesen.
Weitere Ausführungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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Zusätzliche Informationen:
“• Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB
• BVB Tariftreue und Mindestentlohnung
• BVB Frauenförderung
• Angaben zur Firma
• Vereinbarung...”
Zusätzliche Informationen
• Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB
• BVB Tariftreue und Mindestentlohnung
• BVB Frauenförderung
• Angaben zur Firma
• Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung inkl. Anlagen 1 und TOM
• Erklärung Nachunternehmer
• Erklärung Bietergemeinschaften
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2021/S 027-066851
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel: 2021-Generalplanung denkmalgerechte Sanierung Badener Ring
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-25 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: RTW Architekten- und Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Bayreuther Str. 8
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10787
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Berlin🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 4 000 000 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 4 700 000 💰
“1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1 genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter...”
1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1 genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und fristgerecht bei der unter I.1 genannten Stelle eingeht.
Die Bewerbung muss elektronisch erfolgen, die Papierform wird nicht zugelassen.
2. Die Vergabestelle behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen, Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene oder fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Gründen unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen. Darüber hinaus behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise, insbesondere zur Eignung der Bieter oder der Nachunternehmer nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Ein solcher entsprechender Nachweis könnte etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisternachweis sein. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht gewünscht.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).
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Quelle: OJS 2021/S 149-397607 (2021-07-30)