Menge oder Umfang
In der Liegenschaft der Bundeswehr, Lager Aulenbach in Baumholder soll ein Feuerwehrgebäude, Typ 3, gem. C1-1810/0-6205 neu errichtet werden. Zusätzlich ist die Modernisierung einer Trinkwasserpumpstation Teil des Auftrags.Der Neubau der Feuerwache dient der Unterbringung der Truppenübungsplatzfeuerwehr zur Sicherstellung des Brandschutzes auf dem Truppenübungsplatz Baumholder.Das Raumprogramm sieht Funktionszusammenhänge und die Trennung von Schwarz- und Weißbereich vor.Auszug aus dem Raumprogramm:— Fahrzeughalle mit 8 Stellplätzen,— Diensträume für feuerwehrtechnische Bedienstete,— Einsatzleitzentrale,— Werkstätten und Lagerräume,— Speise- und Unterrichtsraum,— Tee- Austeilküche,— Fitnessraum,— Umkleideräume,— sanitäre Anlagen.Einzelnutzungen werden durch bundeswehrspezifische Forderungen im Detail ergänzt.Mobiliar, wie z.B. Schränke sind nicht im Planungsumfang enthalten.Die spezifischen Vorgaben und Anforderungen an Baumaßnahmen der Bundeswehr sind zu berücksichtigen.Der Flächenbedarf für das stark technisierte Gebäude beträgt insges. ca. 1 400 m2 Nutzungsfläche (NUF) mit einer Vorfeldfläche von ca. 500 m2. Die Trinkwasserpumpstation hat eine NUF von ca. 35 m2.Die Baukosten (brutto) betragen ca.— KG 200: 720 000 EUR,— KG 300: 3 940 650 EUR,— KG 400: 3 478 000 EUR,— KG 500: 1 420 000 EUR,— KG 600: 70 000 EUR.Voraussichtliche Termine:— Planungsphase ES-Bau (Teil V): 1.8.2021-31.12.2021,— Planungsphase EW-Bau: 1.5.2022-30.9.2022,— Planungsphase AFU-Bau: 1.1.2023-31.5.2023,— Baubeginn: 1.11.2023,— Übergabe: 30.6.2025.Der Neubau wird in einem Baufeld in direkter Nachbarschaft des aktuellen Feuerwehrgebäudes realisiert.Folgende Leistungen des Projekts werden von gesondert beauftragten Fachplanern erstellt:— Rückbau Bestandsgebäude (ca. 1 300 m2 NUF),— Rückbau Hundezwingeranlage (ca. 95 m2 NUF),— Neubau Müllcontaineranlage,— Anpassung Liegenschaftsumzäunung,— Herstellung Erschließung, Freiflächen und Parkplätze.Die Planung ist aufzubauen auf der vorhandenen Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) Teil I-IV. Sie hat unter Beachtung der aktuell gültigen RBBau (Richtlinie für dieDurchführung von Bauaufgaben des Bundes) zu erfolgen. Die ES-Bau (Teil I-IV), die Variantenuntersuchung sowie weitere Planungsunterlagen werden dem Auftragnehmer vom Auftraggeber als Grundlage für die Auftragsausführung zur Verfügung gestellt.Die Planung startet mit der Erstellung der ES-Bau Teil V. Teil V entspricht der Vorplanung (LPH 2 gem. HOAI) mit zusätzlicher Erstellung eines Erläuterungsberichtes (Beschreibung aller Kostengruppen und Kosten nach DIN 276 in Formularen und gem. RBBau erforderlichen Unterlagen). In der ES-Bau Teil V sind Variantenuntersuchungen inkl. Wirtschaftlichkeitsdarstellungen durch die Planer zu erbringen. Der Objektplaner integriert die Beiträge aller fachlich Beteiligten in das Gesamtwerk und koordiniert die Erstellung der Bauunterlage u. a. nach den oben beschriebenen Anforderungen. Nach baufachlicher und haushaltsmäßiger Prüfung und Genehmigung der ES-Bau erarbeitet der AN, nach Weiterbeauftragung, die Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) (LPH 3-4 gem. HOAI).Für Bundeswehrbauten ist die sinngemäße Anwendung des Leitfadens Nachhaltiges Bauen angedacht. Es wird ein BNB-Koordinator als Fachplaner eingeschaltet. Eine entsprechende Zielvereinbarungstabelle mit Nachhaltigkeitskriterien wurde erstellt.Der Auftragnehmer beschafft sich das Baustellenbüro inklusive der erforderlichen Einrichtung selbst auf eigene Kosten und hat durch mindestens eine(n) fachlich geeignete(n) Mitarbeiter(-in) während des Betriebs der Baustelle im Baustellenbüro präsent zu sein.Das Pojekt ist als >VS – OFFEN< eingestuft.