81276465-Aufbau einer Qualitätsinfrastruktur für landwirtschaftliche Produktion

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Unterstützung landwirtschaftlicher Produktion und Qualitätssicherung in Somalia
Somalias Nationaler Entwicklungsplan 2020 bis 2024 (National Development Plan, NDP-9) priorisiert neben der Herstellung von Sicherheit und dem Aufbau staatlicher Strukturen die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung. Für den Umbau hin zu einem resilienten Agrarsektor werden Verbesserung der Produktivität des Bewässerungs- und Regenfeldbaus, Verbesserung von Vermarktung und Verarbeitung sowie Umweltschutz, Stärkung der administrativen und der technischen Kapazitäten der Ministerien und die Stärkung der staatlichen Organe für Regulierung zur Verbesserung der Qualitätssicherung und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als strategische Felder identifiziert. Erste Schritte wurden dazu 2020 gemacht, indem die somalische Behörde für Standards (Somali Bureau of Standards, SOBS) per Gesetz (Standards Act) gegründet wurde. Für die Einrichtung einer Qualitätsaufsichtsbehörde für die Landwirtschaft (Somali Agricultural Regulatory and Inspection Services, SARIS) unter dem Dach des Ministeriums für Landwirtschaft und Bewässerung (Ministry of Agriculture and Irrigation, MoAI) wurde ein erster Parlamentsbeschluss erwirkt. Trotz Benachteiligung bei der wirtschaftlichen Teilhabe übernehmen Frauen zunehmend Verantwortung für die Generierung von Einkommen ihrer Haushalte.
Ackerbau hat in Somalia kaum Tradition. Kenntnisse und Methoden der landwirtschaftlichen Produzent*innen in effizienter Bewirtschaftung und Produktion sowie die Kapazitäten, z.B. hinsichtlich Qualitätssicherung der sich teilweise noch im Aufbau befindlichen relevanten Behörden und Institutionen im Agrarbereich, sind landesweit unzureichend. Damit fehlen die fachlichen Voraussetzungen zur klimaangepassten, wassereffizienten Produktion und Vermarktung qualitativ hochwertiger landwirtschaftlicher Produkte (Kernproblem). Das Modulziel des Vorhabens lautet daher: "Die Grundlagen für einen erhöhten Anbau, Absatz und eine verbesserte Regulierung der Erzeugung von ausgewählten, qualitativ hochwertigen Agrarprodukten in Somalia sind gestärkt."
Der ländlichen Bevölkerung, die vor allem in Puntland z.T. verstreut und saisonal nomadisch lebt, fehlt eine landwirtschaftliche Tradition. Sie verfügt daher nur über geringes Wissen zu Anbaupraktiken, Wassermanagement und höherwertigen Produktionssystemen. Entsprechend sind die Ernteerträge meist niedrig bei geringer Qualität. Die Kompetenzen landwirtschaftlicher Produzent*innen zur Anwendung verbesserter Anbaumethoden sind in den ausgewählten Regionen in Somaliland und Puntland unzureichend (Kernproblem), dessen Ursachen im Rahmen des Technische Zusammenarbeit (TZ)-Moduls zu adressieren sind. Der Zugang der ländlichen Produzent*innen zu lokalen Märkten ist kaum entwickelt, Nachernteverluste und unzureichende Qualität der Erzeugnisse mindern die Profitabilität des Anbaus. Die Kompetenzen landwirtschaftlicher Produzent*innen zur Vermarktung ausgewählter Produkte sind nicht entwickelt. Auch dies ist im Rahmen des TZ-Moduls zu bearbeiten. Für die Erhöhung der Produktion und Vermarktung von Gemüse und Früchten fehlt vor allem ein abgestimmter Regulierungsrahmen für die Qualitätssicherung. Die Kapazitäten der somalischen Behörden zur Sicherung von international anerkannter Qualitätsstandards für ausgewählte landwirtschaftliche Produkte genügen bislang nicht diesen Anforderungen. Es fehlt an strukturellen und technischen Voraussetzungen für die Steigerung und die Regulierung der Qualität von pflanzlichen Erzeugnissen und von importierten Betriebsmitteln wie Pflanzenschutzmitteln.
Bei den Mittlern zur Erreichung der Zielgruppen handelt es sich auf institutioneller Ebene um Leitungs- und Fachpersonal der Behörden des Bundesstaats und der Mitgliedsstaaten (Puntland, Somaliland), insbesondere des SOBS und des MoAI (Federal Government of Somalia (FGS)) im Hinblick auf die Entwicklung von Verordnungen und Regulierung für Qualitätsmanagement.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-11-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-10-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-10-25 Auftragsbekanntmachung
2022-03-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-10-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in Verbindung mit der Agrarproduktion
Referenznummer: 81276465
Kurze Beschreibung:
Unterstützung landwirtschaftlicher Produktion und Qualitätssicherung in Somalia Somalias Nationaler Entwicklungsplan 2020 bis 2024 (National Development Plan, NDP-9) priorisiert neben der Herstellung von Sicherheit und dem Aufbau staatlicher Strukturen die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung. Für den Umbau hin zu einem resilienten Agrarsektor werden Verbesserung der Produktivität des Bewässerungs- und Regenfeldbaus, Verbesserung von Vermarktung und Verarbeitung sowie Umweltschutz, Stärkung der administrativen und der technischen Kapazitäten der Ministerien und die Stärkung der staatlichen Organe für Regulierung zur Verbesserung der Qualitätssicherung und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als strategische Felder identifiziert. Erste Schritte wurden dazu 2020 gemacht, indem die somalische Behörde für Standards (Somali Bureau of Standards, SOBS) per Gesetz (Standards Act) gegründet wurde. Für die Einrichtung einer Qualitätsaufsichtsbehörde für die Landwirtschaft (Somali Agricultural Regulatory and Inspection Services, SARIS) unter dem Dach des Ministeriums für Landwirtschaft und Bewässerung (Ministry of Agriculture and Irrigation, MoAI) wurde ein erster Parlamentsbeschluss erwirkt. Trotz Benachteiligung bei der wirtschaftlichen Teilhabe übernehmen Frauen zunehmend Verantwortung für die Generierung von Einkommen ihrer Haushalte. Ackerbau hat in Somalia kaum Tradition. Kenntnisse und Methoden der landwirtschaftlichen Produzent*innen in effizienter Bewirtschaftung und Produktion sowie die Kapazitäten, z.B. hinsichtlich Qualitätssicherung der sich teilweise noch im Aufbau befindlichen relevanten Behörden und Institutionen im Agrarbereich, sind landesweit unzureichend. Damit fehlen die fachlichen Voraussetzungen zur klimaangepassten, wassereffizienten Produktion und Vermarktung qualitativ hochwertiger landwirtschaftlicher Produkte (Kernproblem). Das Modulziel des Vorhabens lautet daher: "Die Grundlagen für einen erhöhten Anbau, Absatz und eine verbesserte Regulierung der Erzeugung von ausgewählten, qualitativ hochwertigen Agrarprodukten in Somalia sind gestärkt." Der ländlichen Bevölkerung, die vor allem in Puntland z.T. verstreut und saisonal nomadisch lebt, fehlt eine landwirtschaftliche Tradition. Sie verfügt daher nur über geringes Wissen zu Anbaupraktiken, Wassermanagement und höherwertigen Produktionssystemen. Entsprechend sind die Ernteerträge meist niedrig bei geringer Qualität. Die Kompetenzen landwirtschaftlicher Produzent*innen zur Anwendung verbesserter Anbaumethoden sind in den ausgewählten Regionen in Somaliland und Puntland unzureichend (Kernproblem), dessen Ursachen im Rahmen des Technische Zusammenarbeit (TZ)-Moduls zu adressieren sind. Der Zugang der ländlichen Produzent*innen zu lokalen Märkten ist kaum entwickelt, Nachernteverluste und unzureichende Qualität der Erzeugnisse mindern die Profitabilität des Anbaus. Die Kompetenzen landwirtschaftlicher Produzent*innen zur Vermarktung ausgewählter Produkte sind nicht entwickelt. Auch dies ist im Rahmen des TZ-Moduls zu bearbeiten. Für die Erhöhung der Produktion und Vermarktung von Gemüse und Früchten fehlt vor allem ein abgestimmter Regulierungsrahmen für die Qualitätssicherung. Die Kapazitäten der somalischen Behörden zur Sicherung von international anerkannter Qualitätsstandards für ausgewählte landwirtschaftliche Produkte genügen bislang nicht diesen Anforderungen. Es fehlt an strukturellen und technischen Voraussetzungen für die Steigerung und die Regulierung der Qualität von pflanzlichen Erzeugnissen und von importierten Betriebsmitteln wie Pflanzenschutzmitteln. Bei den Mittlern zur Erreichung der Zielgruppen handelt es sich auf institutioneller Ebene um Leitungs- und Fachpersonal der Behörden des Bundesstaats und der Mitgliedsstaaten (Puntland, Somaliland), insbesondere des SOBS und des MoAI (Federal Government of Somalia (FGS)) im Hinblick auf die Entwicklung von Verordnungen und Regulierung für Qualitätsmanagement.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in Verbindung mit der Agrarproduktion 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft, Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: so 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Postanschrift: Dag-Hammarskjöld-Weg 1 - 5
Postleitzahl: 65760
Postort: Eschborn
Kontakt
Internetadresse: https://www.giz.de 🌏
E-Mail: giz@imtb.de 📧
URL der Dokumente: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YNU3/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YNU3 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-10-25 📅
Einreichungsfrist: 2021-11-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-10-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 211-553482
ABl. S-Ausgabe: 211
Zusätzliche Informationen
Die Kommunikation findet ausschließlich über den Projektbereich des Portals statt. Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6YNU3

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Unterstützung landwirtschaftlicher Produktion und Qualitätssicherung in Somalia
Somalias Nationaler Entwicklungsplan 2020 bis 2024 (National Development Plan, NDP-9) priorisiert neben der Herstellung von Sicherheit und dem Aufbau staatlicher Strukturen die wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung. Für den Umbau hin zu einem resilienten Agrarsektor werden Verbesserung der Produktivität des Bewässerungs- und Regenfeldbaus, Verbesserung von Vermarktung und Verarbeitung sowie Umweltschutz, Stärkung der administrativen und der technischen Kapazitäten der Ministerien und die Stärkung der staatlichen Organe für Regulierung zur Verbesserung der Qualitätssicherung und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als strategische Felder identifiziert. Erste Schritte wurden dazu 2020 gemacht, indem die somalische Behörde für Standards (Somali Bureau of Standards, SOBS) per Gesetz (Standards Act) gegründet wurde. Für die Einrichtung einer Qualitätsaufsichtsbehörde für die Landwirtschaft (Somali Agricultural Regulatory and Inspection Services, SARIS) unter dem Dach des Ministeriums für Landwirtschaft und Bewässerung (Ministry of Agriculture and Irrigation, MoAI) wurde ein erster Parlamentsbeschluss erwirkt. Trotz Benachteiligung bei der wirtschaftlichen Teilhabe übernehmen Frauen zunehmend Verantwortung für die Generierung von Einkommen ihrer Haushalte.
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Ackerbau hat in Somalia kaum Tradition. Kenntnisse und Methoden der landwirtschaftlichen Produzent*innen in effizienter Bewirtschaftung und Produktion sowie die Kapazitäten, z.B. hinsichtlich Qualitätssicherung der sich teilweise noch im Aufbau befindlichen relevanten Behörden und Institutionen im Agrarbereich, sind landesweit unzureichend. Damit fehlen die fachlichen Voraussetzungen zur klimaangepassten, wassereffizienten Produktion und Vermarktung qualitativ hochwertiger landwirtschaftlicher Produkte (Kernproblem). Das Modulziel des Vorhabens lautet daher: "Die Grundlagen für einen erhöhten Anbau, Absatz und eine verbesserte Regulierung der Erzeugung von ausgewählten, qualitativ hochwertigen Agrarprodukten in Somalia sind gestärkt."
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Der ländlichen Bevölkerung, die vor allem in Puntland z.T. verstreut und saisonal nomadisch lebt, fehlt eine landwirtschaftliche Tradition. Sie verfügt daher nur über geringes Wissen zu Anbaupraktiken, Wassermanagement und höherwertigen Produktionssystemen. Entsprechend sind die Ernteerträge meist niedrig bei geringer Qualität. Die Kompetenzen landwirtschaftlicher Produzent*innen zur Anwendung verbesserter Anbaumethoden sind in den ausgewählten Regionen in Somaliland und Puntland unzureichend (Kernproblem), dessen Ursachen im Rahmen des Technische Zusammenarbeit (TZ)-Moduls zu adressieren sind. Der Zugang der ländlichen Produzent*innen zu lokalen Märkten ist kaum entwickelt, Nachernteverluste und unzureichende Qualität der Erzeugnisse mindern die Profitabilität des Anbaus. Die Kompetenzen landwirtschaftlicher Produzent*innen zur Vermarktung ausgewählter Produkte sind nicht entwickelt. Auch dies ist im Rahmen des TZ-Moduls zu bearbeiten. Für die Erhöhung der Produktion und Vermarktung von Gemüse und Früchten fehlt vor allem ein abgestimmter Regulierungsrahmen für die Qualitätssicherung. Die Kapazitäten der somalischen Behörden zur Sicherung von international anerkannter Qualitätsstandards für ausgewählte landwirtschaftliche Produkte genügen bislang nicht diesen Anforderungen. Es fehlt an strukturellen und technischen Voraussetzungen für die Steigerung und die Regulierung der Qualität von pflanzlichen Erzeugnissen und von importierten Betriebsmitteln wie Pflanzenschutzmitteln.
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Bei den Mittlern zur Erreichung der Zielgruppen handelt es sich auf institutioneller Ebene um Leitungs- und Fachpersonal der Behörden des Bundesstaats und der Mitgliedsstaaten (Puntland, Somaliland), insbesondere des SOBS und des MoAI (Federal Government of Somalia (FGS)) im Hinblick auf die Entwicklung von Verordnungen und Regulierung für Qualitätsmanagement.
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Der Auftragnehmer (AN) erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Erreichung der Zielindikatoren, Outputs und Outputindikatoren. Dabei ist der AN für die Umsetzung der Indikatoren 3 und 4 im Zeitraum der Zuschlagserteilung (voraussichtlich 04/2022) bis einschließlich 03/2024 verantwortlich.
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Das Modulziel und die Indikatoren dazu lauten:
Die Grundlagen für einen erhöhten Anbau, Absatz und eine verbesserte Regulierung der Erzeugung von ausgewählten, qualitativ hochwertigen Agrarprodukten in Somalia sind gestärkt.
Indikator 1: 50 % der 700 landwirtschaftlichen Produzent*innen, die vom Vorhaben zur Anwendung guter landwirtschaftlicher Praxis (GLP) gefördert wurden, bestätigen (davon 50 % Frauen und 70 % junge Menschen zwischen 15 und 35 Jahren), dass die mengenmäßigen Erträge durchschnittlich um 10 % je Flächeneinheit gestiegen sind.
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Basiswert: 0
Zielwert: 350 Produzent*innen, davon 50 % Frauen und 70 % junge Menschen
Indikator 2: Die durchschnittlichen Mengen (in Tonnen) verkaufter ausgewählter landwirtschaftlicher qualitativ hochwertiger Produkte (Gemüse, Obst) sind von 28 Tonnen (25 in Somaliland und 3 in Puntland) um 15 % auf 32,2 Tonnen gestiegen.
Basiswert: 28 Tonnen (25 Tonnen in Somaliland und 3 Tonnen in Puntland)
Zielwert: 32,2 Tonnen
Indikator 3: Ein zwischen der Bundesregierung und einem Mitgliedsstaat abgestimmter Regulierungsrahmen für die Qualitätssicherung ausgewählter landwirtschaftlicher Produkte liegt vor.
Zielwert: 1 Regulierungsrahmen
Indikator 4: 3 Koordinationsgremien zur interministeriellen Abstimmung bei der Umsetzung von Regulierungen zur Qualitätssicherung sind auf Bundes- und auf Mitgliedstaat-Ebene eingerichtet.
Zielwert: 3 Koordinierungsgremien
Der AN ist für die Erreichung des im Folgenden genannten Outputs und Outputindikatoren verantwortlich:
Output 3: Die Kapazität der somalischen Behörden zur Sicherung von Qualitätsstandards für ausgewählte landwirtschaftliche Produkte ist erhöht.
Output 3 zielt auf die Erhöhung Kapazität der somalischen Behörden zur Sicherung von Qualitätsstandards für ausgewählte landwirtschaftliche Produkte. Die Beratung des Somalischen Büro für Standards (SOBS) und des Landwirtschaftsministeriums bei der Entwicklung von Verordnungen und Regulierungssystemen für Qualitätsmanagement, der Aufbau der institutionellen Kapazität und Qualitätsinfrastruktur sowie Koordinierungskapazität versetzt die somalische Regierung in die Lage, eine funktionsfähige Qualitätssicherung für ausgewählte Produkte für die Mitgliedsstaaten zu etablieren.
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Outputindikator 3.1: Relevante Ministerien auf Bundes- und Mitgliedstaatsebene haben in einem gemeinsamen Prozess einen interministeriell abgestimmten Entwurf einer Verordnung für Qualitätsstandards ausgewählter Agrarprodukte (Obst, Gemüse) erarbeitet.
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Zielwert: 1 Verordnung im Entwurf
Outputindikator 3.2: 1 Labor mit qualifiziertem Fachpersonal zur Prüfung der Qualitätsstandards ausgewählter Agrarprodukte ist auf föderaler Ebene funktionsfähig.
Zielwert: 1 Labor
Der AN ist verantwortlich für die Erbringung folgender Arbeitspakete sowie der zugehörigen Meilensteine:
Arbeitspaket 1: Unterstützende Beratung des SOBS und des Landwirtschaftsministeriums (Somali Agricultural Regulatory and Inspection Services - SARIS)
Ansatzpunkt ist der Aufbau institutioneller Kapazitäten und Qualitätsinfrastruktur des SOBS. Mit den zuständigen Behörden werden die prioritären Produkte identifiziert und angestrebte Qualitätsstandards in Verordnungen festgelegt. Letztere sind nach internationalen Standards zu Lebensmittelsicherheit auszurichten, nach denen Regulierungssysteme für Qualitätsmanagement entwickelt werden. Die Beratung des künftigen landwirtschaftlichen Regulierungs- und Inspektionsservice wird sich an konkreten Bedarfen ausrichten.
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Vorläufige Aktivitäten:
- Bestandsaufnahme der vorhandenen Personalkapazitäten von SOBS und SARIS
- Zuständige Behörden, insbesondere SOBS und SARIS, bei der Entwicklung von Verordnungen und Regulierungssystemen für das Qualitätsmanagement ausgewählter landwirtschaftlicher Produkte nach internationalen und regionalen Standards (Sanitäre und Phytosanitäre Maßnahmen), Codex Alimentarius, Internationale Pflanzenschutzkonvention (IPPC) beraten
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- Unterstützungsbedarfe des künftigen Somalischen landwirtschaftlichen Regulierungs- und Inspektionsdienstes (SARIS) erheben und bei der institutionellen Zusammenarbeit mit SOBS beraten
Arbeitspaket 2: Interministerielle Koordinationsgremien zwischen Bundes- und Mitgliedsstaaten Puntland sowie Somaliland unterstützen
Voraussetzung für den Aufbau einer funktionsfähigen Qualitätssicherung bzw. eines Regulierungssystems ist eine effektive Zusammenarbeit der Sektorministerien auf Bundes- und Gliedstaatenebene sowie zwischen dem SOBS und den Behörden der Gliedstaaten. Dazu werden geeignete Zusammenarbeitsstrukturen mit Beratung des Vorhabens etabliert.
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- Beratung der Sektorministerien des Bundes- und des Mitgliedsstaats Puntland sowie Somaliland hinsichtlich der Einführung und Umsetzung von einheitlichen Qualitätsstandards
- Modelle der Zusammenarbeit zwischen SOBS und den entsprechenden Behörden aller Mitgliedstaaten Somalias
Arbeitspaket 3: Aufbau und Inbetriebnahme eines funktionsfähigen Labors zur Prüfung des Qualitätsstandards ausgewählter Agrarprodukte
Institutionelle Kapazitäten und Qualitätsinfrastruktur sollen bei SOBS hinsichtlich der ausgewählten Standards durch Qualifizierung des Personals und der Erstausstattung von Laborausausrüstung aufgebaut werden. Das Fach- und Führungspersonals wird qualifiziert einschließlich der Handhabung der bereitgestellten Laborausstattung.
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- Planung für Laboraufbau und -ausstattung unter Berücksichtigung der nationalen Rahmenbedingungen
- Unterstützung bei Installation der Laborausstattung
- Aus- und Fortbildung von Laborangestellten
- Erstellung eines Handbuchs für relevante Prüfungen
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Auftraggeberin behält sich optional vor, Vertragsverlängerungen auf Basis der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien an das in diesem Verfahren erfolgreiche Unternehmen zu vergeben; i. Ü. siehe ausführliche Leistungsbeschreibung.
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin behält sich optional vor, Vertragsverlängerungen und/oder -aufstockungen auf Basis der in den Vergabeunterlagen genannten Kriterien an das in diesem Verfahren erfolgreiche Unternehmen zu vergeben; i. Ü. siehe ausführliche Leistungsbeschreibung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 00000 Somalia

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zur Eintragung ins Handelsregister oder gleichwertigem Register nach den Rechtsvorschriften des Herkunftslands
2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123, § 124 GWB vorliegen
3. Eigenerklärung Nachunternehmer/Bewerbergemeinschaften (falls zutreffend)
4. Erklärung der Bewerbergemeinschaft (falls zutreffend).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Durchschnittlicher Jahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren mindestens 700.000 EUR
2. Durschnittliche Zahl der Beschäftigten und Führungskräfte in den letzten drei Kalenderjahren: mindestens 10 Personen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Mindestens 3 Referenzprojekte im Fachgebiet Qualitätsinfrastruktur und mindestens 2 Referenzprojekte in der Region Eastern Africa in den letzten drei Jahren.
2. Mindestauftragsvolumen der Referenzprojekte: je 100.000 EUR

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswertung des Teilnahmewettbewerbs erfolgt unter den Bewerbern, die nicht nach §§123 ff. GWB ausgeschlossen wurden und fachkundig sowie leistungsfähig sind, anhand der nachstehenden Kriterien:
1. Fachliche Erfahrung
Qualitätsstandards in der landwirtschaftlichen Produktion und Verarbeitung, Gewichtung 15%
Umsetzung von Qualitätsstandards in Politikberatung, Gewichtung 10%
Kooperation unter und Koordinierung von unterschiedlichen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren, Gewichtung 5%
Training in Laboranalytik, Gewichtung 20%
2. Regionale Erfahrung
Regionale Erfahrung in der Region Eastern Africa, Gewichtung 30%
3. Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit
Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit (mindestens 50% ODA-finanziert), Gewichtung 20%
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-12-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Englisch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Juristische Person des privaten Rechts (gemeinnützige GmbH) finanziert durch die Bundesrepublik Deutschland
Kontakt
Dokumente URL: https://ausschreibungen.giz.de/Satellite/notice/CXTRYY6YNU3/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Kommunikation findet ausschließlich über den Projektbereich des Portals statt.
Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6YNU3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Die Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499-163 📠
Internetadresse: https://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2021/S 211-553482 (2021-10-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-03-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 993 675 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-03-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-03-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 057-150092
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 211-553482
ABl. S-Ausgabe: 57
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXTRYY6YZZN

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erreichte Gesamtpunktzahl nach fachlicher Wertung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Preis (Gewichtung): 30.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-03-14 📅
Name: Sustainet group limited
Postanschrift: Shiriki house, rhapta heights
Postort: Nairobi
Postleitzahl: 52201
Land: Kenia 🇰🇪
Telefon: +254 202604617 📞
E-Mail: info@sustainetgroup.com 📧
Name: Smart Vision for Consultancy and Development
Postanschrift: Hamarwayne Road, Banadir Regional Authority
Postort: Mogadishu
Land: Somalia 🇸🇴
Gesamtwert des Auftrags: 1 993 675 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2022/S 057-150092 (2022-03-17)