A9, RF Berlin u. München, Betr.-km 44,9 bis 64,9; ObjPl Ing-BW u. ObjPl VA

Autobahn GmbH des Bundes, NL Ost

A9, RF Berlin u. München, Betr.-km 44+900 bis 64+900; Objektplanung Verkehrsanlagen § 48 HOAI, Objektplanung Ingenieurbauwerke § 43 HOAI

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-11-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-10-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-10-20 Auftragsbekanntmachung
2022-01-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-10-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: A1456100705
Kurze Beschreibung:
A9, RF Berlin u. München, Betr.-km 44+900 bis 64+900; Objektplanung Verkehrsanlagen § 48 HOAI, Objektplanung Ingenieurbauwerke § 43 HOAI
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen für Brücken 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Wittenberg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Autobahn GmbH des Bundes, NL Ost
Postanschrift: Magdeburger Straße 51
Postleitzahl: 06112
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: http://www.autobahn.de 🌏
E-Mail: vergabe.ost@autobahn.de 📧
Telefon: +49 34594099546 📞
URL der Dokumente: https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17c97afdfb1-67c4dec3a1f00ad0 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.deges.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-10-20 📅
Einreichungsfrist: 2021-11-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-10-25 📅
Datum des Beginns: 2022-02-01 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 207-542182
ABl. S-Ausgabe: 207
Zusätzliche Informationen
entfällt

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das geplante Bauvorhaben stellt einen Teilabschnitt der Erneuerungsmaßnahmen der BAB 9 dar. Zwischen der Landesgrenze Brandenburg (km 45+000) und der Elbebrücke (km 65+000) soll die BAB 9 in beiden Fahrtrichtungen grundhaft erneuert werden. Die gesamte Baulänge der Strecke beträgt ca. 20 km je Richtungsfahrbahn. In diesem Streckenabschnitt befinden sich die Anschlussstellen Köselitz und Coswig.
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Im Zuge der Erneuerung muss die bestehende Verkehrsanlage inkl. Fahrbahn, Entwässerungseinrichtungen und Fahrzeugrückhaltesystemen rückgebaut werden. Anschließend erfolgt dann der Neubau der Verkehrsanlage. Dies beinhaltet die Herstellung der Fahrbahn in Betonbauweise, die Herstellung der Entwässerungsanlagen sowie die Errichtung der Fahrzeugrückhaltesysteme (FRS) und das Aufbringen der Markierungen. Weiterhin sind an 13 kleineren A-Bauwerken (je Richtungsfahrbahn) der Fahrbahnbelag, Abdichtung, FRS und der Korrosionsschutz der ÜKOs zu erneuern. An einigen Bauwerken sind die Profile der ÜKOs auszutauschen. Festlegungen hierzu erfolgen in gesonderten Vorortterminen im Rahmen der Planung. Im Bereich der beiden Anschlussstellen Köselitz und Coswig sind die Fahrbahnbeläge (Deck- und Binderschicht, ggf. auch die Tragschichten, Borde und Entwässerungsrinnen) der Ein- und Ausfahrtsrampen zu erneuern.
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Die im o. g. Streckenabschnitt liegenden PWC - Anlagen Rosselquelle Ost/ West und Klieckener Aue Ost/West werden im Zuge der jeweils angrenzenden Baumaßnahme grundhaft instandgesetzt.
Die Sanierungsmaßnahmen sollen in vier Bauabschnitten durchgeführt werden:
TA 1 - 1. Bauabschnitt im Jahr 2023: RF München, ca. km 55+000 bis km 65+000, Baulänge 10,0 km
TA 2 - 2. Bauabschnitt im Jahr 2024: RF Berlin, km 65+000 bis ca. km 55+000, Baulänge 10,00 km
TA 3 - 3. Bauabschnitt im Jahr 2025: RF München, ca. km 44+900 bis ca. km 55+000, Baulänge 10,0 km
TA 4 - 4. Bauabschnitt im Jahr 2026: RF Berlin, km 55+000 bis ca. km 44+900, Baulänge 10,00 km
Die genaue Unterteilung der Streckenabschnitte erfolgt im Zuge der Ausführungsplanung. Gegenstand dieser Ausschreibung sind: Objektplanung Verkehrsanlagen (inkl. Ausstattung: insb. Fahrzeugrückhaltesysteme, Markierungen, Beschilderung, Verkehrsführung während der Bauzeit, Instandsetzung PWC - Anlagen und Anschlussstellen) Lph 1, Lph 3 (teilweise) und Lph 5 bis 6 gemäß § 47 HOAI i. V. m. Anlage 13, Ziffer 13.1 sowie
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Objektplanung Ingenieurbauwerke (inkl. Ausstattung, Fahrzeugrückhaltesysteme) Lph 1 (teilweise), Lph 3 (teilweise), Lph 5 (teilweise) und Lph 6 (teilweise) gemäß § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12, Ziffer 12.1.
Die Bauarbeiten sollen im März 2023 beginnen. Die Baukosten betragen nach der vorläufigen Kostenschätzung ca. 94,6 Mio. EUR brutto.
Folgende Besonderen / Zusätzlichen Leistungen sind auszuführen:
• Zustandserfassung und Bewertung der Entwässerungsanlagen inkl. der erforderlichen Verkehrssicherung • vermessungstechnische Bestandsaufnahme
• Verkehrsführungskonzeption für das Gesamtvorhaben einschließlich Varianten- und Kostenabgleich, einschließlich Abstimmung mit Verkehrsbehörden/ Polizei
• Mehraufwand durch Anpassung des Oberbaus der BAB an die Vorgaben der Ausführung und die RStO 2012 • Grobablaufplanung und Kostenfortschreibung (AKVS) • Stellungnahme zur Einhaltung aller relevanten Arbeits- und Gesundheitsvorschriften • Nachrechnung Bauwerkskappen auf H2 Systeme • Erarbeitung Ausschreibungsunterlagen Kontrollprüfungen Stecken- und Ingenieurbau getrennt für jeden der vier Bauabschnitte • ergänzende Leistungen während der Ausführung
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Beschreibung der Verlängerungen:
Bei Verzögerungen in der Ausführung der Baumaßnahme steht der AN darüber hinaus für Aufgaben gem. Aufgabenbeschreibung zur Verfügung.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung über die Erlaubnis zur Berufsausübung, je nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist. Geeignet ist die Eintragung im Handelsregister oder einem vergleichbaren Register seines Staates, oder soweit er dazu nicht verpflichtet ist, die Erlaubnis zur Berufsausübung durch Eintragung bei der Ingenieurkammer oder einer vergleichbaren Organisation.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- Nachweis, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme abgeschlossen wird.
- Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren.
Nachweise mittels Angabe im Vordruck "B07_Eigenerklärung-Eignung".
Mindeststandards:
- Versicherungsschutz: Nachweis, dass im Auftragsfall eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5,0 Mio. € gegeben ist. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied getrennt beizufügen.
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- Mindestjahresumsatz des Bieters im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren von jeweils 500.000 Euro brutto.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
- Referenzen des Bieters: Ausführung von Leistungen in den letzten fünf Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
- grundsätzliche berufliche Befähigung der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen und für die Qualität der Leistung verantwortlich sind.
- Angabe des Anzahl der Beschäftigten.
Nachweise mittels Angabe im Vordruck "B07_Eigenerklärung-Eignung" und ergänzenden Qualifikationsnachweise (z.B. Studiennachweise).
- Angabe der Leistungen anderer Unternehmen
Falls zutreffend: Nachweis mittels Angabe im Vordruck: "B09_Leistung_Unterauftragnehmer" und ggf. "B10_Verzeichnis anderer Unternehmen (Eignungsleihe)" sowie ggf. entsprechende Erklärungen des Nachunternehmers zur Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung.
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Mindeststandards:
- Mindeststandard zu den Referenzen des Bieters: Eine Referenz für Objektplanungsleistungen für Verkehrsanlagen im Zuge von Bundesfernstraßen
- Mindeststandard zu den technischen Fachkräften: Der Bieter muss 3 Objektplaner Verkehrsanlagen mit der Qualifikation Ingenieur oder vergleichbar und 2 Objektplaner Ingenieurbauwerke mit der Qualifikation Ingenieur oder vergleichbar angestellt oder für die Vertragsausführung gebunden haben.
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- Mindestandards zu den Leistungen anderer Unternehmen: Der Bieter ist nur dann geeignet, wenn für die von ihm benannten Unternehmen keine Ausschlussgründe gem. § 123 Abs.1, Nr. 1 bis 10 GWB sowie § 123 Abs. 4, Nr. 1 GWB vorliegen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-02-01 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-11-23 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Zusätzliche Informationen: entfällt
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Schriftliche Ausführung zur projektspezifischen Bearbeitung und zur projektspezifischen Organisation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Referenzen des Projektleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Referenzen der Objektplaner Verkehrsanlagen
Referenzen der Objektplaner Ingenieurbauwerke
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Preis (Gewichtung): 40,00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Die Autobahn GmbH des Bundes
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung B4 Zentrale Vergabestelle
Internetadresse: www.autobahn.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17c97afdfb1-67c4dec3a1f00ad0 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Senden Sie Anfragen zum Verfahren bitte ausschließlich über die oben genannte Plattform (siehe auch Punkt I.3).
- Das Angebot ist elektronisch über die oben genannte Vergabeplattform (siehe auch Punkt I.3) in Textform gemäß § 126b BGB einzureichen.
- Wichtiger Hinweis: Das Angebot inkl. aller Angebotsunterlagen ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihr Angebot keinesfalls in Papierform, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Berücksichtigen Sie ggf. die Größenbegrenzungen der Vergabeplattform bezüglich der einzelnen Dateien sowie der gesamten Bewerbung. Sollten Probleme beim Hochladen der Angebotsunterlagen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle.
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- Die Angabe der zur Vertretung des Bieters berechtigten natürlichen Person (Geschäftsführer oder sonstiger Bevollmächtigter) ist zwingend erforderlich. Die auszufüllenden Dokumente sind nicht zu unterschreiben und mit einem Stempel zu versehen. Stattdessen geben Sie bitte Vorname und Nachname des bevollmächtigten Vertreters in Druckbuchstaben an oder unterzeichnen mittels fortgeschrittener/m oder qualifizierter/m Signatur/Stempel.
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- Weitere Informationen zu den formalen Vorgaben entnehmen Sie bitte
der bereitgestellten Dateien "A08_EU-Teilnahmebedingungen" und "A07_Hinweise für die Angebotsbearbeitung".

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Die Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Friedrichstraße 71
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10117
Telefon: +49 30403680800 📞
E-Mail: recht@autobahn.de 📧
Fax: +49 30403680810 📠
Internetadresse: www.autobahn.de 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Autobahn GmbH des Bundes
Quelle: OJS 2021/S 207-542182 (2021-10-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-01-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-01-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-02-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 023-058568
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 207-542182
ABl. S-Ausgabe: 23

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das geplante Bauvorhaben stellt einen Teilabschnitt der Erneuerungsmaßnahmen der BAB 9 dar. Zwischen der Landesgrenze Brandenburg (km 45+000) und der Elbebrücke (km 65+000) soll die BAB 9 in beiden Fahrtrichtungen grundhaft erneuert werden. Die gesamte Baulänge der Strecke beträgt ca. 20 km je Richtungsfahrbahn. In diesem Streckenabschnitt befinden sich die Anschlussstellen Köselitz und Coswig. Im Zuge der Erneuerung muss die bestehende Verkehrsanlage inkl. Fahrbahn, Entwässerungseinrichtungen und Fahrzeugrückhaltesystemen rückgebaut werden. Anschließend erfolgt dann der Neubau der Verkehrsanlage. Dies beinhaltet die Herstellung der Fahrbahn in Betonbauweise, die Herstellung der Entwässerungsanlagen sowie die Errichtung der Fahrzeugrückhaltesysteme (FRS) und das Aufbringen der Markierungen. Weiterhin sind an 13 kleineren A-Bauwerken (je Richtungsfahrbahn) der Fahrbahnbelag, Abdichtung, FRS und der Korrosionsschutz der ÜKOs zu erneuern. An einigen Bauwerken sind die Profile der ÜKOs auszutauschen. Festlegungen hierzu erfolgen in gesonderten Vorortterminen im Rahmen der Planung. Im Bereich der beiden Anschlussstellen Köselitz und Coswig sind die Fahrbahnbeläge (Deck- und Binderschicht, ggf. auch die Tragschichten, Borde und Entwässerungsrinnen) der Ein- und Ausfahrtsrampen zu erneuern. Die im o. g. Streckenabschnitt liegenden PWC - Anlagen Rosselquelle Ost/ West und Klieckener Aue Ost/West werden im Zuge der jeweils angrenzenden Baumaßnahme grundhaft instandgesetzt. Die Sanierungsmaßnahmen sollen in vier Bauabschnitten durchgeführt werden: TA 1 - 1. Bauabschnitt im Jahr 2023: RF München, ca. km 55+000 bis km 65+000, Baulänge 10,0 km TA 2 - 2. Bauabschnitt im Jahr 2024: RF Berlin, km 65+000 bis ca. km 55+000, Baulänge 10,00 km TA 3 - 3. Bauabschnitt im Jahr 2025: RF München, ca. km 44+900 bis ca. km 55+000, Baulänge 10,0 km TA 4 - 4. Bauabschnitt im Jahr 2026: RF Berlin, km 55+000 bis ca. km 44+900, Baulänge 10,00 km Die genaue Unterteilung der Streckenabschnitte erfolgt im Zuge der Ausführungsplanung. Gegenstand dieser Ausschreibung sind: Objektplanung Verkehrsanlagen (inkl. Ausstattung: insb. Fahrzeugrückhaltesysteme, Markierungen, Beschilderung, Verkehrsführung während der Bauzeit, Instandsetzung PWC - Anlagen und Anschlussstellen) Lph 1, Lph 3 (teilweise) und Lph 5 bis 6 gemäß § 47 HOAI i. V. m. Anlage 13, Ziffer 13.1 sowie Objektplanung Ingenieurbauwerke (inkl. Ausstattung, Fahrzeugrückhaltesysteme) Lph 1 (teilweise), Lph 3 (teilweise), Lph 5 (teilweise) und Lph 6 (teilweise) gemäß § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12, Ziffer 12.1. Die Bauarbeiten sollen im März 2023 beginnen. Die Baukosten betragen nach der vorläufigen Kostenschätzung ca. 94,6 Mio. EUR brutto. Folgende Besonderen / Zusätzlichen Leistungen sind auszuführen: • Zustandserfassung und Bewertung der Entwässerungsanlagen inkl. der erforderlichen Verkehrssicherung • vermessungstechnische Bestandsaufnahme • Verkehrsführungskonzeption für das Gesamtvorhaben einschließlich Varianten- und Kostenabgleich, einschließlich Abstimmung mit Verkehrsbehörden/ Polizei • Mehraufwand durch Anpassung des Oberbaus der BAB an die Vorgaben der Ausführung und die RStO 2012 • Grobablaufplanung und Kostenfortschreibung (AKVS) • Stellungnahme zur Einhaltung aller relevanten Arbeits- und Gesundheitsvorschriften • Nachrechnung Bauwerkskappen auf H2 Systeme • Erarbeitung Ausschreibungsunterlagen Kontrollprüfungen Stecken- und Ingenieurbau getrennt für jeden der vier Bauabschnitte • ergänzende Leistungen während der Ausführung
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-01-21 📅
Name: Basler & Hofmann Deutschland GmbH
Postanschrift: Mansfelder Straße 48
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06108
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 34586380 📞
E-Mail: martina.bruck@baslerhofmann.de 📧
Land: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heidestraße 15
Postleitzahl: 10557
Fax: +49 30403680811 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2022/S 023-058568 (2022-01-28)