Beschreibung der Beschaffung
Das Amt Stralendorf plant die Erweiterung und den Umbau des bestehenden Hauptgebäudes (Altbau).
Im Jahr 2009 wurde das Gymnasiale Schulzentrum als Kooperative Gesamtschule in Stralendorf gebildet. Schulträger wurde das Amt Stralendorf mit seinen 9 amtsangehörigen Gemeinden. Das Schulkonzept mit wachsendem Platzbedarf und einer stetig steigenden Schülerzahl steht einem veralteten, nicht angepassten Gebäudekomplex gegenüber.
In Vorbereitung der notwendigen Maßnahmen wurde die Rimpel Leifels Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB aus Schwerin mit der Erarbeitung einer Konzeptstudie beauftragt. Neben der Ist-Aufnahme der Bestandsgebäude einschließlich Erweiterungsbau I wird in der Studie der notwendige Flächenbedarf inklusive zukünftiger Entwicklungen zusammenhängend betrachtet.
Im Ergebnis dieser Vorbefassung durch das Architekturbüro ist die Sanierung, der Umbau des Altbaus und eine Erweiterung erforderlich.
Ein Brandschutzkonzept ist beauftragt und wird parallel zur vorliegenden Ausschreibung erarbeitet.
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise, zunächst Erbringung der Leistungsphasen 1-3 der HOAI.
Mindestanforderungen (Ausschlusskriterien):
1. Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3 Mio. EUR, zweifach maximiert,
2. Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1 Mio. EUR, zweifach maximiert,
3. Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt und/oder Ingenieur nach Architekten-/Ingenieurgesetz des jeweiligen Bundeslandes für ausländische Bewerber Nachweis der Gleichstellung entsprechend RL 2005/36/EG, geändert durch RL 2013/55/EU,
4. Auszug aus dem Berufsregister, Handels- bzw. Partnerschaftsregister bei juristischen Personen,
5. Nachweis für den Eintrag in einer Ingenieur-/Architektenkammer bei freiberuflichen Architekten/Ingenieuren
Zuschlagskriterien:
Höchster Wert = bester Wert
1. Honorar – Wichtung 22 %,
2. Referenzprojekte für Architektenleistungen der letzten 7 Jahre, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. – Wichtung 5 %,
3. allgemeiner Jahresumsatz der letzten 3 Jahre – Wichtung 3 %,
4. spezifischer Jahresumsatz der letzten 3 Jahre – Wichtung 6 %,
5. maßgebliche Anzahl qualifizierter Mitarbeiter, die für die Planungsleistung zur Verfügung stehen – Wichtung 7 %,
6. Qualitätsmanagement – Wichtung 6 %,
7. Projektanalyse – Wichtung 7 %,
8. Qualität der Personalplanung – Wichtung 15 %,
9. Präsenz vor Ort – Wichtung 15 %,
10. Maßnahmen zur Terminkontrolle und Terminsicherheit – Wichtung 8 %,
11. Qualität der Kostenplanung, Kostenverfolgungs- und Kostensicherungsmaßnahmen – Wichtung 3 %,
12 Qualität der Kommunikationsplanung – Wichtung 3 %.
Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung vorstehend genannter Kriterien und Wichtungen insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Bei Punktgleichheit erfolgt der Zuschlag auf das Angebot mit dem höchsten Punktwert im Kriterium „Honorar“.