Umstellung von G8 auf G9
Am 11. Juli 2018 wurde vom Landtag NRW das 13. Schulrechtsänderungsgesetz verabschiedet und dadurch die Dauer der Bildungsgänge in der Sekundarstufe I neu geregelt. Den Gymnasien in NRW wurde damit freigestellt zukünftig nach acht oder nach neun Schuljahren die Abiturprüfung durchzuführen. Bei dieser einmaligen Entscheidung haben alle acht städtischen Gymnasien in Aachen sich wieder für eine Umstellung auf 9 Jahre (G9) entschieden.
Der Umstellungsprozess hat mit dem Schuljahr 2019/2020 begonnen und mit Start des Schuljahres 2026/2027sollen alle Jahrgänge nach den neuen Lehrplänen unterrichtet werden. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Schule (FB 45) geht derzeit von ca. 930 Schülerinnen und Schüler aus, die dadurch dann zusätzlich an den Gymnasien in Aachen beschult werden.
Unter diesen Gesichtspunkten wurden alle städtischen Gymnasien untersucht. In einem ersten Schritt soll am St. Leonhard-Gymnasium, Jesuiten Straße 9-11, 52062 Aachen und 3 weiteren Gymnasien durch bauliche Maßnahmen mehr Raum geschaffen werden, um die zu erwartende erhöhte Schülerzahl aufnehmen zu können.
Am 27.04.2021 hat der Kinder- und Jugendausschusses und der Ausschuss für Schule und Weiterbildung der Stadt Aachen beschlossen, die Planungsleistungen in Auftrag zu geben und die Maßnahmen zeitnah um zu setzten.
Zur Erweiterung des St.Leonhard-Gymnasiums ist der Abbruch und die Neuerrichtung des Anbaus von 1962 vorgesehen. Der bestehende Anbau ist sanierungsbedürftig und in seinem jetzigen Raumzuschnitt unflexibel. Die Baumaßnahme befindet sich in direktem, konstruktiven Verbund mit dem unter Denkmal-schutz stehenden Hauptgebäude von 1891.
Durch den Neubau werden insgesamt fünf zusätzliche Klassenräume, neue FU-Räume mit Vorbereitungs- und Sammlungsräumen entstehen sowie eine neue barrierefreie Erschließung mit Aufzug.
Darüber hinaus werden im Erdgeschoss Sanitäranlagen für das Lehrerkollegium, die Aussen-WC´s für den Schulhof und ein Arbeits- und Abstellraum für den Hausmeister untergebracht werden können.
Alle benötigten Installationen (TGA) sind an die vorhandenen Ver- und Entsorgungen anzuschließen bzw. nach Erfordernis zu erweitern. Ergänzend sind Lüftungsanlagen (min. 800m³/h/Raum), ein außenliegender Sonnenschutz und Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern zu erstellen.
Der bestehende Anbau ruht auf dem historischen Kellergeschoß des ehemaligen "Direktorenhauses" dessen Keller bis heute in Nutzung ist. Die eingerückte Längswand des Anbaus bildet das Kellergeschoß ab, die Arkade stützt die auskragenden Obergeschosse und ist über Punktfundamente gegründet.
Zusätzlich zur Unterschutzstellung des Hauptgebäudes ist das Gelände archäologisch bedeutsam. Im hinteren Grundstücksteil befinden sich Teile der Barbarossa-mauer. Alle baulichen Maßnahmen sind nur in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege und der Stadtarchäologie möglich.
Baulich wird auf eine zurückhaltende Gestaltung Wert gelegt, die die heterogene Baukörperstruktur zusammenfasst und eine verbindende Komponente schafft.
Seitens Auftraggeber wird hier eine weitgehend elementierte, vorgefertigte Konstruktionsweise - möglichst in Holz - gewünscht. Auf Grund der vorhandenen historischen Keller und Bodendenkmäler regt der Auslober eine Flachgründung an. Dieses Vorgehen verspricht einen raschen und wirtschaftlichen Baufortschritt unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Auflagen.
Es handelt sich um eine Baumaßnahme im - so weit möglich - laufenden Betrieb, so daß ein hoher Vorfertigungsgrad auch hier vorteilhaft ist.
Die Genehmigung erfolgt auf Grundlage § 34 BauGB. Ein B-Plan liegt nicht vor.
Die Geschossigkeit und die Bauhöhe des Hauptgebäudes darf nicht überschritten werden.
Detaillierte Angaben zum Bestand und zur Aufgabenstellung sind in der Anlage "Projektbeschreibung" dargestellt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-12-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-11-05.
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Architektenleistungen gemäß HOAI Objektplanung § 33 ff. - Umstellung von G8 zu G9, Erweiterung Gymnasium St. Leonhard, Jesuitenstraße 9-11, 52062...”
Titel
Architektenleistungen gemäß HOAI Objektplanung § 33 ff. - Umstellung von G8 zu G9, Erweiterung Gymnasium St. Leonhard, Jesuitenstraße 9-11, 52062 Aachen
FB60/302-2021/721-RA
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Umstellung von G8 auf G9
Am 11. Juli 2018 wurde vom Landtag NRW das 13. Schulrechtsänderungsgesetz verabschiedet und dadurch die Dauer der Bildungsgänge in...”
Kurze Beschreibung
Umstellung von G8 auf G9
Am 11. Juli 2018 wurde vom Landtag NRW das 13. Schulrechtsänderungsgesetz verabschiedet und dadurch die Dauer der Bildungsgänge in der Sekundarstufe I neu geregelt. Den Gymnasien in NRW wurde damit freigestellt zukünftig nach acht oder nach neun Schuljahren die Abiturprüfung durchzuführen. Bei dieser einmaligen Entscheidung haben alle acht städtischen Gymnasien in Aachen sich wieder für eine Umstellung auf 9 Jahre (G9) entschieden.
Der Umstellungsprozess hat mit dem Schuljahr 2019/2020 begonnen und mit Start des Schuljahres 2026/2027sollen alle Jahrgänge nach den neuen Lehrplänen unterrichtet werden. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Schule (FB 45) geht derzeit von ca. 930 Schülerinnen und Schüler aus, die dadurch dann zusätzlich an den Gymnasien in Aachen beschult werden.
Unter diesen Gesichtspunkten wurden alle städtischen Gymnasien untersucht. In einem ersten Schritt soll am St. Leonhard-Gymnasium, Jesuiten Straße 9-11, 52062 Aachen und 3 weiteren Gymnasien durch bauliche Maßnahmen mehr Raum geschaffen werden, um die zu erwartende erhöhte Schülerzahl aufnehmen zu können.
Am 27.04.2021 hat der Kinder- und Jugendausschusses und der Ausschuss für Schule und Weiterbildung der Stadt Aachen beschlossen, die Planungsleistungen in Auftrag zu geben und die Maßnahmen zeitnah um zu setzten.
Zur Erweiterung des St.Leonhard-Gymnasiums ist der Abbruch und die Neuerrichtung des Anbaus von 1962 vorgesehen. Der bestehende Anbau ist sanierungsbedürftig und in seinem jetzigen Raumzuschnitt unflexibel. Die Baumaßnahme befindet sich in direktem, konstruktiven Verbund mit dem unter Denkmal-schutz stehenden Hauptgebäude von 1891.
Durch den Neubau werden insgesamt fünf zusätzliche Klassenräume, neue FU-Räume mit Vorbereitungs- und Sammlungsräumen entstehen sowie eine neue barrierefreie Erschließung mit Aufzug.
Darüber hinaus werden im Erdgeschoss Sanitäranlagen für das Lehrerkollegium, die Aussen-WC´s für den Schulhof und ein Arbeits- und Abstellraum für den Hausmeister untergebracht werden können.
Alle benötigten Installationen (TGA) sind an die vorhandenen Ver- und Entsorgungen anzuschließen bzw. nach Erfordernis zu erweitern. Ergänzend sind Lüftungsanlagen (min. 800m³/h/Raum), ein außenliegender Sonnenschutz und Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern zu erstellen.
Der bestehende Anbau ruht auf dem historischen Kellergeschoß des ehemaligen "Direktorenhauses" dessen Keller bis heute in Nutzung ist. Die eingerückte Längswand des Anbaus bildet das Kellergeschoß ab, die Arkade stützt die auskragenden Obergeschosse und ist über Punktfundamente gegründet.
Zusätzlich zur Unterschutzstellung des Hauptgebäudes ist das Gelände archäologisch bedeutsam. Im hinteren Grundstücksteil befinden sich Teile der Barbarossa-mauer. Alle baulichen Maßnahmen sind nur in enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege und der Stadtarchäologie möglich.
Baulich wird auf eine zurückhaltende Gestaltung Wert gelegt, die die heterogene Baukörperstruktur zusammenfasst und eine verbindende Komponente schafft.
Seitens Auftraggeber wird hier eine weitgehend elementierte, vorgefertigte Konstruktionsweise - möglichst in Holz - gewünscht. Auf Grund der vorhandenen historischen Keller und Bodendenkmäler regt der Auslober eine Flachgründung an. Dieses Vorgehen verspricht einen raschen und wirtschaftlichen Baufortschritt unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Auflagen.
Es handelt sich um eine Baumaßnahme im - so weit möglich - laufenden Betrieb, so daß ein hoher Vorfertigungsgrad auch hier vorteilhaft ist.
Die Genehmigung erfolgt auf Grundlage § 34 BauGB. Ein B-Plan liegt nicht vor.
Die Geschossigkeit und die Bauhöhe des Hauptgebäudes darf nicht überschritten werden.
Detaillierte Angaben zum Bestand und zur Aufgabenstellung sind in der Anlage "Projektbeschreibung" dargestellt.
1️⃣
Ort der Leistung: Städteregion Aachen🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: St. Leonhard Gymnasium Jesuitenstraße 9-11 52062 Aachen
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Vergabe der Planungsleistungen Architektur, Leistungsphasen 1-9 gemäß aktueller §35 HOAI und beiliegendem...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Vergabe der Planungsleistungen Architektur, Leistungsphasen 1-9 gemäß aktueller §35 HOAI und beiliegendem Mustervertrag "Architektur" sowie den Leistungsbildern "Gebäude und Innenräume".
Die vorgesehene Beauftragungsstufen sind:
1. Stufe: Leistungsphasen 1 bis 2
2. Stufe: Leistungsphasen 3 bis 4
3. Stufe: Leistungsphasen 5 bis 9
Der Abruf der einzelnen Stufen erfolgt schriftlich nach förmlicher Abnahme der vorausgehenden Stufe. Ein Anspruch auf Beauftragung der Folgestufe besteht grundsätzlich nicht.
Dem Auftragnehmer werden mit der Beauftragung Bestandsunterlagen (digital und Papierausfertigungen) zur Verfügung gestellt. Die Sichtung und der Abgleich der zur Verfügung gestellten Bestands-unterlagen mit dem tatsächlichen Gebäudebestand sowie Ergänzungen und/oder Korrekturen erfolgen durch den AN mit der Bearbeitung Stufe 1. Die Genauigkeit der Unterlagen muss für die Bauaufgabe ausreichen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitungsorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Preis (Gewichtung): 40
Dauer
Datum des Beginns: 2021-03-14 📅
Datum des Endes: 2028-06-30 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 4
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
- 1) Teilnahmeantrag
- 2) Nachweis der Berufsbefähigung als Architekt (mit dem Teilnahmeantrag mittels...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
- 1) Teilnahmeantrag
- 2) Nachweis der Berufsbefähigung als Architekt (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): Bescheinigung der Berufszulassung bzw. der beruflichen Befähigung (soweit nicht durch Berufszulassung bereits erbracht) des zuständigen Inhabers / Geschäftsführers des Bewerbers,
- 3) Erklärung zu Lieferinteressen (VgV §73)
- 4) Eigenerklärung zu zwingenden Ausschusskriterien (VgV §48, GWB §123)
- 5) Eigenerklärung zu fakultativen Ausschusskriterien (VgV §48, GWB §124) (mit dem Teilnahmeantrag mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des § 123 (1) Ziff. 1 - 10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und 124 (1) Ziff. 1 - 9 GWB sowie keine Interessen gem. § 73 (3) VgV bestehen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers durch Einholung einer Bescheinigung gem. § 48 (4), (5) VgV zu überprüfen
.
- Vorbehalt der Überprüfung (Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung) (auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen): Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis der Eignung eingereichter Eigenerklärungen durch beim Bewerber mit gesondertem Schreiben unter Fristsetzung erfolgende Abforderung der entsprechenden, jeweiligen gültigen Bescheinigungen zu überprüfen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
- 6) Berufshaftpflichtversicherung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen):...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
- 6) Berufshaftpflichtversicherung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): Bescheinigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden mind. 2.500.000 EUR sowie Sach- und sonstige Schäden mind. 2.500.000 EUR (Kopie der Police oder vergleichbare Bescheinigung). Sollten die vorhandenen Deckungssummen der Berufshaftpflicht des Bewerbers für vorstehende Risiken zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages nicht den geforderten Deckungssummen entsprechen, ist eine Bescheinigung des Versicherers vorzulegen, dass dem Bewerber im Falle der Auftragserteilung eine den geforderten Risiken und Deckungssummen entsprechende Berufshaftpflichtversicherung zur Verfügung gestellt wird.
- 7) Projektreferenzen (3 Stück)
- 8) Eigenerklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
- 9) Eigenerklärung zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
-10) Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe
- 11) Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung
.
- Vorbehalt der Überprüfung (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) (auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen): Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zum Nachweis der Eignung eingereichter Eigenerklärungen durch beim Bewerber mit gesondertem Schreiben unter Fristsetzung erfolgende Abforderung der entsprechenden, jeweiligen gültigen Bescheinigungen zu überprüfen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:.
A) Sich bewerbende Wirtschaftsteilnehmer müssen auf dem einschlägigen Markt eine Tätigkeit von mindestens 3 Geschäftsjahren bezogen auf den Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge nachweisen können. Der diesbezügliche Nachweis ist mit den unter III.1.1 - III.1.3 jeweils für die letzten drei Geschäftsjahre geforderten Eigen- und Dritterklärungen zu erbringen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Auswahlkriterien wie in den Auftragsunterlagen angegeben
Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
a)...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
a) natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland, die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (EG-Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist;
b) Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach- / Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigten Vertreter
der juristischen Person oder der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt;
c) Bietergemeinschaften (ArGe), bei denen ein Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
.
Bietergemeinschaften (nach Auftragserteilung Arbeitsgemeinschaften) sind mit Bewerbung zum Verfahren anzugeben. Die nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist unzulässig.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-12-07
23:59 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“Exposé inkl. Bewertungsmatrix und Bewerberbogen sind vor Abgabe des Teilnahmeantrags zwingend über das Deutsche Vergabeportal (www.dtvp.de)...”
Exposé inkl. Bewertungsmatrix und Bewerberbogen sind vor Abgabe des Teilnahmeantrags zwingend über das Deutsche Vergabeportal (www.dtvp.de) herunterzuladen.
Die Weitergabe der Ausschreibungsunterlagen an Dritte sowie die gewerbliche Nutzung der Ausschreibungsunterlagen außerhalb dieses Verfahrens sind nicht gestattet.
Der Bewerberbogen ist an den dazu vorgesehenen Stellen durch die jeweils entsprechend bevollmächtigte Person zu unterzeichnen und als eingescannte Datei (im pdf-Format) hochzuladen. Der Bewerber / der Bevollmächtigte der Bewerbergemeinschaft bestätigt durch seine Unterschrift die Richtigkeit aller Angaben im Teilnahmeantrag.
Nach Möglichkeit sind alle Anlagen zum Bewerberbogen in einer Datei (pdf-Format) hochzuladen.
Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen.
Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen sind spätestens 7 Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge ausschließlich über die Kommunikationsfunktion des Vergabeportals zu beantragen.
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Es wird darauf hingewiesen, dass zur ordnungsgemäßen Durchführung des Vergabeverfahrens im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bieterbezogen unternehmens- und personenbezogene Daten sowohl durch das unter Ziff. I dieser Bekanntmachung angeführte verfahrensbetreuende Büro als auch den dort genannten öffentlichen Auftraggeber erhoben, gespeichert und verarbeitet werden, um den vergaberechtlichen Vorgaben zur Bewerber- und Bieterbeteiligung und -information sowie Wertung etc. nachzukommen. Diese Daten werden während der Dauer der Verfahrensdurchführung sowie der für die Vergabe- und Vertragsakten bestehenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen verarbeitet und gespeichert. Der Erhebung, Verarbeitung und Speicherung dieser Daten kann widersprochen werden. Dies führt jedoch dazu, dass eine Einhaltung der vergaberechtlichen Verpflichtungen, u.a. im Hinblick auf Information während des Verfahrens nicht mehr sichergestellt werden kann und damit die Beteiligung und Wertbarkeit infrage gestellt wird. Es besteht nach den Bestimmungen der DSGVO ein Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung. Widerspruch und auf Datenübertragbarkeit gegenüber dem betreuenden Büro und dem öffentlichen Auftraggeber, ebenso ein Beschwerderecht gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde.
Bekanntmachungs-ID: CXQ1YY6YS8M
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln - Spruchkörper Köln
Postort: Köln
Postleitzahl: 50606
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. GWB. Die Fristen insbesondere des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u.a. gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Rheinland - c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50606
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221-1472889📞
E-Mail: vkrheinland@bezreg-koeln.de📧
Quelle: OJS 2021/S 218-574373 (2021-11-05)