Asklepios_TWP_2. BA Allgemeinpflege & Bettenhaus – BUL 2.704.11

Asklepios Klinik im Städtedreieck, Asklepios Südpfalzkliniken GmbH

Die Asklepios-Klinik im Städtedreieck plant die Erweiterung des Bettenhauses durch einen Anbau mit 64 Betten auf der Westseite sowie die Umstrukturierung des westlichen Teils des Altbau-Südflügels zu 10 Einzelzimmern. Hierfür wurden bereits Vorableistungen erbracht, die im Rahmen der Vergabeunterlagen nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt werden. Ein grober Vorentwurf mit möglichem Ablauf ist vorhanden. Ebenso liegt ein mit der Regierung abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm vor, welches umzusetzen ist. Der Antrag auf Vorwegfestlegung wurde bereits bewilligt und wird ebenfalls gegen Abgabe der Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme soll mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 12,2 Mio. EUR.
Es werden alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 beauftragt, ggf. ist eine Optimierung des bisherigen Vorentwurfs möglich. Die Vergütung erfolgt als Gesamtpauschale. Der Umbauzuschlag auf einen ungefähren Anteil von 38 % und die mitzuverarbeitende Bausubstanz ist hierin bereits einzukalkulieren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-02-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-01-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-01-12 Auftragsbekanntmachung
2021-06-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-01-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 422/20
Kurze Beschreibung:
Die Asklepios-Klinik im Städtedreieck plant die Erweiterung des Bettenhauses durch einen Anbau mit 64 Betten auf der Westseite sowie die Umstrukturierung des westlichen Teils des Altbau-Südflügels zu 10 Einzelzimmern. Hierfür wurden bereits Vorableistungen erbracht, die im Rahmen der Vergabeunterlagen nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt werden. Ein grober Vorentwurf mit möglichem Ablauf ist vorhanden. Ebenso liegt ein mit der Regierung abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm vor, welches umzusetzen ist. Der Antrag auf Vorwegfestlegung wurde bereits bewilligt und wird ebenfalls gegen Abgabe der Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme soll mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 12,2 Mio. EUR. Es werden alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 beauftragt, ggf. ist eine Optimierung des bisherigen Vorentwurfs möglich. Die Vergütung erfolgt als Gesamtpauschale. Der Umbauzuschlag auf einen ungefähren Anteil von 38 % und die mitzuverarbeitende Bausubstanz ist hierin bereits einzukalkulieren.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Schwandorf 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Asklepios Klinik im Städtedreieck, Asklepios Südpfalzkliniken GmbH
Postanschrift: Dr. Sauerbruch-Strasse 1
Postleitzahl: 93133
Postort: Burglengenfeld
Kontakt
Internetadresse: http://www.asklepios.com 🌏
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de 📧
Telefon: +49 94129734-10 📞
Fax: +49 94129734-11 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD8S0/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD8S0 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-12 📅
Einreichungsfrist: 2021-02-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-15 📅
Datum des Beginns: 2021-05-01 📅
Datum des Endes: 2024-02-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 010-018423
ABl. S-Ausgabe: 10
Zusätzliche Informationen
In der oben genannten Vertragslaufzeit ist die Lph. 9 nicht enthalten. Vorgesehener Termin für die Fertigstellung des Bauvorhabens ist Februar 2024. Der Rahmenterminplan und die Grobkostenschätzung werden von Anfang an in den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt. Weitere projektbezogene Unterlagen (Vorwegfestlegung, Vorentwurf, Raum- & Funktionsprogramm, vertieftere Kosten) werden den Bewerbern nach Einreichung einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Asklepios-Klinik im Städtedreieck plant die Erweiterung des Bettenhauses durch einen Anbau mit 64 Betten auf der Westseite sowie die Umstrukturierung des westlichen Teils des Altbau-Südflügels zu 10 Einzelzimmern. Hierfür wurden bereits Vorableistungen erbracht, die im Rahmen der Vergabeunterlagen nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt werden. Ein grober Vorentwurf mit möglichem Ablauf ist vorhanden. Ebenso liegt ein mit der Regierung abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm vor, welches umzusetzen ist. Der Antrag auf Vorwegfestlegung wurde bereits bewilligt und wird ebenfalls gegen Abgabe der Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme soll mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 12,2 Mio. EUR.
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Es werden alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 beauftragt, ggf. ist eine Optimierung des bisherigen Vorentwurfs möglich. Die Vergütung erfolgt als Gesamtpauschale. Der Umbauzuschlag auf einen ungefähren Anteil von 38 % und die mitzuverarbeitende Bausubstanz ist hierin bereits einzukalkulieren.
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Zudem sollen die Bereiche Endoskopie und Labor umgebaut werden, diese Maßnahme wird jedoch ohne Fördermittel, also mit Eigenmitteln umgesetzt. Der Anteil beträgt hier grob 2,3 Mio. EUR. Die Gesamtmaßnahme liegt somit bei etwa 14,5 Mio. EUR.
Es handelt sich bei den zu vergebenden Leistungen um Planungsleistungen für den 2. Bauabschnitt am Klinikum Burglengenfeld. Es ist geplant, an der Westfassade des südlichen Bestandsgebäudes einen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden, aufgeständerten Anbau zu errichten, in dem im 1. und 2. Obergeschoss wesentliche Flächen von 2 der bestehenden Allgemeinpflegestationen untergebracht werden sollen. Die übrigen Patientenzimmer und Nebenräume dieser beiden Stationen sollen durch Umbau in der westlichen Hälfte des Südflügels entstehen. Im Erdgeschoss des Südflügels sind vor allem Räume für Seelsorge und Sozialdienst sowie die Krankenhausverwaltung geplant. Ferner soll die Endoskopie innerhalb des Bestandes saniert und erweitert werden, was mit einem Umzug des aktuellen Labors einhergeht.
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Die Grobkostenschätzung für die Maßnahme für die Kosten der Kostengruppen 200-600 liegt bei etwa 12,349 Mio. EUR brutto. Die Grobkostenschätzung ist den Vergabeunterlagen bereits beigefügt.
Der Projektstart ist für Mai 2021 geplant. Der Bauantrag soll Ende August 2021 eingereicht werden. Mit der Bauausführung soll im April 2022 begonnen werden, die gesamte Maßnahme soll im Februar 2024 fertiggestellt sein. Auch der Rahmenterminplan ist bereits den Vergabeunterlagen beigelegt.
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Ein Kick-Off-Termin am Anfang der Maßnahme findet in der Konzernzentrale in Königstein im Taunus statt. Die Planungsbesprechungen und die Baubesprechungen während der Bauphase finden am Asklepios Klinikum in Burglengenfeld statt.
Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 im Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung (gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI 2021, § 51 i. V. m. Anl. 14 Nr. 14.1) sowie die Besonderen Leistungen der Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, soweit erforderlich unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung) sowie die ingenieurtechnische Kontrolle gem. Anlage 14 Nr. 14.1 HOAI 2021 vergeben.
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Die Kosten müssen eingehalten werden.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung:
— Stufe 1: Leistungsphasen 1-4,
— Stufe 2: Leistungsphase 5,
— Stufe 3: Leistungsphase 6,
— Stufe 4: Besondere Leistung der ingenieurtechnischen Kontrolle.
Zusätzliche Informationen:
In der oben genannten Vertragslaufzeit ist die Lph. 9 nicht enthalten. Vorgesehener Termin für die Fertigstellung des Bauvorhabens ist Februar 2024.
Der Rahmenterminplan und die Grobkostenschätzung werden von Anfang an in den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Weitere projektbezogene Unterlagen (Vorwegfestlegung, Vorentwurf, Raum- & Funktionsprogramm, vertieftere Kosten) werden den Bewerbern nach Einreichung einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Klinikum Burglengenfeld
Dr. Sauerbruch-Straße 1
93133 Burglengenfeld
Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 2,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
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Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen diesbezüglich sind vorläufig ausreichend.
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Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder entsprechende Urkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.
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Eigenerklärungen über:
A. das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung),
B. Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Excel-Projektdatenblättern zu machen):
Referenzportfolio Bewerber gesamt [Hochbauten (Sanierungen, Umbauten, Neubauten)] der letzten 3 Jahre ([Fertigstellung bzw. Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2018 und dem Ablauf der unter IV.2.2 genannten Bewerbungsfrist) mit Angaben zu:
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a. Auftraggeber,
b. Art der Aufgabenstellung: Hochbauten Gebäude, Honorarzone, – Umbau/Neubau, Bauen im lfd. Betrieb,
c. erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 2-6 im Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung (Angabe in Prozentpunkten),
d. Größenordnung des Projekts: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 12 Mio. EUR netto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 6 Mio. EUR netto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein.
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Mindeststandards:
Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) bzw. der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2018 und dem Ablauf der unter IV.2.2.) genannten Bewerbungsfrist stattgefunden hat.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Umsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung: 20 %.
2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
2.1.) Bürokapazität/Personalstärke: 10 %
2.2.) Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): Hochbauten (Sanierungen, Umbauten, Neubauten): 70 %
Bearbeitungszeitraum der Referenzen: 1.1.2018 bis zum Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist, Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) oder der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase innerhalb des genannten Zeitraums stattgefunden hat.
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Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet.
Eine Punktzahl von 5 Punkten kann (begrenzt nach oben) ab 5 insgesamt sehr gut vergleichbaren Referenzen erreicht werden. Eine Referenz gilt dann als insgesamt sehr gut vergleichbar, wenn alle diesbezüglich unten aufgelisteten Aspekte kumulativ vorliegen. Alle übrigen Bewerber erhalten sodann abgestuft nach der Vergleichbarkeit Punkte. Es können somit auch Projekte eingereicht werden, die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Diese werden im Rahmen der oben dargestellten Gesamtschau bewertet. Sollte kein Bewerber über 5 insgesamt sehr gut vergleichbare Referenzen verfügen, so erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in der Gesamtschau am Besten ist.
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Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:
— Anzahl der Referenzen,
— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:
— Hochbauten Gebäude (sehr gut vergleichbar),
— Honorarzone (ab Honorarzone II sehr gut vergleichbar),
— Umbau / Neubau (jeweils sehr gut vergleichbar; Referenzportfolio insgesamt jedoch besser, wenn sowohl Neubau als auch Umbau bereits verwirklicht; auch für 5 Punkte muss bereits beides verwirklicht worden sein)
— Bauen im lfd. Betrieb (sehr gut vergleichbar),
Vergleichbar)
— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung (sehr gut vergleichbar, wenn insgesamt mind. 65 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind),
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— Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz.
Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Privater Betreiber von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen (öffenticher AG im Sinne von § 99 Nr. 4 GWB)
Kontakt
Kontaktperson: RAe Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Internetadresse: www.asklepios.com 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD8S0/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Postanschrift: Hoppestraße 7
Postort: Regensburg
Postleitzahl: 93049
Land: Regensburg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.prof-rauch-baurecht.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren
— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen.
Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschließlich nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen.
Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über Versandte Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.
Das Formular „Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.
Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter „Teilnahmeanträge“ (nicht als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ inkl. Anlagen handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.2.2)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt.
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Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.
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Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYD8S0

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27 (Schloss)
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 010-018423 (2021-01-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-06-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Asklepios-Klinik im Städtedreieck plant die Erweiterung des Bettenhauses durch einen Anbau mit 64 Betten auf der Westseite sowie die Umstrukturierung des westlichen Teils des Altbau-Südflügels zu 10 Einzelzimmern. Hierfür wurden bereits Vorableistungen erbracht, die im Rahmen der Vergabeunterlagen nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt werden. Ein grober Vorentwurf mit möglichem Ablauf ist vorhanden. Ebenso liegt ein mit der Regierung abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm vor, welches umzusetzen ist. Der Antrag auf Vorwegfestlegung wurde bereits bewilligt und wird ebenfalls gegen Abgabe der Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme soll mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 12,2 Mio. EUR. Es werden alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1- 6 beauftragt, ggf. ist eine Optimierung des bisherigen Vorentwurfs möglich. Die Vergütung erfolgt als Gesamtpauschale. Der Umbauzuschlag auf einen ungefähren Anteil von 38 % und die mitzuverarbeitende Bausubstanz ist hierin bereits einzukalkulieren.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Dr. Sauerbruch-Straße 1

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 112-294154
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 010-018423
ABl. S-Ausgabe: 112

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es werden alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1- 6 beauftragt, ggf. ist eine Optimierung des bisherigen Vorentwurfs möglich. Die Vergütung erfolgt als Gesamtpauschale. Der Umbauzuschlag auf einen ungefähren Anteil von 38 % und die mitzuverarbeitende Bausubstanz ist hierin bereits einzukalkulieren.
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Es handelt sich bei den zu vergebenden Leistungen um Planungsleistungen für den 2. Bauabschnitt am Klinikum Burglengenfeld. Es ist geplant, an der Westfassade des südlichen Bestandsgebäudes einen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden, aufgeständerten Anbau zu errichten, in dem im 1. und 2. Obergeschoss wesentliche Flächen von zwei der bestehenden Allgemeinpflegestationen untergebracht werden sollen. Die übrigen Patientenzimmer und Nebenräume dieser beiden Stationen sollen durch Umbau in der westlichen Hälfte des Südflügels entstehen. Im Erdgeschoss des Südflügels sind vor allem Räume für Seelsorge und Sozialdienst sowie die Krankenhausverwaltung geplant. Ferner soll die Endoskopie innerhalb des Bestandes saniert und erweitert werden, was mit einem Umzug des aktuellen Labors einhergeht.
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Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 im Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung (gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI 2021, § 51 i.V.m. Anl. 14 Nr. 14.1) sowie die Besonderen Leistungen der Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, soweit erforderlich unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung) sowie die ingenieurtechnische Kontrolle gem. Anlage 14 Nr. 14.1 HOAI 2021 vergeben.
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Beschreibung der Optionen: — Stufe 1: Leistungsphasen 1 - 4,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angaben zur Arbeitsweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzplan
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Berufserfahrung des zum Einsatz kommenden Personals
Preis (Gewichtung): 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-11 📅
Name: Mayer-Vorfelder und Dinkelacker Ingenieurgesellschaft für Bauwesen GmbH und Co. KG
Postanschrift: Bavariaring 14
Postort: München
Postleitzahl: 80336
Land: Deutschland 🇩🇪
München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYR650

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 112-294154 (2021-06-08)