Aufbau Wärme- und Kälteversorgung, Theodor-Heuss-Schule Wetzlar

Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises

Für das neue Gebäude der Theodor-Heuss-Schule in der Sportparkstraße in Wetzlar soll eine Energieversorgungsanlage zur Beheizung und Kühlung des Schulgebäudes errichtet werden. Das Energiekonzept sieht die Nutzung regenerativer Energie in Form einer erdgekoppelten Wärmepumpe vor. Neben der Energielieferung ist auch die Errichtung von 50 Erdwärme-Sonden-Bohrungen mit einer Tiefe von jeweils ca. 60 Metern Gegenstand des Verfahrens.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-02-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-01-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-01-14 Auftragsbekanntmachung
2022-09-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-01-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Zentralheizungen
Referenznummer: 60559-19
Kurze Beschreibung:
Für das neue Gebäude der Theodor-Heuss-Schule in der Sportparkstraße in Wetzlar soll eine Energieversorgungsanlage zur Beheizung und Kühlung des Schulgebäudes errichtet werden. Das Energiekonzept sieht die Nutzung regenerativer Energie in Form einer erdgekoppelten Wärmepumpe vor. Neben der Energielieferung ist auch die Errichtung von 50 Erdwärme-Sonden-Bohrungen mit einer Tiefe von jeweils ca. 60 Metern Gegenstand des Verfahrens.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Zentralheizungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lahn-Dill-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Postanschrift: Karl-Kellner-Ring 51
Postleitzahl: 35576
Postort: Wetzlar
Kontakt
Internetadresse: http://www.lahn-dill-kreis.de/home/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@goerg.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD8NY/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD8NY 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-14 📅
Einreichungsfrist: 2021-02-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 012-024296
ABl. S-Ausgabe: 12
Zusätzliche Informationen
Der Aufraggeber geht davon aus, dass ggf. eine Ortsbesichtigung/Ortsbegehung durch die Bieter vor Angebotsabgabe erforderlich ist. Den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern wird mit Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt werden, in welchem Zeitraum Besichtigungen möglich sein werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Energiekonzept sieht die Nutzung regenerativer Energie in Form einer erdgekoppelten Wärmepumpe vor. Als Energiequelle sollen Erdwärmesonden errichtet werden. Die Anlage soll zur Beheizung und Kühlung des Gebäudes genutzt werden. Das Erdwärme-Sondenfeld besteht aus 50 Erdwärmesonden (EWS) mit einer Tiefe von jeweils 60 Metern, die in 2 Verteilern zu jeweils 25 EWS zusammengeführt werden. Die Zusammenführung der Hauptstränge der beiden Verteiler erfolgt im Gebäude.
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Bohrungen:
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist neben der Energiebelieferung unter anderem auch die Errichtung von 50 Erdwärme-Sonden-Bohrungen mit einer Tiefe von jeweils ca. 60 Metern, die Anbindung an 2 Verteiler sowie die Hauseinführung der Hauptleitungen von den Verteilern in das Gebäude. Am Vorhabenstandort wurde bereits eine Probebohrung ausgeführt. Das Bohrprofil ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Energieerzeugung:
Die Grundlage der Energieerzeugung für die Beheizung des neuen Schulzentrums Wetzlar soll aus einem Erdwärme-Sondenfeld bestehen, welches die Heizenergie über entsprechende Sole-Leitungen der Heizzentrale im Gebäude, Gebäudeteil 1, Kellergeschoss, zuführt. Die Räumlichkeiten werden vom Auftraggeber dazu bereitgestellt.
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Die Erdwärme-Sondenanlage wurde mit einer Entzugsleistung von:
Heizleistung: 220 kW
Heizarbeit. 500 mW h/a
Durch einen Geothermal Response Test ermittelt.
Die Heizenergie soll innerhalb des Gebäudes über Sole-Wasser-Wärmepumpen (reversibel) von der Vorlauftemperatur, aus dem Erdreich, durchschnittlich 11,9
Thermische Untergrundeigenschaften:
Wärmeleitfähigkeit des Boden = ? = 3,0 W (m x k)
Folgende Parameter liegen der Berechnung nach dem Geothermalen Response Test zu Grunde:
— Erdwärme Sondenlänge – einzeln – 60 m,
— Anzahl der Erdsonden: 50 Stück,
— Gesamten Sondenlänge: 3 000 m,
— Sondentyp: Doppel-U-Sonde (4 x 32 mm x 2,9 mm),
— Bohrloch Durchm.: 150 mm,
— Sondenabstand: ca. 7,5 m,
Anordnung rechteckig.
Es soll berücksichtigt werden, dass die Erdwärme-Sondenanlage als thermischer Untergrundspeicher konzipiert ist, d.h. im langfristigen Mittel, muss die angesetzte Heiz- und Kühlarbeit in dem angesetzten Umfang abgefordert werden, um nicht die entsprechende Wärmeleistung im Sommer durch Kühlen des Gebäudes über die Fußbodenheizung und die reversiblen Sole-Wasser-Wärmepumpen dem Erdreich wieder zurückzugeben.
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Somit ist ein ausgeglichener Wärme- und Kältehaushalt im Untergrund zu schaffen.
Entzugsleistung Kälte / Sommerbetrieb:
— Kühlleistung: 297 kW,
— Kühlarbeit: 297 MWh/a.
Die Anlage soll in den Sommermonaten zur Fußbodentemperierung und somit zur Grundkühlung des Gebäudes genutzt werden.
Dieses ist auch auf Grund der Wärmerückgabe an das Erdreich in der ausgeführten Berechnung und Konzeptionierung erforderlich.
Spitzenlastabdeckung:
Für die Spitzenlastabdeckung der Heizenergie über eine Fernwärmeanlage wird dem Gebäude im Winter die fehlende Heizenergie zugeführt. Diese Energieversorgung erfolgt über eine Fernwärmeleitung eines Heizkraftwerks, welches in der Nachbarschaft noch erstellt wird. Die Zuführung der Heizenergie erfolgt über eine Fernwärmeleitung mit einer Fernwärmeübergabestation. Vor- und Rücklauf Temperaturen sind entsprechend den Notwendigkeiten auf 50
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Regelung der Zentrale:
Die gesamte Regelung der Heizzentrale muss primär über eine MSR DDC Anlage erfolgen, welche die Vorlauftemperaturen in Abhängigkeit der Außentemperatur und der abgeglichenen Raumtemperaturen vormischt.
Die Hauptbeheizung soll über die Sole-Wasser-Wärmepumpen und mit der Erd-Sondenanlage erfolgen.
In KG Gebäude 1 / Heizzentrale soll ein Heizkreis Verteiler montiert werden, welcher über geregelte energiesparende Pumpen das Heizungswasser in die Unterstationen der Gebäude 2, 3 und 4 fördert.
Innerhalb der Unterstationen soll die entsprechende Heizenergie wiederum Witterungsgeführt so geregelt werden, dass auf Grund des Sonnenstandes auf die einzelnen Gebäude, abhängig von der Ausrichtung, sowie der Belegung über die inneren Wärmequellen, die Vorlauftemperatur entsprechend an die notwendige Heizenergie angepasst wird.
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Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Dauer: 120 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber hat das Recht, den Vertrag einseitig um weitere 5 Jahre zu verlängern (Verlängerungsoption), sodass maximal eine Vertragslaufzeit von 15 Jahren erreicht werden kann.
Zusätzliche Informationen:
Der Aufraggeber geht davon aus, dass ggf. eine Ortsbesichtigung/Ortsbegehung durch die Bieter vor Angebotsabgabe erforderlich ist. Den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern wird mit Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt werden, in welchem Zeitraum Besichtigungen möglich sein werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wetzlar

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB.
2. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe der Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens sowie einer kurzen Beschreibung des Tätigkeitsbereichs und der Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung.
3. Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bewerber niedergelassen ist, entweder durch die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch sonstigen Nachweis über die erlaubte Berufsausübung.
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4. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S. 354).
5. Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach Maßgabe des Gemeinsames Runderlass über den „Ausschluss von Bewerbern und Bietern wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen“ in der Fassung vom 12.12.2017 oder nach § 18 Abs. 3 HVTG (in der aktuellen Fassung).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren.
2. Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.
3. Nachweis einer Haftpflichtversicherung im Falle der Beauftragung mit einer Deckungssumme je Schadensereignis von mindestens 1 000 000 EUR für Personenschäden, 1 000 000 EUR für Sachschäden sowie 1 000 000 EUR für reine Vermögensschäden. Der Nachweis wird durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitgestellt. Ist das nicht der Fall, hat der Bieter den Nachweis durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen, zu erfolgen.
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4. Nachweis einer Umwelthaftpflicht-/Umweltschadenversicherung im Falle der Beauftragung mit einer Deckungssumme je Schadenereignis von mindestens 1 000 000 EUR. Der Nachweis ist entweder durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen zu erbringen oder durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben über die Erbringung von einschlägigen Lieferleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren sowie des laufenden Jahres, die mit der zu vergebenden Leistung (Planung, Finanzierung, Umsetzung, der Betrieb und die Wartung von Energieversorgungsanlagen für Kälte- und Wärmelieferung) hinsichtlich der Komplexität vergleichbar sind, unter Angabe – je Referenz – von: Art des Auftraggebers (privat oder öffentlich), der Leistungszeit (Beginn/Ende) sowie Angabe, ob der Auftrag innerhalb der Zeitplanung beendet wurde und sofern es zu einer Abweichung gekommen ist, eine Darstellung der Gründe hierfür, Art und Umfang der Leistungserbringung, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefon-Nr.
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Bescheinigungen des Auftraggebers können ergänzend zum Nachweis der Ordnungsmäßigkeit der Leistungserbringung vorgelegt werden.
2. Erklärung über das in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigte Personal des Bewerbers gegliedert nach Lohngruppen (technisch/kaufmännisch/gewerblich und Tätigkeitsfeld) mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
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3. Nachweis der Zertifizierung nach DVGW E120-2 G100 (oder gleichwertig).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer dieser nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigtem Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung der Mitglieder.
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Vor Zuschlagserteilung kann der öffentliche Auftraggeber von den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, verlangen, die Unterauftragnehmer zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel dieser Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen.
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Für Unterauftragnehmer aller Stufen gilt § 128 Absatz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach Maßgabe der Bekanntmachung vorzulegenden Nachweise und Erklärungen durch Bewertung der Teilnahmeanträge. Die Bewertung erfolgt anhand der Vergleichbarkeit der vorgelegten Referenzen mit der vorliegend zu vergebenden Leistung sowie einer Prognose, welche (unternehmensbezogene) Qualität aufgrund der Angaben des Teilnahmeantrages für die vorliegend zu vergebende Leistung zu erwarten ist.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Güte und Qualität des Konzepts zur Herangehensweise an die Bauleistung / Bauablaufplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Güte und Qualität des Konzepts zur Herangehensweise an die Betriebsführung (insb. Ausführungen zum Störungsmanagement und zur Energieeffizienz des Betriebs)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Preis (Gewichtung): 70 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.lahn-dill-kreis.de/home/ 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD8NY/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0SD8NY

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierungspräsidium Darmstadt Vergabekammer des Landes Hessen
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3 (Wilhelminenhaus)
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151/12-6601 📞
Fax: +49 6151/12-5816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 155 ff. GWB.
Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Der Auftraggeber weist ferner auf die Rechtsfolge des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat.
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Quelle: OJS 2021/S 012-024296 (2021-01-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-09-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-09-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-09-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 171-484311
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 012-024296
ABl. S-Ausgabe: 171
Zusätzliche Informationen
Die Angaben unter Abschnitt II.1.7) und V. 2. 4) sind rein fiktiver Natur. Die Angabe des jeweiligen Wertes kann aufgrund der Vorschriften der Art. 50 Abs. 4 der Richtlinie 2014/24/EU i. V. m. § 39 Abs. 6 Nrn. 3 und 4 VgV unterbleiben. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0S6DZZ
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Energiekonzept sieht die Nutzung regenerativer Energie in Form einer erdgekoppelten Wärmepumpe vor. Als Energiequelle sollen Erdwärmesonden errichtet werden. Die Anlage soll zur Beheizung und Kühlung des Gebäudes genutzt werden. Das Erdwärme-Sondenfeld besteht aus 50 Erdwärmesonden (EWS) mit einer Tiefe von jeweils 60 Metern, die in zwei Verteilern zu jeweils 25 EWS zusammengeführt werden. Die Zusammenführung der Hauptstränge der beiden Verteiler erfolgt im Gebäude.
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Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist neben der Energiebelieferung unter anderem auch die Errichtung von 50 Erdwärme-Sonden-Bohrungen mit einer Tiefe von jeweils ca. 60 Metern, die Anbindung an zwei Verteiler sowie die Hauseinführung der Hauptleitungen von den Verteilern in das Gebäude. Am Vorhabenstandort wurde bereits eine Probebohrung ausgeführt. Das Bohrprofil ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Heizleistung: 220 kW
Heizarbeit. 500 mW h/a
durch einen Geothermal Response Test ermittelt.
Die Heizenergie soll innerhalb des Gebäudes über Sole-Wasser-Wärmepumpen (reversibel) von der Vorlauftemperatur, aus dem Erdreich, durchschnittlich 11,9°C auf eine Vorlauftemperatur von ca. 34°C komprimiert werden, um so über eine energiesparende und flächige Fußbodenheizung die vier Gebäudeteile mit Wärme zu versorgen.
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Erdwärme Sondenlänge - einzeln - 60 m
Anzahl der Erdsonden: 50 Stück
Gesamten Sondenlänge: 3.000 m
Sondentyp: Doppel-U-Sonde (4x32mmx2,9mm)
Bohrloch Durchm.: 150 mm
Sondenabstand: ca. 7,5 m
Kühlleistung: 297 kW
Kühlarbeit: 297 MWh/a
Für die Spitzenlastabdeckung der Heizenergie über eine Fernwärmeanlage wird dem Gebäude im Winter die fehlende Heizenergie zugeführt. Diese Energieversorgung erfolgt über eine Fernwärmeleitung eines Heizkraftwerks, welches in der Nachbarschaft noch erstellt wird. Die Zuführung der Heizenergie erfolgt über eine Fernwärmeleitung mit einer Fernwärmeübergabestation. Vor- und Rücklauf Temperaturen sind entsprechend den Notwendigkeiten auf 50°C max. festgelegt.
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Näheres siehe Vergabeunterlagen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: D-Wetzlar

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-05-09 📅
Name: Stadtwerke Gießen
Postort: Gießen
Postleitzahl: 35398
Land: Deutschland 🇩🇪
Gießen, Landkreis 🏙️
Name: Energie-Wasser-Gesellschaft mbH
Postort: Wetzlar
Postleitzahl: 35576
Land: Lahn-Dill-Kreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Angaben unter Abschnitt II.1.7) und V. 2. 4) sind rein fiktiver Natur. Die Angabe des jeweiligen Wertes kann aufgrund der Vorschriften der Art. 50 Abs. 4 der Richtlinie 2014/24/EU i. V. m. § 39 Abs. 6 Nrn. 3 und 4 VgV unterbleiben.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0S6DZZ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3 (Wilhelminenhaus)
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §§ 155 ff. GWB
Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Zurückweisen einer Rüge durch den Auftraggeber beantragt wird.
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Quelle: OJS 2022/S 171-484311 (2022-09-01)