Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
I) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter im ausschreibungsgegenständlichen Bereich. Mindestanforderung ist eine Mitarbeiterzahl von mindestens zwanzig (20) festangestellten Personen, die mindestens 75 % ihrer Jahresarbeitszeit im ausschreibungsgegenständlichen Bereich tätig sind. Der „ausschreibungsgegenständliche Bereich“ ist der (Software-)Betrieb, die Wartung, die Pflege und (Weiter-)Entwicklung einer SharePoint-Farm sowie der Betrieb und die Entwicklung von hierauf basierenden Fachanwendungen.
II) Eigenerklärung Qualifikation und Berufserfahrung der zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter.
1. Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter, die in unmittelbarem Kontakt mit dem Auftraggeber stehen werden, d.h. der Projektleiter und mindestens ein Support-Mitarbeiter, jeweils die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend beherrschen.
2. Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter eine bestimmte Berufsqualifikation erreicht haben; hierzu zählen:
— eine abgeschlossene Berufsausbildung als Fachinformatiker oder
— ein in Deutschland anerkannter Abschluss in einem IT-Ausbildungsberuf (bspw. Informationselektroniker) oder
— ein Fachhochschul- oder Hochschulabschluss in einer IT-nahen Fachrichtung (bspw. Informatik, Wirtschaftsinformatik) oder
— ein vergleichbarer ausländischer Abschluss.
Für den Fall, dass ein zur Auftragsausführung vorgesehener Mitarbeiter keinen der vorgenannten Abschlüsse erreicht hat, muss dieser Mitarbeiter eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung i.S.v. nachfolgender Ziffer 3. haben.
3. Mindestanforderung ist, dass die zur Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter, welche eine Berufsqualifikation i. S. d. vorstehenden Ziffer 2. erreicht haben, (jeweils) eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung im Bereich des (Software-)Betriebs und der Pflege sowie Weiterentwicklung von SharePoint-Farmen haben.
Für den Fall, dass ein zur Auftragsausführung vorgesehener Mitarbeiter keinen der unter vorstehender Ziffer 2. genannten Abschlüsse erreicht hat, muss dieser Mitarbeiter eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung haben.
III) Eigenerklärung Unternehmensreferenzen
Eigenerklärungen über nachfolgend näher bezeichnete, geeignete Referenzprojekte des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, und einer Projektbezeichnung sowie einer Beschreibung der erbrachten Leistungen (der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben beim Referenzauftraggeber zu überprüfen). Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die nachfolgend genannte Maximalzahl von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantragsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt. Die Geeignetheit der jeweiligen vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eingereichten Referenzen sowie die an diese Referenzen gestellten (und nachfolgend beschriebenen) Mindestanforderungen müssen sich unmittelbar aus den Angaben des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft an der jeweils vorgegebenen Stelle im Teilnahmeantragsformular entnehmen lassen. Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
a) Mindestens 1 und maximal 3 geeignete Referenzprojekte des Bewerbers (falls eine Bewerbung als Einzelbewerber erfolgt) oder, im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft, unter Bezeichnung desjenigen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, welches das Referenzprojekt erbracht hat.
b) Das Referenzprojekt muss in dem Zeitraum vom 1.1.2018 bis zum 31.12.2020 beendet worden sein, oder, falls es zum 31.12.2020 noch fortdauert, bereits seit mindestens 1 Jahr bestehen.
c) Eine Referenz gilt als geeignet, wenn sie mit den in der Leistungsbeschreibung beschriebenen ausschreibungsgegenständlichen Leistungen nach Inhalt, Art und Umfang sowie Komplexität vergleichbar ist. Dies ist der Fall, wenn es sich bei der Referenzleistung um eine IT-Dienstleistung handelt, in deren Rahmen für den Referenzauftraggeber mindestens eine SharePoint-Farm betrieben und gewartet worden ist.
d) Der (personelle) Umfang des Referenzprojekts muss mindestens 50 Personentage (á 8 Stunden) umfassen.