Betriebs- und Umwelt-Haftpflicht-Versicherung

Die Autobahn GmbH des Bundes

Offenes Verfahren zur Vergabe der Betriebs- und Umwelt-Haftpflicht-Versicherung der Autobahn GmbH des Bundes.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-03-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-02-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-02-18 Auftragsbekanntmachung
2021-04-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-02-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Versicherungen
Referenznummer: 2020-10845
Kurze Beschreibung:
Offenes Verfahren zur Vergabe der Betriebs- und Umwelt-Haftpflicht-Versicherung der Autobahn GmbH des Bundes.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Versicherungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Haftpflichtversicherungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Die Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Friedrichstraße 71
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.autobahn.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@autobahn.de 📧
Fax: +49 30-403680810 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=377471 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=377471 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-02-18 📅
Einreichungsfrist: 2021-03-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-02-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 037-092744
ABl. S-Ausgabe: 37
Zusätzliche Informationen
Die Angebote werden von 2 Mitarbeitern der Auftraggeberin am o. g. Zeitpunkt geöffnet. Das Öffnungsverfahren ist nicht öffentlich.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe einer Betriebs- und Umwelt-Haftpflicht-Versicherung für die Versicherungsnehmerin, inklusive einer Umweltschadensversicherung und weiterer besonderer Deckungserweiterungen jeweils nach Maßgabe der beschriebenen Mindestanforderungen zum Versicherungsumfang. Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrages ist ausschließlich die Versicherungsleistung (Übernahme eines Risikos gegen Entgelt) einschließlich der hierzu notwendigen Vertrags- und Schadenbearbeitungskosten. Versicherungsschutz besteht für den Fall, dass die Versicherungsnehmerin/Versicherte wegen eines während der Wirksamkeit der Versicherung eingetretenen Schadenereignisses (Versicherungsfall), das einen Personen-, Sach- oder sich daraus ergebenden Vermögensschaden zur Folge hatte, aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts von einem Dritten auf Schadenersatz in Anspruch genommen wird.
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Dauer: 12 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Versicherungsnehmerin hat das Recht, den Vertrag gegenüber dem Versicherer um ein weiteres Jahr zu verlängern. Wird dieses Recht nicht bis zum 31.12.2021 ausgeübt, endet der Vertrag mit Ablauf der einjährigen Vertragslaufzeit.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin und bundesweit

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen vorzulegen:
— Eigenerklärung über die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb als Versicherer in der Bundesrepublik Deutschland nach Maßgabe der §§ 8 ff., 61 ff., 67 ff. des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) oder vergleichbarer Vorschriften eines EU-Mitgliedstaates in der ausgeschriebenen Sparte verfügen.
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Der Auftraggeber behält sich in Zweifelsfällen die Vorlage der Genehmigungsurkunde der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen oder die Erbringung ggf. anderer Nachweise aus anderen Mitgliedstaaten der EU oder des EWR gemäß der Bestimmungen des VAG vor.
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— Angebote durch Versicherungsmakler sind unzulässig und werden zwingend vom Verfahren ausgeschlossen. Ebenso ist eine Stellvertretung für einen Versicherer durch einen Versicherungsmakler zur Vermeidung von Interessenskonflikten ausgeschlossen. Angebote, welche durch einen Versicherungsmakler als Stellvertreter für einen Versicherer abgegeben werden, werden zwingend vom Verfahren ausgeschlossen,
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— In der einzureichenden Eigenerklärung zur Eignung sind darüber hinaus noch weitere Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Zahlung der Steuern und Abgaben, Zahlung der Krankenkassenbeiträge, Zahlung der Beiträge an die Berufsgenossenschaft/gesetzliche Unfall-Versicherung, Insolvenz, Liquidation, sonstige Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB) abzugeben. Die Vergabestelle behält sich vor, insbesondere in Zweifelsfällen, entsprechende Nachweise zu fordern.
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Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung über ein Finanzkraftrating aus dem Jahr 2019 oder aktueller
Das Finanzkraftrating muss mindestens den Ratingcode A-, A3, Alow oder vergleichbar aufweisen und von einer anerkannten Ratingagentur stammen. Die Vergabestelle behält sich vor, insbesondere in Zweifelsfällen, einen entsprechenden Nachweis des Finanzkraftratings (Kopie des Finanzkraftratings) zu fordern.
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— Eigenerklärung zum Rückversicherungsschutz
— Beitragseinnahmen im Haftpflicht-Bereich:
Es müssen in der allgemeinen Haftpflichtversicherung im Jahr 2020 Beitragseinnahmen in Höhe von mindestens 1 Mrd. EUR vorliegen. Die Vergabestelle behält sich vor, insbesondere in Zweifelsfällen, einen entsprechenden Nachweis hierüber (z.B. Vorlage des Geschäftsberichts) zu fordern.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Eigenerklärung zu Referenzen hinsichtlich der haftpflichtseitigen Betreuung öffentlicher Auftraggeber
Der Bieter muss über hinreichend Erfahrung hinsichtlich der haftpflichtseitigen Betreuung öffentlicher Auftraggeber verfügen und in den letzten 3 Jahren mindestens 3 Haftpflicht-Versicherungsverträge öffentlicher Auftraggeber gezeichnet haben. Die Forderung nach Offenlegung der Referenzgeber mit Name und Anschrift behält sich die Vergabestelle zum Zwecke der Eignungsprüfung, insbesondere in Zweifelsfällen vor. Bei Bietern, die sich als gesamtschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft bewerben, müssen die Referenzen mindestens bei dem Mitglied der Bietergemeinschaft vorliegen, das später auch entsprechende Leistungen erbringt.
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— Eigenerklärung zu Referenzen hinsichtlich der haftpflichtseitigen Betreuung im Bereich Straßen- und Autobahnbau
Der Bieter muss über hinreichend Erfahrung hinsichtlich der haftpflichtseitigen Betreuung im Bereich Straßen- und Autobahnbau verfügen und bereits mindestens 3 Haftpflicht-Versicherungsverträge im Bereich Straßen- und Autobahnbau gezeichnet haben. Die Forderung nach Offenlegung der Referenzgeber mit Name und Anschrift behält sich die Vergabestelle zum Zwecke der Eignungsprüfung, insbesondere in Zweifelsfällen vor. Bei Bietern, die sich als gesamtschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft bewerben, müssen die Referenzen mindestens bei dem Mitglied der Bietergemeinschaft vorliegen, das später auch entsprechende Leistungen erbringt.
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— Eigenerklärung zu einem Netzwerk von Schadenregulierern
Dem Bieter muss ein bundesweites Netzwerk von Schadenregulierern für Großschäden und im allgemeinen Schadenbereich zur Verfügung stehen.
— Eigenerklärung zu einem Qualitätsmanagement
Der Bieter muss über ein zertifiziertes Qualitätsmanagement für die Schadenbearbeitung verfügen. Die Vergabestelle behält sich vor, insbesondere in Zweifelsfällen, einen entsprechenden Nachweis hierüber (z. B. Vorlage des Zertifikats) zu fordern.
— Eigenerklärung zu einem persönlichen Ansprechpartner
Der Bieter muss für die Bearbeitung der Schadenfälle einen persönlichen Ansprechpartner zur Verfügung stellen.
— Eigenerklärung zum Datenschutzkodex des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)
Der Bieter muss dem Datenschutzkodex (Code of Conduct (CoC)) des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beigetreten sein. Die Vergabestelle behält sich vor, insbesondere in Zweifelsfällen, einen entsprechenden Nachweis hierüber zu fordern.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Vertrag wird auf Grundlage der Leistungsbeschreibung, der Mindestinhalte (B1), des GDV-Musterbedingungswerks sowie des vom Zuschlagsempfänger eingereichten Bedingungswerks geschlossen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-05-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-03-22 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:15
Ort des Eröffnungstermins: Berlin
Zusätzliche Informationen:
Die Angebote werden von 2 Mitarbeitern der Auftraggeberin am o. g. Zeitpunkt geöffnet.
Das Öffnungsverfahren ist nicht öffentlich.

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Die Autobahn GmbH des Bundes
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=377471 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
Fax: +49 228-9499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß §160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB
(siehe z. B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
Etwaige Rügen sind über die eVergabe-Plattform oder über die unter I.3 angegebene Kontaktstelle anzubringen.
§ 160 GWB lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach §97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-iminternet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt
Werden sollen, hier von vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des §134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2021/S 037-092744 (2021-02-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-04-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 701 984 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-04-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-04-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 081-209311
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 037-092744
ABl. S-Ausgabe: 81

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe einer Betriebs- und Umwelt-Haftpflicht-Versicherung für die Versicherungsnehmerin, inklusive einer Umweltschadensversicherung und weiterer besonderer Deckungserweiterungen jeweils nach Maßgabe der beschriebenen Mindestanforderungen zum Versicherungsumfang. Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrages ist ausschließlich die Versicherungsleistung (Übernahme eines Risikos gegen Entgelt) einschließlich der hierzu notwendigen Vertrags- und Schadenbearbeitungskosten. Versicherungsschutz besteht für den Fall, dass die Versicherungsnehmerin / Versicherte wegen eines während der Wirksamkeit der Versicherung eingetretenen Schadenereignisses (Versicherungsfall), das einen Personen-, Sach- oder sich daraus ergebenden Vermögensschaden zur Folge hatte, aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts von einem Dritten auf Schadenersatz in Anspruch genommen wird.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-19 📅
Name: Allianz Versicherungs-AG
Postanschrift: Merlitzstr. 8
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12489
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 30-5389323220 📞
E-Mail: info@allianz.de 📧
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: https://www.allianz.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1 701 984 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt — Vergabekammer des Bundes
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen / Bewerber / Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß §160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber demAuftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-iminternet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hier von vor Zuschlagserteilung nach Maßgabedes § 134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2021/S 081-209311 (2021-04-22)