Beschreibung der Beschaffung
Das Bürogebäude Block III in Koblenz-Rauental, mit einer BRI von 94.111 cbm und einer BGF von 28.464 qm wurde in Massivbauweise 1974 errichtet. Der Rohbau wurde aus Stahlbeton und Mauerwerk hergestellt. Die Wände im UG sind überwiegend aus Stahlbeton. Im Bereich der Tiefgarage, bzw. unter dem Innenhof, wurde aufgrund der Nutzung eine Stützenkonstruktion angewendet. Die Wände der Flure und Büros in den OGs sind aus leichtem Mauerwerk (Porenbeton und Bims) gefertigt. Ab dem EG befinden sich in den vier Ecken des Gebäudes Treppenhauskerne aus Stahlbeton in Kombination mit Rippendecken. In den "Spangen" zwischen den Treppenhauskernen sind Massivdecken mit Stützen entlang der Fassade verbaut worden. Die Flächen zwischen den Stützen wurden bis auf die Fensteröffnungen ausgemauert. Obwohl die Wände nur aus leichtem Mauerwerk hergestellt wurden, haben diese eine aussteifende Wirkung und sind Teil des bestehenden Tragwerks. Die Fassade ab dem EG ist eine Faserzementfassade mit Aluminiumfenstern, der Sockel ist aktuell ungedämmt. Die vom AG beauftragte statische Bestandsuntersuchung hat ergeben, dass der Bauzustand dem Alter des Bauwerks entsprechend gut ist und das Gebäude grundsätzlich gemäß der damals ausgestellten Genehmigung erstellt wurde.
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Die technischen Anlagen, bis auf IT-Netz, weisen eine baujahrtypische Ausführungsweise auf. Das Gebäude wird durch Nahwärme wie auch Fernwärmenetz versorgt.
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Im Rahmen des durch einen separat beauftragten Sanierungsplaner auszuführenden Rückbaus werden, neben der Schadstoffentfernung, auch die Abwasseranlagen (Aufputzmontage), Wasseranlagen (verzinkte Stahlrohre, Aufputzmontage), Lufttechnischen Anlagen (einbetonierte Eternitrohre), Niederspannungsinstallationsanlagen, Elektroakustischen Anlagen, Gefahrenmeldeanlage sowie das Übertragungsnetz fachgerecht abmontiert und entsorgt.
Das Vertragsziel des vom Auftraggeber beauftragten Sanierungsplaners ist ein schadstofffreies Gebäude zu überlassen.
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Seit der Zeit der Erbauung haben keine umfangreichen Umbau-/Sanierungsarbeiten stattgefunden; es wurden lediglich geringfügige Bauunterhaltsarbeiten durchgeführt.
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Für die gesamte Dauer der Maßnahme wird das Gebäude komplett leergeräumt.
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Es liegen keine direkten, baulichen Abhängigkeiten zu anderen Baumaßnahmen vor.
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Die Planung sieht eine künftige Nutzung als Bürogebäude vor.
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Es wird keine Zertifizierung nach BNB angestrebt. Es sind jedoch die Vorgaben nach der Zielvereinbarungstabelle zu beachten.
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Vorgesehene Termine:
Beginn der Leistung/ Vertragsabschluss: 04/2022
Baubeginn: 01/2025
Ende Bauausführung 09/2027
Fertigstellung:11/2027, das Weitere siehe Rahmenterminplan
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Geschätzte Kosten brutto:
KG 300 gesamt: 31 192 000 EUR
(darin enthalten: die Sanierungsplanung 6 005 000 EUR
Teilrückbau TA durch den Fachplaner TA 150 000 EUR
Baustelleinrichtung 1 254 000 EUR)
KG 400 gesamt: 22 783 000 EUR
KG 600 gesamt: 508 000 EUR
Summe KG 200 600: 54 910 000 EUR
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Die Andienung der Baustelle über die Wache, oder die Umsetzung möglicher diesbezüglicher Alternativen sind im Rahmen der Erstellung der EW-Bau auszuarbeiten. Die RiSBau (Abschnitt K16 RBBau) ist zu beachten.
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Es ist vorgesehen einen Projektsteuerer einzuschalten.