Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Coburg – Amt 65 – Errichtung einer dauerhaften Kulturstätte in Form eines Globe – Fenster- und Fassadenbau
1020-0452-2021/000077”
Produkte/Dienstleistungen: Bauarbeiten📦
Kurze Beschreibung: Fenster- und Fassadenbau.
Informationen über Lose
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 2
1️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Außentüren
Titel
Los-Identifikationsnummer: 1
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Fenster, Türen und zugehörige Artikel📦
Ort der Leistung: Coburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Das „Globe“ Theater in Coburg ist als mehrgeschossiger Holzbau in Massivholzbauweise
Konzipiert, welcher auf einem Kellergeschoss aus WU-Beton steht. Die...”
Beschreibung der Beschaffung
Das „Globe“ Theater in Coburg ist als mehrgeschossiger Holzbau in Massivholzbauweise
Konzipiert, welcher auf einem Kellergeschoss aus WU-Beton steht. Die Geschossdecken werden in Holzbeton-Verbund Bauweise erstellt. Alle Außenwände sind als gedämmte und Verschalte Holz-Massivbauwände erstellt.
Die besondere Fassade soll als Holzlamellenfassade über die gesamte Höhe des Bauwerks gezogen werden. Zwischen der thermischen Hülle und der Lamellenfassade ist ein Wartungsumgang als filigrane Stahlkonstruktion geplant.
Anzubieten ist hierfür den 5 144,04 m BGF und 27 848,14 m³ BRI großen Baus
Neben der gewerkeinternen Baustelleneinrichtung, die Erstellung aller Holz-Aluminium Fenster/Fenstertüren (ca. 40 Stück) sowie mehrere Pfosten Riegel Fassaden darunter die knapp 15m hohe Eingangsfassade.
Nebengebäude 1-3:
Die Nebengebäude sind als mehrgeschossiger Holzbau in Skelettbauweise konzipiert. Die Gebäude lasten auf einer Betonplatte mit Streifenfundamenten ab. Die Geschossdecken als Brettsperrholz-Decke erstellt.
Anzubieten ist hierfür die Nebengebäude alle Holz-Aluminium Fenster/Fenstertüren (ca. 85 Stück) sowie die große Pfosten-Riegel Fassade des Verbindungsbaus (Gang).
— Größe Nebengeb. 1 : 852,83 m BGF, 3 608,17 m³,
— Größe Nebengeb. 2 : 570,10 m BGF, 2 444,75 m³,
— Größe Nebengeb. 3 : 558,68 m BGF, 2 360,38 m³.
An die Ausführung und die Qualität der verbauten Fenster werden aufgrund der öffentlichen Funktion mit hoher Frequentierung und aufgrund der Eigenschaft eines herausragenden Kulturbaus hohe Ansprüche gestellt.
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Preis
Dauer
Datum des Beginns: 2021-06-21 📅
Datum des Endes: 2022-01-31 📅
2️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel: Pfosten Riegel Fassade
Titel
Los-Identifikationsnummer: 2
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Fassadenarbeiten📦
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Direktlink auf Dokument mit Eignungskriterien: (URL) https://tender24.de/NetServer/SelectionCriteria/54321-Tender-177384440d5-4917b97d6ba7afe7” Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Direktlink auf Dokument mit Eignungskriterien: (URL) https://tender24.de/NetServer/SelectionCriteria/54321-Tender-177384440d5-4917b97d6ba7afe7” Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Direktlink auf Dokument mit Eignungskriterien: (URL) https://tender24.de/NetServer/SelectionCriteria/54321-Tender-177384440d5-4917b97d6ba7afe7”
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-03-04
10:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2021-05-21 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2021-03-04
10:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort):
“Stadt Coburg – Personal- und Organisationsamt – Zentrale Beschaffungsstelle Steingasse 18, 96450 Coburg, Deutschland”
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Keine Personen zugelassen (auch keine Bieter oder deren
Bevollmächtigte)
“Wir bitten um Beachtung:
Es werden „nur“ elektronische Angebote zugelassen!
Allerdings sind weiterhin Angebotsteile, die nicht den elektronischen...”
Wir bitten um Beachtung:
Es werden „nur“ elektronische Angebote zugelassen!
Allerdings sind weiterhin Angebotsteile, die nicht den elektronischen Angebotsunterlagen beigefügt werden können (z B. Muster, Proben, Modelle), an die in der Bekanntmachung und den Vergabeunterlagen genannte Adresse (Postanschrift) der Vergabestelle zu senden.
Diese auf dem Postweg zugesandten Angebotsteile „müssen“ der Vergabestelle bis zur Angebotseröffnung vorliegen.
Termin bis zu dem Bieterfragen als rechtzeitig gestellt gelten: 22.2.2021.
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Name: Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Einlegung von Rechtsbehelfen
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
— der...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Einlegung von Rechtsbehelfen
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftrag eben nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB.
§ 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die Betroffenen Bieter ergangen ist.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertagen nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.
Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der Betroffenen Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 98153-1277📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de📧
Fax: +49 98153-1837 📠
Quelle: OJS 2021/S 020-043567 (2021-01-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-06-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 901308.12 💰
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅ Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Coburg
Beschreibung der Beschaffung:
“Das „Globe“ Theater in Coburg ist als mehrgeschossiger Holzbau in Massivholzbauweise konzipiert, welcher auf einem Kellergeschoss aus WU-Beton steht. Die...”
Beschreibung der Beschaffung
Das „Globe“ Theater in Coburg ist als mehrgeschossiger Holzbau in Massivholzbauweise konzipiert, welcher auf einem Kellergeschoss aus WU-Beton steht. Die Geschossdecken werden in Holzbeton-Verbund Bauweise erstellt. Alle Außenwände sind als gedämmte und Verschalte Holz-Massivbauwände erstellt. Die besondere Fassade soll als Holzlamellenfassade über die gesamte Höhe des Bauwerks gezogen werden. Zwischen der thermischen Hülle und der Lamellenfassade ist ein Wartungsumgang als filigrane Stahlkonstruktion geplant. Anzubieten ist hierfür den 5 144,04 m BGF und 27 848,14 m³ BRI großen Baus neben der gewerkeinternen Baustelleneinrichtung, die Erstellung aller Holz-Aluminium Fenster/Fenstertüren (ca. 40 Stück) sowie mehrere Pfosten Riegel Fassaden darunter die knapp 15 m hohe Eingangsfassade. Nebengebäude 1-3: Die Nebengebäude sind als mehrgeschossiger Holzbau in Skelettbauweise konzipiert. Die Gebäude lasten auf einer Betonplatte mit Streifenfundamenten ab. Die Geschossdecken als Brettsperrholz-Decke erstellt. Anzubieten ist hierfür die Nebengebäude alle Holz-Aluminium Fenster/Fenstertüren (ca. 85 Stück) sowie die große Pfosten-Riegel Fassade des Verbindungsbaus (Gang). Größe Nebengeb.
1 : 852,83 m BGF, 3 608,17 m³ Größe Nebengeb.
2 : 570,10 m BGF, 2 444,75 m³ Größe Nebengeb.
3 : 558,68 m BGF, 2 360,38 m³.
An die Ausführung und die Qualität der verbauten Fenster werden aufgrund der öffentlichen Funktion mit hoher Frequentierung und aufgrund der Eigenschaft eines herausragenden Kulturbaus hohe Ansprüche gestellt.
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Beschreibung der Beschaffung:
“Das „Globe“ Theater in Coburg ist als mehrgeschossiger Holzbau in Massivholzbauweise konzipiert, welcher auf einem Kellergeschoss aus WU-Beton steht. Die...”
Beschreibung der Beschaffung
Das „Globe“ Theater in Coburg ist als mehrgeschossiger Holzbau in Massivholzbauweise konzipiert, welcher auf einem Kellergeschoss aus WU-Beton steht. Die Geschossdecken werden in Holzbeton-Verbund Bauweise erstellt. Alle Außenwände sind als gedämmte und Verschalte Holz-Massivbauwände erstellt. Die besondere Fassade soll als Holzlamellenfassade über die gesamte Höhe des Bauwerks gezogen werden. Zwischen der thermischen Hülle und der Lamellenfassade ist ein Wartungsumgang als filigrane Stahlkonstruktion geplant. Anzubieten ist hierfür den 5 144,04 m BGF und 27 848,14 m³ BRI großen Baus neben der gewerkeinternen Baustelleneinrichtung, die Erstellung aller Holz-Aluminium Fenster/Fenstertüren (ca. 40 Stück) sowie mehrere Pfosten Riegel Fassaden darunter die knapp 15 m hohe Eingangsfassade. Nebengebäude 1 - 3: Die Nebengebäude sind als mehrgeschossiger Holzbau in Skelettbauweise konzipiert. Die Gebäude lasten auf einer Betonplatte mit Streifenfundamenten ab. Die Geschossdecken als Brettsperrholz-Decke erstellt. Anzubieten ist hierfür die Nebengebäude alle Holz-Aluminium Fenster/Fenstertüren (ca. 85 Stück) sowie die große Pfosten-Riegel Fassade des Verbindungsbaus (Gang). Größe Nebengeb.
1 : 852,83 m BGF, 3 608,17 m³ Größe Nebengeb.
2 : 570,10 m BGF, 2 444,75 m³ Größe Nebengeb.
3 : 558,68 m BGF, 2 360,38 m³.
An die Ausführung und die Qualität der verbauten Fenster werden aufgrund der öffentlichen Funktion mit hoher Frequentierung und aufgrund der Eigenschaft eines herausragenden Kulturbaus hohe Ansprüche gestellt.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2021/S 020-043567
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 1.1
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel: Außentüren
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-01 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 8
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 8
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Seufert-Niklaus GmbH
Postanschrift: Lindenweg 2
Postort: Bastheim
Postleitzahl: 97654
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Rhön-Grabfeld🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 604548.62 💰
2️⃣
Vertragsnummer: 2.1
Los-Identifikationsnummer: 2
Titel: Pfosten Riegel Fassade
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 296759.50 💰
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken — Vergabekammer Nordbayern
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Einlegung von Rechtsbehelfen
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
— der...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Einlegung von Rechtsbehelfen
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftrag eben nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB.
§ 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die Betroffenen Bieter ergangen ist.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertagen nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim Betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der Betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.