Beschreibung der Beschaffung
Angaben zur Baumaßnahme
— Allgemeine Beschreibung
Die Liegenschaft der Deutschen Botschaft in Eriwan liegt am Rande des Stadtzentrums an der Tscharenzstraße 29. Die Liegenschaft umfasst als Hauptgebäude das Kanzleigebäude, welches 2013 erbebenertüchtigt und teilsaniert wurde. Im gleichen Jahr wurde das Pförtnergebäude mit Zugang zur Visastelle, die Treppenanlage des Eingangs zur Kanzlei und die vordere Einfriedung zur Tscharenzstraße nach den Vorgaben der SR-A erneuert bzw. errichtet.
Weiter umfasst die Liegenschaft einen in 2015 errichteten Anbau an das Kanzleigebäude, ein Technikgebäude an der hinteren Grundstückgrenze in dem die NEA und der Trafo untergebracht sind. Im gleichen Jahr wurden an das Technikgebäude Garagen, bzw. Unterstellplätze angebaut und die Freianlagen wurden umfänglich hergerichtet.
In den letzten Jahren entstand Sanierungsbedarf der nun im Rahmen einer zusammenhängenden Baumaßnahme durchgeführt werden soll. Die Umsetzung dieser Einzelmaßnahmen erfolgt bei Laufendem Betrieb.
Maßnahmen:
1) Errichtung einer Videoüberwachungsanlage zur Überwachung der Außeneinfriedung (TGA),
2) Verbesserung der Außensicherung (Außeneinfriedung),
3) Sanierung des Kanzleidachs,
4) Planung und Ausführung der Überdachung des Visastellenzugangs,
5) Erneuerung der inneren Schleusenanlage im Kanzleigebäude,
6) Erneuerung der Netzersatzanlage (TGA) - TGA Gebäude,
7) Umbauten im Innern der Botschaft zur Deckung des zusätzlichen Raumbedarfs,
8) Erneuerung der NSHV (TGA).
Die Leistungen der TGA werden separat vergeben. Die Maßnahmen sind so zu koordinieren, dass die Umsetzung der Maßnahmen soweit als möglich in einem zeitlichen Zusammenhang umgesetzt werden sollen, um dem Gebot der Wirtschaftlichkeit gerecht zu werden. Die Planung erfolgt grundsätzlich nach deutschen technischen und rechtlichen Regeln. Es wird beabsichtigt, die Ausführung möglichst mit örtlichen Bauprodukten umzusetzen, die Gleichwertigkeit ist in einer Synopse zu prüfen. Es ist beabsichtigt Bauleistungen örtlich auszuschreiben, hiervon ausgenommen sind die Maßnahmen zur materiellen Sicherheit.
— Auftraggeber / Nutzer:
BRD vertreten durch BMI vertreten durch BBR / Auswärtiges Amt
— Gebäudenutzung:
Kanzleigebäude (Bürogebäude)
— Art der Baumaßnahme:
Bauunterhalt und Sanierungsmaßnahme
— Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276 ca. 1 100 000 EUR,
— KG 300 (netto): 417 500,00 EUR,
— KG 400 (netto): 557 500,00 EUR,
— KG 500 (netto): 110 000,00 EUR,
— Projektdauer: 24 Monate.
Gegenstand des Auftrages
— Leistungsbereich:
Objektplanung Gebäude (inkl. Außeneinfriedung) in Anlehnung an HOAI 2013, §§ 33 ff
Leistungen für Brandschutz
— Leistungsbild:
LPH 2 bis 9, Honorarzone III, Umbauzuschlag incl. mitzuverarbeitende Bausubstanz 33 %
— Besondere Leistungen:
— Erstellung einer Bestandsplanung,
— Erstellung der örtlichen Genehmigungsplanung,
— Unterstützung bei Klärung der Verwendung örtlicher Bauprodukte,
— Prüfung örtlichen Dokumentationsunterlagen,
— Anpassung des Brandschutzgutachtens,
— Übersetzungsleistungen,
— Beginn / Ende der Leistungserbringung: 11/2021 bis 11/2023.
Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.