DGA_Tragwerksplanung_Bauphysik

Gesellschaft für Infrastrukturvermögen Kreis Düren mbH

Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren.
Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant.
Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden:
Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden – unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten – vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden.
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4 000 m.
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2 100 m geplant.
Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt.
Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen:
— KG 300: 6,5 Mio. EUR netto,
— KG 400: 8,9 Mio. EUR netto.
Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt.
Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Planungsumfang:
— Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung,
— Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven,
— Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik,
— Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-08-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-07-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-07-20 Auftragsbekanntmachung
2021-12-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-07-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 07/2021
Kurze Beschreibung:
Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren. Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant. Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden: Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut. Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden – unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten – vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären. In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden. Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4 000 m Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2 100 m Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt. Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen: — KG 300: 6,5 Mio. EUR netto, — KG 400: 8,9 Mio. EUR netto. Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt. Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Planungsumfang: — Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung, — Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven, — Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik, — Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Düren 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesellschaft für Infrastrukturvermögen Kreis Düren mbH
Postanschrift: Bismarkstraße 16
Postleitzahl: 52351
Postort: Düren
Kontakt
Internetadresse: https://www.kreis-dueren.de/ 🌏
E-Mail: amt18@kreis-dueren.de 📧
URL der Dokumente: https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YD8YK1H/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YD8YK1H 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-20 📅
Einreichungsfrist: 2021-08-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 141-374696
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXQ1YD8YK1H

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren.
Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant.
Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden:
Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden – unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten – vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
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In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden.
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4 000 m
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2 100 m
Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt.
Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen:
— KG 300: 6,5 Mio. EUR netto,
— KG 400: 8,9 Mio. EUR netto.
Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt.
Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
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Planungsumfang:
— Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung,
— Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven,
— Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik,
— Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz.
Gegenstand der Beschaffung sind folgende Planungsleistungen:
— Tragwerksplanung (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI),
— Bauphysik (vgl. LP 1 bis 7 gemäß Anlage 1 HOAI 2021, 1.2.2 Bauphysik, 1.2.3 Wärmeschutz und Energiebilanzierung, 1.2.4 Bauakustik sowie 1.2.5 Raumakustik).
Der Planerauftrag wird voraussichtlich eine stufenweise/optionale Beauftragung vorsehen.
Dauer: 42 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Eine Verlängerung des Vertrages kann aufgrund von Bauzeitverlängerung notwendig werden.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung des Auftragnehmers mit der Erbringung von Leistungen nach diesem Vertrag erfolgt stufenweise/optional, insbesondere in Abhängigkeit und unter Vorbehalt der Förderung des Projekts:
1. Stufe: Leistungsphasen 1+2 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI),
2. Stufe: Leistungsphasen 3+4 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI),
3. Stufe: Leistungsphase 5 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI),
4. Stufe: Leistungsphasen 6+7 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI und Anlage 1 zu §3 HOAI),
5. Stufe: Leistungsphasen 8 (gemäß Anlage 1 zu §3 HOAI).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kreis Düren Glashüttenstraße
52351 Düren

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bieter hat zu erklären, dass mindestens ein Mitarbeiter des Büros nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht zur Führung der Berufbezeichnung Ingenieur berechtigt ist.
Mindeststandards:
Mindestumsatz (Summe im Mittel) über die letzten 3 Jahre (2018, 2019, 2020) für Leistungen gemäß HOAI § 51 Tragwerksplanung 300 000 EUR netto/Jahr.
Mindestanforderung für die Bewerbung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über nachfolgende Deckungssummen abgeschlossen wird. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Die Deckungssummen dieser Versicherung müssen je Schadensfall mindestens betragen:
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a) für Personenschäden 3 000 000 EUR,
b) für sonstige Schäden 3 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Es werden folgende Eignungskriterien für die Bewertung der Bewerber angesetzt:
— Anzahl der festangestellten Ingenieure in der Technischen
Ausrüstung,
Ausrüstung mit einer Bürozugehörigkeit von min. 3 Jahren,
— Anzahl der bearbeiteten Projekte für öffentliche Bauherren im Zeitraum 08/2016 – 07/2021,
— Anzahl der bearbeiteten Projekte mit denkmalrechtlichen Anforderungen im Zeitraum 08/2016 – 07/2021.
Bewertet werden die Referenzen nach den Angaben im Referenzbogen (Anlage 7.n) sowie den ergänzend eingereichten Unterlagen unter folgenden Aspekten:
— Projektgröße: Kosten KG 300 nach DIN 276,
— Gebäudetypologie,
— Planungsumfang: Planungsleistung Bauphysik,
— Projekt ist fertiggestellt und/oder an den Nutzer übergeben.
Mindeststandards:
Als Mindeststandard sind folgenden Anforderungen nachzuweisen:
1. Zwei Referenzprojekte mit folgenden Anforderungen:
1.1. Es müssen mindestens die Leistungsphasen 2-6 (HOAI) der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI bearbeitet worden sein.
1.2. Beide Projekte müssen fertiggestellt und/oder an den Nutzer übergeben sein.
1.3. Ein Referenzprojekt mit dem Schwerpunkt Umbau/Sanierung
Mit Projektkosten KG 300 von mindestens 2 000 000 EUR brutto
1.4. Ein Referenzprojekt eines Neubaus
Mit Projektkosten KG 300 von mindestens 1 500 000 EUR brutto
1.5. Es ist mindestens ein Verwaltungs- und Betriebsgebäude mit komplexer Gebäudetechnik (z. B. Großküche, Mensa, Laborgebäude, Leitstelle, Werkstattgebäude, Produktionsstätte) nachzuweisen.
1.6. Es ist bei einer Referenz der Planungsumfang Bauphysik nachzuweisen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bewertet werden die Referenzen nach den Angaben im Referenzbogen (Anlage 7.n) sowie den ergänzend eingereichten Unterlagen unter folgenden Aspekten:
— Projektgröße: Kosten KG 300 nach DIN 276,
— Gebäudetypologie,
— Planungsumfang: Planungsleistung Bauphysik,
— Projekt ist fertiggestellt und/oder an den Nutzer übergeben.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:15
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Organisation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise zur Umsetzung der Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 20

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.vergaben-wirtschaftsregion-aachen.de/VMPSatellite/notice/CXQ1YD8YK1H/documents 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland – Spruchkammer Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473045 📞
E-Mail: poststelle@bezreg-koeln.de 📧
Internetadresse: www.bezreg-koeln.nrw.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden. Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs. 3 S. 1 Teil 4, Kap. 1, Abschn. 2 GWB hin. Diese hat jeder Bewerber oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen das Vergaberecht geltend machen möchte.
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§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 141-374696 (2021-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren. Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant. Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden: Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut. Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden - unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten - vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären. In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden. Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4.000 m². Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2.100 m² geplant. Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt. Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen: - KG 300: 6,5 Mio. EUR netto - KG 400: 8,9 Mio. EUR netto Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt. Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Planungsumfang: - Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung. - Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven - Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik - Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz
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Gesamtwert des Auftrags: 335287.59 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-12-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-12-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 245-647253
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 141-374696
ABl. S-Ausgabe: 245
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXQ1YD8YZEC

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden - unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten - vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
Mehr anzeigen
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4.000 m².
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2.100 m² geplant.
- KG 300: 6,5 Mio. EUR netto
- KG 400: 8,9 Mio. EUR netto
- Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung.
- Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven
- Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik
- Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz
- Tragwerksplanung (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI)
- Bauphysik (vgl. LP 1 bis 7 gemäß Anlage 1 HOAI 2021, 1.2.2 Bauphysik, 1.2.3 Wärmeschutz und Energiebilanzierung, 1.2.4 Bauakustik sowie 1.2.5 Raumakustik)
Beschreibung der Optionen:
1. Stufe: Leistungsphasen 1+2 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI)
2. Stufe: Leistungsphasen 3+4 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI)
3. Stufe: Leistungsphase 5 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI)
4. Stufe: Leistungsphasen 6+7 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI und Anlage 1 zu §3 HOAI)
5. Stufe: Leistungsphasen 8 (gemäß Anlage 1 zu §3 HOAI)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kreis Düren Glashüttenstraße 52351 Düren

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-11-22 📅
Name: MONATH Objekt- & Tragwerksplanung
Postanschrift: Kreuzauer Str. 46
Postort: Düren
Postleitzahl: 52355
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: monath@monath-online.de 📧
Land: Düren 🏙️
Internetadresse: http://www.monath-online.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 335287.59 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland - Spruchkammer Köln
Quelle: OJS 2021/S 245-647253 (2021-12-14)