Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren. Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant. Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden: Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut. Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden – unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten – vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären. In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden. Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4 000 m. Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2 100 m geplant. Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt. Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen: — KG 300: 6,5 Mio. EUR netto, — KG 400: 8,9 Mio. EUR netto. Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt. Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Planungsumfang: — Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung, — Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven, — Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik, — Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-08-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-07-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-07-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 07/2021
Kurze Beschreibung:
Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren.
Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant.
Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden:
Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden – unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten – vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden.
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4 000 m
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2 100 m
Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt.
Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen:
— KG 300: 6,5 Mio. EUR netto,
— KG 400: 8,9 Mio. EUR netto.
Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt.
Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Planungsumfang:
— Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung,
— Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven,
— Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik,
— Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz.
Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren.
Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant.
Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden:
Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden – unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten – vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden.
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4 000 m
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2 100 m
Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt.
Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen:
— KG 300: 6,5 Mio. EUR netto,
— KG 400: 8,9 Mio. EUR netto.
Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt.
Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Planungsumfang:
— Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung,
— Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven,
— Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik,
— Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Düren🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren.
Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant.
Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden:
Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden – unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten – vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden – unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten – vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden.
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4 000 m
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2 100 m
Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt.
Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen:
— KG 300: 6,5 Mio. EUR netto,
— KG 400: 8,9 Mio. EUR netto.
Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt.
Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Planungsumfang:
— Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung,
— Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven,
— Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik,
— Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz.
Gegenstand der Beschaffung sind folgende Planungsleistungen:
— Tragwerksplanung (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI),
— Bauphysik (vgl. LP 1 bis 7 gemäß Anlage 1 HOAI 2021, 1.2.2 Bauphysik, 1.2.3 Wärmeschutz und Energiebilanzierung, 1.2.4 Bauakustik sowie 1.2.5 Raumakustik).
Der Planerauftrag wird voraussichtlich eine stufenweise/optionale Beauftragung vorsehen.
Dauer: 42 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Eine Verlängerung des Vertrages kann aufgrund von Bauzeitverlängerung notwendig werden.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung des Auftragnehmers mit der Erbringung von Leistungen nach diesem Vertrag erfolgt stufenweise/optional, insbesondere in Abhängigkeit und unter Vorbehalt der Förderung des Projekts:
1. Stufe: Leistungsphasen 1+2 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI),
2. Stufe: Leistungsphasen 3+4 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI),
3. Stufe: Leistungsphase 5 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI),
4. Stufe: Leistungsphasen 6+7 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI und Anlage 1 zu §3 HOAI),
5. Stufe: Leistungsphasen 8 (gemäß Anlage 1 zu §3 HOAI).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kreis Düren Glashüttenstraße
52351 Düren
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bieter hat zu erklären, dass mindestens ein Mitarbeiter des Büros nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht zur Führung der Berufbezeichnung Ingenieur berechtigt ist.
Mindeststandards:
Mindestumsatz (Summe im Mittel) über die letzten 3 Jahre (2018, 2019, 2020) für Leistungen gemäß HOAI § 51 Tragwerksplanung 300 000 EUR netto/Jahr.
Mindestanforderung für die Bewerbung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über nachfolgende Deckungssummen abgeschlossen wird. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Die Deckungssummen dieser Versicherung müssen je Schadensfall mindestens betragen:
Mindestanforderung für die Bewerbung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über nachfolgende Deckungssummen abgeschlossen wird. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Die Deckungssummen dieser Versicherung müssen je Schadensfall mindestens betragen:
a) für Personenschäden 3 000 000 EUR,
b) für sonstige Schäden 3 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Es werden folgende Eignungskriterien für die Bewertung der Bewerber angesetzt:
— Anzahl der festangestellten Ingenieure in der Technischen…
… Ausrüstung,
… Ausrüstung mit einer Bürozugehörigkeit von min. 3 Jahren,
— Anzahl der bearbeiteten Projekte für öffentliche Bauherren im Zeitraum 08/2016 – 07/2021,
— Anzahl der bearbeiteten Projekte mit denkmalrechtlichen Anforderungen im Zeitraum 08/2016 – 07/2021.
Bewertet werden die Referenzen nach den Angaben im Referenzbogen (Anlage 7.n) sowie den ergänzend eingereichten Unterlagen unter folgenden Aspekten:
— Projektgröße: Kosten KG 300 nach DIN 276,
— Gebäudetypologie,
— Planungsumfang: Planungsleistung Bauphysik,
— Projekt ist fertiggestellt und/oder an den Nutzer übergeben.
Mindeststandards:
Als Mindeststandard sind folgenden Anforderungen nachzuweisen:
1. Zwei Referenzprojekte mit folgenden Anforderungen:
1.1. Es müssen mindestens die Leistungsphasen 2-6 (HOAI) der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI bearbeitet worden sein.
1.2. Beide Projekte müssen fertiggestellt und/oder an den Nutzer übergeben sein.
1.3. Ein Referenzprojekt mit dem Schwerpunkt Umbau/Sanierung
Mit Projektkosten KG 300 von mindestens 2 000 000 EUR brutto
1.4. Ein Referenzprojekt eines Neubaus
Mit Projektkosten KG 300 von mindestens 1 500 000 EUR brutto
1.5. Es ist mindestens ein Verwaltungs- und Betriebsgebäude mit komplexer Gebäudetechnik (z. B. Großküche, Mensa, Laborgebäude, Leitstelle, Werkstattgebäude, Produktionsstätte) nachzuweisen.
1.6. Es ist bei einer Referenz der Planungsumfang Bauphysik nachzuweisen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bewertet werden die Referenzen nach den Angaben im Referenzbogen (Anlage 7.n) sowie den ergänzend eingereichten Unterlagen unter folgenden Aspekten:
— Projektgröße: Kosten KG 300 nach DIN 276,
— Gebäudetypologie,
— Planungsumfang: Planungsleistung Bauphysik,
— Projekt ist fertiggestellt und/oder an den Nutzer übergeben.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:15
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Organisation des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise zur Umsetzung der Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 20
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden. Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs. 3 S. 1 Teil 4, Kap. 1, Abschn. 2 GWB hin. Diese hat jeder Bewerber oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen das Vergaberecht geltend machen möchte.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden. Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs. 3 S. 1 Teil 4, Kap. 1, Abschn. 2 GWB hin. Diese hat jeder Bewerber oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen das Vergaberecht geltend machen möchte.
§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 141-374696 (2021-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-12-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren.
Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant.
Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden:
Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden - unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten - vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden.
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4.000 m².
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2.100 m² geplant.
Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt.
Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen:
- KG 300: 6,5 Mio. EUR netto
- KG 400: 8,9 Mio. EUR netto
Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt.
Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Planungsumfang:
- Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung.
- Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven
- Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik
- Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz
Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA mbH) beabsichtigt die Errichtung einer Großküche auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Düren.
Aufgrund des hohen Bedarfs an der Speiseversorgung für KiTas, Krankenhäuser, Schulen, Betriebskantinen und sonstigen Kunden in der Region, wird die Entwicklung einer modernen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Zentralküche geplant.
Die Funktionen sollen in folgenden Flächen bzw. Gebäuden angeordnet werden:
Ein viergeschossiger, entkernter Stahlbetonskelettbau wird vollständig saniert und ausgebaut.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden - unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten - vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
In Anbetracht der komplexen Zusammenführung aller Erdgeschosse zur Unterbringung der Großküche, sollen Verwaltungs-, Sozial, und Wohnräume in den Obergeschossen einlogiert werden.
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4.000 m².
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2.100 m² geplant.
Die Gesamtkosten werden auf ca. 23,5 Mio. EUR brutto für KG 200-700 geschätzt.
Die vorläufige Kostenermittlung setzt sich wie folgt zusammen:
- KG 300: 6,5 Mio. EUR netto
- KG 400: 8,9 Mio. EUR netto
Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Bausubstanz die geplante Nutzung zulässt. Eine Betonuntersuchung wird als Grundlage der weiteren Bemessung bauseits beauftragt.
Im vorliegenden VgV-Verfahren werden die Planungsleistungen der Tragwerksplanung (§51 HOAI) und Bauphysik (HOAI 2021 Anlage 1, 1.2.2, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Planungsumfang:
- Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung.
- Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven
- Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik
- Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz
Gesamtwert des Auftrags: 335287.59 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden - unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten - vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
Das dreigeschossige und das anschließende eingeschossige Gebäude mit der Anbindung an die Hütte 3 entlang der Glashüttenstraße werden - unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten - vollständig ausgebaut. Im Rahmen der Planung ist darüber hinaus der Umgang mit Altlasten am Standort zu klären.
Die Grundstücksfläche inkl. der Bestandsgebäude beläuft sich auf ca. 4.000 m².
Für die Zentralküche sind dabei gemäß dem Raumprogramm ca. 2.100 m² geplant.
- KG 300: 6,5 Mio. EUR netto
- KG 400: 8,9 Mio. EUR netto
- Bewertung des Bestands unter Berücksichtigung der bauseitigen Betonuntersuchung.
- Anordnung der neuen Nutzungen entsprechend des vorhandenen Tragwerks und bestehender Lastreserven
- Vorgaben für Schachtführungen, Durchbrüche etc. für die komplexe Gebäudetechnik
- Erweiterungsneubau und Anbindung an die vorhandene Bausubstanz
- Tragwerksplanung (vgl. LP 1 bis 9 gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI)
- Bauphysik (vgl. LP 1 bis 7 gemäß Anlage 1 HOAI 2021, 1.2.2 Bauphysik, 1.2.3 Wärmeschutz und Energiebilanzierung, 1.2.4 Bauakustik sowie 1.2.5 Raumakustik)
Beschreibung der Optionen:
1. Stufe: Leistungsphasen 1+2 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI)
2. Stufe: Leistungsphasen 3+4 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI)
3. Stufe: Leistungsphase 5 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI, Anlage 1 zu §3 HOAI)
4. Stufe: Leistungsphasen 6+7 (gemäß Anlage 14 zu §51 HOAI und Anlage 1 zu §3 HOAI)
5. Stufe: Leistungsphasen 8 (gemäß Anlage 1 zu §3 HOAI)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kreis Düren Glashüttenstraße 52351 Düren
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-11-22 📅
Name: MONATH Objekt- & Tragwerksplanung
Postanschrift: Kreuzauer Str. 46
Postort: Düren
Postleitzahl: 52355
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: monath@monath-online.de📧
Land: Düren🏙️
Internetadresse: http://www.monath-online.de🌏
Gesamtwert des Auftrags: 335287.59 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3