Energieliefer-Contracting Stadt Tettnang – Wärmenetze Manzenberg und Obereisenbach

Stadt Tettnang

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 14 III VgV; Zweistufiges Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb: Planung und Ausführung von Bauleistungen; Wärmelieferung; Betriebsführung, sowie Wartung und Instandhaltung der übernommenen Bestandsanlagen und installierten Anlagen (Wärmeerzeugung, -verteilnetz, -Übergabestationen). Die Ausschreibung erfolgt mit dem Ziel maximaler CO2-Einsparungen bis hin zur Klimaneutralität in hohem Maße technologie- und ideenoffen. Die Wärmenetze sind durch den Contractor auszubauen und Ankerkunden zu erschließen. Die eigeninitiative Akquise soll die Anschlussdichte in der Stadt signifikant erhöhen. Die bestehenden Wärmenetze können aus Effizienzgründen durch den Contractor erneuert bzw. technisch aufgerüstet werden. Die bestehenden Heizzentralen sind veraltet. Der Contractor untersucht hierbei in Form eines Ideenwettbewerbs den neuen Standort der Heizzentralen, um die zukünftigen Leistungen abzudecken.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-07-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-07-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2021-07-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fernwärme
Referenznummer: TT-PB-ELC-01
Kurze Beschreibung:
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 14 III VgV; Zweistufiges Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb: Planung und Ausführung von Bauleistungen; Wärmelieferung; Betriebsführung, sowie Wartung und Instandhaltung der übernommenen Bestandsanlagen und installierten Anlagen (Wärmeerzeugung, -verteilnetz, -Übergabestationen). Die Ausschreibung erfolgt mit dem Ziel maximaler CO2-Einsparungen bis hin zur Klimaneutralität in hohem Maße technologie- und ideenoffen. Die Wärmenetze sind durch den Contractor auszubauen und Ankerkunden zu erschließen. Die eigeninitiative Akquise soll die Anschlussdichte in der Stadt signifikant erhöhen. Die bestehenden Wärmenetze können aus Effizienzgründen durch den Contractor erneuert bzw. technisch aufgerüstet werden. Die bestehenden Heizzentralen sind veraltet. Der Contractor untersucht hierbei in Form eines Ideenwettbewerbs den neuen Standort der Heizzentralen, um die zukünftigen Leistungen abzudecken.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fernwärme 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Fernwärme 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bodenseekreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Tettnang
Postanschrift: Montfortplatz 7
Postleitzahl: 88069
Postort: Tettnang
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: reiner.beranek@tettnang.de 📧
Telefon: +49 7542510252 📞
Fax: +49 7542510275 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/F47E80FD-B00D-47AA-9CF3-5E949457B9DB 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/F47E80FD-B00D-47AA-9CF3-5E949457B9DB 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-12 📅
Einreichungsfrist: 2021-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 136-359414
ABl. S-Ausgabe: 136

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Umfang der Ausschreibung ist ein Energieliefer-Contracting für die Wärmenetze – Tettnang Manzenberg und Tettnang Obereisenbach.
Die Ausschreibung erfolgt mit dem Ziel maximaler CO2-Einsparungen bis hin zur Klimaneutralität in hohem Maße technologie- und ideenoffen. Dies gilt sowohl für die Wärmeerzeugung- und Verteilung, also auch für die Trassenführung, Kundenaktivierung und Betriebsführungs- und Beteiligungskonzeption.
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Die Wärmenetze sind durch den Contractor auszubauen und Ankerkunden der Phase 1 (zumeist kommunale Gebäude, sowie das Schloss) zu erschließen. Überdies hinaus soll der Contractor durch eigeninitiative Akquise die Anschlussdichte der Stadt signifikant erhöhen. Verhältnismäßig einfach zu erschließen sind hierbei 2 noch in der Planung befindliche Neubausiedlungen (die sogenannte Ackermannsiedlung und das sogenannte Quartier an der Herrmannstraße) in räumlicher Nähe (es besteht kein Anschlusszwang). Die Wärmenetze können aus Effizienzgründen durch den Contractor erneuert bzw. effizienztechnisch aufgerüstet werden.
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Die bestehenden Heizzentralen sind nahe ihrer technischen Lebensdauer und daher durch neue Heizzentralen, welche die zukünftigen Leistungen abdecken, zu ersetzen. Der Contractor untersucht hierbei in Form eines Ideenwettbewerbs den neuen Standort der Heizzentralen. Hierbei stehen neben den Bestandszentralen auch weitere Standorte für eine Neuerrichtung zur Verfügung.
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Die Leistungen der Contractoren umfassen neben der Wärmelieferung auch die Planung, den Bau, die Koordination, sowie sonstige Maßnahmen zur Inbetriebnahme, Betriebsführung, sowie Wartung und Instandhaltung der Wärmenetze, der Heizzentralen inkl. Gebäude, sowie Übergabestationen.
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Mit dem Ziel des Klimaschutzes sollen möglichst viele Bürger der Stadt an das Netz angeschlossen werden. Zur Akzeptanz der integralen, lokalen Wärmeversorgung wird eine Bürgerbeteiligung z. B. an der Wärmegesellschaft begrüßt. Konzeptideen bzw. konkrete Projekterfahrungen des Contractors hierzu sind erwünscht und können mit den Teilnahmeunterlagen eingereicht werden.
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In Phase 1 sind u.a. die Schulen am Campus Manzenberg, sowie weitere kommunale Gebäude z. B. Rathaus, Bücherei oder Haus der Vereine an die Wärmenetze anzubinden. Folgende Anschlusswerte wurden hierfür grob überschlagen (diese dienen als größentechnische Einordnungshilfe und nicht als finale Berechnungsgrundlage):
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Manzenberg
Gesamtwärmeleistung: 2.250 kW, Inkl. Neubaugebiet: 3.000 kW
Wärmeverbrauch: 2.500 MWh/a
Obereisenbach
Gesamtwärmeleistung: 550 kW,
Wärmeverbrauch: 500 MWh/a.
Dauer: 240 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
2.1 Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft erklärt für jedes ihrer Mitglieder, dass die in §§ 44 ff. VgV, 123 f. GWB genannten Sachverhalte bzw. Ausschlussgründe nicht vorliegen.
2.2 Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG).
2.3 Eintragung im Berufs- oder Handelsregister, Haftpflichtversicherung, Berufsgenossenschaft und Unternehmensdarstellung.
Siehe auch Hinweise zum Teilnahmewettbewerb.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.4. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit – Umsatz im Bereich Energieliefer-Contracting.
Nachvollziehbare jährliche Aufstellung der Umsatzzahlen des Bewerbers (in Bewerbergemeinschaften (BG) für jeden Teilnehmer der Gemeinschaft separat), die in den letzten 3 Geschäftsjahren im Bereich des Energieliefer-Contractings und der Energielieferung erbracht wurden. Relevant ist der Umsatz der Unternehmensgruppe/des Konzerns, sofern der Bewerber als Tochterunternehmen zu mehr als 50 % in die Unternehmensgruppe/den Konzern eingebunden ist. Der Verbund mit dem Bewerber muss aus den Bewerbungsunterlagen zu erkennen sein.
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Ergänzend siehe hierzu die Hinweise Teilnahmewettbewerb.
Mindeststandards:
Mindeststandard: Der im Bereich Energieliefer-Contracting und klassischer Energielieferung erzielte Umsatz muss in den letzten 3 Geschäftsjahren bei mindestens 2 Mio. EUR zzgl. MwSt. jährlich liegen. Maßgebend ist der Mittelwert des Umsatzes bei Energieliefer-Contracting-Maßnahmen und Energielieferungen der letzten 3 Geschäftsjahre. Als vertragliche Grundlage müssen Energielieferverträge mit einer vergleichbaren Risikoübernahme wie z. B. im DENA-Leitfaden bzw. klassischer Energielieferung hinterlegt sein.
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1. Erfolgt keine Umsatzeintragung, wird das als Betragsangabe von 0,00 EUR gewertet.
2. Das Nichterreichen des Mindestumsatzes (Mindeststandard) führt zum Ausschluss des Bewerbers wegen Ungeeignetheit.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.5.1. Aufstellung der Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
Die Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Bereich Energieliefer-Contractings in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bei dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft.
2.5.2. Das für die Leitung und Ausführung des Projekts vorgesehene Personal
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklärt: Das hier namentlich genannte Personal hat bereits vergleichbare Projekte verantwortlich durchgeführt und ist der deutschen Sprache mächtig. Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung von Berufsnachweisen vor.
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2.5.3. Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
Referenzen müssen, um in der Bewerberauswahl Berücksichtigung zu finden (Teilnehmerausschluss im Falle des Übersteigens der maximalen Bewerberzahl), sich auf vergleichbare Energieliefer-Contracting-Projekte beziehen, die der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft bisher im Zeitraum 2010-2021 (Hauptleistungsphase) realisiert hat. Es ist für die Wertung ausreichend, dass die Hauptleistungsphase der Projekte im vorbezeichneten Zeitraum begann bzw. endete. Bei Bietergemeinschaften werden Projektreferenzen anerkannt, welche nur von einem Teilnehmer der Bietergemeinschaft bzw. nicht von allen in der Konstellation unter Wahrung der sonstigen Mindestanforderungen erbracht wurden.
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Ergänzend siehe hierzu die Hinweise Teilnahmewettbewerb.
Mindeststandards:
Es müssen mindestens in Summe 3 Referenzprojekte mit einem vergleichbaren Leistungsumfang
(Energieliefervertrag einer Wärmeerzeugungsanlage mit einem Wärmenetz in Verbindung mit den Referenzkategorien I – IV, siehe hierzu Hinweise Teilnahmewettbewerb Punkt 7: Referenzkategorien:
I. Referenzen mit sukzessivem Wärmenetzausbau/Ausbaustrategie,
II. Referenzen mit Förderakquise,
III. Referenzen mit erneuerbaren Energien in Kombination,
IV. Referenzen mit Bürgerbeteiligung.
Mindestens einzureichen im Rahmen der Kategorie III „erneuerbaren Energien in Kombination“ sind 1 holzbasierte und 1 BHKW-basierte Referenz in Kombination mit anderen erneuerbaren Energien. Zulässig ist in diesem Zusammenhang auch eine 100 %ige Holzversorgung, sowie andere erneuerbare Energien im Sinne des EEG)
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Mit einem Mindestinvestitionsvolumen von 2 Mio. EUR zzgl. MwSt. je Projekt aus dem Referenzzeitraum 2010 – 2021 (Hauptleistungsphase) vorliegen. Ebenso muss nachweislich erläutert werden, auf welcher vertraglich, verbindlichen Grundlage die Energielieferung vereinbart wurde. Die vorbezeichneten Mindestinvestitionen umfassen Wärmeerzeugungsanlagen, Wärmenetze inkl. zugehörigem Tief- und Straßenbau, Übergabestationen, baulicher Aufwand der Heizzentrale, Energieerzeugungsanlagen z. B. Photovoltaikanlagen (allerdings nur in dem Umfang, welcher direkt in der Wärmeerzeugungsanlage/Netzverteilung genutzt wird), sowie technische Peripherieaggregate der vorbezeichneten Anlagen.
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Mindestens einzureichen im Rahmen der Kategorie III „erneuerbaren Energien in Kombination“ sind 1 holzbasierte und 1 BHKW-basierte Referenz in Kombination mit anderen erneuerbaren Energien. Zulässig ist in diesem Zusammenhang auch eine 100 %ige Holzversorgung, sowie andere erneuerbare Energien im Sinne des EEG.
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Bei Referenzen im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften muss der Anteil am Investitionsvolumen mindestens 50 %, also 1 Mio. Euro netto betragen. Sollten die Referenzprojekte nicht vom Bewerber, sondern von einem konzernverbundenen Unternehmen als AN ausgeführt worden sein, hat der Bewerber mit den Bewerbungsunterlagen darzustellen, dass er die Referenzerfahrungen personell und inhaltlich für das Projekt verfügbar machen wird.
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Hinweis: Die Nichtvorlage der 3 Pflichtreferenzen (Mindeststandard) führt zum Ausschluss des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaften wegen Ungeeignetheit.
Für die Bewertung der Referenzen bei einer ggf. erforderlichen Bewerberauswahl ist die Eintragung der jeweiligen Referenz in die Tabelle maßgeblich.
Zur Erklärung und Verdeutlichung der Referenzen für den Auftraggeber sind vom Bewerber neben der unterstehenden Tabelle auf maximal 2 DIN-A4-Seiten eine Beschreibung der Referenzobjekte mit Ansichten und/oder Fotos vorzulegen.
Die Vorlage von mehr als 5 Referenzen je Kategorie ist nicht erwünscht.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-09-06 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-05-22 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/F47E80FD-B00D-47AA-9CF3-5E949457B9DB 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik mbH
Postanschrift: Gropiusplatz 10
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70563
Telefon: +49 71199007958 📞
E-Mail: thomas.heydenbluth@egs-plan.de 📧
Fax: +49 7119900799 📠
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.egs-plan.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landratsamt Bodenseekreis
Postanschrift: Albrechtstraße 77
Postort: Friedrichshafen
Postleitzahl: 88045
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 75412040 📞
E-Mail: landratsamt@bodenseekreis.de 📧
Fax: +49 7541403100 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2021/S 136-359414 (2021-07-12)