Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) plant eine umfassende Erhebung des baulichen Instandsetzungs- und Entwicklungsbedarfs der öffentlich zugänglichen historischen Bau- und Gartendenkmäler, die in Landeseigentum stehen und von der Museumslandschaft Hessen Kassel, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, dem Landesamt für Denkmalpflege und den Landesmuseen verwaltet werden. Insgesamt sind landesweit ca. 70 Anlagen zu beurteilen. Eine Ersterfassung der Liegenschaften ist erfolgt. Ein Projekt zur künftigen IT-gestützten Bestandsverwaltung wird begleitend durchgeführt. In die Untersuchung einbezogen werden können optional, aufgrund der landesgeschichtlichen Bedeutung, das derzeit von der Philipps-Universität Marburg verwaltete Landgrafenschloss in Marburg, das von der Universität Gießen verwaltete Schloss Rauischholzhausen sowie das von der Technischen Universität Darmstadt verwaltete Residenzschloss in Darmstadt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-04-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-03-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-03-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VG-7000-2019-2065
Kurze Beschreibung:
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) plant eine umfassende Erhebung des baulichen Instandsetzungs- und Entwicklungsbedarfs der öffentlich zugänglichen historischen Bau- und Gartendenkmäler, die in Landeseigentum stehen und von der Museumslandschaft Hessen Kassel, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, dem Landesamt für Denkmalpflege und den Landesmuseen verwaltet werden. Insgesamt sind landesweit ca. 70 Anlagen zu beurteilen. Eine Ersterfassung der Liegenschaften ist erfolgt. Ein Projekt zur künftigen IT-gestützten Bestandsverwaltung wird begleitend durchgeführt. In die Untersuchung einbezogen werden können optional, aufgrund der landesgeschichtlichen Bedeutung, das derzeit von der Philipps-Universität Marburg verwaltete Landgrafenschloss in Marburg, das von der Universität Gießen verwaltete Schloss Rauischholzhausen sowie das von der Technischen Universität Darmstadt verwaltete Residenzschloss in Darmstadt.
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) plant eine umfassende Erhebung des baulichen Instandsetzungs- und Entwicklungsbedarfs der öffentlich zugänglichen historischen Bau- und Gartendenkmäler, die in Landeseigentum stehen und von der Museumslandschaft Hessen Kassel, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, dem Landesamt für Denkmalpflege und den Landesmuseen verwaltet werden. Insgesamt sind landesweit ca. 70 Anlagen zu beurteilen. Eine Ersterfassung der Liegenschaften ist erfolgt. Ein Projekt zur künftigen IT-gestützten Bestandsverwaltung wird begleitend durchgeführt. In die Untersuchung einbezogen werden können optional, aufgrund der landesgeschichtlichen Bedeutung, das derzeit von der Philipps-Universität Marburg verwaltete Landgrafenschloss in Marburg, das von der Universität Gießen verwaltete Schloss Rauischholzhausen sowie das von der Technischen Universität Darmstadt verwaltete Residenzschloss in Darmstadt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (EU 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (EU 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 504 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
(Fortführung von II.1.4) dieser Bekanntmachung)
Die hessische Landesregierung verfolgt das Ziel, entsprechend dem Vorbild der Hochschulbauoffensive HEUREKA, eine Kulturbauoffensive HERKULES zu starten. Beginnend in den kommenden Jahren soll der erhebliche Erhaltungs- und Entwicklungsstau der historischen Liegenschaften des Landes systematisch abgebaut und in einem bis 2030 reichenden Konzept die dringendsten Sanierungen geplant und durchgeführt werden. Auf diese Weise soll der reiche kulturelle Schatz des Landes für zukünftige Generationen ertüchtigt, die barrierefreie Zugänglichkeit geschaffen und die museale Präsentation erneuert werden. Es sollen auch neue touristische Destinationen entstehen, die die Attraktivität des ländlichen Raumes erhöhen. Gefordert ist im Sinne einer ersten Taxierung eine Zustandsbeschreibung und -bewertung mit Kostenschätzung für die Instandsetzung der denkmalgeschützten Gebäude (Schlösser, Burgen, Ruinen, Museen), der Gärten, Parkanlagen und Grünflächen sowie eine Darstellung darüberhinausgehender infrastruktureller Bedarfe für Betriebsführung (etwa Werkstätten für Gartenbau und Restaurierung) und Vermittlung (z. B. Besucherzentren, Orientierungssysteme, Erschließung und Barrierefreiheit).
Die hessische Landesregierung verfolgt das Ziel, entsprechend dem Vorbild der Hochschulbauoffensive HEUREKA, eine Kulturbauoffensive HERKULES zu starten. Beginnend in den kommenden Jahren soll der erhebliche Erhaltungs- und Entwicklungsstau der historischen Liegenschaften des Landes systematisch abgebaut und in einem bis 2030 reichenden Konzept die dringendsten Sanierungen geplant und durchgeführt werden. Auf diese Weise soll der reiche kulturelle Schatz des Landes für zukünftige Generationen ertüchtigt, die barrierefreie Zugänglichkeit geschaffen und die museale Präsentation erneuert werden. Es sollen auch neue touristische Destinationen entstehen, die die Attraktivität des ländlichen Raumes erhöhen. Gefordert ist im Sinne einer ersten Taxierung eine Zustandsbeschreibung und -bewertung mit Kostenschätzung für die Instandsetzung der denkmalgeschützten Gebäude (Schlösser, Burgen, Ruinen, Museen), der Gärten, Parkanlagen und Grünflächen sowie eine Darstellung darüberhinausgehender infrastruktureller Bedarfe für Betriebsführung (etwa Werkstätten für Gartenbau und Restaurierung) und Vermittlung (z. B. Besucherzentren, Orientierungssysteme, Erschließung und Barrierefreiheit).
Die Erhebung erfolgt auf Basis eines standardisierten Formulars. Zur Vorgehensweise ist mit dem Angebot eine Konzeption zur Projektdurchführung vorzulegen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 504201.68 EUR 💰
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Optionen:
In die Untersuchung einbezogen werden können optional, auf der landesgeschichtlichen Bedeutung, das derzeit von der Philipps-Universität Marburg verwaltet Landgrafenschloss in Marburg, das von der Universität Gießen verwaltete Schloss Rauischholzhausen sowie das von der Technischen Universität Darmstadt verwaltete Residenzschloss Darmstadt.
In die Untersuchung einbezogen werden können optional, auf der landesgeschichtlichen Bedeutung, das derzeit von der Philipps-Universität Marburg verwaltet Landgrafenschloss in Marburg, das von der Universität Gießen verwaltete Schloss Rauischholzhausen sowie das von der Technischen Universität Darmstadt verwaltete Residenzschloss Darmstadt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hessenweit
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist.
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist.
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354.
3) Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach § 18 Abs. 3 HVTG (in der aktuell gültigen Fassung).
4) Sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQV) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQV) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI 3 genannten Form einzureichen:
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechende Leistungen der Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, der Fachplanung Tragwerksplanung und der Projektsteuerung in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechende Leistungen der Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, der Fachplanung Tragwerksplanung und der Projektsteuerung in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQV) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQV) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden 250 000 EUR.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Im Falle von geringereren Versicherungssummen ist eine Eigenerklärung notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Im Falle von geringereren Versicherungssummen ist eine Eigenerklärung notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
Zu 2) Mindestanforderung an den Gesamtumsatz für entsprechende Leistungen der Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, der Fachplanung Tragwerksplanung und der Projektsteuerung des/der Bewerber/Bietergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach VgV § 47 Abs. 1: 250 000 EUR netto/Jahr.
Zu 2) Mindestanforderung an den Gesamtumsatz für entsprechende Leistungen der Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, der Fachplanung Tragwerksplanung und der Projektsteuerung des/der Bewerber/Bietergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach VgV § 47 Abs. 1: 250 000 EUR netto/Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind die folgenden Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3) genannten Form vorzulegen:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Auschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl. Ingenieuren, Architekten, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Auschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl. Ingenieuren, Architekten, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Darstellung von mind. 2 Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV, eine Referenz für die Objektplanung Gebäude und eine Referenz für die Objektplanung Freianlagen, mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Bezeichnung der Referenz,
— Art der Maßnahme (Erhebung, Vorplanung, Sanierung, Umbau, Neubau usw.),
— Projektgröße,
— Projektgröße durch Angabe der Baukosten Kostengruppe 300, 400 (Anlagengr. 1,2,3,4,5,6,7 und 8 gem. § 53 HOAI),
— Angabe der Bruttogrundrissfläche, Nutzfläche NUF 1-7,
— Projektzeitraum,
— Alter der Referenz,
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe des beauftragten und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Leistungsstand der Referenzprojektes,
— Art des Auftraggebers (z. B. öffentlicher AG),
— Benennung des Auftraggebers, Anschrift und Kommunikationsdaten sowie Angabe der Referenzperson beim AG.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen; geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 4 DIN A 4 Blätter zu beschränken.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand/nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand/nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Eine Bescheinigung bzw. Erklärung gem. VgV § 46 Abs. 3 (1), § 46 Abs. 3 (3 und 9) zum erbrachten Leitungsumfang ist erforderlich, genauso wie eine Erklärung nach VgV § 46 Abs. 3 (10) (ob und welche Unteraufträge erteilt werden sollen) bzw. Erklärungen und Nachweis gemäß § 47 Abs. 1 VgV (ob sich der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient werden soll) mit Darstellung von Art und Umfang.
Eine Bescheinigung bzw. Erklärung gem. VgV § 46 Abs. 3 (1), § 46 Abs. 3 (3 und 9) zum erbrachten Leitungsumfang ist erforderlich, genauso wie eine Erklärung nach VgV § 46 Abs. 3 (10) (ob und welche Unteraufträge erteilt werden sollen) bzw. Erklärungen und Nachweis gemäß § 47 Abs. 1 VgV (ob sich der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient werden soll) mit Darstellung von Art und Umfang.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQV) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQV) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderungen an die Gesamtzahl der Beschäftigten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/oder § 47 VgV: Nachweis über mind. 4 Beschäftigte gesamt; davon mind. 2 festangestellten Ingenieure/Architekten.
Zu 1) Mindestanforderungen an die Gesamtzahl der Beschäftigten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/oder § 47 VgV: Nachweis über mind. 4 Beschäftigte gesamt; davon mind. 2 festangestellten Ingenieure/Architekten.
Zu 2) Darstellung von mind. 2 Referenzen, eine Referenz für die Objektplanung Gebäude und eine Referenz für die Objektplanung Freianlagen.
Es werden max. 4 Referenzprojekte gewertet, je eine Referenz für die Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, Fachplanung Tragwerksplanung und Projektsteuerung.
Die folgenden Mindestanforderungen werden an die Referenz Objektplanung Gebäude gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
— mind. Erbringung der LPH 2-5 (abgeschlossen),
— Referenz ist eine Sanierungs-/Umbaumaßnahme im denkmalgeschützen Gebäude,
— Projektgröße: mind 400 qm.
Die folgenden Mindestanforderungen werden an die Referenz Objektplanung Freianlagen gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
— Referenz ist eine Sanierungs- / Umbaumaßnahme; Entstehung der Freianlage vor 1930.
Die folgenden Mindestanforderungen werden an die Referenz Projektsteuerung gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
— mind. Erbringung der Leistungsstufe 1 in Anlehnung an § 2 Heft Nr.9 der Schriftenreihe AHO,
— Referenz umfasst mind. 3 Einzelmaßnahmen / Objekte.
Die folgenden Mindestanforderungen werden an die Referenz Fachplanung Tragwerksplanung gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz.
— Referenz ist eine Sanierungs-/Umbaumaßnahme im denkmalgeschützten Gebäude,
— beauftragte Honorarzone III.
Bewerbergemeinschaften werden in Summe gewertet.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedsstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürliche Personen sind die fachl. Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihre Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Master mit Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau, Architektur, Landschaftsarchitektur, Vermessung oder vergleichbar zu führen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedsstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürliche Personen sind die fachl. Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihre Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Master mit Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau, Architektur, Landschaftsarchitektur, Vermessung oder vergleichbar zu führen.
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis od. sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennnungsrichtlinie – gewährleistet ist u. den Vorgaben des Rates vom 7. Sept. 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABl EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis od. sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennnungsrichtlinie – gewährleistet ist u. den Vorgaben des Rates vom 7. Sept. 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABl EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Bei jurist. Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Projektaufgabe entsprechen u. wenn der bevollmächtigte Vertreter der jurist. Person die fachl. Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Bei jurist. Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Projektaufgabe entsprechen u. wenn der bevollmächtigte Vertreter der jurist. Person die fachl. Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen,
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden
Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gemäß Wertungsmatrix.
— finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 25,0 %,
— fachliche Eignung Personalstruktur: 25,0 %,
— Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2, 3 und 4 mit jeweils 12,5 %): 50 %.
Bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 25,00
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (EU 734).
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (EU 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (EU 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (EU 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (EU 742).
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 053-133732 (2021-03-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) plant eine umfassende Erhebung des baulichen Instandsetzungs- und Entwicklungsbedarfs der öffentlich zugänglichen historischen Bau- und Gartendenkmäler, die in Landeseigentum stehen und von der Museumslandschaft Hessen Kassel, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, dem Landesamt für Denkmalpflege und den Landesmuseen verwaltet werden. Insgesamt sind landesweit ca. 70 Anlagen zu beurteilen. Eine Ersterfassung der Liegenschaften ist erfolgt. Ein Projekt zur künftigen IT-gestützten Bestandsverwaltung wird begleitend durchgeführt. In die Untersuchung einbezogen werden können optional, aufgrund der landesgeschichtlichen Bedeutung, das derzeit von der Philipps-Universität Marburg verwaltete Landgrafenschloss in Marburg, das von der Universität Gießen verwaltete Schloss Rauischholzhausen sowie das von der Technischen Universität Darmstadt verwaltete Residenzschloss in Darmstadt.
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) plant eine umfassende Erhebung des baulichen Instandsetzungs- und Entwicklungsbedarfs der öffentlich zugänglichen historischen Bau- und Gartendenkmäler, die in Landeseigentum stehen und von der Museumslandschaft Hessen Kassel, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, dem Landesamt für Denkmalpflege und den Landesmuseen verwaltet werden. Insgesamt sind landesweit ca. 70 Anlagen zu beurteilen. Eine Ersterfassung der Liegenschaften ist erfolgt. Ein Projekt zur künftigen IT-gestützten Bestandsverwaltung wird begleitend durchgeführt. In die Untersuchung einbezogen werden können optional, aufgrund der landesgeschichtlichen Bedeutung, das derzeit von der Philipps-Universität Marburg verwaltete Landgrafenschloss in Marburg, das von der Universität Gießen verwaltete Schloss Rauischholzhausen sowie das von der Technischen Universität Darmstadt verwaltete Residenzschloss in Darmstadt.
Gesamtwert des Auftrags: 486874.76 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Postanschrift: Rheinstraße 23-25
Postleitzahl: 65185
Postort: Wiesbaden
Kontakt
Internetadresse: https://wissenschaft.hessen.de/🌏
Fax: +49 6032/8862-126 📠
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsabschlusses:
Der Tag des Vertragsabschlusses ist nicht der 27.09.2021, sondern der 15.09.2021.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
(Fortführung von II.1.4 dieser Bekanntmachung) Die hessische Landesregierung verfolgt das Ziel, entsprechend dem Vorbild der Hochschulbauoffensive HEUREKA, eine Kulturbauoffensive HERKULES zu starten. Beginnend in den kommenden Jahren soll der erhebliche Erhaltungs- und Entwicklungsstau der historischen Liegenschaften des Landes systematisch abgebaut und in einem bis 2030 reichenden Konzept die dringendsten Sanierungen geplant und durchgeführt werden. Auf diese Weise soll der reiche kulturelle Schatz des Landes für zukünftige Genarationen ertüchtigt, die barrierefreie Zugänglichkeit geschaffen und die museale Präsentation erneuert werden. Es sollen auch neue touristische Destinationen entstehen, die die Attraktivität des ländlichen Raumes erhöhen. Gefordert ist im Sinne einer ersten Taxierung eine Zustandsbeschreibung und -bewertung mit Kostenschätzung für die Instandsetzung der denkmalgeschützten Gebäude (Schlösser, Burgen, Ruinen, Museen), der Gärten, Parkanlagen und Grünflächen sowie eine Darstellung darüberhinausgehender infrastruktureller Bedarfe für Betriebsführung (etwa Werkstätten für Gartenbau und Restaurierung) und Vermittlung (z. B. Besucherzentren, Orientierungssysteme, Erschließung und Barrierefreiheit). Die Erhebung erfolgt auf Basis eines standardisierten Formulars. Zur Vorgehensweise ist mit dem Angebot eine Konzeption zur Projektdurchführung vorzulegen.
(Fortführung von II.1.4 dieser Bekanntmachung) Die hessische Landesregierung verfolgt das Ziel, entsprechend dem Vorbild der Hochschulbauoffensive HEUREKA, eine Kulturbauoffensive HERKULES zu starten. Beginnend in den kommenden Jahren soll der erhebliche Erhaltungs- und Entwicklungsstau der historischen Liegenschaften des Landes systematisch abgebaut und in einem bis 2030 reichenden Konzept die dringendsten Sanierungen geplant und durchgeführt werden. Auf diese Weise soll der reiche kulturelle Schatz des Landes für zukünftige Genarationen ertüchtigt, die barrierefreie Zugänglichkeit geschaffen und die museale Präsentation erneuert werden. Es sollen auch neue touristische Destinationen entstehen, die die Attraktivität des ländlichen Raumes erhöhen. Gefordert ist im Sinne einer ersten Taxierung eine Zustandsbeschreibung und -bewertung mit Kostenschätzung für die Instandsetzung der denkmalgeschützten Gebäude (Schlösser, Burgen, Ruinen, Museen), der Gärten, Parkanlagen und Grünflächen sowie eine Darstellung darüberhinausgehender infrastruktureller Bedarfe für Betriebsführung (etwa Werkstätten für Gartenbau und Restaurierung) und Vermittlung (z. B. Besucherzentren, Orientierungssysteme, Erschließung und Barrierefreiheit). Die Erhebung erfolgt auf Basis eines standardisierten Formulars. Zur Vorgehensweise ist mit dem Angebot eine Konzeption zur Projektdurchführung vorzulegen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: hessenweit
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-09-27 📅
Name: ProDenkmal GmbH
Postanschrift: Chausseestr. 104
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 302809300📞
E-Mail: berlin@prodenkmal.de📧
Land: Berlin
🏙️
Internetadresse: https://www.prodenkmal.de/de/🌏
Gesamtwert des Auftrags: 486874.76 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: LBIH Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, NL Mitte, Zentrale Vergabe, Fachbereich Freiberufliche Leistungen
Adresse des Käuferprofils: https://vergabe.hessen.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsabschlusses:
Der Tag des Vertragsabschlusses ist nicht der 27.09.2021, sondern der 15.09.2021.