In Deutschland werden seit über dreißig Jahren Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben. Die Datenerhebung erfolgte zunächst alle drei Jahre im Rahmen des nationalen Berichtssystems Weiterbildung (BSW). Seit 2007 wird die Erhebung nach dem europäischen Konzept des Adult Education Surveys (AES) durchgeführt. Bislang gab es sieben AES-Erhebungen in Deutschland: eine Piloterhebung 2007, vier freiwillige nationale Erhebungen 2010, 2014, 2018 und 2020 sowie 2 europaweit verpflichtende Erhebungen 2012 und 2016.
Gemäß der EU-Verordnung Nr. 2019/17001700 vom 10. Oktober 2019 zur „Schaffung eines gemeinsamen Rahmens für europäische Statistiken über Personen und Haushalte auf der Grundlage von Einzeldaten aus Stichprobenerhebungen“ („IESS-Verordnung“) sind alle Mitgliedstaaten verpflichtet, im Zeitraum (1.7.2022 bis 31.3.2023) eine einheitliche Datenerhebung über die Beteiligung Erwachsener am lebenslangen Lernen durchzuführen (künftig: AES-Erhebung 2022).
Leistungsgegenstand ist die Durchführung der nationalen AES-Erhebung 2022 auf Basis der zuvor genannten EU-Verordnung. Im Rahmen dieser Erhebung ist sicherzustellen, dass die o. g. nationalen Trendbeobachtungen zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland fortgeführt werden.
Nähere Einzelheiten dazu sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-07-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-06-11.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Erhebung zum Weiterbildungsverhalten (Adult Education Survey) für das Jahr 2022
04513-1/29(2021)”
Produkte/Dienstleistungen: Beratung im Bereich Forschung📦
Kurze Beschreibung:
“In Deutschland werden seit über dreißig Jahren Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben. Die Datenerhebung erfolgte zunächst alle drei...”
Kurze Beschreibung
In Deutschland werden seit über dreißig Jahren Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben. Die Datenerhebung erfolgte zunächst alle drei Jahre im Rahmen des nationalen Berichtssystems Weiterbildung (BSW). Seit 2007 wird die Erhebung nach dem europäischen Konzept des Adult Education Surveys (AES) durchgeführt. Bislang gab es sieben AES-Erhebungen in Deutschland: eine Piloterhebung 2007, vier freiwillige nationale Erhebungen 2010, 2014, 2018 und 2020 sowie 2 europaweit verpflichtende Erhebungen 2012 und 2016.
Gemäß der EU-Verordnung Nr. 2019/17001700 vom 10. Oktober 2019 zur „Schaffung eines gemeinsamen Rahmens für europäische Statistiken über Personen und Haushalte auf der Grundlage von Einzeldaten aus Stichprobenerhebungen“ („IESS-Verordnung“) sind alle Mitgliedstaaten verpflichtet, im Zeitraum (1.7.2022 bis 31.3.2023) eine einheitliche Datenerhebung über die Beteiligung Erwachsener am lebenslangen Lernen durchzuführen (künftig: AES-Erhebung 2022).
Leistungsgegenstand ist die Durchführung der nationalen AES-Erhebung 2022 auf Basis der zuvor genannten EU-Verordnung. Im Rahmen dieser Erhebung ist sicherzustellen, dass die o. g. nationalen Trendbeobachtungen zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland fortgeführt werden.
Nähere Einzelheiten dazu sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
1️⃣
Ort der Leistung: Deutschland🏙️
Beschreibung der Beschaffung: Siehe II.1.4) und Leistungsbeschreibung.
Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Dauer
Datum des Beginns: 2021-12-01 📅
Datum des Endes: 2023-11-30 📅
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-07-15
12:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2021-10-15 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2021-07-15
12:15 📅
Ergänzende Informationen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Zusätzliche Informationen
“Fragen zu dem Verfahren oder den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes zu stellen. Auch das Angebot ist elektronisch...”
Fragen zu dem Verfahren oder den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes zu stellen. Auch das Angebot ist elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes zu übermitteln.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postort: Bonn
Land: Deutschland 🇩🇪 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabeprüfstelle im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postort: Bonn
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe@bmbf.bund.de📧 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt zehn Kalendertage nach Absendung der Information an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabeprüfstelle im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postort: Bonn
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe@bmbf.bund.de📧
Quelle: OJS 2021/S 115-302308 (2021-06-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-08-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“In Deutschland werden seit über dreißig Jahren Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben. Die Datenerhebung erfolgte zunächst alle drei...”
Kurze Beschreibung
In Deutschland werden seit über dreißig Jahren Daten zum Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben. Die Datenerhebung erfolgte zunächst alle drei Jahre im Rahmen des nationalen Berichtssystems Weiterbildung (BSW). Seit 2007 wird die Erhebung nach dem europäischen Konzept des Adult Education Surveys (AES) durchgeführt. Bislang gab es sieben AES-Erhebungen in Deutschland: eine Piloterhebung 2007, vier freiwillige nationale Erhebungen 2010, 2014, 2018 und 2020 sowie zwei europaweit verpflichtende Erhebungen 2012 und 2016.
Gemäß der EU-Verordnung Nr. 2019/17001700 vom 10. Oktober 2019 zur "Schaffung eines gemeinsamen Rahmens für europäische Statistiken über Personen und Haushalte auf der Grundlage von Einzeldaten aus Stichprobenerhebungen" ("IESS-Verordnung") sind alle Mitgliedstaaten verpflichtet, im Zeitraum (01.07.2022 bis 31.03.2023) eine einheitliche Datenerhebung über die Beteiligung Erwachsener am lebenslangen Lernen durchzuführen (künftig: AES-Erhebung 2022).
Leistungsgegenstand ist die Durchführung der nationalen AES-Erhebung 2022 auf Basis der zuvor genannten EU-Verordnung. Im Rahmen dieser Erhebung ist sicherzustellen, dass die o.g. nationalen Trendbeobachtungen zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland fortgeführt werden.
Nähere Einzelheiten dazu sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 1 077 550 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung: siehe II.1.4) und Leistungsbeschreibung
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Qualität des Konzeptes (K1) zur Herangehensweise an die Datenerhebungen und -auswertungen (90 %); Qualität des Konzeptes (K2) zur Arbeitsweise und...”
Qualitätskriterium (Bezeichnung)
Qualität des Konzeptes (K1) zur Herangehensweise an die Datenerhebungen und -auswertungen (90 %); Qualität des Konzeptes (K2) zur Arbeitsweise und Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber (10 %)
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Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2021/S 115-302308
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 04513-1/29(2021)
Titel: Erhebung zum Weiterbildungsverhalten (Adult Education Survey) für das Jahr 2022
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-08-24 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 1
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Kantar GmbH
Postort: München
Postleitzahl: 80687
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: München, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 077 550 💰
Ergänzende Informationen Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Zentrale Vergabestelle im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Das Verfahren zur Nachprüfung dieser Vorgabe durch die Vergabekammer richtet sich nach den Vorschriften §§ 155 ff. des Gesetzes gegen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Das Verfahren zur Nachprüfung dieser Vorgabe durch die Vergabekammer richtet sich nach den Vorschriften §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Zentrale Vergabestelle im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Quelle: OJS 2021/S 171-446608 (2021-08-30)