Erstellung eines Tarif- und Vertriebskonzeptes für länderübergreifende Fahrten zwischen Deutschland und Frankreich im SPNV/ÖPNV zw. Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg u. der Region Grand Est
Mit dem Auftrag soll in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern ein Tarif- und Vertriebskonzept für länderübergreifende Fahrten im SPNV/ÖPNV zwischen Deutschland und Frankreich entwickelt werden. Auftraggeber sind die o. g. Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs im Vergabenetz. In Kooperation mit den betroffenen Verkehrsverbünden (Verkehrsverbund Region Trier (VRT), saarländischer Verkehrsverbund (saarVV), Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), Tarifverbund Ortenau (TGO), Regio Verkehrsverbund Freiburg (RVF)) sollen im grenzüberschreitenden Verkehr verschiedene Preissetzungsszenarien untersucht werden. Hierbei sind die Kundenanforderungen zu ermitteln, zielgruppengerechte Tarifangebote zu entwickeln und deren Nachfragewirkungen zu simulieren. Ein kundenfreundlicher Vertrieb der Tarifangebote ist durch den Auftragnehmer parallel zu beleuchten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-04-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-03-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-03-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Hilfstätigkeiten für den Landverkehr
Kurze Beschreibung:
Mit dem Auftrag soll in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern ein Tarif- und Vertriebskonzept für länderübergreifende Fahrten im SPNV/ÖPNV zwischen Deutschland und Frankreich entwickelt werden. Auftraggeber sind die o. g. Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs im Vergabenetz. In Kooperation mit den betroffenen Verkehrsverbünden (Verkehrsverbund Region Trier (VRT), saarländischer Verkehrsverbund (saarVV), Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), Tarifverbund Ortenau (TGO), Regio Verkehrsverbund Freiburg (RVF)) sollen im grenzüberschreitenden Verkehr verschiedene Preissetzungsszenarien untersucht werden. Hierbei sind die Kundenanforderungen zu ermitteln, zielgruppengerechte Tarifangebote zu entwickeln und deren Nachfragewirkungen zu simulieren. Ein kundenfreundlicher Vertrieb der Tarifangebote ist durch den Auftragnehmer parallel zu beleuchten.
Mit dem Auftrag soll in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern ein Tarif- und Vertriebskonzept für länderübergreifende Fahrten im SPNV/ÖPNV zwischen Deutschland und Frankreich entwickelt werden. Auftraggeber sind die o. g. Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs im Vergabenetz. In Kooperation mit den betroffenen Verkehrsverbünden (Verkehrsverbund Region Trier (VRT), saarländischer Verkehrsverbund (saarVV), Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), Tarifverbund Ortenau (TGO), Regio Verkehrsverbund Freiburg (RVF)) sollen im grenzüberschreitenden Verkehr verschiedene Preissetzungsszenarien untersucht werden. Hierbei sind die Kundenanforderungen zu ermitteln, zielgruppengerechte Tarifangebote zu entwickeln und deren Nachfragewirkungen zu simulieren. Ein kundenfreundlicher Vertrieb der Tarifangebote ist durch den Auftragnehmer parallel zu beleuchten.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Hilfstätigkeiten für den Landverkehr📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Baden-Württemberg
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
1. Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die ausgewählten Bewerber teilnehmen; die Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb sind den Teilnahmebedingungen und der Bekanntmachung zu entnehmen.
2. Die Bewerber müssen ihren Teilnahmeantrag unter Nutzung des Teilnahmeformulars digital einreichen. Dieses Dokument ist unter der in Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten URL kostenlos verfügbar.
3. Der Teilnahmeantrag ist digital über die Projektplattform einzureichen. Die Abgabe des Teilnahmeantrags ausschließlich in Papierform, per Fax oder E-Mail ist nicht zugelassen.
4. Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen.
5. Das Verhandlungsverfahren wird maximal mit 3 Bietern/Bietergemeinschaften durchgeführt. Die Auswahl erfolgt nach den folgenden Kriterien durch die Vergabe von Punkten:
— Gesamtumsatz des Bewerbers in den Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) soweit dieser Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind: je 0,25 Million EUR Umsatz 2,5 Punkte, maximal 10 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich Erstellung von Tarifkonzepten im SPNV/ÖPNV (in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich Erstellung von Vertriebskonzepten im SPNV/ÖPNV(in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich Verkehrsprognosen/Potenzialuntersuchungen im ÖPNV/SPNV (in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich länderübergreifender Tarif- und Vertriebsprojekte zwischen Deutschland und Frankreich im SPNV/ÖPNV (in den Jahren 2015-2020): je Referenz 10 Punkte, maximal 30 Punkte.
Es können somit maximal 100 Punkte erreicht werden.
Die 3 Bewerber, die die höchste Gesamtpunktzahl erhalten haben, erhalten die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. Die übrigen Bewerber werden zeitgleich darüber informiert, dass sie nicht mehr am weiteren Verfahren teilnehmen.
6. Nur die 3 bestplatzierten Bewerber erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe. Sofern jedoch weitere Bewerber die gleiche Punktzahl erreichen wie der Drittplatzierte, so werden auch diese Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
7. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise berücksichtigt.
8. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über die Projektplattform eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung der Aufgabenträger bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
9. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie über die Projektplattform bis spätestens 14 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse durch Einstellung der Antworten auf der Projektplattform, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.
1. Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die ausgewählten Bewerber teilnehmen; die Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb sind den Teilnahmebedingungen und der Bekanntmachung zu entnehmen.
2. Die Bewerber müssen ihren Teilnahmeantrag unter Nutzung des Teilnahmeformulars digital einreichen. Dieses Dokument ist unter der in Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten URL kostenlos verfügbar.
3. Der Teilnahmeantrag ist digital über die Projektplattform einzureichen. Die Abgabe des Teilnahmeantrags ausschließlich in Papierform, per Fax oder E-Mail ist nicht zugelassen.
4. Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen.
5. Das Verhandlungsverfahren wird maximal mit 3 Bietern/Bietergemeinschaften durchgeführt. Die Auswahl erfolgt nach den folgenden Kriterien durch die Vergabe von Punkten:
— Gesamtumsatz des Bewerbers in den Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) soweit dieser Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind: je 0,25 Million EUR Umsatz 2,5 Punkte, maximal 10 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich Erstellung von Tarifkonzepten im SPNV/ÖPNV (in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich Erstellung von Vertriebskonzepten im SPNV/ÖPNV(in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich Verkehrsprognosen/Potenzialuntersuchungen im ÖPNV/SPNV (in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich länderübergreifender Tarif- und Vertriebsprojekte zwischen Deutschland und Frankreich im SPNV/ÖPNV (in den Jahren 2015-2020): je Referenz 10 Punkte, maximal 30 Punkte.
Es können somit maximal 100 Punkte erreicht werden.
Die 3 Bewerber, die die höchste Gesamtpunktzahl erhalten haben, erhalten die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. Die übrigen Bewerber werden zeitgleich darüber informiert, dass sie nicht mehr am weiteren Verfahren teilnehmen.
6. Nur die 3 bestplatzierten Bewerber erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe. Sofern jedoch weitere Bewerber die gleiche Punktzahl erreichen wie der Drittplatzierte, so werden auch diese Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
7. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise berücksichtigt.
8. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über die Projektplattform eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung der Aufgabenträger bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
9. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie über die Projektplattform bis spätestens 14 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse durch Einstellung der Antworten auf der Projektplattform, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Auftragsgegenstand ist die Vergabe eines Werkvertrages für die Erstellung eines Tarif- und Vertriebskonzeptes für länderübergreifende Fahrten zwischen Deutschland und Frankreich im SPNV/ÖPNV zwischen den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und der Region Grand-Est.
1. Auftragsgegenstand ist die Vergabe eines Werkvertrages für die Erstellung eines Tarif- und Vertriebskonzeptes für länderübergreifende Fahrten zwischen Deutschland und Frankreich im SPNV/ÖPNV zwischen den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und der Region Grand-Est.
2. Mit dem Auftrag soll in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern ein Tarif- und Vertriebskonzept für länderübergreifende Fahrten im SPNV/ÖPNV entwickelt werden. Auftraggeber sind die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs im Vergabenetz. In Kooperation mit den betroffenen Verkehrsverbünden (Verkehrsverbund Region Trier (VRT), saarländischer Verkehrsverbund (saarVV), Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), Tarifverbund Ortenau (TGO), Regio Verkehrsverbund Freiburg (RVF)) sollen im grenzüberschreitenden Verkehr verschiedene Preissetzungsszenarien untersucht werden. Hierbei sind die Kundenanforderungen zu ermitteln, zielgruppengerechte Tarifangebote zu entwickeln und deren Nachfragewirkungen zu simulieren. Ein kundenfreundlicher Vertrieb der Tarifangebote ist durch den Auftragnehmer parallel zu beleuchten.
2. Mit dem Auftrag soll in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern ein Tarif- und Vertriebskonzept für länderübergreifende Fahrten im SPNV/ÖPNV entwickelt werden. Auftraggeber sind die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs im Vergabenetz. In Kooperation mit den betroffenen Verkehrsverbünden (Verkehrsverbund Region Trier (VRT), saarländischer Verkehrsverbund (saarVV), Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), Tarifverbund Ortenau (TGO), Regio Verkehrsverbund Freiburg (RVF)) sollen im grenzüberschreitenden Verkehr verschiedene Preissetzungsszenarien untersucht werden. Hierbei sind die Kundenanforderungen zu ermitteln, zielgruppengerechte Tarifangebote zu entwickeln und deren Nachfragewirkungen zu simulieren. Ein kundenfreundlicher Vertrieb der Tarifangebote ist durch den Auftragnehmer parallel zu beleuchten.
3. Im Rahmen des Vergabeverfahrens soll ein Dienstleister ausgewählt werden, der ein Tarif- und Vertriebskonzept erstellt und die dafür notwendigen Analysen durchführt.
Alle weiteren Einzelheiten zu der vergebenden Leistung sind den Vergabeunterlagen und insbesondere der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen zu entnehmen.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: IP-1-02-197
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Zuständigkeitsbereiche des SPNV-Nord, des ZSPNV Süd, des Saarlandes, des Landes Baden-Württemberg und der Région Grand Est in den Bereichen des grenzüberschreitenden Verkehrs.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber legt die nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise vor. Dazu sind die dem Teilnahmeantrag beigefügten Formulare (TNW) zu nutzen:
— Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB, § 124 GWB (Teilnahmeformular TNW 1),
— Erklärung über die ordnungsgemäße Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist. Der Nachweis kann in Form einer Kopie erfolgen und darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 3 Monate sein (Teilnahmeformular TNW 2).
— Erklärung über die ordnungsgemäße Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist. Der Nachweis kann in Form einer Kopie erfolgen und darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 3 Monate sein (Teilnahmeformular TNW 2).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber legt die nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise vor. Dazu sind die dem Teilnahmeantrag beigefügten Formulare (TNW) zu nutzen:
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mind. 3 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sachschäden). Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der oben genannten Deckungssummen pro Jahr betragen; eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen (Teilnahmeformular TNW 3),
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mind. 3 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sachschäden). Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der oben genannten Deckungssummen pro Jahr betragen; eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen (Teilnahmeformular TNW 3),
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Teilnahmeformular TNW 4).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber legt die nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise vor. Dazu sind die dem Teilnahmeantrag beigefügten Formulare (TNW) zu nutzen:
Der Bewerber legt mit dem Teilnahmeantrag Referenzen zum Nachweis seiner Erfahrungen jeweils zu Projekten der Jahre (2015 bis 2020) vor, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Dienstleistungstätigkeiten im Bereich Erstellung von Tarif- und Vertriebskonzepten im SPNV/ÖPNV, Verkehrsprgnosen, -potenzialuntersuchungen im SPNV/ÖPNV sowie SPNV/ÖPNV-Projekte im Bereich des grenzüberschreitenden Gebietes der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich) mit folgenden Angaben:
Der Bewerber legt mit dem Teilnahmeantrag Referenzen zum Nachweis seiner Erfahrungen jeweils zu Projekten der Jahre (2015 bis 2020) vor, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (Dienstleistungstätigkeiten im Bereich Erstellung von Tarif- und Vertriebskonzepten im SPNV/ÖPNV, Verkehrsprgnosen, -potenzialuntersuchungen im SPNV/ÖPNV sowie SPNV/ÖPNV-Projekte im Bereich des grenzüberschreitenden Gebietes der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich) mit folgenden Angaben:
a) Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
b) kurze Beschreibung des Projekts (Stichworte ausreichend),
c) Projektbearbeitungszeitraum,
d) Angabe der erbrachten Leistungen (Teilnahmeformular TNW 5 bis 8),
Der Bewerber macht die erforderlichen Angaben zur Projektleitung (Teilnahmeformular TNW 9).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gelten die Bestimmungen des nach dem rheinlandpfälzischen Landesgesetz zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz –
LTTG).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Anwendbares Vergaberecht: 4. Teil des GWB sowie die VgV
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 16:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-04-30 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Französisch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-09-01 📅
1. Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die ausgewählten Bewerber teilnehmen; die Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb sind den Teilnahmebedingungen und der Bekanntmachung zu entnehmen.
1. Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die ausgewählten Bewerber teilnehmen; die Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb sind den Teilnahmebedingungen und der Bekanntmachung zu entnehmen.
2. Die Bewerber müssen ihren Teilnahmeantrag unter Nutzung des Teilnahmeformulars digital einreichen. Dieses Dokument ist unter der in Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten URL kostenlos verfügbar.
3. Der Teilnahmeantrag ist digital über die Projektplattform einzureichen. Die Abgabe des Teilnahmeantrags ausschließlich in Papierform, per Fax oder E-Mail ist nicht zugelassen.
4. Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen.
5. Das Verhandlungsverfahren wird maximal mit 3 Bietern/Bietergemeinschaften durchgeführt. Die Auswahl erfolgt nach den folgenden Kriterien durch die Vergabe von Punkten:
— Gesamtumsatz des Bewerbers in den Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) soweit dieser Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind: je 0,25 Million EUR Umsatz 2,5 Punkte, maximal 10 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich Erstellung von…
… Tarifkonzepten im SPNV/ÖPNV (in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
… Vertriebskonzepten im SPNV/ÖPNV(in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich Verkehrsprognosen/Potenzialuntersuchungen im ÖPNV/SPNV (in den Jahren 2015-2020) in Frankreich oder Deutschland: je Referenz 5 Punkte, maximal 20 Punkte.
— Referenzen über Dienstleistungen im Bereich länderübergreifender Tarif- und Vertriebsprojekte zwischen Deutschland und Frankreich im SPNV/ÖPNV (in den Jahren 2015-2020): je Referenz 10 Punkte, maximal 30 Punkte.
Es können somit maximal 100 Punkte erreicht werden.
Die 3 Bewerber, die die höchste Gesamtpunktzahl erhalten haben, erhalten die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. Die übrigen Bewerber werden zeitgleich darüber informiert, dass sie nicht mehr am weiteren Verfahren teilnehmen.
6. Nur die 3 bestplatzierten Bewerber erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe. Sofern jedoch weitere Bewerber die gleiche Punktzahl erreichen wie der Drittplatzierte, so werden auch diese Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
7. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise berücksichtigt.
8. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über die Projektplattform eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung der Aufgabenträger bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
8. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über die Projektplattform eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung der Aufgabenträger bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
9. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie über die Projektplattform bis spätestens 14 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse durch Einstellung der Antworten auf der Projektplattform, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.
9. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie über die Projektplattform bis spätestens 14 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse durch Einstellung der Antworten auf der Projektplattform, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 61331-62234📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Fax: +49 61331-62113 📠
Internetadresse: http://www.mwvlw.rlp.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2021/S 050-125002 (2021-03-08)
Ergänzende Angaben (2021-04-08) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-11-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit dem Auftrag soll in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern ein Tarif- und Vertriebskonzept für
länderübergreifende Fahrten im SPNV/ÖPNV zwischen Deutschland und Frankreich entwickelt werden.
Auftraggeber sind die o. g. Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs im Vergabenetz. In
Kooperation mit den betroffenen Verkehrsverbünden (Verkehrsverbund Region Trier (VRT), saarländischer
Verkehrsverbund (saarVV), Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), Karlsruher Verkehrsverbund (KVV),
Tarifverbund Ortenau (TGO), Regio Verkehrsverbund Freiburg (RVF)) sollen im grenzüberschreitenden
Verkehr verschiedene Preissetzungsszenarien untersucht werden. Hierbei sind die Kundenanforderungen zu
ermitteln, zielgruppengerechte Tarifangebote zu entwickeln und deren Nachfragewirkungen zu simulieren. Ein
kundenfreundlicher Vertrieb der Tarifangebote ist durch den Auftragnehmer parallel zu beleuchten.