Erweiterter Rohbau – Neubau FCC (FAIR Control Centre)

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Erweiterter Rohbau – Neubau FCC (FAIR Control Centre).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-04-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-03-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-03-02 Auftragsbekanntmachung
2021-05-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2021-09-06 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
2022-01-24 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
2022-08-08 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2021-03-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Referenznummer: 61/50078037
Kurze Beschreibung: Erweiterter Rohbau – Neubau FCC (FAIR Control Centre).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Postanschrift: Planckstraße 1
Postleitzahl: 64291
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.gsi.de 🌏
E-Mail: baueinkauf@gsi.de 📧
Telefon: +49 615971-1966 📞
Fax: +49 615971-2742 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYR9U/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYR9U 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-03-02 📅
Einreichungsfrist: 2021-04-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-03-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 045-109300
ABl. S-Ausgabe: 45
Zusätzliche Informationen
2 Mitarbeiter des Einkaufs

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Ausschreibung beinhaltet folgende Leistungen:
— Abbrucharbeiten,
— Baufeldfreimachung Technik,
— Kabelzug und Leerrohrsysteme,
— Fernwärme- und Fernkälteleitungen, einschl. Druckluft,
— Erdung und Blitzschutz,
— Kanalnetz und Grundleitungen (Regen- und Schmutzwasser),
— Baustelleneinrichtung,
— Baustrom und Mittelspannungsanbindung,
— Tiefgründung,
— Erdarbeiten,
— Rohbauarbeiten.
Wesentliche Mengen des Rohbaus in Circa-Angaben:
— Abbruch diverser Betonbauteile 270 m
— Verbau der Baugrube – Ansichtfläche 400 m
— Grundwasserabsenkung mittels Tiefbrunnen 1 St.,
— Boden ausheben und abfahren 6 800 m
— Leitungsverlegungen im Baufeld 800 m,
— Kabelleerrohre DN 160 4 400 m,
— Stahlbeton 3 750 m
— Wand- und Deckenschalung 18 200 m
— Betonstahl 720 t,
— Spannbetonbinder L= 26,5 m, b/h = 0,40/1,40 m 4 St.,
— Fertigteiltreppen und Podeste 34 St.,
— Sichtbetonfassade antrazith 140 m
— Frischbetonverbundfolie erdb. Bauteile 1 900 m
Detaillierte Angaben sind dem Leistungsverzeichnis der Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Dauer: 31 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Planckstraße 1
64291 Darmstadt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Einzureichende Unterlagen:
— Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (§6 VOB/A) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der Bieter hat mit seinem Angebot zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eine direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachzuweisen, § 6 Abs. 3 Nr. 2 VOB/A.Der Nachweis der Eignung kann auch durch Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) erbracht werden.
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— Unternehmensdarstellung – Umsatz – Fachpersonal (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): mit Angabe der auf dem GSI Formblatt abgefragten Daten:
Angaben zum Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre:
Es wird ein durchschnittlicher Mindest-Jahresumsatz von 5,6 Mio. EUR gefordert (im eigenen Betrieb, exclusive Fremdleistungen)
Angaben zur Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal:
Nachzuweisendes Fachpersonal (Mindestanforderung):
— Für die Ausführung der Abdichtungsleistungen ist speziell ausgebildetes Fachpersonal einzusetzen und nachzuweisen: Hierzu sind Nachweise der ausführenden Personen vorzulegen, aus denen hervorgeht, dass Sie durch den Hersteller des Abdichtungssystems für alle auftretenden Abdichtungen dieses Bauwerks geschult wurden, die Verarbeitung sicher beherrschen und dieses Fachpersonal für die Auftragsausführung zur Verfügung steht,
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— Für die Ausführung der Fundamenterdungsanlage und Ableitung ist der durchgängige Einsatz einer Blitzschutz-Fachkraft nachzuweisen; der für die Ausführung der Blitzschutzanlage eingesetzte Obermonteur ist namentlich einschl. Qualifikationsnachweis zu benennen.
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Alle Qualifikationsnachweise des vorgesehenen Fachpersonals, sowie ggfs. Schulungsnachweise, Erfahrungsnachweise, sind dem auszufüllenden GSI-Formblatt-Eignung in Kopie beizufügen.
Wird das geforderte Fachpersonal über Nachunternehmer nachgewiesen, dann ist von den eingesetzten Nachunternehmern jeweils eine Verfügbarkeitserklärung (Formblatt Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) dem Angebot beizufügen (Eignungsleihe!).
— vorzulegende Nachweise Fachfirmen-Qualifikationen (zugelassene Fachfirmen) (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Nachweis- Fachunternehmen Abdichtung (gem. angebotenem System):
Mindestanforderung bez. Fachunternehmen Abdichtung:
Zur Gewährleistung einer Gesamt-Haftung und einer systemtechnisch durchgängigen Ausführung dürfen die Abdichtungsarbeiten nur vom Bieter selbst oder von dem mit der Angebotsabgabe angegebenen Nachunternehmen ausgeführt werden.
Ein Unternehmerwechsel bezüglich der Abdichtungsarbieten darf während der Ausführung nicht stattfinden und wird nicht zugelassen.
Mit Angebotsabgabe ist nachzuweisen, dass für sämtliche Abdichtungsarbeiten ein durchgängiger Firmeneinsatz gewährleistet werden kann.
Nachweis Fachfirma Blitzschutz:
Als Vorlage mit dem Angebot gefordert.
Alle erforderlichen Nachweise zur Belegung der jeweiligen Fachfirmen-Qualifikation sind dem auszufüllenden GSI-Formblatt-Eignung beizufügen.
Sofern für die o. g. Fachfirmen-Nachweise Nachunternehmer eingesetzt werden, dann sind die entsprechenden Fachfirmennachweise von den jeweils eingesetzten Nachunternehmern nachzuweisen.
Von den eingesetzten Nachunternehmern ist jeweils eine Verfügbarkeitserklärung (Formblatt Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) dem Angebot beizufügen (Eignungsleihe!).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Einzureichende Unterlagen:
— Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Es ist eine Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen mit folgenden Deckungssummen:
—— für Sach- und Umweltschäden, einschl. Schäden am Bauwerk, in Höhe von 5,0 Mio EUR pro Schadensfall,
—— für Personenschäden in Höhe von 5,0 Mio EUR pro Schadensfall.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Einzureichende Unterlagen:
— Beschreibung von Referenzprojekten (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Beschreibung von mind. drei vergleichbaren Referenzprojekten der letzten 5 Jahre, mit Angabe der auf dem Formblatt abgefragten Projektdaten.
Die einzureichenden Referenzprojekte sind auf den Formblättern od. ggfs. auf weiteren Blättern genau zu beschreiben hinsichtlich Baukonstruktion und Konstruktionsdetails, Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner, Netto-Baukosten, Projektgröße und BGF, sowie Angaben zur geplanten und tatsächlichen Bauzeit und Fertigstellungstermin.
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Als vergleichbar gelten Projekte ähnlicher Größe und Schwierigkeitsgrad gem. hier ausgeschriebenem Projekt FCC (FAIR Control Centre).
Nachzuweisen ist, dass mind. 40 % der ausgeführten Leistungen zu den Referenzprojekten durch den eigenen Betrieb erfolgten;
Gleiches gilt für Referenzen, die von Nachunternehmen im Zuge der Eignungsleihe eingereicht werden.
Die eingereichten Referenzen müssen folgende Themenschwerpunkte abdecken bzw. nachweisen:
— mind. 1 Referenznachweis bez. Ausführung WU-Beton/weiße Wanne,
— mind. 2 Referenzen bez. Ausführung eines Frischbetonverbundabdichtungssystems bei drückendem Grundwasser,
— mind. 3 Referenzen mit einer Rohbausumme von mind. 3,0 Mio. EUR (netto), wobei der Anteil der Stahlbetonarbeiten mind. 60 % der Auftragssumme betragen soll,
— mind. 1 Referenz über Lieferung und Montage von Stahlbetonfertigteilen als Teil der Tragwerkskonstruktion mit Eigengewichten über 10,0 t.
Fertigteiltreppen, sowie Halbfertigteile wie Filigrandecken, gelten hierbei nicht als ausreichende Referenz.
Allen Referenzen sind Bescheinigungen der Referenzgeber über die ordnungsgemäße Ausführung beizulegen.
Werden Referenzen von Nachunternehmern abgegeben, so ist von dem jeweils referenzgebenden Nachunternehmer dem Angebot eine Verfügbarkeitserklärung (Formblatt Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) beizufügen.
Grundsätzlich sind die Referenzbescheinigungen jeweils auf dem Formblatt 444 des VHB (gem. Muster in den Vergabeunterlagen) vollständig ausgefüllt beizulegen.
Die Referenzen sind zu nummerieren; werden den Formblättern weitere freie Blätter hinzugefügt, dann sind diese zusätzlichen Blätter mit Bezug auf die jeweilige Referenz mit Nummerierung zu versehen, so dass jedes freie Blatt eindeutig der jeweiligen Referenz zugeordnet werden kann.
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Gewertet werden ausschließlich Bauvorhaben, die vom Anbieter als Hauptauftragnehmer (keine ARGE) durchgeführt wurden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einzureichende Unterlagen:
— Mindestlohngesetz – MiLoG (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Erklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG),
— Nachweise Nachunternehmer (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Jeder beabsichtigte einzusetzende Nachunternehmer ist mit Angebotsabgabe namentlich einschl. Adressdaten zu benennen.
Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein, oder Ihre Eignung zur Zuverlässigkeit gem. Formblatt VVB-124 nachweisen.
Bedient sich ein Bieter im Rahmen der Eignungsleihe eines Nachunternehmers, dann ist der die Eignungsleihe betreffende Nachweis jeweils nur von dem Nachunternehmer vorzulegen.
Der Bieter hat dann den Nachweis zu führen, dass das für die Eignungsleihe eingesetzte Unternehmen für die Ausführung zur Verfügung steht (Abgabe des Formblattes Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
— Vorlage Urkalkulation (auf Anforderung der Vergabestelle vorzulegen): Auf Verlangen der Vergabestelle ist nach Submission vor Zuschlagserteilung eine vollständige Urkalkulation unverzüglich einzureichen.
Die Urkalkulation muss vom Bieter zur Öffnung durch den Auftraggeber (GSI) freigegeben werden und darf nicht mit einem Sperrvermerk oder Siegel versehen werden.
Sollten Unstimmigkeiten zwischen der Urkalkulation und den mit dem Angebot einzureichenden Preis-Formblättern festgestellt werden, sind diese aufzuklären.
Sofern Unstimmigkeiten nicht plausibel aufgeklärt werden können, wird das Angebot ausgeschlossen.
Angeforderte Urkalkulationen von nicht erfolgreichen Bietern, werden nach endgültiger Vergabe-Entscheidung in wieder verschlossenem Umschlag an die Bieter zurück gesendet.
— Vorlage von Produktbeschreibungen und Herstellernachweisen (auf Anforderung der Vergabestelle mittels Eigenerklärung vorzulegen): Auf Verlangen der Vergabestelle sind nach Submission die im Leistungsverzeichnis geforderten Produktbeschreibungen und Herstellernachweise einzureichen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 18:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-06-04 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-04-07 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Zusätzliche Informationen: 2 Mitarbeiter des Einkaufs

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Großforschungseinrichtung
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYR9U/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP. Sämtliche Vergabeunterlagen werden auf dem DTVP zum Download bereit gestellt.
Zusammen mit dem Angebot ist der Bauvertrag der GSI ausgefüllt und vom Bieter rechtsgültig unterzeichnet bzw. signiert einzureichen.
Zusätzlich zu einem vollständig bepreisten Angebot in GAEB-Format ist zwingend auch eine unveränderliche PDF-Version des Angebotes mit hoch zu laden.
Es ist ausschließlich die elektronische Angebotsabgabe zugelassen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYR9U

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die
Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, Tel.: 0228 9499-0, Fax: 0228 9499-163, E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de, Internet: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html
Der Bewerber /Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
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Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
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Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2-3 GWB).
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Teilt die GSI dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o. g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
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Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2021/S 045-109300 (2021-03-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 5582968.12 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 105-275401
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 045-109300
ABl. S-Ausgabe: 105
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYRAW

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-28 📅
Name: Karl Gemünden GmbH & Co. KG
Postanschrift: Rheinstraße 194 B
Postort: Ingelheim am Rhein
Postleitzahl: 55218
Land: Deutschland 🇩🇪
Mainz-Bingen 🏙️
Internetadresse: http://www.gemuenden-bau.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 5582968.12 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, Tel.: 0228 9499-0, Fax: 0228 9499-163, E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de, Internet: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html
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Der Bewerber/Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
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Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
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Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
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Quelle: OJS 2021/S 105-275401 (2021-05-28)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2021-09-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 5582968.12 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Plankstr. 1
Kontakt
Telefon: +49 6159711517 📞
Fax: +49 6159712742 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-09-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-09-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 176-455988
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 105-275401
ABl. S-Ausgabe: 176

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Abbruch diverser Betonbauteile 270 m3,
— Verbau der Baugrube – Ansichtfläche 400 m2,
— Boden ausheben und abfahren 6 800 m3,
— Stahlbeton 3 750 m3,
— Wand- und Deckenschalung 18 200 m2,
— Sichtbetonfassade antrazith 140 m2,
— Frischbetonverbundfolie erdb. Bauteile 1 900 m2.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, Tel.: 0228 9499-0, Fax: 0228 9499-163, E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de , Internet: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2021/S 176-455988 (2021-09-06)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-01-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 5582968.12 EUR 💰

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: b.wiedenmann-stahl@gsi.de 📧
Telefon: +49 06159711966 📞
Fax: +49 06159712742 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-01-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-01-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 020-046031
ABl. S-Ausgabe: 20

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Erweiterter Rohbau - Neubau FCC (FAIR Control Centre)

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE711

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Quelle: OJS 2022/S 020-046031 (2022-01-24)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-08-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 5582968.12 EUR 💰

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-08-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-08-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 155-439801
ABl. S-Ausgabe: 155
Quelle: OJS 2022/S 155-439801 (2022-08-08)