Im Zuge der Kapazitätserweiterung der Ost-West-Achse werden in den Haltestellenbereichen durch die Bahnsteigverlängerungen teilweise auch Veränderungen an der Gleislage beziehungsweise im angrenzenden Straßenraum nötig. Auf Grund dieser Veränderungen ist eine Erstellung einer schall- und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln notwendig. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-05-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-04-28.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-04-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Lärmschutzberatung
Referenznummer: 2021-0023-66-4
Kurze Beschreibung:
Im Zuge der Kapazitätserweiterung der Ost-West-Achse werden in den Haltestellenbereichen durch die Bahnsteigverlängerungen teilweise auch Veränderungen an der Gleislage beziehungsweise im angrenzenden Straßenraum nötig. Auf Grund dieser Veränderungen ist eine Erstellung einer schall- und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln notwendig. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Im Zuge der Kapazitätserweiterung der Ost-West-Achse werden in den Haltestellenbereichen durch die Bahnsteigverlängerungen teilweise auch Veränderungen an der Gleislage beziehungsweise im angrenzenden Straßenraum nötig. Auf Grund dieser Veränderungen ist eine Erstellung einer schall- und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln notwendig. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Lärmschutzberatung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer schall- und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer schall- und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Der Bereich West beinhaltet 14 Haltestellen von der Haltestelle Weiden West bis zur Haltestelle Universitätsstraße (exklusive Stadionhaltestelle). Es ist jeweils eine Bahnsteigverlängerung, teilweise mit Gleisverlegung und/oder Einfluss auf die Führung des Individualverkehrs, vorgesehen. Die einzelnen Haltestellen sind getrennt voneinander zu betrachten, da es jeweils gesonderte Genehmigungsverfahren geben wird. Die Genehmigungsanträge für diese Haltestellen sollen bis 31.3.2024 fertiggestellt und eingereicht sein. Bei der zeitlichen Eingliederung der Leistungserbringung besteht eine große Abhängigkeit zur Planung des Generalplaners.
Der Bereich West beinhaltet 14 Haltestellen von der Haltestelle Weiden West bis zur Haltestelle Universitätsstraße (exklusive Stadionhaltestelle). Es ist jeweils eine Bahnsteigverlängerung, teilweise mit Gleisverlegung und/oder Einfluss auf die Führung des Individualverkehrs, vorgesehen. Die einzelnen Haltestellen sind getrennt voneinander zu betrachten, da es jeweils gesonderte Genehmigungsverfahren geben wird. Die Genehmigungsanträge für diese Haltestellen sollen bis 31.3.2024 fertiggestellt und eingereicht sein. Bei der zeitlichen Eingliederung der Leistungserbringung besteht eine große Abhängigkeit zur Planung des Generalplaners.
Dauer: 45 Monate
Zusätzliche Informationen:
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Erstellung eines Gutachtens zu Lärm- und Erschütterungsschutz für das Projekt Kapazitätserweiterung Ost-West-Achse in Köln Köln
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung zur Eignung, aus der folgendes hervorgeht:
— Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes,
— Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde,
— Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterliegen.
Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3) genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung beziehungsweise Vorlage einer Eigenerklärung, dass eine den Anforderungen entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall umgehend abgeschlossen wird. (Der Auftraggeber verlangt eine Mindestdeckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden von 1 500 000 EUR, für Sach- und Vermögensschäden von 1 500 000 EUR. Die Gesamtleistung aller Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das 2-fache dieser Deckungssummen betragen.),
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung beziehungsweise Vorlage einer Eigenerklärung, dass eine den Anforderungen entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall umgehend abgeschlossen wird. (Der Auftraggeber verlangt eine Mindestdeckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden von 1 500 000 EUR, für Sach- und Vermögensschäden von 1 500 000 EUR. Die Gesamtleistung aller Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das 2-fache dieser Deckungssummen betragen.),
2. Umsatz (Angabe des Jahresumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre aus dem Tätigkeitsbereich, der mit des Auftrags vergleichbar ist (Lärm- und Erschütterungsschutz). Der Auftraggeber verlangt einen durchschnittlichen Mindestjahresumsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen von brutto 200 000 EUR.)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Umsatz (Angabe des Jahresumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre aus dem Tätigkeitsbereich, der mit des Auftrags vergleichbar ist (Lärm- und Erschütterungsschutz). Der Auftraggeber verlangt einen durchschnittlichen Mindestjahresumsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen von brutto 200 000 EUR.)
Bewerber sollten die auf der in Ziffer I.3) genannten Website hinterlegten Vordrucke verwenden.
Mindeststandards:
Zu 1. Der Auftraggeber verlangt eine Mindestdeckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden von 1 500 000 EUR, für Sach- und Vermögensschäden von 1 500 000 EUR. Die Gesamtleistung aller Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das 2-fache dieser Deckungssummen betragen.)
Zu 1. Der Auftraggeber verlangt eine Mindestdeckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden von 1 500 000 EUR, für Sach- und Vermögensschäden von 1 500 000 EUR. Die Gesamtleistung aller Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das 2-fache dieser Deckungssummen betragen.)
Zu 2. Der Auftraggeber verlangt einen durchschnittlichen Mindestjahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für vergleichbare Leistungen von brutto 200 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Jährliches Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten sowie der aktuell Beschäftigten (getrennt nach Technikern/Ingenieuren und Führungskräften (Ingenieure mit Projektverantwortung),
2. Es sind mindestens 2 Referenzprojekte zu benennen, dessen wesentliche Leistungen mit dieser Ausschreibung vergleichbar (insb. Gutachten zu Lärm- und Erschütterungsschutz im Rahmen von Neu- beziehungsweise Umplanungen entlang von Stadtbahnanlagen beziehungsweise an Stadtbahnhaltestellen) sind (siehe unten zu den Mindestanforderungen). Jedem Referenzobjekt ist eine detaillierte Beschreibung der Maßnahme mit maximal 3 A4-Seiten beizufügen, aus der die im Bieterbogen unter Ziffer II.5.4 abgefragten Punkte hervorgehen und beschrieben werden. Werden die Fragen unter II.5.4) mit „ja“ beantwortet, muss aus der Beschreibung klar hervorgehen, wie sich die positive Beantwortung begründet. Ein Bildnachweis innerhalb der Dokumentation ist gewünscht.
2. Es sind mindestens 2 Referenzprojekte zu benennen, dessen wesentliche Leistungen mit dieser Ausschreibung vergleichbar (insb. Gutachten zu Lärm- und Erschütterungsschutz im Rahmen von Neu- beziehungsweise Umplanungen entlang von Stadtbahnanlagen beziehungsweise an Stadtbahnhaltestellen) sind (siehe unten zu den Mindestanforderungen). Jedem Referenzobjekt ist eine detaillierte Beschreibung der Maßnahme mit maximal 3 A4-Seiten beizufügen, aus der die im Bieterbogen unter Ziffer II.5.4 abgefragten Punkte hervorgehen und beschrieben werden. Werden die Fragen unter II.5.4) mit „ja“ beantwortet, muss aus der Beschreibung klar hervorgehen, wie sich die positive Beantwortung begründet. Ein Bildnachweis innerhalb der Dokumentation ist gewünscht.
Mindeststandards:
Zu 1. Der Auftraggeber verlangt eine durchschnittliche jährliche Mindestanzahl von 4 Technikern/Ingenieuren und 2 Führungskräften (Ingenieure mit Personalverantwortung)
Zu 2. Mindestens 2 Referenzprojekte. Die Referenzprojekte dürfen nicht älter als 10 Jahre sein. Bei beiden Referenzprojekten muss es sich um ein Gutachten zum Lärm- und Erschütterungsschutz handeln, bei dem entweder eine Neu- beziehungsweise Umplanung einer Stadtbahnhaltestelle inklusive Änderung der Gleislage oder bei dem ein Streckenabschnitt einer Gleistrasse (ohne Haltestelle) oder eine Straßenbaumaßnahme (inklusive Fahrbahnverschwenkung) zu Grunde lag.
Zu 2. Mindestens 2 Referenzprojekte. Die Referenzprojekte dürfen nicht älter als 10 Jahre sein. Bei beiden Referenzprojekten muss es sich um ein Gutachten zum Lärm- und Erschütterungsschutz handeln, bei dem entweder eine Neu- beziehungsweise Umplanung einer Stadtbahnhaltestelle inklusive Änderung der Gleislage oder bei dem ein Streckenabschnitt einer Gleistrasse (ohne Haltestelle) oder eine Straßenbaumaßnahme (inklusive Fahrbahnverschwenkung) zu Grunde lag.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-08-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-05-28 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Köln, Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen, Zimmer 10.A21
Zusätzliche Informationen: Es dürfen keine Personen bei der Öffnung der Angebote anwesend sein.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des Schlüsselpersonals
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60 %
Preis (Gewichtung): 40 %
Bietergemeinschaften müssen die Bietergemeinschaftserklärung unter Ziffer II.3) des Bieterbogens abgeben, in der sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich und mit Anschrift benannt sind sowie ein von allen Mitgliedern bevollmächtigtes Mitglied als Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages angegeben wird. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichten sich im Auftragsfall als Gesamtschuldner zu haften.
Bietergemeinschaften müssen die Bietergemeinschaftserklärung unter Ziffer II.3) des Bieterbogens abgeben, in der sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich und mit Anschrift benannt sind sowie ein von allen Mitgliedern bevollmächtigtes Mitglied als Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages angegeben wird. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichten sich im Auftragsfall als Gesamtschuldner zu haften.
Ein Bewerber kann für den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Eignungsleihe). Spätestens vor Zuschlagserteilung ist in dem Fall eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses/r Unternehmen/s vorzulegen.
Ein Bewerber kann für den Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Eignungsleihe). Spätestens vor Zuschlagserteilung ist in dem Fall eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses/r Unternehmen/s vorzulegen.
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die…
… aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
… in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Siehe § 135 Absatz 2 GWB:
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
Quelle: OJS 2021/S 085-221031 (2021-04-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2021-0023-66
Gesamtwert des Auftrags: 119448.07 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Der Bereich West beinhaltet 14 Haltestellen von der Haltestelle Weiden West bis zur Haltestelle Universitätsstraße (exklusive Stadionhaltestelle). Es ist jeweils eine Bahnsteigverlängerung, teilweise mit Gleisverlegung und/oder Einfluss auf die Führung des Individualverkehrs, vorgesehen. Die einzelnen Haltestellen sind getrennt voneinander zu betrachten, da es jeweils gesonderte Genehmigungsverfahren geben wird. Die Genehmigungsanträge für diese Haltestellen sollen bis 31.03.2024 fertiggestellt und eingereicht sein. Bei der zeitlichen Eingliederung der Leistungserbringung besteht eine große Abhängigkeit zur Planung des Generalplaners.
Der Bereich West beinhaltet 14 Haltestellen von der Haltestelle Weiden West bis zur Haltestelle Universitätsstraße (exklusive Stadionhaltestelle). Es ist jeweils eine Bahnsteigverlängerung, teilweise mit Gleisverlegung und/oder Einfluss auf die Führung des Individualverkehrs, vorgesehen. Die einzelnen Haltestellen sind getrennt voneinander zu betrachten, da es jeweils gesonderte Genehmigungsverfahren geben wird. Die Genehmigungsanträge für diese Haltestellen sollen bis 31.03.2024 fertiggestellt und eingereicht sein. Bei der zeitlichen Eingliederung der Leistungserbringung besteht eine große Abhängigkeit zur Planung des Generalplaners.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-08-02 📅
Name: I.B.U. Ingenieurbüro für Schwingungs-, Schall- und Schienenverkehrstechnik GmbH
Postort: Essen
Land: Deutschland 🇩🇪 Essen, Kreisfreie Stadt🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 119448.07 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Quelle: OJS 2021/S 189-492935 (2021-09-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-08-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Freiberufliche Leistung: Erstellung eines Gutachtens zu Lärm- und Erschütterungsschutz für das Projekt Kapazitätserweiterung Ost-West-Achse in Köln
Referenznummer: 2021-0023-66
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer schall-und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Der Bereich West beinhaltet 14 Haltestellen von der Haltestelle Weiden West bis zur Haltestelle Universitätsstraße (exklusive Stadionhaltestelle). Es ist jeweils eine Bahnsteigverlängerung, teilweise mit Gleisverlegung und/oder Einfluss auf die Führung des Individualverkehrs, vorgesehen. Die einzelnen Haltestellen sind getrennt voneinander zu betrachten, da es jeweils gesonderte Genehmigungsverfahren geben wird. Die Genehmigungsanträge für diese Haltestellen sollen bis 31.03.2024 fertiggestellt und eingereicht sein. Bei der zeitlichen Eingliederung der Leistungserbringung besteht eine große Abhängigkeit zur Planung des Generalplaners.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer schall-und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Der Bereich West beinhaltet 14 Haltestellen von der Haltestelle Weiden West bis zur Haltestelle Universitätsstraße (exklusive Stadionhaltestelle). Es ist jeweils eine Bahnsteigverlängerung, teilweise mit Gleisverlegung und/oder Einfluss auf die Führung des Individualverkehrs, vorgesehen. Die einzelnen Haltestellen sind getrennt voneinander zu betrachten, da es jeweils gesonderte Genehmigungsverfahren geben wird. Die Genehmigungsanträge für diese Haltestellen sollen bis 31.03.2024 fertiggestellt und eingereicht sein. Bei der zeitlichen Eingliederung der Leistungserbringung besteht eine große Abhängigkeit zur Planung des Generalplaners.
Produkte/Dienstleistungen: Lärmschutzberatung📦
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 138 235 EUR (framework approximate) 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 2021-0023-66
Beschreibung der Beschaffung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer schall-und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Der Bereich West beinhaltet 14 Haltestellen von der Haltestelle Weiden West bis zur Haltestelle Universitätsstraße (exklusive Stadionhaltestelle). Es ist jeweils eine Bahnsteigverlängerung, teilweise mit Gleisverlegung und/oder Einfluss auf die Führung des Individualverkehrs, vorgesehen. Die einzelnen Haltestellen sind getrennt voneinander zu betrachten, da es jeweils gesonderte Genehmigungsverfahren geben wird. Die Genehmigungsanträge für diese Haltestellen sollen bis 31.03.2024 fertiggestellt und eingereicht sein. Bei der zeitlichen Eingliederung der Leistungserbringung besteht eine große Abhängigkeit zur Planung des Generalplaners
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer schall-und erschütterungstechnischen Untersuchung für den Teilbereich West der Ost-West-Achse in Köln. Wesentlicher Untersuchungspunkt ist hierbei die Ermittlung und Beurteilung der Schallimmissionen im Bereich der Haltestellen. Zusätzlich sind Aussagen hinsichtlich der von Erschütterungen betroffenen Gebäude zu treffen. Zu den Themen Klima, Luftschadstoffe und Elektrosmog können globalere Aussagen getroffen werden.
Der Bereich West beinhaltet 14 Haltestellen von der Haltestelle Weiden West bis zur Haltestelle Universitätsstraße (exklusive Stadionhaltestelle). Es ist jeweils eine Bahnsteigverlängerung, teilweise mit Gleisverlegung und/oder Einfluss auf die Führung des Individualverkehrs, vorgesehen. Die einzelnen Haltestellen sind getrennt voneinander zu betrachten, da es jeweils gesonderte Genehmigungsverfahren geben wird. Die Genehmigungsanträge für diese Haltestellen sollen bis 31.03.2024 fertiggestellt und eingereicht sein. Bei der zeitlichen Eingliederung der Leistungserbringung besteht eine große Abhängigkeit zur Planung des Generalplaners
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Die Verwendung von Zugänglichkeitskriterien für Menschen mit Behinderungen in den technischen Spezifikationen: Zugänglichkeitskriterien für Menschen mit Behinderungen wurden berücksichtigt
Postanschrift: Ost-West-Achse Köln
Postleitzahl: 50679
Stadt: Köln
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Dauer: 45 Monate Dauer
Datum des Beginns: 2021-08-02 📅
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: 2021-0023-66
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-08-02 📅
Titel: Freiberufliche Leistung: Erstellung eines Gutachtens zu Lärm- und Erschütterungsschutz für das Projekt Kapazitätserweiterung Ost-West-Achse in Köln
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Neu geschätzter Wert der Rahmenvereinbarung: 138 235 EUR 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 119 448 EUR 💰
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet
Kennung des Angebots: 2021-0023-66
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000 Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: I.B.U. Ingenieurbüro für Schwingungs-,Schall- und Schienenverkehrstechnik GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: I.B.U. Ingenieurbüro für Schwingungs-, Schall- und Schienenverkehrstechnik GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE282590431
Postanschrift: Ladenspelderstraße 61
Postleitzahl: 45147
Postort: Essen
Region: Essen, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: office@fcp-ibu.de📧
Telefon: +49201874450📞
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Stadt Köln - Amt für Straßen- und Radwegebau
Nationale Registrierungsnummer: DE122790626
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Region: Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: strassen-radwegebau@stadt-koeln.de📧
Telefon: +4922122121323📞
URL: www.stadt-koeln.de🌏 Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Ergänzende Informationen Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Rheinland
Nationale Registrierungsnummer: DE812110859
Postanschrift: Zeughausstraße 2 - 10
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Region: Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bezreg-koeln.nrw.de📧
Telefon: +492211472889📞
URL: www.bezreg-koeln.nrw.de🌏 Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-08-26+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Die Haltestellen wurden im Rahmen der Ausschreibung in vier Kategorien ausgeschrieben, die dem angenommenen Bearbeitungsumfang entsprachen.
Im Rahmen der Schall- und Erschütterungstechnischen Untersuchung unterscheiden sich diese insbesondere durch die Kombination der zu betrachtenden Untersuchungsfälle.
Hier wird für neun Haltestellen der Kategorie 3 (WZ/BS/MO/AM/ES/CS/MA/AG/US) als Pos. 1.1.10 gefordert: Erstellung eines Berechnungsmodells für die Stadtbahntrasse (Bestand). Zudem wird unter Pos. 1.2.10 die Untersuchung des Straßenverkehrs (Bestand und Planung) gefordert.
Abweichend wird in Kategorie 4 unter den Pos. 1.1.10 die Untersuchung des Schienenverkehrs (Bestand und Planung) gefordert.
Insgesamt zeigt die Bearbeitung, dass die Betrachtung wie folgt für die Haltestellen Kategorie drei erforderlich ist:
I Untersuchung des Prognosenullfalles (Bestand mit prognostizierten Verkehrszahlen „Bestand“ und 60m Zügen) für Straße und Schiene,
II Untersuchung des Prognoseplanfalles (Planung mit prognostizierten Verkehrszahlen 2030 und 90m Zügen) für Straße und Schiene,
III Bei festgestellter wesentlicher Änderung in I oder II: Untersuchung des Gesamtverkehrslärms Straße + Schiene.
Zusammenfassende Begründungen für den Mehraufwand:
1) Durch die Planung von längeren Zügen ergibt sich im Prognoseplanfall eine Erhöhung der Schallimmissionen rein aus dem Betrieb der Strecke bzw. aus der Verlängerung der Fahrzeuge. Dies ist nach meiner Einschätzung und den erfolgten Abstimmungen zu berücksichtigen, da der bauliche Eingriff auf genau diese Kapazitätserhöhung abzielt. Somit ist eine Untersuchung der Schallimmissionen der Schiene auch für die Planung erforderlich. Für Kategorie 3 war dies gem. Ausschreibung nicht vorgesehen.
2) Durch die Umplanung der Straßenverkehrsanlagen ergibt sich im Prognoseplanfall eine ortsabhängige Erhöhung oder Minderung der Schallimmissionen der Schiene aus der bereichsweisen Anpassung von Eindeckungen des Gleiskörpers, dies ist bei allen Haltestellen zu berücksichtigen. Somit ist eine Untersuchung für die Planung erforderlich. Für Kategorie 3 war dies gem. Ausschreibung nicht vorgesehen.
Weitere Voraussetzung:
Der Wechsel des Auftragnehmers führt aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen zu erheblichen Schwierigkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber. Technische Schwierigkeiten liegen vor, wenn die Erbringung der Zusatzleistung durch einen anderen Auftragnehmer entweder zu längeren Verzögerungen in der Nutzung der Hauptleistung, auch bei Wartungsbedarfen, und/oder zu komplexen technischen Anpassungsnotwendigkeiten und/oder zu laufenden Überwachungserfordernissen und/oder Mehrkosten führt, die in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert der Zusatzleistungen stehen (Ziekow/Völlink/Ziekow, 4. Aufl. 2020, GWB § 132 Rn. 49). Wirtschaftliche Gründe, können neben erhöhten Koordinierungs- und Anpassungsbedarfen z.B. auch Gesichtspunkte der Klarheit der Mängelhaftung sein (Ziekow/Völlink/Ziekow, 4. Aufl. 2020, GWB § 132 Rn. 48).
Im Hinblick auf eine effiziente Bearbeitung des Gutachtens ist es notwendig, dass die Untersuchungen durch denselben Auftragnehmer durchgeführt wurden. Es handelt sich bei den Leistungen um Ergänzungen, die im bereits beauftragten Untersuchungsraum der FCP IBU GmbH liegen und durch einen unabhängigen Auftragnehmer nicht effizient bearbeitet werden könnten
Die Haltestellen wurden im Rahmen der Ausschreibung in vier Kategorien ausgeschrieben, die dem angenommenen Bearbeitungsumfang entsprachen.
Im Rahmen der Schall- und Erschütterungstechnischen Untersuchung unterscheiden sich diese insbesondere durch die Kombination der zu betrachtenden Untersuchungsfälle.
Hier wird für neun Haltestellen der Kategorie 3 (WZ/BS/MO/AM/ES/CS/MA/AG/US) als Pos. 1.1.10 gefordert: Erstellung eines Berechnungsmodells für die Stadtbahntrasse (Bestand). Zudem wird unter Pos. 1.2.10 die Untersuchung des Straßenverkehrs (Bestand und Planung) gefordert.
Abweichend wird in Kategorie 4 unter den Pos. 1.1.10 die Untersuchung des Schienenverkehrs (Bestand und Planung) gefordert.
Insgesamt zeigt die Bearbeitung, dass die Betrachtung wie folgt für die Haltestellen Kategorie drei erforderlich ist:
I Untersuchung des Prognosenullfalles (Bestand mit prognostizierten Verkehrszahlen „Bestand“ und 60m Zügen) für Straße und Schiene,
II Untersuchung des Prognoseplanfalles (Planung mit prognostizierten Verkehrszahlen 2030 und 90m Zügen) für Straße und Schiene,
III Bei festgestellter wesentlicher Änderung in I oder II: Untersuchung des Gesamtverkehrslärms Straße + Schiene.
Zusammenfassende Begründungen für den Mehraufwand:
1) Durch die Planung von längeren Zügen ergibt sich im Prognoseplanfall eine Erhöhung der Schallimmissionen rein aus dem Betrieb der Strecke bzw. aus der Verlängerung der Fahrzeuge. Dies ist nach meiner Einschätzung und den erfolgten Abstimmungen zu berücksichtigen, da der bauliche Eingriff auf genau diese Kapazitätserhöhung abzielt. Somit ist eine Untersuchung der Schallimmissionen der Schiene auch für die Planung erforderlich. Für Kategorie 3 war dies gem. Ausschreibung nicht vorgesehen.
2) Durch die Umplanung der Straßenverkehrsanlagen ergibt sich im Prognoseplanfall eine ortsabhängige Erhöhung oder Minderung der Schallimmissionen der Schiene aus der bereichsweisen Anpassung von Eindeckungen des Gleiskörpers, dies ist bei allen Haltestellen zu berücksichtigen. Somit ist eine Untersuchung für die Planung erforderlich. Für Kategorie 3 war dies gem. Ausschreibung nicht vorgesehen.
Weitere Voraussetzung:
Der Wechsel des Auftragnehmers führt aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen zu erheblichen Schwierigkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber. Technische Schwierigkeiten liegen vor, wenn die Erbringung der Zusatzleistung durch einen anderen Auftragnehmer entweder zu längeren Verzögerungen in der Nutzung der Hauptleistung, auch bei Wartungsbedarfen, und/oder zu komplexen technischen Anpassungsnotwendigkeiten und/oder zu laufenden Überwachungserfordernissen und/oder Mehrkosten führt, die in keinem angemessenen Verhältnis zum Wert der Zusatzleistungen stehen (Ziekow/Völlink/Ziekow, 4. Aufl. 2020, GWB § 132 Rn. 49). Wirtschaftliche Gründe, können neben erhöhten Koordinierungs- und Anpassungsbedarfen z.B. auch Gesichtspunkte der Klarheit der Mängelhaftung sein (Ziekow/Völlink/Ziekow, 4. Aufl. 2020, GWB § 132 Rn. 48).
Im Hinblick auf eine effiziente Bearbeitung des Gutachtens ist es notwendig, dass die Untersuchungen durch denselben Auftragnehmer durchgeführt wurden. Es handelt sich bei den Leistungen um Ergänzungen, die im bereits beauftragten Untersuchungsraum der FCP IBU GmbH liegen und durch einen unabhängigen Auftragnehmer nicht effizient bearbeitet werden könnten
Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: CON-0000
Neuer Wert
Text:
Änderung der Haltestellenkategorie; Überarbeitung aufgrund aktualisierter Verkehrszahlen