General -Planungsleistungen für die Erweiterung der Oberschule Lehnitz

Landkreis Oberhavel

Ausgeschrieben wird die Generalplanung für die Erweiterung einer Oberschule in Oranienburg
BGF:
— vorhandene Oberschule 3 673 m gemäß Raumbuch,
— zu planende Erweiterung: 964 m gemäß Raumbuch,
Grundstücksgröße: 4 253 m für vorh. Schule und Erweiterungsfläche (lt. Lageplan).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-07-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-06-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-06-10 Auftragsbekanntmachung
2021-06-18 Ergänzende Angaben
2021-06-30 Ergänzende Angaben
2021-10-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-06-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: OSLM.07.730.01.OV015.21
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben wird die Generalplanung für die Erweiterung einer Oberschule in Oranienburg BGF: — vorhandene Oberschule 3 673 m — zu planende Erweiterung: 964 m Grundstücksgröße: 4 253 m
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Oberhavel 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Oberhavel
Postanschrift: Adolf-Dechert-Str. 1
Postleitzahl: 16515
Postort: Oranienburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.oberhavel.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@oberhavel.de 📧
Telefon: +49 3301601-3500 📞
Fax: +49 3301601-3519 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5R0CM/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5R0CM 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-10 📅
Einreichungsfrist: 2021-07-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-15 📅
Datum des Beginns: 2021-10-01 📅
Datum des Endes: 2023-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 114-299979
ABl. S-Ausgabe: 114
Zusätzliche Informationen
Weitere Angaben zur Ausführungsfristen: — Beginn sofort nach Auftragserteilung (vorr. Okt. 2021), — Ende mit Bauabnahme und Beendigung der LPH 8 ca. 08/2023, Bei der Umsetzung des Bauvorhabens sind folgende terminliche Meilensteine unbedingt zu berücksichtigen und einzuhalten (Vertragsfristen): — Abschluss der Vorentwurfsplanung (LPH 2): 6 Wochen nach Beauftragung, — Abschluss der Entwurfsplanung (LPH 3): 6 Wochen nach Freigabe der Vorentwurfsplanung, — Vorlage der vollständigen Bauantragsunterlagen: 4 Wochen nach Freigabe der Entwurfsplanung, — Baubeginn für die Erweiterung: Mai 2022, — Fertigstellung: 4. Aug. 2023. Zusätzliche Angaben: Mit Angebotsabgabe hat der Bieter die Eignung des Unternehmens bzw. des Projektteams nachzuweisen (u. a. Eigenerklärungen, Nachweise und Referenzangaben). Nach Prüfung dieser wird das Angebot des Bieters anhand der o.g. Qualitätskriterien bewertet (Bewertung: 40 % Wertungskriterium Preis, 60 % Wertungskriterien Qualität). Es handelt sich um ein einstufiges (offenes) Verfahren ohne vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Es finden keine Verhandlungen statt. Mit Angebotsabgabe hat der Bieter bereits ein „finales“ Angebot einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben wird die Generalplanung für die Erweiterung einer Oberschule in Oranienburg
BGF:
— vorhandene Oberschule 3 673 m
— zu planende Erweiterung: 964 m
Grundstücksgröße: 4 253 m
Die zu konzipierende Einrichtung soll überwiegend den Schülern der Oberschule Lehnitz zur Verfügung stehen.
Die Generalplanung umfasst folgende Leistungen:
Erweiterung der Oberschule
a) Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 2-8,
b) Objektplanung Freianlagen LPH 2-8,
c) Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 2-8,
d) Fachplanung Tragwerksplanung LPH 2-6,
e) Fachplanung Technische Ausrüstung LPH 2-8,
f) Beratungsleistungen mit,
1. Nachweise zum konstruktiven Brandschutz,
2. Aufstellen einer gewerkeübergreifenden Brandschutzmatrix,
3. Bauphysik,
4. Leistungen gemäß §§ 2, 3 BaustellV sowie weitere Leistungen zur Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo).
Beschreibung der Optionen:
1. Die Beauftragung erfolgt stufenweise mit folgenden Stufen:
— Stufe A: Leistungsphasen 2 und 3,
— Stufe B: Leistungsphasen 4 bis 7,
— Stufe C: Leistungsphase 8.
2. Beauftragt werden mit Abschluss des Vertrages zunächst nur die Leistungen der Stufe A.
3. Der Auftraggeber behält sich die Beauftragung der weiteren Stufen – auch teil- und abschnittsweise bezogen sowohl auf Bauteile als auch auf Leistungsphasen – vor. Die weitere Beauftragung erfolgt schriftlich. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Beauftragung mit den Leistungen weiterer Stufen oder Teilen hiervon.
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Zusätzliche Informationen:
Weitere Angaben zur Ausführungsfristen:
— Beginn sofort nach Auftragserteilung (vorr. Okt. 2021),
— Ende mit Bauabnahme und Beendigung der LPH 8 ca. 08/2023,
Bei der Umsetzung des Bauvorhabens sind folgende terminliche Meilensteine unbedingt zu berücksichtigen und einzuhalten (Vertragsfristen):
— Abschluss der Vorentwurfsplanung (LPH 2): 6 Wochen nach Beauftragung,
— Abschluss der Entwurfsplanung (LPH 3): 6 Wochen nach Freigabe der Vorentwurfsplanung,
— Vorlage der vollständigen Bauantragsunterlagen: 4 Wochen nach Freigabe der Entwurfsplanung,
— Baubeginn für die Erweiterung: Mai 2022,
— Fertigstellung: 4. Aug. 2023.
Zusätzliche Angaben:
Mit Angebotsabgabe hat der Bieter die Eignung des Unternehmens bzw. des Projektteams nachzuweisen (u. a. Eigenerklärungen, Nachweise und Referenzangaben). Nach Prüfung dieser wird das Angebot des Bieters anhand der o.g. Qualitätskriterien bewertet (Bewertung: 40 % Wertungskriterium Preis, 60 % Wertungskriterien Qualität).
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Es handelt sich um ein einstufiges (offenes) Verfahren ohne vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Es finden keine Verhandlungen statt. Mit Angebotsabgabe hat der Bieter bereits ein „finales“ Angebot einzureichen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Oberschule Lehnitz Mühlenbecker Weg 9L
16515 Oranienburg, OT Lehnitz

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben (mit Formular Eigenerklärung zur Eignung):
1. Angabe des Bieters (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner (Vor- und Nachname der erklärenden Person, die die Erklärung abgibt) mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse,
2. Ggfs. Vorlage eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung, u. a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist, dass die/der
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Bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften (mit Formular 4.2. EU Bewerber-Bietergemeinschaftserklärung),
3. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen (mit Formular 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe),
4. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist auf besondere Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dass im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen (Formular 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen),
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5. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §42 Abs. 1 VgV – § 123 GWB (im Formular 4.1 EU Eigenerklärung Ausschlussgründe),
6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §42 Abs. 1 VgV – 124 GWB (im Formular 4.1 EU Eigenerklärung Ausschlussgründe),
7. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB (im Formular 4.1 EU Eigenerklärung Ausschlussgründe),
— Mindestanforderung: – Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 42 Abs. 1 VgV (§§ 123 und 124 GWB) (Hinweis im Formular 4.1 EU Eigenerklärung Ausschlussgründe und es wurden Selbstreinigungsmaßnahmen ergriffen,
8. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Erklärung, dass eine projektverantwortliche Person des Unternehmens zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ befugt bzw. befähigt ist, die ausgeschriebenen Leistungen auszuüben. Ein Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 Vergabeordnung (VgV) bzw. für juristische Personen nach § 75 Abs. 3 VgV muss dem Angebot beigefügt werden.
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9. Mitgliedschaft Architektenkammer / Bauvorlageberechtigung in Brandenburg (Formular Eigenerklärung zur Eignung) mit
— dem eingetragenden Projektleiter / stv. Projektleiter bei der Architektenkammer,
— Datum und Nummer der Eintragung.
Die Angaben sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft gesondert zu erklären / erbringen.
Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die o. g. Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, ab.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben (mit Formular Eigenerklärung zur Eignung):
1. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
Bei einer Bietergemeinschaft sind die Angaben von den Mitgliedern insgesamt zu erbringen, d. h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.),
2. Eigenerklärung und Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit bestehenden Mindesthaftungssummen
Sofern das Angebot für den Zuschlag in Betracht kommt, muss der Bieter einen aktuellen Versicherungsnachweis (Kopie ausreichend) einreichen,
3. Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Dritten.
Mindeststandards:
Zu 1. Umsatz von jeweils mindestens 1 Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr in den vergangenen 3 Geschäftsjahren,
Zu 2. Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung einer Versicherungssumme von 2 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (zweifach maximiert) oder eine Erklärung des Versicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung auf die genannten Deckungsbeiträge aufgestockt und ein entsprechender Versicherungsnachweis spätestens vor Zuschlagserteilung vorgelegt wird.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben (mit Formular Eigenerklärung zur Eignung):
1. Darstellung der
a) Projektleitung,
b) federführender Mitarbeiter für die einzelnen Fachplanungen,
c) weiterer Mitarbeiter mit besonderen Qualifikationen im Projektteam jeweils mit Benennung und Angabe der Qualifikation und Berufserfahren in Jahren bei einer Bietergemeinschaft sind die Angaben von den Mitgliedern insgesamt zu erbringen, d. h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.
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2. Angabe von insgesamt mindestens 13 Referenzen mit den in den letzten 5 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen unter Angabe des Leistungszeitraums und des aktuellen Bearbeitungsstandes gemäß Formular Eigenerklärung zur Eignung inkl. Formular 4.5 Referenzdarstellung; davon:
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a) 4 Referenzen für vergleichbare Vorhaben Objektplanung Gebäude und 3 Referenzen Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS, ELT) und Fachplanung Tragwerksplanung,
b) 4 Referenzen für vergleichbare Vorhaben Objektplanung Freianlagen,
c) 2 Referenzen für Brandschutz und Sonstige Anforderungen.
3. Angaben zu den Arbeitskräften – Zahl der in den 3 Jahren 2018-2020 jahresdurchschnittlichen Beschäftigten
Bei einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Nr. 1 bis 3 von den Mitgliedern insgesamt zu erbringen, d. h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.
Mindeststandards:
Zu 1a) Berufserfahrung der Projektleitung
— Projektleiter mindestens 15 Jahre Berufserfahrung (Mindestanforderung),
— Nachweis einer der folgenden Berufsqualifikation bzw. einer vergleichbaren Berufsqualifikation eines anderen EU-Mitgliedstaates: Architekt, Ingenieur (Dr.-Ing., Diplom-Ingenieur Bauingenieurwesen, Bachelor/Master of Arts/Engineering/Science oder vergleichbar) Fachgebiet Hochbau.
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Zu 1b) Berufserfahrung der jeweils federführenden Mitarbeiter für die Leistungsbereiche Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Haustechnikplanung (ELT), Haustechnikplanung (HLS):
— Jeder der 6 genannten Mitarbeiter muss über eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren verfügen,
Zu 1c) Vorlage der Nachweise besonderer Qualifikationen in den Bereichen Brandschutz, Gebäudeautomatisierung und Energieeinsparverordnung – Der Nachweis ist auch durch weitere Mitarbeiter bzw. Projektbeteiligte möglich.
Zu 2. allgemein:
Mit dem Formular 4.5 Referenzdarstellung hat der Bieter der Eigenerklärung zur Eignung eine Übersicht über Referenzprojekte beizulegen. Mit Hilfe des Formulars wird
— zur Beschreibung des Bauvorhabens,
— Art der ausgeführten Leistung; Beschreibung des Leistungsumfangs (erbrachte Leistungen und Leistungsphasen),
— zu den anrechenbaren Kosten mit der Angabe zu allen relevanten Kostengruppen (KG 200-700),
— zum Ausführungszeitraum,
— mit einer stichwortartigen Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges,
— den Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Angabe der Kontaktdaten,
— den Angaben Leistungserbringung beim Öffentlichen Auftraggeber,
Stellung genommen.
Zu 2.a) vergleichbar meint:
— 3-Feld-Sporthalle oder ein Gebäude mit vergleichbarem oder höherem Schwierigkeitsgrad in Bezug auf die planerischen Anforderungen (min. 2 000 qm BGF),
— erbrachter Leistungsumfang: Leistungsbild Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI), Leistungsbild Technische Ausrüstung (HLS und ELT) (§§ 53 ff HOAI) LPH 3 bis 8 sowie Leistungsbild Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI) LPH 3 bis 6, wobei es bei in der Realisierung befindlichen Vorhaben ausreichend ist, wenn die LPH 8 zu ungefähr 50 % abgearbeitet ist (Das einzelne Referenzprojekt muss bei Bietergemeinschaften oder im Falle der Eignungsleihe nicht zwingend den gesamten Leistungsumfang abdecken; bei Bietergemeinschaften oder im Falle der Eignungsleihe werden auch Referenzen gewertet, die die jeweils vom Bieter / Dritten erbrachten Leistungen darstellen. Im Ergebnis muss aber – wenn auch auf mehrere Referenzen verteilt – der oben geforderte Leistungsumfang vollständig nachgewiesen werden).
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— mit anrechenbaren Kosten zwischen 2 und 8 Mio. EUR (KG 200-700 ohne KG 500).
Dabei Mindestanforderung
— für Referenzen für Objektplanung Gebäude: Es müssen mindestens 4 Referenzen vorgelegt werden, die die vorstehenden Anforderungen erfüllen, wobei mindestens eine Referenz eine 3-Feld-Sporthalle betreffen muss. Mindestens eine Referenz muss ein Vorhaben betreffen, bei dem öffentlicher Auftraggeber den Bieter beauftragt hat,
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— für die Referenzen der Technischen Ausrüstung und Tragwerksplanung: Es müssen mindestens 3 Referenzen vorgelegt werden, die die vorstehenden Anforderungen erfüllen. Mindestens eine Referenz muss ein Vorhaben betreffen, bei dem öffentlicher Auftraggeber den Bieter beauftragt hat.
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Zu 2b) vergleichbar meint:
— Parkplatz/Stellplatzflächen mit min. 40 Stellplätzen,
— erbrachter Leistungsumfang: Leistungsbild Freianlagenplanung (§§ 39 ff. HOAI), LPH 3 bis 8, wobei es bei in der Realisierung befindlichen Vorhaben ausreichend ist, wenn die LPH 8 zu ungefähr 50 % abgearbeitet ist,
— mit anrechenbaren Kosten zwischen 300 000 und 600 000 EUR (KG 500) (Das einzelne Referenzprojekt muss bei Bietergemeinschaften oder im Falle der Eignungsleihe nicht zwingend den gesamten Leistungsumfang abdecken; bei Bietergemeinschaften oder im Falle der Eignungsleihe werden auch Referenzen gewertet, die die jeweils vom Bieter / Dritten erbrachten Leistungen darstellen. Im Ergebnis muss aber – wenn auch auf mehrere Referenzen verteilt – der oben geforderte Leistungsumfang vollständig nachgewiesen werden).
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Zu 2c) vergleichbar meint: Referenzen betreffend die Planung von Bildungsbauten anhand der Schulbaurichtlinie, eine Referenz muss eine Sporthalle betreffen.
Zu 3.) Erklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten mit Angabe der Anzahl der Führungskräfte – Es müssen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 1 Führungskraft und mindestens 6 festangestellte Mitarbeiter vorhanden sein.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
— Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 Vergabeordnung (VgV) bzw. für juristische Personen nach § 75 Abs. 3 VgV.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG):
Der Bieter verpflichtet sich mit Angebotsabgabe zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG. Bestehen keine anderen Mindestentgelt-Regelungen z. B. nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder liegt das danach zu zahlende Arbeitsentgelt unter dem Mindestarbeitsentgelt je Stunde auf Grundlage des § 6 Absatz 2 BbgVergG von zzt. 13,00 EUR brutto, so wird allen bei der Ausführung der Leistungen Beschäftigten für den Einsatz im Rahmen dieses Auftrages mindestens ein Bruttoentgelt von 13,00 EUR gerechnet auf die Arbeitsstunde bezahlt. Das Mindestentgelt entspricht dabei dem regelmäßig gezahlten Grundentgelt für eine Zeitstunde, ohne Sonderzahlungen, Zulagen oder Zuschlägen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 08:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-10-22 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-07-12 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 08:00
Ort des Eröffnungstermins: Nur elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Projekteinschätzung / Auftragskonzeption
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Einhaltung von Terminen und Kosten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. Lebenszykluskosten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium (Name): 4. Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 40

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dez. IV, FB Finanzen und Vergaben, FD Vergaben und Vertragsmanagement
Internetadresse: www.oberhavel.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5R0CM/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewerberfragen:
Die Bewerber haben sich über die Vollständigkeit der Vergabe- und Vertragsunterlagen zu versichern. Die Bewerber werden gebeten, Bewerberfragen und -hinweise gesammelt spätestens bis zum 6.7.2021 ausschließlich über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen. Die Stellung von Bewerberfragen ist nur registrierten Nutzern möglich.
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Es erfolgt keine Kostenerstattung für Teilnahme am Verfahren.
Bei Wertesummengleichstand zweier oder mehrerer Wirtschaftsteilnehmer entscheidet das Los.
Die Wertung erfolgt auf der Grundlage der festgelegten Kriterien mit der entsprechenden Gewichtung (Punkte) und die Zuschlagserteilung auf das nach diesen Kriterien wirtschaftlichste Angebot.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YB5R0CM.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I, S. 1750, 3245), das zuletzt durch das Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts (VergRModG) vom 17.2.2016 (BGBl. I S.203) geändert worden ist, Anwendung.
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§ 160 GWB lautet auszugsweise:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Demzufolge ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der Vergabestelle gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde.
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Die Vergabestelle weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird.
Daher liegt es in im Interesse des Bieters, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 3 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikats-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden.
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Die Vergabestelle weist schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei kostenpflichtig ist.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Oberhavel
Postanschrift: Adolf-Dechert-Str. 1
Postort: Oranienburg
Postleitzahl: 16515
Telefon: +49 3301601-3500 📞
E-Mail: vergabestelle@oberhavel.de 📧
Fax: +49 3301601-3519 📠
Internetadresse: www.oberhavel.de 🌏
Quelle: OJS 2021/S 114-299979 (2021-06-10)
Ergänzende Angaben (2021-06-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 119-315839
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 114-299979
ABl. S-Ausgabe: 119
Quelle: OJS 2021/S 119-315839 (2021-06-18)
Ergänzende Angaben (2021-06-30)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 127-337853
ABl. S-Ausgabe: 127
Zusätzliche Informationen
Es handelt sich lediglich um einen Summierungsfehler in der Gesamtanzahl der Referenzen – die geforderte Anzahl in den einzelnen Leistungsbildern bleibt bestehen, so dass insgesamt 10 Referenzen eingereicht werden müssen.
Quelle: OJS 2021/S 127-337853 (2021-06-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-10-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben war die Generalplanung für die Erweiterung einer Oberschule in Oranienburg
Gesamtwert des Auftrags: 486 721 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-10-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 197-514599
ABl. S-Ausgabe: 197
Zusätzliche Informationen
Es handelte sich um ein einstufiges (offenes) Verfahren ohne vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Es fanden keine Verhandlungen statt. Mit Angebotsabgabe hatte der Bieter bereits ein "finales" Angebot einzureichen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
a. Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 2-8
b. Objektplanung Freianlagen LPH 2-8
c. Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 2-8
d. Fachplanung Tragwerksplanung LPH 2-6
e. Fachplanung Technische Ausrüstung LPH 2-8
f. Beratungsleistungen mit
1. Nachweise zum konstruktiven Brandschutz
2. Aufstellen einer gewerkeübergreifenden Brandschutzmatrix
3. Bauphysik
4. Leistungen gemäß §§ 2, 3 BaustellV sowie weitere Leistungen zur Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo)
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach Leistungspahsen.
Zusätzliche Informationen:
Es handelte sich um ein einstufiges (offenes) Verfahren ohne vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Es fanden keine Verhandlungen statt. Mit Angebotsabgabe hatte der Bieter bereits ein "finales" Angebot einzureichen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Oberschule Lehnitz Mühlenbecker Weg 9L 16515 Oranienburg, OT Lehnitz

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-10-05 📅
Name: Gkk & partner architekten
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 486 722 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Bewerber haben sich über die Vollständigkeit der Vergabe- und Vertragsunterlagen zu versichern. Die Bewerber werden gebeten, Bewerberfragen und -hinweise gesammelt spätestens bis zum 06.07.2021 ausschließlich über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen. Die Stellung von Bewerberfragen ist nur registrierten Nutzern möglich.
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Bekanntmachungs-ID: CXP9YB5RKLW

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 26.06.2013 (BGBl. I, S. 1750, 3245), das zuletzt durch das Gesetz zur Modernisierung
des Vergaberechts (VergRModG) vom 17.02.2016 (BGBl. I S.203) geändert worden ist, Anwendung.
"(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Demzufolge ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern
ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der Vergabestelle
gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung
der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde.
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines
Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten
bei der Vergabekammer eingesehen wird.
Daher liegt es in im Interesse des Bieters, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach §
165 Abs. 3 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu
machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikats-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung
seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden.
Die Vergabestelle weist schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene
Partei kostenpflichtig ist.
Quelle: OJS 2021/S 197-514599 (2021-10-06)