Generalplanung für Neubau Erweiterungsbau RecknitzCampus in 18299 Laage

Stadt Laage

Ausgeschrieben werden Generalplanungsleistungen nach HOAI. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Generalplanungsleistungen.
Der Schulstandort RecknitzCampus wird erweitert um ein Schulgebäude für Kunst, Musik und Theater. Zum Campusbestand gehören eine Grundschule, eine Realschule und ein Gymnasium. Das zu errichtende Gebäude soll sich harmonisch in den gegenwärtigen Gebäudebestand einfügen. Zu planen und umzusetzen ist ein zweigeschossiger Neubau mit großzügiger Treppenanlage und Freiflächen, die zum Verweilen einladen sollen. Das Gebäude wird aus zwei ineinander geschobenen Kuben bestehen und durch ein Flachdach nach oben abgeschlossen. Das Gebäude ist barrierefrei, unter anderem mit einem Aufzug zu planen.
Weitere Beschreibung ergibt sich aus den Vergabeunterlagen „Bewerberbogen Teil I, Allgemeine Projektbeschreibung".

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-02-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-01-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-01-13 Auftragsbekanntmachung
2021-05-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-01-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben werden Generalplanungsleistungen nach HOAI. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Generalplanungsleistungen. Der Schulstandort RecknitzCampus wird erweitert um ein Schulgebäude für Kunst, Musik und Theater. Zum Campusbestand gehören eine Grundschule, eine Realschule und ein Gymnasium. Das zu errichtende Gebäude soll sich harmonisch in den gegenwärtigen Gebäudebestand einfügen. Zu planen und umzusetzen ist ein zweigeschossiger Neubau mit großzügiger Treppenanlage und Freiflächen, die zum Verweilen einladen sollen. Das Gebäude wird aus zwei ineinander geschobenen Kuben bestehen und durch ein Flachdach nach oben abgeschlossen. Das Gebäude ist barrierefrei, unter anderem mit einem Aufzug zu planen. Weitere Beschreibung ergibt sich aus den Vergabeunterlagen „Bewerberbogen Teil I, Allgemeine Projektbeschreibung".
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mecklenburg-Vorpommern 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Laage
Postanschrift: Am Markt 7
Postleitzahl: 18299
Postort: Laage
Kontakt
Internetadresse: http://www.Stadt.laage.de 🌏
E-Mail: marion.huenecke@stadt-laage.de 📧
Telefon: +49 38459335/30 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E69158362 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E69158362 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-13 📅
Einreichungsfrist: 2021-02-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-18 📅
Datum des Beginns: 2021-04-02 📅
Datum des Endes: 2022-12-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 011-022504
ABl. S-Ausgabe: 11

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben werden Generalplanungsleistungen nach HOAI. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Generalplanungsleistungen.
Der Schulstandort RecknitzCampus wird erweitert um ein Schulgebäude für Kunst, Musik und Theater. Zum Campusbestand gehören eine Grundschule, eine Realschule und ein Gymnasium. Das zu errichtende Gebäude soll sich harmonisch in den gegenwärtigen Gebäudebestand einfügen. Zu planen und umzusetzen ist ein zweigeschossiger Neubau mit großzügiger Treppenanlage und Freiflächen, die zum Verweilen einladen sollen. Das Gebäude wird aus zwei ineinander geschobenen Kuben bestehen und durch ein Flachdach nach oben abgeschlossen. Das Gebäude ist barrierefrei, unter anderem mit einem Aufzug zu planen.
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Weitere Beschreibung ergibt sich aus den Vergabeunterlagen „Bewerberbogen Teil I, Allgemeine Projektbeschreibung".
Geschätzter Gesamtwert: 3 541 617 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Generalplanungsleistungen sind zu erbringen für den Bau eines Schulgebäudes auf dem Schulstandort RecknitzCampus in Laage. Gegenstand der Generalplanung sind Leistungen der Objektplanung in den Leistungsphasen 3-9, der Fachplanungen für Tragwerk in den Leistungsphasen 1-6, der technischen Ausrüstung in den Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen 1 bis 8 nach Erforderlichkeit, der Freianlagen in den Leistungsphasen 3-9 und der Ingenieurbauwerke in den Leistungsphasen 1-9. Grundlage ist die HOAI in der bei Vertragsabschluss gültigen Fassung.
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Die Vergabe der Generalplanungsleistungen erfolgt stufenweise. In der ersten Stufe werden Planungsleistungen der Leistungsphasen bis 3 übertragen. Der Auftraggeber behält sich vor, in der zweiten Stufe Planungsleistungen der Leistungsphasen 4 bis 8 und in der dritten Leistungsphase 9 zu übertragen.
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Es sind als Besondere Leistung zu erbringen für:
Brandschutzkonzept Bauphysik SiGeKo Baugrundgutachten Eine weitere Beschreibung der Beschaffung ergibt sich aus den Vergabeunterlagen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Schulstraße 13
18299 Laage

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber hat nachzuweisen, dass er in einem Berufs-oder Handelsregister seines Mitgliedstaates eingetragen ist. Eintragungsnachweise sind mit dem Angebot abzureichen. Der Bewerber hat ferner nachzuweisen, dass Ausschlussgründe für eine Bewerbung nach § 123 Absatz 1 GWB nicht vorliegen und die Voraussetzung nach § 123 Absatz 4 GWB gegeben sind. Ferner hat der Bewerber mit seinem Angebot zu versichern, dass wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Bewerbern, die einen Einfluss auf das Vergabeverfahren haben in der Form der Verfälschung oder der Einschränkung des Wettbewerbs haben können.
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Auf die Vergabeunterlagen Bewerberbogen II wird verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber hat mit der Einreichung seines Angebots die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit seines Unternehmens darzustellen sowie den Nachweis des Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung, bezogen auf das ausgeschriebenen Bauprojekt, vorzulegen.
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Auf die Vergabeunterlagen, Bewerberbogen Teil II wird verwiesen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber hat darzulegen und durch Referenzen/Referenzschreiben nachzuweisen, welche Bauobjekte, vergleichbar mit dem ausgeschriebenen Objekt, sein Büro in der Vergangenheit geplant hat. Er hat nachzuweisen, dass er über die erforderlichen personellen und technischen Mitteln verfügt sowie über ausreichende Erfahrungen, um den Auftrag in angemessener Qualität zu erfüllen.
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Der Bewerber hat darzulegen, wieviel Mitarbeiter mit welchen Qualifikationen, Erfahrungen Zugehörigkeit zum Büro er beschäftigt und über welche technische Ausrüstung das Büro zur Erfüllung des Auftrages verfügt.
Weitere Kriterien finden sich in den Vergabeunterlagen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Bewerber hat sicherzustellen, dass er bei Zuschlagserteilung unverzüglich mit der Erfüllung des Auftrages beginnt.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-04-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-02-16 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Marion Hünecke
Internetadresse: www.Stadt.laage.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E69158362 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: BIG Städtebau GmbH
Postanschrift: Eckernförder Straße 212
Postort: Kronshagen
Postleitzahl: 24119
Kontaktperson: Uta Hammer
Telefon: +49 3843693414 📞
E-Mail: uta.hammer@dsk-big.de 📧
Internetadresse: www.dsk-big.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabeprüfstelle Mecklenburg-Vorpommern beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Postanschrift: Werderstraße
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3855885160 📞
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de 📧
Fax: +49 3854884855817 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
„Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunteralgen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind die Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zustellen (§160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr.2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations-und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB)."
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Quelle: OJS 2021/S 011-022504 (2021-01-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben werden Generalplanungsleistungen nach HOAI. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung der Generalplanungsleistungen. Der Schulstandort RecknitzCampus wird erweitert um ein Schulgebäude für Kunst, Musik und Theater. Zum Campusbestand gehören eine Grundschule, eine Realschule und ein Gymnasium. Das zu errichtende Gebäude soll sich harmonisch in den gegenwärtigen Gebäudebestand einfügen. Zu planen und umzusetzen ist ein zweigeschossiger Neubau mit großzügiger Treppenanlage und Freiflächen, die zum Verweilen einladen sollen. Das Gebäude wird aus 2 ineinander geschobenen Kuben bestehen und durch ein Flachdach nach oben abgeschlossen. Das Gebäude ist barrierefrei, unter anderem mit einem Aufzug zu planen. Weitere Beschreibung ergibt sich aus den Vergabeunterlagen „Bewerberbogen Teil I, Allgemeine Projektbeschreibung“.
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Gesamtwert des Auftrags: 564277.83 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 089-230577
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 011-022504
ABl. S-Ausgabe: 89
Zusätzliche Informationen
Weitere Angaben ergeben sich aus den Vergabeunterlagen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Schulstandort RecknitzCampus wird erweitert um ein Schulgebäude für Kunst, Musik und Theater. Zum Campusbestand gehören eine Grundschule, eine Realschule und ein Gymnasium. Das zu errichtende Gebäude soll sich harmonisch in den gegenwärtigen Gebäudebestand einfügen. Zu planen und umzusetzen ist ein zweigeschossiger Neubau mit großzügiger Treppenanlage und Freiflächen, die zum Verweilen einladen sollen. Das Gebäude wird aus 2 ineinander geschobenen Kuben bestehen und durch ein Flachdach nach oben abgeschlossen. Das Gebäude ist barrierefrei, unter anderem mit einem Aufzug zu planen.
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Weitere Beschreibung ergibt sich aus den Vergabeunterlagen „Bewerberbogen Teil I, Allgemeine Projektbeschreibung“.
Zusätzliche Informationen: Weitere Angaben ergeben sich aus den Vergabeunterlagen

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfahrung mit Bauvorhaben öffentlicher AG, vergleichbare Bauvorhaben
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation, Erfahrung des Projektleiters und Fachkräften mit Nachweisen der Qualifikation, Berufserfahrung, Referenzen, Fortbildungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): technische Ausstattung, Darlegung von Maßnahmen der Organisation der Projektabwicklung, kompetente Vertretung der Fachkräfte, Baustellenpräsenz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Kostenkriterium (Name): schlüssiges Konzept zur Überwachung der Einhaltung der Kosten, sofortige Information bei Kostenabweichungen, Höhe des Honorarangebots
Kostenkriterium (Gewichtung): 30 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-07 📅
Name: aib Bauplanung Nord GmbH
Postanschrift: Rosa-Luxemburg-Straße 14
Postort: Rostock
Postleitzahl: 18055
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 381/49620 📞
E-Mail: info@aib-bauplanung.de 📧
Internetadresse: http://www.aib-bauplanung.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 564227.83 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Johann-Stelling-Straße
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr.2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations-und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).“
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Quelle: OJS 2021/S 089-230577 (2021-05-04)