Groenhoff-Haus-Wasserkuppe – Technische Ausrüstung (AG 1, 2, 3, 8)

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit einem vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb sollen die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 1, 2, 3 und 8) für eine grundlegende Sanierung der Gebäude 204, 205 und 206 (Groenhoff-Haus, Verwaltungsbau und Ursinus-Haus) auf der Wasserkuppe vergeben werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-08-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-07-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-07-19 Auftragsbekanntmachung
2023-11-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2024-04-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-07-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VG-0434-2021-1268
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit einem vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb sollen die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 1, 2, 3 und 8) für eine grundlegende Sanierung der Gebäude 204, 205 und 206 (Groenhoff-Haus, Verwaltungsbau und Ursinus-Haus) auf der Wasserkuppe vergeben werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6032 / 8862-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17a66b3484a-17fb31ceecceaf61 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-19 📅
Einreichungsfrist: 2021-08-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-23 📅
Datum des Beginns: 2021-11-01 📅
Datum des Endes: 2025-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 141-374304
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt. 2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734). 4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). 5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742). 6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 261504.91 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Planungsleistungen beziehen sich auf insgesamt 3 Gebäude, die als ein Gebäuderiegel angeordnet sind.
Die Wasserkuppe ist der höchste Berg der Rhön und Hessens. Die Rhön ist eine beliebte Urlaubs- und Erholungsregion. Das „Informationszentrum Rhön“ des Biosphärenreservates ist neben der Bergwacht und dem Deutschen Wetterdienst auf der Wasserkuppe ansässig.
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Die Gebäude sind Teil der 1997 unter Denkmalschutz gestellten Sachgesamtheit Stätte Deutschen Segelflugs. Die Anlage wurde in den Jahren 1924 bis 1939 im sogenannten „Heimatschutzstil“ errichtet. Das Gebäudeensemble stellt die einzige, nahezu im Originalzustand erhaltene nationalsozialistische, ehemals vierseitige Anlage in Hessen dar. Das Groenhoff-Haus wurde 1936 erbaut. Das langgestreckte zweigeschossige Gebäude mit dreigeschossigem Mitteltrakt wurde im Zweiten Weltkrieg zur Ausbildung von Piloten errichtet und auch später von der US-Armee und schließlich der Bundeswehr zu militärischen Zwecken genutzt. Die zwischen dem Groenhoff-Haus und dem Ursinus-Haus befindlichen Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude wurden 1938/39 nach Plänen des Mannheimer Architekten Fritz Henning errichtet. Das Ursinus-Haus wurde 1925 als eines der ersten Gebäude auf der Wasserkuppe fertiggestellt. Der Bau beherbergte die erste Flugschule der Welt „Martens Flugschule“ auf der Wasserkuppe. Seit den 1950er Jahren ist der Deutsche Wetterdienst dort untergebracht.
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Die Gebäude werden seit Mitte 2020 nicht mehr genutzt.
Das Groenhoff-Haus, Verwaltungsbau und Ursinus-Haus auf der Wasserkuppe sollen saniert werden und künftig zur Unterbringung der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön (BBR) in Bürogemeinschaft mit dem Verein Natur- und Lebensraum Rhön (VNLR) sowie des Infozentrums Biosphärenreservat Rhön dienen.
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Das Raumprogramm umfasst rund 2 000 m
Im Außenbereich (~ 950 m
Geschätzter Wert ohne MwSt: 261504.91 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2-3 für alle Anlagengruppen beauftragt. Weitere Leistungsphasen und Besondere Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1. Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist.
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2. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736).
3. Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren nach § 18 Abs. 3 HVTG (in der aktuell vorliegenden Fassung).
4. sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV,
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1)
Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 2 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 2 000 000,00 EUR im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Zu 2)
Mindestens 200 000 EUR (netto/Jahr) gemittelter Umsatz für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Ingenieuren (TA AG 1, 2, 3 und 8) in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV,
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung, der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV,
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3) Darstellung von 3 Referenzen (1-3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 10 Jahren (Projektabschluss nach 1.7.2011) erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (energetische Grundsanierung, Umbau, sonstiges),
— Art der Nutzung (Büro/ Verwaltung, Gastronomie, sonstiges),
— Projektgröße (KG 410+420+430+480, BGF, NUF),
— Projektzeit,
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 4 DIN-A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
— mindestens 6 Beschäftigte,
— mindestens 2 festangestellte mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure (TA AG 1, 2, 3, 8).
Zu 3)
Es gehen maximal 3 vergleichbare Referenzprojekte in die Wertung ein.
Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:
— Mindestgröße 1 000 m
— Leistungszeitraum: Gewertet werden Referenzen der letzten 10 Jahre (Projektabschluss nach dem 1.7.2011),
— Baukosten (brutto) KG 410, 420, 430, 480 größer gleich 500 000,00 EUR.
Bei Nichteinhaltung einer Mindestforderung wird die Referenz nicht gewertet.
Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der wertbaren Referenzprojekte abgedeckt werden. Es handelt sich hierbei um K.O.-Kriterien, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung am weiteren Verfahren:
— Mindestens 1 Referenzprojekt mit Nutzungsart Büro-/Verwaltungsbau und LPH 2-3 sowie LPH 5-8 beauftragt
— Mindestens 1 Referenzprojekt mit Baukosten (brutto) KG 410, 420, 430, 480 größer gleich 1 000 000,00 EUR.
Die Bewertung der wertbaren Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand der Wertungskriterien gemäß der Wertungsmatrix „743_EU Eignungkriterien mit Bewertungsmatrix (Stufe 1)“.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
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Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung als Architekt/Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen,
2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,
3) Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
— Gemittelter Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Jahre: 5 %,
— Gemittelter Umsatz (netto) für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre: 10 %,
— Gesamtzahl der Beschäftigte: 5 %,
— Gemittelte Anzahl der festangestellten Ingenieure (TA AG
1, 2, 3) für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre: 15 %,
8) für entsprechende Leistungen der letzten 3 Jahre: 5 %,
— Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 20 %): 60 %.
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Kostenkriterium (Name): Grundleistungen incl. Nebenkosten und Bes. Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 25,00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 5,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Vergabe Freiberuflicher Leistungen
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17a66b3484a-17fb31ceecceaf61 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
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2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
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Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2021/S 141-374304 (2021-07-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Groenhoff-Haus-Wasserkuppe - Technische Ausrüstung (AG 1, 2, 3, 8)
Referenznummer: VG-0434-2021-1268
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 261504.91 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0000
Beschreibung der Beschaffung:
Die Planungsleistungen beziehen sich auf insgesamt 3 Gebäude, die als ein Gebäuderiegel angeordnet sind. Die Wasserkuppe ist der höchste Berg der Rhön und Hessens. Die Rhön ist eine beliebte Urlaubs- und Erholungsregion. Das "Informationszentrum Rhön" des Biosphärenreservates ist neben der Bergwacht und dem Deutschen Wetterdienst auf der Wasserkuppe ansässig. Die Gebäude sind Teil der 1997 unter Denkmalschutz gestellten Sachgesamtheit Stätte Deutschen Segelflugs. Die Anlage wurde in den Jahren 1924 bis 1939 im sogenannten "Heimatschutzstil" errichtet. Das Gebäudeensemble stellt die einzige, nahezu im Originalzustand erhaltene nationalsozialistische, ehemals vierseitige Anlage in Hessen dar. Das Groenhoff-Haus wurde 1936 erbaut. Das langgestreckte zweigeschossige Gebäude mit dreigeschossigem Mitteltrakt wurde im Zweiten Weltkrieg zur Ausbildung von Piloten errichtet und auch später von der US-Armee und schließlich der Bundeswehr zu militärischen Zwecken genutzt. Die zwischen dem Groenhoff-Haus und dem Ursinus-Haus befindlichen Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude wurden 1938/39 nach Plänen des Mannheimer Architekten Fritz Henning errichtet. Das Ursinus-Haus wurde 1925 als eines der ersten Gebäude auf der Wasserkuppe fertiggestellt. Der Bau beherbergte die erste Flugschule der Welt "Martens Flugschule" auf der Wasserkuppe. Seit den 1950er Jahren ist der Deutsche Wetterdienst dort untergebracht. Die Gebäude werden seit Mitte 2020 nicht mehr genutzt. Das Groenhoff-Haus, Verwaltungsbau und Ursinus-Haus auf der Wasserkuppe sollen saniert werden und künftig zur Unterbringung der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön (BBR) in Bürogemeinschaft mit dem Verein Natur- und Lebensraum Rhön (VNLR) sowie des Infozentrums Biosphärenreservat Rhön dienen. Das Raumprogramm umfasst rund 2000 m² im Innenraum. Neben Flächen für Büro und Verwaltung (~ 900 m²) sind auch Flächen für Ausstellungen - Dauer- und Wechselausstellungen -, Seminar- und Schulungsräume (~ 950 m²) und Laden bzw. Café-/ Bistro-Bereiche einschließlich andienender Neben- und Funktionsräume (~150 m) vorzusehen. Die Gebäude sollen in Abstimmung mit dem Denkmalschutz energetisch saniert und brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Im Außenbereich (~ 950 m²) sollen Parkplätze, sowie Außengastronomie, Spielbereiche, Informationsbereiche und ein grünes Klassenzimmer entstehen.
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Zusätzliche Informationen:
Hinweis zu "Ergebnis": Die Aussage: "Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen" ist maßgebend.
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Postanschrift: Wasserkuppe 8, 10, 12
Postleitzahl: 36129
Stadt: Gersfeld-Obernhausen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Fulda 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2021-11-01 📅
Datum des Endes: 2025-03-31 📅
Beschreibung
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2-3 für alle Anlagengruppen beauftragt. Weitere Leistungsphasen und Besondere Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20.00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30.00
Kostenkriterium (Name): Grundleistungen incl. Nebenkosten und Bes. Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 25.00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 5.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)

Auftragsvergabe
Informationen über nicht gewährte Zuschüsse
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder alle wurden abgelehnt
Grund, warum kein Gewinner ausgewählt wurde: Es sind keine Angebote, Teilnahmeanträge oder Projekte eingegangen
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Nationale Registrierungsnummer: Leitweg-ID: 06-25930435-74
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Region: Wetteraukreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Fachbereich Freiberufliche Leistungen
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6032 8862-0 📞
Fax: +49 6032 8862-126 📠
URL: https://vergabe.hessen.de 🌏
Federführendes Mitglied
Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
Kommunikation
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 374304-2021

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: Ust-Identifikationsnummer: DE 812 056 745
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧
Quelle: OJS 2023/S 232-731713 (2023-11-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-04-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Groenhoff-Haus-Wasserkuppe, Technische Ausrüstung (AG 1, 2, 3, 7, 8)
Referenznummer: VG-F-0434-2023-2158
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV ohne Teilnahmewettbewerb wurden die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 1, 2, 3, 7 und 8) für eine grundlegende Sanierung der Gebäude 204, 205 und 206 (Groenhoff-Haus, Verwaltungsbau und Ursinus-Haus) auf der Wasserkuppe vergeben.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 331108.31 EUR 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 367552.34 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
Die Planungsleistungen beziehen sich auf insgesamt 3 Gebäude, die als ein Gebäuderiegel angeordnet sind. Die Wasserkuppe ist der höchste Berg der Rhön und Hessens. Die Rhön ist eine beliebte Urlaubs- und Erholungsregion. Das "Informationszentrum Rhön" des Biosphärenreservates ist neben der Bergwacht und dem Deutschen Wetterdienst auf der Wasserkuppe ansässig. Die Gebäude sind Teil der 1997 unter Denkmalschutz gestellten Sachgesamtheit Stätte Deutschen Segelflugs. Die Anlage wurde in den Jahren 1924 bis 1939 im sogenannten "Heimatschutzstil" errichtet. Das Gebäudeensemble stellt die einzige, nahezu im Originalzustand erhaltene nationalsozialistische, ehemals vierseitige Anlage in Hessen dar. Das Groenhoff-Haus wurde 1936 erbaut. Das langgestreckte zweigeschossige Gebäude mit dreigeschossigem Mitteltrakt wurde im Zweiten Weltkrieg zur Ausbildung von Piloten errichtet und auch später von der US-Armee und schließlich der Bundeswehr zu militärischen Zwecken genutzt. Die zwischen dem Groenhoff-Haus und dem Ursinus-Haus befindlichen Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude wurden 1938/39 nach Plänen des Mannheimer Architekten Fritz Henning errichtet. Das Ursinus-Haus wurde 1925 als eines der ersten Gebäude auf der Wasserkuppe fertiggestellt. Der Bau beherbergte die erste Flugschule der Welt "Martens Flugschule" auf der Wasserkuppe. Seit den 1950er Jahren ist der Deutsche Wetterdienst dort untergebracht. Die Gebäude werden seit Mitte 2020 nicht mehr genutzt. Das Groenhoff-Haus, Verwaltungsbau und Ursinus-Haus auf der Wasserkuppe sollen saniert werden und künftig zur Unterbringung der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön (BBR) in Bürogemeinschaft mit dem Verein Natur- und Lebensraum Rhön (VNLR) sowie des Infozentrums Biosphärenreservat Rhön dienen. Das Raumprogramm umfasst rund 2000 m² im Innenraum. Neben Flächen für Büro und Verwaltung (~ 900 m²) sind auch Flächen für Ausstellungen - Dauer- und Wechselausstellungen -, Seminar- und Schulungsräume (~ 950 m²) und Laden bzw. Café-/ Bistro-Bereiche einschließlich andienender Neben- und Funktionsräume (~150 m) vorzusehen. Die Gebäude sollen in Abstimmung mit dem Denkmalschutz energetisch saniert und brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Im Außenbereich (~ 950 m²) sollen Parkplätze, sowie Außengastronomie, Spielbereiche, Informationsbereiche und ein grünes Klassenzimmer entstehen.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Dauer
Datum des Beginns: 2024-05-01 📅
Datum des Endes: 2028-04-01 📅
Beschreibung
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Mit Abschluss des Vertrages wurden die Leistungsphasen 2-3 für alle Anlagengruppen beauftragt. Weitere Leistungsphasen und Besondere Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen: ja

Verfahren
Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren ohne vorherigen Aufruf zum Wettbewerb
Vergabe eines Auftrags ohne vorherige Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union in den nachstehend aufgeführten Fällen
Keine Angebote oder keine geeigneten Angebote/Anträge
Art des Verfahrens
Vergabe eines Auftrags ohne vorherige Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (Erläuterung):
Der öffentliche Auftraggeber kann Aufträge im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben, wenn in einem (...) nichtoffenen Verfahren keine oder keine geeigneten Angebote (...) abgegeben worden sind (...), sofern die ursprünglichen Bedingungen des Auftrags nicht Grundlegend geändert werden" (§ 14 Abs. 4 Nr. 1 VgV).
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Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben
Datum des Vertragsabschlusses: 2024-03-12 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 367552.34 EUR 💰
Leiter der anbietenden Partei
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: DIOTIMA Energy GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE 27 911 1157
Postanschrift: Am Alten Schlachthof 4
Postleitzahl: 36037
Postort: Fulda
Region: Fulda 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@diotima-energy.de 📧
Telefon: +49 661-410949-0 📞
Fax: +49 661-410949-99 📠
Staatsangehörigkeit des Eigentümers: Deutschland 🇩🇪
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Kleines Unternehmen

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Telefon: 0000 📞
Fax: +49 6032-8862-126 📠
Kommunikation
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 731713-2023
The procurement is terminated

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: DE 812 056 745
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-04-24+02:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 082-245652 (2024-04-24)