Beschreibung der Beschaffung
Schmutzwasser:
Das Abwassernetz wird gemäß DIN 1986-100 mit Entlüftungen über Dach geplant. Im Untergeschoss sind einige Sanitärobjekte geplant. Die Entwässerung der Objekte soll über ein Grundleitungsnetz aus PE-HD Rohr geschehen (rund 40m).
Das Grundleitungsnetz ist in den Bodenaufbau und in die Bodenplatte zu verlegen. Zur Entwässerung der Grundleitung ist eine Hebeanlage zu errichten. Die allgemeine Abwasserinstallation im Gebäude wird aus SML Rohr (rund 390 m) hergestellt. In den Vorwänden, werden die Abwasserinstallationen aus schallgedämmten Kunststoffrohren mit Muffenverbindung (rund 90 m) ausgeführt. Die Abwasserleitungen sind bis auf einigen Ausnahmen nicht zu dämmen. Die Ausnahmen bestehen bei Aufputz liegende Abwasserleitungen in Klassenräumen. Dort ist aus schalltechnischen Gründen eine Mineralfaserdämmung vorzusehen. Die Dämmung ist aus halogenfreiem Material auszuführen. Aus optischen Gründen ist die Abwasserleitung in diesen Bereichen mit einem Blechmantel zu verkleiden. Abwasserleitungen die durch Wände mit Brandschutzanforderung oder Geschossübergänge durchgeführt werden, müssen brandschutztechnisch geschottet werden.
Regenwasser:
Das Regenwassersystem wird als Freispiegelentwässerung ausgeführt. Berechnet ist das System für ein extensiv begrüntes Dach über der Technikzentrale und über dem 4. OG. Für das Regenwasser ist eine innenliegende Fallleitung geplant. Diese Leitungen im Gebäude sind gegen Schwitzwasser zu dämmen. Die Dämmung ist aus halogenfreiem Material auszuführen. Die Geschossdurchgänge sind entsprechend mit zugelassenen Brandschottungen zu versehen. Es sind rund 115 m zu verlegen.
Wasseranlagen:
Die Warmwasserbereitung wird im Neubau dezentral mit Durchlauferhitzern ausgeführt. Die Rohrleitungen sind aus Kupferrohr zu errichten. Als Dämmung ist eine Weichschaumschale als Schwitzwasserdämmung vorgesehen. Die Dämmung ist halogenfrei auszuführen. Die Spülen im Biologie und Chemiebereich erhalten einen Rohrtrenner über den auch die Augendusche versorgt wird.
Aufgrund der Länge der durchgeschliffenen Leitung (rund 675 m) ist eine Druckerhöhungsanlage notwendig, die im Putzmittelraum/Trinkwasserraum errichtet wird. Die Hauseinführung Trinkwasser befindet sich ebenfalls in diesem Raum.
Objekte
Die Objekte werden als solide Markenware in weiß geplant. Die Objekte werden mit Installationsblöcken installiert. Folgende Ausstattung wird vorgesehen:
-21 Stück Waschtischanlage: Installationsblock, Waschtisch, selbstschließende Kaltwasserarmatur, Siphon, Eckventil, Spiegel, Seifenspender, Papierhandtuchspender, Papierkorb, Haken
-24 Stück WC-Anlage: Installationsblock, Tiefspülbecken, WC-Sitz, WC-Bürste, Papierrollenhalter, Ersatzpapierrollenhalter, Haken
-8 Stück Urinalanlage: Installationsblock, Urinal aus Porzellan, elektronische Spülung
-1 Stück Ausgussanlage: Installationsblock, Ausgussbecken aus emaillierten Stahlblech Wand-Kaltwasserarmatur
-1 Stück Duschanlage: Ebene Duschwanne (rollstuhlgeeignet) mit entsprechendem Ablauf und Aufputz-Thermostatbatterie mit Brausestange und Handbrause.
Im Untergeschoss wird ein Pflegeraum mit WC, Waschtisch und Dusche ausgestattet. Das WC und der Waschtisch erhalten eine elektrische Höhenverstellung. In den Geschossen 1 und 3 sind die WC-Bereiche für Behinderte so eng, dass hier seitenverstellbare WC-Anlagen vorgesehen sind.
Gasanlagen
Das Gebäude selbst verfügt über keinen Gasanschluss. Die Gasversorgung für den Chemieraum und den zugehörigen Vorbereitungsraum erfolgt über Flüssiggas in einem Sicherheitsschrank in der Chemievorbereitung. Die Rohrleitung werden aus Kupferrohr hergestellt (rund 105 m). Die Rohrleitung wird ungedämmt ausgeführt und ist nach Möglichkeit sichtbar auf die Wand im Deckenbereich zu verlegen. Die Anlage ist entsprechend der Vorgaben der TRF zu installieren.
Löschwasser
Für das Gebäude ist in einem der beiden Treppenhäuser eine trockene Steigleitung gefordert. Diese wird aus gepressten verzinkten Stahlrohren (rund 45 m) hergestellt. Es gibt eine Feuerwehreinspeisung und 7 Entnahmekästen.
Wartungsvertrag
Inkl. Wartungsvertrag 410 Sanitärtechnische Anlagen für die Dauer der Verjährungsfrist zur Mängelbeseitigung.