Heinrich-Hertz-Ankerung Bodenstationen

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr BAAINBw

Die vorliegende Beschaffung gehört zum Projekt „Heinrich-Hertz-Satellitenmission“ (H2Sat).
Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR RFM) führt diese Mission im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) als öffentlicher Auftraggeber durch. Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) beteiligt sich an dieser Mission mit einer eigenen „Hosted Payload“ für militärische Anwendungen (sog. militärische Nutzlast). Zweck dieser Beteiligung ist es, den Kommunikationsbedarf von Weitverkehrsverbindungen im Ku-Band und Ka-Band mit Hilfe der auf dem Heinrich Hertz-Satelliten bereitzustellenden militärischen Nutzlast zu decken und somit die mit den Satellitenkommunikationsprojekten „SATCOMBw Stufe 2“ und zukünftig „SATCOMBw Stufe 3“ vorhandenen Ressourcen im Raumsegment der Bundeswehr zu ergänzen.
Zur Anbindung dieser militärischen Nutzlast an den Systemverbund SATCOMBw wird durch BAAINBw als öffentlicher Auftraggeber die vorliegende Erweiterung der großen Bodenstationen zur Ankerung der Satellitenkommunikation über die militärische Nutzlast des Heinrich Hertz-Satelliten als eigenständige Beschaffung durchgeführt. Im Konkreten betrifft sie die Erweiterung der großen Bodenstationen in Kastellaun (BSgK) und Gerolstein (BSgG) um insgesamt drei zusätzliche Ankerstationen samt Antennenanlagen im Ku-Band und den Ausbau der jeweils betroffenen Betriebsräume.
Zu der hier zu vergebenden Hardwareanbindung ist weiterhin eine Softwareintegration in das bestehende das Führungs- und Kontrollsegment (FuK) des Systemverbundes SATCOMBw erforderlich. Diese erfolgt indes separat über einen Abruf aus dem SWPÄ-Rahmenvertrag SATCOMBw.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-04-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-03-04.

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Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-03-04 Auftragsbekanntmachung