Hyperkonvergente Infrastruktur für das ZI

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit

Ausgeschrieben werden Lieferung, Implementierung und der modulare Ausbau einer HCI (Hyperconverged Infrastructure)-basierten Plattform mitsamt Migration der Bestandssysteme.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-07-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-07-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2021-07-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Zentralrechner
Referenznummer: HCI-Speicher 2021
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben werden Lieferung, Implementierung und der modulare Ausbau einer HCI (Hyperconverged Infrastructure)-basierten Plattform mitsamt Migration der Bestandssysteme.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Zentralrechner 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Speichermedien 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mannheim, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Postanschrift: J5
Postleitzahl: 68159
Postort: Mannheim
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: nadine.boesa@zi-mannheim.de 📧
Telefon: +49 62117031146 📞
Fax: +49 62117031055 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/B628EB1A-510C-4608-B693-80DBAAB21703 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/B628EB1A-510C-4608-B693-80DBAAB21703 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-13 📅
Einreichungsfrist: 2021-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 136-359673
ABl. S-Ausgabe: 136

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) betreibt am Standort Mannheim eine komplexe IT-Infrastruktur für die Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Die aktuelle IT-Infrastruktur besteht aus ca. 300 Servern (Windows und Linux) mit ca. 1 PB Datenbestand (Netto) in diversen Speichersystemen (SAN/NAS/DAS). Die IT verteilt sich in zwei gespiegelte und redundante Rechenzentren auf Basis von VMware-Server, NetApp FAS SAN, Dell Isilon NAS. Aufgrund erster Analysen erwartet das ZI ein Datenwachstum auf 5 PB Anwender-Daten (Netto) in den nächsten 5 Jahren. Im Rahmen einer notwendigen Modernisierung und Kapazitätserweiterung wird der gesamte Bedarf an Computing- und Storage-Ressourcen für die nächsten 5 Jahre neu ausgeschrieben. Grundgedanke des neuen IT-Konzeptes und Betriebes ist die Bereitstellung einer flexiblen, hochskalierenden und konsolidierten IT-Infrastruktur, die mindestens den heutigen Bedarf abdeckt und mit dem zukünftig entstehenden Bedarf und den Herausforderungen des ZI modular mitwächst. In diesem Zusammenhang wurde bereits ein strategisches Ziel-Konzept auf Basis einer flexiblen und konsolidierten Hybriden Cloud IT-Infrastruktur definiert. Gegenstand der Ausschreibung sind daher Lieferung, Implementierung und der modulare Ausbau einer HCI (Hyperconverged Infrastructure)-basierten Plattform samt Migration der Bestandssysteme. Hierbei soll keine konzeptionelle Trennung zwischen Computing und Storage vorliegen. Ferner soll für die Gesamtlösung für 5 Jahre ein Systemservice inklusive Herstellersupport geleistet werden. Art und Menge der modularen Ausbaustufen und technische Aspekte wie zum Beispiel zum geforderten Backup-Konzept sollen im Verhandlungsverfahren mit den Anbietern erörtert werden.
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Von den am Verfahren teilnehmenden Anbietern wird unter anderem Folgendes gefordert:
— Umsetzung des strategischen Ziel-Konzeptes in eine funktionale IT-Architektur,
— Migrationskonzept für aktuelle Speichersysteme (insbesondere NetApp FAS8040MC und Dell Isilon A200),
— VMware Server Migration-Konzept,
— Bereitstellung eines Desaster Recovery (DR) Konzeptes,
— Erweiterung und/oder Anpassung des bestehenden Backup-Konzepts (Server-to-Disk-to-Tape) als Teil des übergeordneten Desaster-Recovery (DR) – Konzeptes,
— Betriebskonzept: Gegenüberstellung Managed Service Vertrag vs. ZI Eigenbetrieb,
— Definition und Bereitstellung eines IT-Sicherheitskonzepts,
— Dokumentation der technischen und organisatorischen Festlegungen in einem Pflichtenheft, insbesondere die Migration der Bestandssysteme und -Daten sowie das Backup betreffend,
— Lieferung und Implementierung aller hierfür benötigten Architekturbausteine,
— Lieferung von Server-Hardware,
— Lieferung von Virtualisierungs-Software für die Server,
— Lieferung von Speichersystemen gemäß Anforderungsanalyse (min. 2 TiB Speicher mit min. 110 TiB All Flash),
— Lieferung von Virtualisierungs-Software für die Speichersysteme,
— Lieferung von notwendigen Netzwerkkomponenten,
— Bereitstellung und Lieferung von vordefinierten Erweiterungsmodulen (Computing und Storage),
— Systemnahe Dienstleistungen zu den oben genannten Produkten (z. B. Implementierungs-, Migrations- und Betriebsunterstützung),
— Durchführung der Migration der produktiven Bestandssysteme auf die neue HCI-Plattform,
— Integration Altsysteme (insbesondere Dell Isilon A200),
— Bereitstellung und Einrichtung einer Schnittstelle in eine Cloud Architektur (z. B. S3),
— Lieferung zugehöriger Wartungs- und Pflegeleistungen (Produkt Support),
— Schulung in der Verwendung des neuen Systems,
— Beratung der Systemadministratoren des Auftraggebers,
— Mit Lieferung und Installation ist spätestens 4 Wochen nach Auftragsvergabe zu beginnen.
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Optionen: Informationen über Optionen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auszug aus dem Handelsregister oder einem anderen Berufsregister für das Unternehmen. Bei Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags darf der Auszug nicht älter als 3 Monate sein. Soweit der Bewerber aus rechtlichen Gründen weder im Handelsregister noch in einem anderen Berufsregister eingetragen ist, ist eine entsprechende Eigenerklärung einzureichen (vom Bieter zu erstellende Eigenerklärung).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Eigenerklärungen/Informationen sind abzugeben (siehe hierzu auch das Formular 124 LD):
1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als 3 Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als 3 Jahren besteht.
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2. Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung einer Krankenkasse oder Sozialkasse des Bewerbers (bei Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags darf der Auszug nicht älter als 3 Monate sein.).
3. Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamts des Bewerbers (bei Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags darf die Bescheinigung nicht älter als 3 Monate sein.).
4. Nachweis einer Haftpflichtversicherung: Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags darf der Nachweis nicht älter als 3 Monate sein. Nachweise des Bestehens einer Haftpflichtversicherung für Umwelt-, Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 3,0 Mio. Euro (zweifach maximiert pro Jahr) oder Vorlage einer schriftlichen Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit entsprechenden Deckungssummen im Auftragsfall. Es genügt, wenn die vorstehenden Deckungssummen durch verschiedene Versicherungen abgedeckt werden; der Bewerber hat den Versicherungsschutz durch Vorlage der entsprechenden Nachweise und/oder Bestätigungen nachzuweisen.
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Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von anderen Unternehmen beruft (Eignungsleihe), sind diese Erklärungen und Dokumente (siehe Formular 124 LD) von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bzw. auch vom eignungsverschaffenden Unternehmen vorzulegen.
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Mindeststandards:
— Der Gesamtumsatz des Bewerbers im Geschäftsfeld „Storage, Computing, HCI“ muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens 6 Mio. Euro netto pro Jahr betragen haben,
— Nachweis des Versicherungsschutzes mit den vorgenannten Deckungssummen (Haftpflichtversicherung für Umwelt-, Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 3,0 Mio. Euro (zweifach maximiert pro Jahr).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Erklärung zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Antragseinreichung fest angestellten Mitarbeiter, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, sowie die davon im Auftragsfall für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen zur Verfügung stehenden Mitarbeiter. Als projektrelevantes Umfeld definiert sind IT-Lieferungen und -Leistungen einschließlich system- und projektnaher Beratungsleistungen im Bereich des Gesundheitswesens, speziell im Bereich der IT-Infrastrukturen von Krankenhäusern (Krankenhaus-IT).
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2. Ausführliche Darstellung von Referenzen des Bewerbers über die Durchführung vergleichbarer Projekte in den letzten 5 Jahren vor Einreichung des Teilnahmeantrags. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des technischen Auftragsinhalts (gelieferte Systemplattformen und Systemsoftware, Virtualisierungs-Infrastruktur, Art und Umfang von Servern und Speicherkapazitäten), der Projektlaufzeiten und des zeitlichen Auftragsumfangs – in Form der vom Auftragnehmer geleisteten Arbeitskapazität in Personentagen – enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat.
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Die Anforderungen an Referenzen – insbesondere auch Mindestanforderungen – sind den geforderten Mindeststandards (s.u. III.1.3 – Teil 2) zu entnehmen.
Der Auftraggeber berücksichtigt nur solche Referenzen, die im Hinblick auf Art, Inhalt und Umfang vergleichbar mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung sind. Für die Bewertung ist die Summe über alle Kompetenzbereiche entscheidend.
Qualifizierte Referenzprojekte müssen, um vergleichbar zu sein, eine Projektdauer von mindestens 3 Monaten von Auftragserteilung bis zur Abnahme aufweisen und durch den Bewerber müssen insgesamt mindestens 20 Personentage geleistet worden sein.
3. Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der im Auftragsfall für die Leistungserbringung vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter) des Bewerbers. Für die vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter) müssen die Qualifikationen und Erfahrungen anhand von Qualifikationsprofilen für jeden einzelnen einzusetzenden Mitarbeiter nachgewiesen werden. Dabei sind im Hinblick auf die im Folgenden genannten Bereiche Belege bzw. persönliche Referenzen vorzulegen:
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— profunde Kenntnisse im Bereich der Krankenhauslandschaft und der Krankenhausstrukturen,
— mehrjährige Erfahrungen in vergleichbaren Projektleitungen,
— IT-Kenntnisse, insbesondere in den Bereichen HCI, Backup-Konzepte, Datenmigration,
— Kompetenzen und Erfahrungen in der Durchführung von Datenmigration und Backup-Konzepten,
— mehrjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern, vorzugsweise bei der Umsetzung von IT-Projekten,
— Kenntnisse im Bereich Kommunikations- und Stakeholdermanagement,
— Einreichung einer Kurzvita zum Projektleiter sowie einer Kurzvita zum stellvertretenden Projektleiter.
4. Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen sonstigen Mitarbeiter (Projektmitarbeiter) des Bewerbers. Für die vorgesehenen Projektmitarbeiter müssen die Qualifikationen und Erfahrungen anhand von Qualifikationsprofilen für jeden einzelnen einzusetzenden Mitarbeiter nachgewiesen werden. Dabei sind im Hinblick auf die folgenden Bereiche Belege bzw. persönliche Referenzen vorzulegen:
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— Einreichung einer Kurzvita zu jedem der benannten Projektmitarbeiter.
Mindeststandards:
1. Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags mindestens 6 Mitarbeiter/innen im projektrelevanten Umfeld beschäftigen, wovon mindestens 2 Mitarbeiter/innen für das Projekt zur Verfügung stehen.
2. Es muss mindestens eine qualifizierte Referenz vorliegen. Dem Bewerber steht es frei, auch mehrere Referenzen einzureichen. Die eingereichten Referenzen müssen in ihrer Summe die folgende Leistungsfelder bzw. Kompetenzbereiche abdecken.
— Kenntnisse im Bereich der Krankenhauslandschaft und der Krankenhausstrukturen,
— IT-Kenntnisse im Bereich Gesundheit und in Bezug auf Krankenhaus-IT,
— Kenntnisse im Bereich Kommunikations- und Stakeholdermanagement,
— Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern,
— IT-Projekt-Umsetzung und/oder Beratungsleistungen im Bereich
HCI oder vergleichbar,
IT im Gesundheitswesen (insbesondere der Krankenhaus-IT) oder vergleichbar,
— Durchführung von Datenmigrationen und Backupkonzepten,
Ein Referenzauftrag kann mehrere der geforderten Leistungsfelder bzw. Kompetenzbereiche abdecken.
3. Der benannte Projektleiter muss über eine Projektmanagement (PM) Zertifizierung, vorzugsweise PMI, PRINCE2, Scrum oder vergleichbar verfügen. Der benannte Projektleiter muss mindestens über 3 Jahre Berufserfahrung in mindestens einem der folgenden Bereiche verfügen:
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— Durchführung von vergleichbar komplexen System- und Datenmigrationen und Backupkonzepten.
4. Der benannte stellvertretende Projektleiter muss über eine Projektmanagement (PM) Zertifizierung verfügen, vorzugsweise im Bereich Informatik, IT, oder vergleichbar. Der benannte stellvertretende Projektleiter muss mindestens über 3 Jahre Berufserfahrung in mindestens einem der folgenden Bereiche verfügen:
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— IT-Projekt-Umsetzung und/oder Beratungsleistungen im Bereich IT im Gesundheitswesen (insbesondere der Krankenhaus-IT),
— Durchführung von Datenmigrationen und Backupkonzepten.
5. Geeignete Bewerber müssen über einen durchgängigen (24x7x365) First und Second Level-Service-Support in deutscher Sprache unter Benennung eines „Single Point of Contact“ für alle Hardware- und Software-Fragen verfügen. Eine ausführliche Beschreibung der beim Bewerber verfügbaren Service-Dienstleistungen ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Mit Lieferung und Installation ist spätestens 4 Wochen nach Auftragsvergabe zu beginnen.
Mit Abgabe seines Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, sicherzustellen, dass die im Auftragsfalle einzusetzenden Mitarbeiter nicht die „Technologie von L. Ron Hubbard“ anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 4
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Bewertung anhand der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, anhand der nachstehenden Auswahlkriterien (K1 bis K3) diejenigen Bewerber aus, die er zur Verhandlung auffordert.
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Grundlage der Bewertung und Bepunktung der nachfolgend aufgeführten Kriterien sind die vom Bewerber eingereichten Unterlagen zu den Referenzprojekten sowie zu den im Auftragsfall verfügbaren Mitarbeitern des Bewerbers. Es ist wichtig, dass der Bewerber dafür sorgt, dass seine Unterlagen alle Informationen enthalten, welche mit den Kriterien bewertet werden sollen.
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Kriterium K1: Qualität der Bewerberreferenzen
K1.1 Anzahl einschlägige Referenzen im Bereich HCI IT oder vergleichbar,
K1.2 Anzahl einschlägige Referenzen betreffend die Organisation und Koordination von Projekten mit unterschiedlichen Stakeholdern (Krankenversorgung und Forschung, etc.),
K1.3 Anzahl derjenigen Referenzen nach K1.1 und K1.2, in denen eine Zusammenarbeit mit einem öffentlichen Auftragsgeber erfolgt ist.
Kriterium K2: Kenntnisse und Erfahrungen der Projektmitarbeiter
Erfahrungen und Kenntnisse der Projektleitung – Verantwortliche bzw. leitende Mitarbeiter/innen (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter)
K2.1 Anzahl der Jahre Berufserfahrung mit Bezug zur deutschen Krankenhaus-IT,
K2.2 Anzahl der Jahre Berufserfahrung in der Leitung vergleichbarer Projekte,
K2.3 Anzahl einschlägige persönliche Referenzen mit einer Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern.
Kriterium K3: Erfahrungen Backup und Systemmigration
Grundlage der Bewertung sind die Projektreferenzen des Bewerbers.
K3.1 Anzahl der umgesetzten HCI-IT-Projekte, die entweder die Konzeption oder auch den Betrieb einer IT-Backup-Lösung umfassen.
Die Mindestanforderung an die Backup-Lösung ist ein Datenvolumen von >= 1PB
K3.2 Anzahl der umgesetzten HCI-Projekte, die auch die Migration von NetApp- und VMware-basierten Systemen umfassen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 18:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-08-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-01-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/B628EB1A-510C-4608-B693-80DBAAB21703 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es ist zu beachten, dass die eigentlichen Vergabeunterlagen (Lastenheft, Wertungsmatrix, Vertragsbedingungen u.a.) erst den qualifizierten Anbietern mit Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt werden. Die Unterlagen werden jedoch noch nicht im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7210263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2021/S 136-359673 (2021-07-13)