IHK Pfalz – Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Verwaltungs- und Seminargebäudes, Standort Ludwigshafen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A

Industrie- und Handelskammer für die Pfalz

Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Verwaltungs- und Seminargebäudes, Standort Ludwigshafen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-08-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-07-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-07-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2021-07-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Referenznummer: 2020/1033
Kurze Beschreibung:
Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Verwaltungs- und Seminargebäudes, Standort Ludwigshafen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Industrie- und Handelskammer für die Pfalz
Postanschrift: Ludwigsplatz 2-4
Postleitzahl: 67059
Postort: Ludwigshafen
Kontakt
Internetadresse: https://www.pfalz.ihk24.de/ 🌏
E-Mail: ihk-pfalz-neubau@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZR5XM/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZR5XM 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-19 📅
Einreichungsfrist: 2021-08-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-23 📅
Datum des Beginns: 2022-05-01 📅
Datum des Endes: 2024-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 141-371756
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZR5XM
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die IHK Pfalz beabsichtigt aufgrund des mangelhaften baulichen Zustands des derzeit genutzten Gebäudes den Neubau eines modernen Bürogebäudes mit Veranstaltungs- und Seminarbereichen, Bistro und Tiefgarage am Standort Ludwigshafen.
Nach intensiver Prüfung mehrerer Varianten und Abwägung alternativer Standorte hat die IHK Pfalz die Errichtung eines Neubaus am bestehenden Standort am Ludwigsplatz 2-4 beschlossen. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der IHK Pfalz.
Ziel ist es, an diesem Standort unter Zusammenführung zweier bisher an verschiedenen Standorten in Ludwigshafen verteilter Bereiche eine effiziente Organisation mit rund 150 Mitarbeitern zu realisieren. Das Neubauprojekt umfasst eine Fläche von ca. 6 000 m
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Das Projektgebiet liegt im Zentrum vom Ludwigshafen. Direkt angrenzend an das Grundstück der IHK Pfalz befindet sich (im Westen) das ehemalige Seminargebäude der IHK (Flurstücke Nr. 71/1 und 75/4). Die Tiefgarage dieses Nachbargebäudes wird über die Tiefgaragenabfahrt der IHK erschlossen. Das Gebäude wird zum Teil über das IHK-Grundstück versorgt. Das Nachbargebäude befindet sich nicht mehr im Eigentum der IHK Pfalz. Die Tiefgarage unter diesem Gebäude und das 1. OG hat die IHK Pfalz jedoch bis Mitte 2026 angemietet. Im Erdgeschoss sind andere Mieter untergebracht.
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Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer die Planung sowie den schlüsselfertigen, funktionsbereiten und zur Aufnahme des Betriebs geeigneten Bau eines neuen Büro- und Seminargebäudes auf dem Grundstück IHK – Flst. 69, 70/2 und Flst. 71/3, 71/4 und 75/3 Gemarkung Ludwigshafen am Rhein, einschließlich Herrichten des Grundstücks und der öffentlichen Erschließung sowie einschließlich vollständigem Abbruch des bestehenden Gebäudes und der sonstigen Einbauten und befestigten Flächen auf dem Grundstück.
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Die funktionale Anbindung des Neubaus an das bestehende „Seminargebäude“ mit Tiefgarage ist zwingend erforderlich.
Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, das Verwaltungsgebäude nach den Vorgaben des Raumprogramms und der funktionalen Leistungsbeschreibung zu planen sowie schlüsselfertig zu errichten.
Das Raumprogramm für das Verwaltungsgebäude, auf dessen funktionale Qualität ein hoher Wert gelegt wird, beinhaltet eine Nutzfläche von ca. 6 000 m
Die jeweiligen Leistungen der Planung und des Neubaus können durch den Einsatz von Nachunternehmern oder die Bildung von Bewerbergemeinschaften von verschiedenen Unternehmen durchgeführt werden. Es erfolgt jedoch eine gesamthafte Vergabe sämtlicher zu erbringender Planungs- und Bauleistungen an einen Auftragnehmer.
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Der Einbindung mittelständischer Unternehmen – insbesondere aus dem Mitgliederbereich der IHK – wird bei der Realisierung des Verwaltungsgebäudes sehr hohe Bedeutung zugemessen.
Teil der Leistung sind auch Lieferleistungen zur Möblierung (KG 600) der Bürobereiche.
Die vergabegegenständlichen Leistungen sind voraussichtlich ab Mai 2022 zu erbringen und voraussichtlich bis November 2024 abzuschließen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ludwigshafen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorbemerkung
a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
b) Ist ein Unternehmen – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe – an mehreren Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen.
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c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe, vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.
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Vorstehende Ausführungen unter 1. gelten für die Nachweise nach III.1.2 und III.1.3 entsprechend.
2. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:
(1) Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme stellen wird.
Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
(2) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume“ und „schlüsselfertiger Bau“.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)“ und „schlüsselfertiger Bau“.
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(2) Angaben über die Ausführung vergleichbarer Leistungen zum „Schlüsselfertigen Bau“ sowie „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) in den Leistungsphasen 2-5“.
Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Referenzen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nur für die Teilleistung („Schlüsselfertiger Bau“ und „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) in den Leistungsphasen 2-5“) erbracht werden, für deren Erbringung das jeweilige Unternehmen nach der von der Bewerbergemeinschaft vorgesehenen Aufgabenteilung vorgesehen ist.
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Für jede Referenz sind unter Verwendung der nachfolgenden Formblätter (als Anlagen B und C) folgende Angaben einzureichen:
— Projektbezeichnung,
— Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
— Beschreibung,
— Gesamtprojektvolumen,
— Angaben über erbrachte Leistungen,
— Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Leistung,
— ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern.
Die Vorlage von mehr als jeweils 3 Referenzen für „Schlüsselfertiger Bau“ sowie „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) in den Leistungsphasen 2-5“ ist nicht gewünscht.
Mindeststandards:
Zu (2):
— Angabe mindestens einer Referenz über den schlüsselfertigen Bau eines Verwaltungs-/Bürogebäudes mit einem Gesamtprojektvolumen (KG 200 bis 700 nach DIN 276) von mindestens EUR 15 Mio. brutto. Die Inbetriebnahme muss in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren (frühestens 1/2016) stattgefunden haben,
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— Angabe mindestens einer Referenz über erbrachte Planungsleistungen für Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) in den Leistungsphasen 2-5 für ein Verwaltungs-/Bürogebäude mit einem Bauvolumen (KG 200 bis 500 nach DIN 276) von mindestens 13 Mio. EUR brutto. Die Inbetriebnahme muss in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren (frühestens 1/2016) stattgefunden haben.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet sind, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
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Schließlich wird für den Fall, dass mehr als 3 grundsätzlich geeignete Bewerbungen vorliegen, anhand der Referenzen beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Hierbei werden je Bewerber bis zu maximal 3 Referenzen für den Bereich „Schlüsselfertiger Bau ? Errichtung eines Verwaltungs-/Bürogebäudes“ sowie bis zu maximal 3 Referenzen für den Bereich „Planungsleistungen (Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI)) in den Leistungsphasen 2-5 für ein Verwaltungs-/Bürogebäude“ herangezogen.
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Dabei werden diese Referenzen wie folgt bewertet:
a) Referenz „Schlüsselfertiger Bau – Verwaltungs-/Bürogebäudes“
Bewertet wird bei dieser Referenzleistung das Gesamtprojektvolumen brutto (KG 200 bis 700 gem. DIN 276) nach folgender Maßgabe:
> 15 EUR – 18 Mio. EUR: 1 Punkt
> 18 EUR – 22 Mio. EUR: 2 Punkte
> 22 Mio. EUR: 3 Punkte
Bewertet wird bei dieser Referenzleistung das Fertigstellungsdatum (Inbetriebnahme) nach folgender Maßgabe:
Vor 1.1.2017: 1 Punkt
Zw. 1.1.2017 und 31.12.2019: 2 Punkte
Nach dem 1.1.2019: 3 Punkte
Bewertet wird bei dieser Referenzleistung die „Gebäudeart“ nach folgender Maßgabe:
Verwaltungsgebäude mit Nutzung durch Öffentliche Verwaltung oder Verwaltungsgebäude
In Innenstadtlage: 1 Punkt
Verwaltungsgebäude in Innenstadtlage
Mit Nutzung durch öffentliche Verwaltung und/oder
Inkl. Abbruchleistungen: 2 Punkte
Für bis zu 3 Referenzen „Schlüsselfertiger Bau – Verwaltungs-/Bürogebäude“ sind je Referenz maximal 8 Punkte, somit insgesamt maximal 24 Punkte erreichbar.
b) Referenz „Planungsleistungen (Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI) in den Leistungsphasen 2-5 für ein Verwaltungs-/Bürogebäude“
Bewertet wird bei dieser Referenzleistung das Bauvolumen netto (KG 200 bis 500 gem. DIN 276) nach folgender Maßgabe:
> 13 EUR – 15 Mio. EUR: 1 Punkt
> 15 EUR – 18 Mio. EUR: 2 Punkte
> 18 Mio. EUR: 3 Punkte
Bewertet wird bei dieser Referenzleistung das Datum der Beendigung der LPH 5 nach folgender Maßgabe:
Vor 1.1.2013: 1 Punkt
Zw. 1.1.2013 und 31.12.2017: 2 Punkte
Nach dem 1.1.2017: 3 Punkte
Verwaltungsgebäude mit Nutzung durch Öffentliche Verwaltung oder inkl.
Schulungs-/Seminarbereich: 1 Punkt
Verwaltungsgebäude mit Nutzung durch Öffentliche Verwaltung inkl. Schulungs-/Seminarbereich: 2 Punkte
Für bis zu 3 Referenzen „Planungsleistungen (Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI) in den Leistungsphasen 2-5 für ein Verwaltungs-/Bürogebäude“ sind je Referenz maximal 8 Punkte, somit insgesamt maximal 24 Punkte erreichbar.
Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter über-schritten wird, entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Körperschaft des öffentlichen Rechts
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZR5XM/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
Postanschrift: Stresemannstr. 79
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Kontaktperson: Dr. Frank Meininger
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZR5XM

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 613116-2113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2021/S 141-371756 (2021-07-19)