Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Eigenerklärung des Bieters/ der Mitglieder der Bietergemeinschaft über ausgeführte geeignete Referenzen nach folgender Maßgabe, jeweils mit Angabe
- bei Bietergemeinschaften: des Namens des Unternehmens, das das Referenzprojekt durchgeführt hat,
- der Rolle des Bieters/des Mitglieds der Bietergemeinschaft in dem Referenzprojekt,
- der Projektbezeichnung und Projektbeschreibung,
- der beauftragten und erbrachten Leistungen des Bieters/des Mitglieds der Bietergemeinschaft,
- des Auftragswerts dieser beauftragten und erbrachten Leistungen,
- des Zeitraums der Leistungserbringung dieser beauftragten und erbrachten Leistungen,
- des Namens und der Anschrift des Auftraggebers des Referenzprojektes (nicht eines externen Dritten) und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Bei Bietergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bietergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bietergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximal-zahlen von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bieter im Formblatt Nichtvorliegen von Ausschlussgründen/Eignung (Anlage 4) an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt. Auf die weiteren an die Referenzen gestellten Anforderungen und der geforderten Form der Referenzangaben wird auf die Angaben im Formblatt Nichtvorliegen von Ausschlussgründen/Eignung (Anlage 4) verwiesen.
Als Eignungskriterium gefordert sind mindestens eine (1), höchstens drei (3) Referenzen des Bieters/ der Mitglieder der Bietergemeinschaft, die jeweils alle folgenden Anforderungen erfüllen:
1. Es handelt sich um ein Referenzprojekt über Leistungen des Inbetriebnahmemanagement für Gebäude nach VDI 6039 für den Neubau und/oder Umbau von Gebäuden.
2. Brutto-Grundfläche gemäß DIN 277-1:2016-01 des Referenzprojekts: Mindestens 20.000 m2 BGF. Brutto-Grundfläche in diesem Sinne sind nur solche Brutto-Grundflächen, die vom Auftragsumfang des Bieters erfasst sind.
3. Es handelt sich um ein Referenzprojekt, bei dem mindestens 15 technische Anlagen in Betrieb genommen wurden. Technische Anlagen in diesem Sinne sind nur solche Anlagen nach der Kostengruppe 400 nach DIN 276:2018-12.
4. Es handelt sich um ein Referenzprojekt, bei dem der Bieter/ die Bietergemeinschaft ein Betreiberkonzept für die referenzgegenständlichen Anlagen erstellen musste.
5. Es handelt sich um ein Referenzprojekt, bei dem der Bieter/die Bietergemeinschaft ein technisches Monitoring über die referenzgegenständlichen Anlagen durchführen musste.
6. Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Angebote in diesem Verfahren: Der Bieter hat das Referenzprojekt im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Fristablauf zur Abgabe der Angebote fertiggestellt (das Referenzprojekt kann insgesamt vor 2016 begonnen worden sein).
7. Der Auftraggeber des Referenzprojekts war ein das Vergaberecht gebundener Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB.