Die Große Kreisstadt Hoyerswerda plant im Industriegelände Zeißig das komplette Straßennetz mit einer Gesamtlänge von circa 4 km grundlegend auszubauen. Der Planungsbereich liegt in der bebauten OL von Hoyerswerda zwischen der neu gebauten Ortsumfahrung der B 96 im Osten, der Staatsstraße S 108 im Westen und der Bahnstrecke Horka – Ruhland im Süden. Vorgesehen ist, sämtliche Straßenzüge grundhaft auszubauen, um die Attraktivität des Industriestandortes für Gewerbeansiedlungen wiederherzustellen. Hinzu kommt, dass mit Inbetriebnahme der Ortsumfahrung B 96 die Straße D bzw. E die neue Hauptzufahrt ins Stadtzentrum für alle Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Bautzen kommen, darstellt. Das Industriegelände wird daher nicht mehr allein durch Wirtschaftsverkehr befahren (Entwurfssituation Industriestraße gemäß RASt), sondern ist auch eine wichtige Verkehrsanbindung von der Ortsumfahrung B 96 ins Zentrum von Hoyerswerda (Entwurfssituation Örtliche Einfahrtsstraße gemäß RASt). Der Ausbau der Straßen im Industriegebiet hat unter ständiger Aufrechterhaltung der Zufahrtsmöglichkeit zu den einzelnen Industrie- und Gewerbestandorten zu erfolgen. Dies bedingt eine enge Abstimmung mit den betroffenen Gewerbetreibenden und die Gliederung der Straßenzüge in unfahrbare Streckenabschnitte. Die Aufgabenstellung beinhaltet auch die Planung der öffentlichen Straßenbeleuchtung, die Einbindung Dritter (z. B. Medienträger) ins Gesamtprojekt sowie die Unterstützung des Auftraggebers bei der Herstellung der Genehmigungsfähigkeit und der Beantragung von Fördermitteln. Nach ersten Abwägungen beschränkt sich die Planungsaufgabe bis auf eine mögliche Netzergänzung im Randbereich auf ein reines Straßenausbauvorhaben im Bestand. Für das bestehende Industriegelände ist komplett Baurecht vorhanden (B-Pläne „Industriegebiet Zeißig“ und „Industriegebiet Zeißig – Norderweiterung“). Nach der Beauftragung werden dem Planer die bereits erstellten Voruntersuchungsunterlagen (LPH 1+2) als Basis der Bearbeitung der weiterführender Planungsphasen (LPH 3-9) zur Verfügung gestellt.
Die zu erbringenden Planungsleistungen umfassen: Objektplanung Verkehrsanlagen nach §47 HOAI, Leistungsphase 3-9; Technische Ausrüstung (öffentliche Straßenbeleuchtung) nach §55 HOAI, Leistungsphase 3-9; Besondere Leistungen: Örtliche Bauüberwachung Objektplanung Verkehrsanlage.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-04-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-03-10.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-03-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: I/60.31/01-VgV
Kurze Beschreibung:
“Die Große Kreisstadt Hoyerswerda plant im Industriegelände Zeißig das komplette Straßennetz mit einer Gesamtlänge von circa 4 km grundlegend auszubauen. Der...”
Kurze Beschreibung
Die Große Kreisstadt Hoyerswerda plant im Industriegelände Zeißig das komplette Straßennetz mit einer Gesamtlänge von circa 4 km grundlegend auszubauen. Der Planungsbereich liegt in der bebauten OL von Hoyerswerda zwischen der neu gebauten Ortsumfahrung der B 96 im Osten, der Staatsstraße S 108 im Westen und der Bahnstrecke Horka – Ruhland im Süden. Vorgesehen ist, sämtliche Straßenzüge grundhaft auszubauen, um die Attraktivität des Industriestandortes für Gewerbeansiedlungen wiederherzustellen. Hinzu kommt, dass mit Inbetriebnahme der Ortsumfahrung B 96 die Straße D bzw. E die neue Hauptzufahrt ins Stadtzentrum für alle Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Bautzen kommen, darstellt. Das Industriegelände wird daher nicht mehr allein durch Wirtschaftsverkehr befahren (Entwurfssituation Industriestraße gemäß RASt), sondern ist auch eine wichtige Verkehrsanbindung von der Ortsumfahrung B 96 ins Zentrum von Hoyerswerda (Entwurfssituation Örtliche Einfahrtsstraße gemäß RASt). Der Ausbau der Straßen im Industriegebiet hat unter ständiger Aufrechterhaltung der Zufahrtsmöglichkeit zu den einzelnen Industrie- und Gewerbestandorten zu erfolgen. Dies bedingt eine enge Abstimmung mit den betroffenen Gewerbetreibenden und die Gliederung der Straßenzüge in unfahrbare Streckenabschnitte. Die Aufgabenstellung beinhaltet auch die Planung der öffentlichen Straßenbeleuchtung, die Einbindung Dritter (z. B. Medienträger) ins Gesamtprojekt sowie die Unterstützung des Auftraggebers bei der Herstellung der Genehmigungsfähigkeit und der Beantragung von Fördermitteln. Nach ersten Abwägungen beschränkt sich die Planungsaufgabe bis auf eine mögliche Netzergänzung im Randbereich auf ein reines Straßenausbauvorhaben im Bestand. Für das bestehende Industriegelände ist komplett Baurecht vorhanden (B-Pläne „Industriegebiet Zeißig“ und „Industriegebiet Zeißig – Norderweiterung“). Nach der Beauftragung werden dem Planer die bereits erstellten Voruntersuchungsunterlagen (LPH 1+2) als Basis der Bearbeitung der weiterführender Planungsphasen (LPH 3-9) zur Verfügung gestellt.
Referenz Daten
Absendedatum: 2021-03-10 📅
Einreichungsfrist: 2021-04-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-03-15 📅
Datum des Beginns: 2021-07-05 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 051-128604
ABl. S-Ausgabe: 51
Zusätzliche Informationen
“a) Der Bewerber hat für die Bewerbung den vom Auftraggeber vorbereiteten Bewerbungsbogen zu verwenden.”
Quelle: OJS 2021/S 051-128604 (2021-03-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge