Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern.
Es können 3 Referenzkategorien eingereicht werden:
Für Referenz A muss min. 1 und können bis zu 2 Referenzprojekte gewertet werden (400 mögliche Punkte, 200 Punkte je Referenz).
Für Referenz B muss min. 1 und können bis zu 2 Referenzprojekte gewertet werden (300 mögliche Punkte, 150 Punkte je Referenz).
Für Referenz C kann max. 1 Referenzprojekt gewertet werden (optional, 100 mögliche Punkte).
Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 1000 Punkte erreicht werden.
Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z. B. mit 0-5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden. (siehe auch angehängte Matrizen).
Beschreibung der Referenzen:
Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern.
Für die Referenzen A und B muss 1 Projekt und können bis zu 2 Projekte, für Referenz C kann ein Referenzprojekt eingereicht werden.
Referenz A:
Nachweis eines realisierten und vergleichbaren Projekts (Thema Verwaltungsgebäude oder vergleichbar)
(Vergleichbarkeit: Nutzung zum Thema Verwaltung, Landratsamt o.ä., ca. 15 000 BGF, Gesamtkosten ca. 40 000 000 EUR brutto KG 200-700, öffentlicher AG)
Mindestanforderungen:
— Nachweis eines realisierten Projekts zum Thema Verwaltung,
— Gesamtprojektkosten (KG 200-700) mind. 15 Mio. EUR brutto,
— Leistungszeitraum 2010-2020,
— Durchführung der wesentlichen Projektstufen (mind.1-5) im Unternehmen.
Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung. Mehrere Referenzen können bis zu 5 Punkten addiert werden. Es können max. 2 Referenzen gewertet werden.
Referenz B:
Nachweis eines realisierten Projekts (qualitativ hochwertige Architektur).
Mindestanforderungen:
— Nachweis eines realisierten Projekts mit qualitativ hochwertiger Architektur,
— Gesamtprojektkosten (KG 200-700) mind. 5 Mio. EUR brutto,
— Leistungszeitraum 2010-2020, fertiggestellt,
— Durchführung der wesentlichen Projektstufen (mind.1-5) im Unternehmen.
Nachweis der Hochwertigkeit z. B. über Auszeichnung oder Wettbewerbserfolg oder vergleichbar. Bewertung mit max. 5 Punkten.
Auszeichnung durch gestalterische Kommission mit Fachleuten = 5 Punkte
Wettbewerbserfolg, gelistet bei einer Architektenkammer = 3 Punkte
Sonstige = 1 Punkt
Mehrere Referenzen können bis zu 5 Punkten addiert werden. Es können max. 2 Referenzen gewertet werden.
Referenz C optional:
Nachweis Durchführung eines GÜ Verfahrens für ein Projekt beliebiger Nutzung.
Mindestanforderungen:
— Durchführung eines GÜ-Verfahrens für ein Projekt beliebiger Nutzung,
— Gesamtprojektkosten (KG 200-700) mind. 3 Mio. EUR brutto,
— Leistungszeitraum 2010-2020.
Bewerbergemeinschaft:
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft dürfen die eingereichten Referenzprojekte beliebig von den verschiedenen Bewerbergemeinschaftsmitgliedern eingereicht werden. Dabei muss erkennbar sein, durch welches Bewerbergemeinschaftsmitglied das Referenzprojekt erbracht wurde.
Die Referenzleistungen müssen von dem Unternehmen tatsächlich erbracht worden sein, das im Auftragsfall die Leistung tatsächlich erbringt (d.h. von dem Bewerber, des für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft oder den für die Leistungserbringung benannten Dritten).