Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.
— Stufe 1:
Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.
— Stufe 2:
Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber / Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
— Stufe 3:
Schließlich wird für den Fall, dass mehr als 3 grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. Ziffer III.1.3 der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Diese Beurteilung trifft der Auftraggeber anhand der nachfolgenden Eignungsnachweise:
1. Nachweis von mindestens einem geeigneten Referenzprojekt als Projektleiter über vergleichbare Management- und Beratungsleistungen für einen öffentlichen Auftraggeber in den letzten fünf Kalenderjahren (Projektabschluss nicht vor dem 1.1.2017). Das Projekt muss bis spätestens mit Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen sein.
Für die Auswahl innerhalb der grundsätzlich geeigneten Bewerber kommt es dem Auftraggeber auf folgende Aspekte an:
— Erfahrung im Bereich der Förderung des Holzbaus oder vergleichbarer Initiativen als Umsetzung einer politischen Strategie (z. B. Klimaschutz, Innovationsförderung, Stärkung des ländlichen Raums etc.),
— Erfahrungen mit Holzbau-Netzwerken und Clusterarbeit,
— Erfahrung im Bereich der Organisation und / oder Durchführung von Fachschulungen in der Aus- und Fortbildung,
— Erfahrung des vorgesehenen Projektleiters in diesen Projekten mit öffentlichen Auftraggebern, insbesondere mit der Landesverwaltung und kommunalen Gebietskörperschaften einschließlich Darlegung, wie ein enger Austausch mit dem Auftraggeber (insbesondere kurzfristige Anwesenheit vor Ort) während des Projektzeitraums sichergestellt wurde,
— Angabe, ob ein Schreiben des Auftraggebers vorliegt, das die qualitativ hochwertige Erbringung der Management- und Beratungsleistungen bestätigt,
— Aktualität der Referenz (Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Projektabschlusses).
2. Nachweis von mindestens 2 geeigneten Unternehmens-Referenzprojekten über vergleichbare Management- und Beratungsleistungen für einen öffentlichen Auftraggeber in den letzten fünf Kalenderjahren (Projektabschluss nicht vor dem 1.1.2017). Das Projekt muss bis spätestens mit Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen sein.
Für die Auswahl innerhalb der grundsätzlich geeigneten Bewerber kommt es dem Auftraggeber auf folgende Aspekte an:
— Erfahrung im Bereich der Förderung des Holzbaus oder vergleichbarer Initiativen als Umsetzung einer politischen Strategie (z. B. Klimaschutz, Innovationsförderung, Stärkung des ländlichen Raums etc.),
— Erfahrungen mit Holzbau-Netzwerken und Clusterarbeit,
— Erfahrung im Bereich der Organisation und / oder Durchführung von Fachschulungen in der Aus- und Fortbildung,
— Art und Umfang der Zusammenarbeit mit der Landesverwaltung bzw. kommunalen Gebietskörperschaften einschließlich Darlegung, wie ein enger Austausch mit dem Auftraggeber (insbesondere kurzfristige Anwesenheit vor Ort) während des Projektzeitraums sichergestellt wurde,
— Angabe, ob ein Schreiben des Auftraggebers vorliegt, das die qualitativ hochwertige Erbringung der Management- und Beratungsleistungen bestätigt,
— Aktualität der Referenz (Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Projektabschlusses).
Die Vorlage von mehr als drei Referenzen ist nicht erwünscht.
Hinweis der Vergabestelle: Sofern ein Bewerber mehr als 3 Referenzen vorlegt, zieht der Auftraggeber für die Bewerberauswahl die drei Referenzen heran, welche innerhalb der vorgelegten Referenzen am stärksten für die besondere Vergleichbarkeit mit dem Auftragsgegenstand sprechen.