Landschaftsschnitt Karbonwald

Stadt Osnabrück – Fachdienst Öffentliche Aufträge

Das Museum am Schölerberg in Osnabrück hat als regionales Naturkundemuseum seine Alleinstellungsmerkmale in einer international bedeutenden Sammlung zur Erdgeschichte insbesondere zum Erdzeitalter des Karbon, in der Implementierung eines Planetariums, mit seinem angegliederten Umweltbildungszentrum und in einer außergewöhnlichen Architektur des Gebäudes.
Das Gebäude ist der spiralartigen Form eines Ammonieten nachempfunden und wurde 1988 von dem Architekten Christoph Parade errichtet. Um die zentrale Eingangshalle und ein Planetarium sind die 6 Ausstellungsbereiche in einem aufsteigenden Fächer angeordnet, der in einer weithin sichtbaren Spindel endet. Durch das Mauerwerk aus erdbraunen Klinkern und den mit Kupfer gedeckten Dachflächen ist das Gebäude in die Landschaft eingefügt. Die Ausstellungsräume haben weitgehend Tageslicht. Der unterste Fächer gliedert sich mit seiner Glasfassade an einen vorgelagerten See an.
Der regionale Charakter des Hauses soll das Rückgrat der neuen Dauerausstellung werden. Die neue Dauerausstellung ist klar gegliedert und in die Bereiche Wasser, Wald, Offenland und Stadt aufgeteilt. Ein so genannter Landschaftsschnitt zeigt maßstabgetreu auf, wo Natur und Umwelt in der Region heute stehen, wo Neues entsteht aber natürlich auch, wo Lebensräume und Biodiversität gefährdet sind.
Aus wissenschaftlicher Perspektive sind jedoch die größten Schätze der Sammlung des Osnabrücker Naturkundemuseums die Fossilien aus dem Karbon-Zeitalter vor ca. 300 Millionen Jahren. Darunter die europaweit einzigartige versteinerte Siegelbaumwurzel. Dieses Original soll in die neue imposante Karbonwald-Inszenierung in der Mitte des Museums integriert werden.
Der Blick in die Zukunft auf Grundlage heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse findet parallel statt. Dies spielt ganz besonders im letzten Ausstellungsbereich, der Stadt, eine zentrale Rolle. Das menschliche Leben der Zukunft wird sich zu einem hohen Prozentsatz in urbanem Umfeld stattfinden. Hier liegt neben der Landwirtschaft der Schlüssel für die Zukunft mit Blick auf nachhaltige Lebensweise.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-02-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-01-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-01-14 Auftragsbekanntmachung
2021-04-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2021-06-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-01-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Museumsausstellungen
Referenznummer: 2021-VGV-TNW-41/2-001
Kurze Beschreibung:
Das Museum am Schölerberg in Osnabrück hat als regionales Naturkundemuseum seine Alleinstellungsmerkmale in einer international bedeutenden Sammlung zur Erdgeschichte insbesondere zum Erdzeitalter des Karbon, in der Implementierung eines Planetariums, mit seinem angegliederten Umweltbildungszentrum und in einer außergewöhnlichen Architektur des Gebäudes. Das Gebäude ist der spiralartigen Form eines Ammonieten nachempfunden und wurde 1988 von dem Architekten Christoph Parade errichtet. Um die zentrale Eingangshalle und ein Planetarium sind die 6 Ausstellungsbereiche in einem aufsteigenden Fächer angeordnet, der in einer weithin sichtbaren Spindel endet. Durch das Mauerwerk aus erdbraunen Klinkern und den mit Kupfer gedeckten Dachflächen ist das Gebäude in die Landschaft eingefügt. Die Ausstellungsräume haben weitgehend Tageslicht. Der unterste Fächer gliedert sich mit seiner Glasfassade an einen vorgelagerten See an. Der regionale Charakter des Hauses soll das Rückgrat der neuen Dauerausstellung werden. Die neue Dauerausstellung ist klar gegliedert und in die Bereiche Wasser, Wald, Offenland und Stadt aufgeteilt. Ein so genannter Landschaftsschnitt zeigt maßstabgetreu auf, wo Natur und Umwelt in der Region heute stehen, wo Neues entsteht aber natürlich auch, wo Lebensräume und Biodiversität gefährdet sind. Aus wissenschaftlicher Perspektive sind jedoch die größten Schätze der Sammlung des Osnabrücker Naturkundemuseums die Fossilien aus dem Karbon-Zeitalter vor ca. 300 Millionen Jahren. Darunter die europaweit einzigartige versteinerte Siegelbaumwurzel. Dieses Original soll in die neue imposante Karbonwald-Inszenierung in der Mitte des Museums integriert werden. Der Blick in die Zukunft auf Grundlage heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse findet parallel statt. Dies spielt ganz besonders im letzten Ausstellungsbereich, der Stadt, eine zentrale Rolle. Das menschliche Leben der Zukunft wird sich zu einem hohen Prozentsatz in urbanem Umfeld stattfinden. Hier liegt neben der Landwirtschaft der Schlüssel für die Zukunft mit Blick auf nachhaltige Lebensweise.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Museumsausstellungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Osnabrück, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Osnabrück – Fachdienst Öffentliche Aufträge
Postanschrift: Bierstraße 2
Postleitzahl: 49074
Postort: Osnabrück
Kontakt
Internetadresse: https://osnabrueck.de/ausschreibungen 🌏
E-Mail: oeffentlicheauftraege@osnabrueck.de 📧
Telefon: +49 5413232600 📞
Fax: +49 5413234326 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXTBYY6YDY2/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXTBYY6YDY2 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-14 📅
Einreichungsfrist: 2021-02-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 012-025254
ABl. S-Ausgabe: 12
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse ein erschnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDMUY Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6YDY2.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Museum am Schölerberg in Osnabrück hat als regionales Naturkundemuseum seine Alleinstellungsmerkmale in einer international bedeutenden Sammlung zur Erdgeschichte insbesondere zum Erdzeitalter des Karbon, in der Implementierung eines Planetariums, mit seinem angegliederten Umweltbildungszentrum und in einer außergewöhnlichen Architektur des Gebäudes.
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Das Gebäude ist der spiralartigen Form eines Ammonieten nachempfunden und wurde 1988 von dem Architekten Christoph Parade errichtet. Um die zentrale Eingangshalle und ein Planetarium sind die 6 Ausstellungsbereiche in einem aufsteigenden Fächer angeordnet, der in einer weithin sichtbaren Spindel endet. Durch das Mauerwerk aus erdbraunen Klinkern und den mit Kupfer gedeckten Dachflächen ist das Gebäude in die Landschaft eingefügt. Die Ausstellungsräume haben weitgehend Tageslicht. Der unterste Fächer gliedert sich mit seiner Glasfassade an einen vorgelagerten See an.
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Der regionale Charakter des Hauses soll das Rückgrat der neuen Dauerausstellung werden. Die neue Dauerausstellung ist klar gegliedert und in die Bereiche Wasser, Wald, Offenland und Stadt aufgeteilt. Ein so genannter Landschaftsschnitt zeigt maßstabgetreu auf, wo Natur und Umwelt in der Region heute stehen, wo Neues entsteht aber natürlich auch, wo Lebensräume und Biodiversität gefährdet sind.
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Aus wissenschaftlicher Perspektive sind jedoch die größten Schätze der Sammlung des Osnabrücker Naturkundemuseums die Fossilien aus dem Karbon-Zeitalter vor ca. 300 Millionen Jahren. Darunter die europaweit einzigartige versteinerte Siegelbaumwurzel. Dieses Original soll in die neue imposante Karbonwald-Inszenierung in der Mitte des Museums integriert werden.
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Der Blick in die Zukunft auf Grundlage heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse findet parallel statt. Dies spielt ganz besonders im letzten Ausstellungsbereich, der Stadt, eine zentrale Rolle. Das menschliche Leben der Zukunft wird sich zu einem hohen Prozentsatz in urbanem Umfeld stattfinden. Hier liegt neben der Landwirtschaft der Schlüssel für die Zukunft mit Blick auf nachhaltige Lebensweise.
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Leistungsphase 1 – Detailplanung:
In Zusammenarbeit mit dem Team des Museums am Schölerberg und den Ausstellungsplanern ist anhand der vorliegenden Pläne eine umfassende Detailplanung zu entwickeln. Alle Bestandteile sind inklusiver aller Funktionsanforderungen darzustellen. Der Aufbau ist zeichnerisch umzusetzen. Die Exponate sind festzulegen, ein Beleuchtungskonzept ist zu entwickeln. Eine Kostenberechnung für alle wesentlichen Elemente ist anzufertigen. Die Entwurfsplanung ist vom Museum am Schölerberg freizugeben.
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Die Leistungsphase beinhaltet:
— Einlesen u. Sichtung der Planungsunterlagen,
— Regelmäßige Vororttemine mit den Präparaton, Kuratoren am Museum, Ausstellungsplanern,
— Analyse, Recherche Biotope, Bodenrelief, Materialvoraussetzung,
— Erstellung von Skizzen und Arbeitsmodellen,
— Kostenermittlung – nach Objektlisten u. Plänen,
— Kostenkalkulation und Kostenkontrolle,
— Erarbeitung von Alternativen (wenn angegebene Tiere oder Pflanzen auf Grund von Zustand, Jahreszeit, Kosten nicht beschafft werden können,
— Erstellung von einem detaillierten Terminplan zur Ausführung,
— Sichtung und Auswahl an Tierpräparaten (Sammlung Museum).
Leistungsphase 2 – Werkstattplanung, Produktion
Bestandteil der Leistung ist die Erstellung von Produktions-, Montage-und Werkstattzeichnungen. Die Werkstattplanung ist rechtzeitig vor Produktionsbeginn zur Prüfung an die Produktionsleitung zu übergeben und wird nach einer angemessenen Bearbeitungszeit freigegeben.
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Mit der Werkstattplanung sind für alle eingesetzten Materialien Muster zu übergeben. Die Produktion startet nach freigegebener Werkstattplanung.
In der Werkstattplanung sind die genauen Anforderungen an die Unterkonstruktion an den Auftraggeber und das ausführende Gewerk zu übergeben.
Produktion findet in den eigenen Werkstätten des Auftragnehmers statt. Alle Module sind so zu konstruieren, dass diese transportfähig sind.
— Erstellung von Werksattzeichnungen,
— Erstellung von Mustern und Ausführungsbeispielen,
— Aufmaß vor Ort,
— Gestaltung und Ausführung vom Bodenrelief und Seitenteilen,
— Gestaltung und Ausführung von Baumplastiken,
— Statische Nachweise für hohe Einbauten (Bäume),
— Pflanzen sammeln, konservieren, kolorieren und ausstellungstauglich behandeln,
— Abstimmung Unterkonstruktion vor Ort,
— Produktion in eigenen Werkstätten,
Leistungsphase 3 – Aufbau, Abnahme und Übergabe, Dokumentation und Inbetriebnahme:
Der Auftragnehmer hat die produzierten Module vor Ort zu montieren und betriebsfertig an den Auftraggeber zu übergeben. Es folgt eine Abnahme von Leistungen. Er hat bei der Einweisung des Museumspersonals (in Bezug auf Pflege und Wartung) in das neue Diorama mitzuwirken. Der Auftragnehmer hat eine umfassende technische Dokumentation (Bedienungsanleitungen, Produktdatenblätter, Pflegehinweise etc.), abzuliefern.
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— Realisierung vor Ort,
— Montage,
— Aufbau/Transport,
— Inbetriebnahme,
— Dokumentation,
— Pflege- und Wartungsanleitung?
Dauer: 14 Monate
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: ZW6-85036628
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stadt Osnabrück – Museum am Schölerberg
Klaus-Strick-Weg 10
49082 Osnabrück

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1. Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2. Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
1.8. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1. Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
— mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden,
— mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine (ergänzende) rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
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Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
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2.2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1. Benennung des Projektverantwortlichen „Künstlerische Leitung“ mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung.
a) Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren,
c) Vorlegen des Lebenslaufs.
3.2. Referenzprojekte innerhalb der letzten acht Jahre (ab 1.1.2013), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekte vergleichbar sind: offenes Diorama aus dem musealen Bereich. Es sind 3 Referenzobjekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden 3 Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt. Bei mehreren eingereichten Referenzen werden die besten 3 Referenzen gewertet.
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Es sind ausschließlich Projekte aus dem musealen Bereich zu nennen. Theaterbühnen, Zoogehege, sowie Filmkulissen können nicht bewertet werden.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu Inhalt und Gegenstand der Ausstellung mit Angaben zu präparierten Objekten und großräumigen Inszenierungen,
— Ausstellungsfläche,
— Gesamtprojektkosten (netto),
— Quadratmeterzahl,
— Projektzeitraum (Beauftragung / Baubeginn / Abnahme),
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2013) erbrachten Leistungen.
Referenzschreiben des Auftraggebers können beigelegt werden, sind jedoch nicht zwingend notwendig.
3.3. Portfolio
Um die Qualität der Arbeit urteilen zu können, sind dem Antrag konkrete Ausführungsbeispiele anhand von aussagekräftigen und detailreichen Fotos beizulegen. Diese können aus vergangenen, vergleichbaren Projekten entnommen stammen.
— Bodenprofil (Nachbildung Bodenschnitt u. oder Oberfläche, Beispiele von Lackprofilen sind ebenfalls möglich (max. eine A4 Seite mit 1-4 Beispielen). Als Bodenprofil wird ein von der Erdoberfläche aus, erfolgter senkrechter Schnitt durch einen Bodenkörper bezeichnet. Anhand des vorgelegten Beispiels sollen obere Bodenhorizonte und der Bodentyp erkennbar sein. Dabei wird die Originaltreue beurteilt. Alle eingereichten Beispiele müssen naturgetreu den Aufbau wiedergeben: Farbe, Oberflächenbeschaffenheit und Detailierungsgrad sind täuschend echt nachzubilden. Vorlage eines konservierten Lackprofils ist ebenfalls möglich.
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— Baumplastik Laub oder Nadelbaum inkl. Stamm, Rinde, Äste, Blätter / Nadeln (optional Knospen, Samen, Früchte) (max. eine A4 Seite mit 1-4 Beispielen). Dabei wird die Originaltreue beurteilt. Alle eingereichten Beispiele müssen botanisch korrekt ausgebildet sein, Farbe, Oberflächenbeschaffenheit und Detailierungsgrad sind lebenden Pflanzen täuschend echt nachzubilden.
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— Wassernachbildung inkl. Bepflanzung und Lebewesen (max eine A4 Seite mit 1-4 Beispielen). Nachgebildet soll die Wasseroberfläche eines Still- oder Fließgewässers, sowie ein fiktiver Schnitt durch das Gewässer. Im Schnitt muss die Nachahmung transparent und glatt, entsprechend Glas oder poliertem Acryl ausgebildet sein. Zu berücksichtigen ist die Spiegelung, sowie die Transparenz entsprechend eines Gewässers. Enthalten muss entweder Ufer, Uferboden, Wasserpflanzen oder Lebewesen wie Fische, Laich oder Insekten.
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— Pflanzenpräparat, Trockenpräparat, koloriert (z.B: Blumen, Kraut und Strauch) (max eine A4 Seite mit 1-4 Beispielen) Dabei wird die Originaltreue beurteilt. Alle eingereichten Beispiele müssen botanisch korrekt ausgebildet sein, Farbe, Oberflächenbeschaffenheit und Detailierungsgrad sind lebenden Pflanzen täuschend echt nachzubilden.
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Die Anlage ist als Dokument mit max. 4 Seiten A4 dem Teilnahmeantrag beizulegen. Es können mehrere Beispiele angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die geeignetsten Beispiele berücksichtigt. Die Beispiele sind mit Namen, Größe, Entstehungsjahr sowie Name des jeweiligen Präparators bzw. Plastikers zu benennen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d.h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.
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3. Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
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Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Los verfahren herbeizuführen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-02-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bierstraße 2, 2 OG, Raum 2
Dokumente URL: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXTBYY6YDY2/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse ein erschnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDMUY
Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6YDY2.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 012-025254 (2021-01-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-04-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Museum am Schölerberg in Osnabrück hat als regionales Naturkundemuseum seine Alleinstellungsmerkmale in einer international bedeutenden Sammlung zur Erdgeschichte insbesondere zum Erdzeitalter des Karbon, in der Implementierung eines Planetariums, mit seinem angegliederten Umweltbildungszentrum und in einer außergewöhnlichen Architektur des Gebäudes. Das Gebäude ist der spiralartigen Form eines Ammonieten nachempfunden und wurde 1988 von dem Architekten Christoph Parade errichtet. Um die zentrale Eingangshalle und ein Planetarium sind die sechs Ausstellungsbereiche in einem aufsteigenden Fächer angeordnet, der in einer weithin sichtbaren Spindel endet. Durch das Mauerwerk aus erdbraunen Klinkern und den mit Kupfer gedeckten Dachflächen ist das Gebäude in die Landschaft eingefügt. Die Ausstellungsräume haben weitgehend Tageslicht. Der unterste Fächer gliedert sich mit seiner Glasfassade an einen vorgelagerten See an. Der regionale Charakter des Hauses soll das Rückgrat der neuen Dauerausstellung werden. Die neue Dauerausstellung ist klar gegliedert und in die Bereiche Wasser, Wald, Offenland und Stadt aufgeteilt. Ein so genannter Landschaftsschnitt zeigt maßstabgetreu auf, wo Natur und Umwelt in der Region heute stehen, wo Neues entsteht aber natürlich auch, wo Lebensräume und Biodiversität gefährdet sind. Aus wissenschaftlicher Perspektive sind jedoch die größten Schätze der Sammlung des Osnabrücker Naturkundemuseums die Fossilien aus dem Karbon-Zeitalter vor ca. 300 Millionen Jahren. Darunter die europaweit einzigartige versteinerte Siegelbaumwurzel. Dieses Original soll in die neue imposante Karbonwald-Inszenierung in der Mitte des Museums integriert werden. Der Blick in die Zukunft auf Grundlage heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse findet parallel statt. Dies spielt ganz besonders im letzten Ausstellungsbereich, der Stadt, eine zentrale Rolle. Das menschliche Leben der Zukunft wird sich zu einem hohen Prozentsatz in urbanem Umfeld stattfinden. Hier liegt neben der Landwirtschaft der Schlüssel für die Zukunft mit Blick auf nachhaltige Lebensweise.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-04-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 074-188794
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 012-025254
ABl. S-Ausgabe: 74
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6YD6A

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Gebäude ist der spiralartigen Form eines Ammonieten nachempfunden und wurde 1988 von dem Architekten Christoph Parade errichtet. Um die zentrale Eingangshalle und ein Planetarium sind die sechs Ausstellungsbereiche in einem aufsteigenden Fächer angeordnet, der in einer weithin sichtbaren Spindel endet. Durch das Mauerwerk aus erdbraunen Klinkern und den mit Kupfer gedeckten Dachflächen ist das Gebäude in die Landschaft eingefügt. Die Ausstellungsräume haben weitgehend Tageslicht. Der unterste Fächer gliedert sich mit seiner Glasfassade an einen vorgelagerten See an.
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Leistungsphase 2 – Werkstattplanung, Produktion:
— Produktion in eigenen Werkstätten.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): technische und gestalterische Ansätze
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80
Preis (Gewichtung): 20.00

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
Quelle: OJS 2021/S 074-188794 (2021-04-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-06-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Museum am Schölerberg in Osnabrück hat als regionales Naturkundemuseum seine Alleinstellungsmerkmale in einer international bedeutenden Sammlung zur Erdgeschichte insbesondere zum Erdzeitalter des Karbon, in der Implementierung eines Planetariums, mit seinem angegliederten Umweltbildungszentrum und in einer außergewöhnlichen Architektur des Gebäudes. Das Gebäude ist der spiralartigen Form eines Ammonieten nachempfunden und wurde 1988 von dem Architekten Christoph Parade errichtet. Um die zentrale Eingangshalle und ein Planetarium sind die 6 Ausstellungsbereiche in einem aufsteigenden Fächer angeordnet, der in einer weithin sichtbaren Spindel endet. Durch das Mauerwerk aus erdbraunen Klinkern und den mit Kupfer gedeckten Dachflächen ist das Gebäude in die Landschaft eingefügt. Die Ausstellungsräume haben weitgehend Tageslicht. Der unterste Fächer gliedert sich mit seiner Glasfassade an einen vorgelagerten See an. Der regionale Charakter des Hauses soll das Rückgrat der neuen Dauerausstellung werden. Die neue Dauerausstellung ist klar gegliedert und in die Bereiche Wasser, Wald, Offenland und Stadt aufgeteilt. Ein so genannter Landschaftsschnitt zeigt maßstabgetreu auf, wo Natur und Umwelt in der Region heute stehen, wo Neues entsteht aber natürlich auch, wo Lebensräume und Biodiversität gefährdet sind. Aus wissenschaftlicher Perspektive sind jedoch die größten Schätze der Sammlung des Osnabrücker Naturkundemuseums die Fossilien aus dem Karbon-Zeitalter vor ca. 300 Mio. Jahren. Darunter die europaweit einzigartige versteinerte Siegelbaumwurzel. Dieses Original soll in die neue imposante Karbonwald-Inszenierung in der Mitte des Museums integriert werden. Der Blick in die Zukunft auf Grundlage heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse findet parallel statt. Dies spielt ganz besonders im letzten Ausstellungsbereich, der Stadt, eine zentrale Rolle. Das menschliche Leben der Zukunft wird sich zu einem hohen Prozentsatz in urbanem Umfeld stattfinden. Hier liegt neben der Landwirtschaft der Schlüssel für die Zukunft mit Blick auf nachhaltige Lebensweise.
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Gesamtwert des Auftrags: 179 975 EUR 💰

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Osnabrück — Fachdienst Öffentliche Aufträge
Kontakt
Internetadresse: https://www.osnabrueck.de/ausschreibungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 119-315118
ABl. S-Ausgabe: 119
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6YDMJ.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aus wissenschaftlicher Perspektive sind jedoch die größten Schätze der Sammlung des Osnabrücker Naturkundemuseums die Fossilien aus dem Karbon-Zeitalter vor ca. 300 Mio. Jahren. Darunter die europaweit einzigartige versteinerte Siegelbaumwurzel. Dieses Original soll in die neue imposante Karbonwald-Inszenierung in der Mitte des Museums integriert werden.
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Leistungsphase 1 — Detailplanung:
— Kostenermittlung - nach Objektlisten u. Plänen,
Leistungsphase 2 — Werkstattplanung, Produktion
Leistungsphase 3 — Aufbau, Abnahme und Übergabe, Dokumentation und Inbetriebnahme:
— Aufbau / Transport,
— Pflege- und Wartungsanleitung.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: ZW6-85036628.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Osnabrück — Museum am Schölerberg

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-17 📅
Name: Präparationsatelier-Ausstellungsgestaltung Lars Mandler
Postanschrift: Pfarrweg 125
Postort: Kirchheim
Postleitzahl: 99334
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@natur-ausstellung.de 📧
Land: Würzburg, Landkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 179 975 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bierstraße 2, 2. OG

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zu dem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammerden Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs.1GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2021/S 119-315118 (2021-06-17)