Lese-App

Deutscher Volkshochschul-Verband e. V.

Ausgeschrieben wird die Entwicklung einer Lese App (Los 1) mit Spracherkennung (Los 2) und Algorithmus (Los 3).
Der DVV hat in den letzten Jahren Lernplattformen für die grundlegende Erwachsenenbildung sowie diverse Apps entwickelt. Bisher lag der Schwerpunkt der Grundbildung auf der digitalen Umsetzung von Inhalten zum Schreiben und Rechnen, dieses soll nun mit einem Lerninstrument zum Lesen vervollständigt werden.
Leseflüssigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf das Textverständnis. Das zu entwickelnde Angebot stellt die Stärkung dieser Kompetenz in den Mittelpunkt des Lese-Lerninstruments. Die technische Umsetzung im Rahmen eines digitalen Lerninstruments lässt sich am besten in einer App realisieren. Ausgeschrieben wird daher die Entwicklung einer Lese-App in drei Losen:
Los 1: Entwicklung der Lese-App mit zugehörigem redaktionellen Backend für die Übungserstellung und für die Erstellung und Pflege von allen Inhalten der App. Dies beinhaltet auch die grafische UX-optimierte Umsetzung für Android und iOS sowie den Upload in die entsprechenden Stores inklusive Pflege und Support.
Los 2: Spracherkennung: Die App soll die Funktionalitäten einer Spracherkennung integrieren.
Los 3: Algorithmus Entwicklung: Die App soll die Nutzung eines analysierenden und lernwegsteuernden Algorithmus integrieren.
Eine genauere Beschreibung des Vergabegegenstands und der Leistungen des Auftragnehmers befindet sich in der Leistungsbeschreibung (siehe Anlage 03).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-10-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-09-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-09-14 Auftragsbekanntmachung
2022-01-31 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwicklung von Schulungs- und Unterhaltungssoftware
Referenznummer: DVV_RV_01_21
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben wird die Entwicklung einer Lese App (Los 1) mit Spracherkennung (Los 2) und Algorithmus (Los 3). Der DVV hat in den letzten Jahren Lernplattformen für die grundlegende Erwachsenenbildung sowie diverse Apps entwickelt. Bisher lag der Schwerpunkt der Grundbildung auf der digitalen Umsetzung von Inhalten zum Schreiben und Rechnen, dieses soll nun mit einem Lerninstrument zum Lesen vervollständigt werden. Leseflüssigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf das Textverständnis. Das zu entwickelnde Angebot stellt die Stärkung dieser Kompetenz in den Mittelpunkt des Lese-Lerninstruments. Die technische Umsetzung im Rahmen eines digitalen Lerninstruments lässt sich am besten in einer App realisieren. Ausgeschrieben wird daher die Entwicklung einer Lese-App in drei Losen: Los 1: Entwicklung der Lese-App mit zugehörigem redaktionellen Backend für die Übungserstellung und für die Erstellung und Pflege von allen Inhalten der App. Dies beinhaltet auch die grafische UX-optimierte Umsetzung für Android und iOS sowie den Upload in die entsprechenden Stores inklusive Pflege und Support. Los 2: Spracherkennung: Die App soll die Funktionalitäten einer Spracherkennung integrieren. Los 3: Algorithmus Entwicklung: Die App soll die Nutzung eines analysierenden und lernwegsteuernden Algorithmus integrieren. Eine genauere Beschreibung des Vergabegegenstands und der Leistungen des Auftragnehmers befindet sich in der Leistungsbeschreibung (siehe Anlage 03).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von Schulungs- und Unterhaltungssoftware 📦
Zusätzlicher CPV-Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Entwicklung von Software für die interaktive Sprachausgabe 📦
Entwicklung von Statistiksoftware 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutscher Volkshochschul-Verband e. V.
Postanschrift: Königswinterer Straße 552 b
Postleitzahl: 53227
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.volkshochschule.de 🌏
E-Mail: vergabe@bho-legal.com 📧
Telefon: +49 221270956-0 📞
Fax: +49 221270956-222 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVXRBP4/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVXRBP4 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-09-14 📅
Einreichungsfrist: 2021-10-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-09-17 📅
Datum des Beginns: 2022-01-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 181-470527
ABl. S-Ausgabe: 181
Zusätzliche Informationen
Die Kommunikation findet ausschließlich über die Vergabeplattform statt Bekanntmachungs-ID: CXP4YVXRBP4

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausgeschrieben wird die Entwicklung einer Lese App (Los 1) mit Spracherkennung (Los 2) und Algorithmus (Los 3).
Der DVV hat in den letzten Jahren Lernplattformen für die grundlegende Erwachsenenbildung sowie diverse Apps entwickelt. Bisher lag der Schwerpunkt der Grundbildung auf der digitalen Umsetzung von Inhalten zum Schreiben und Rechnen, dieses soll nun mit einem Lerninstrument zum Lesen vervollständigt werden.
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Leseflüssigkeit hat einen erheblichen Einfluss auf das Textverständnis. Das zu entwickelnde Angebot stellt die Stärkung dieser Kompetenz in den Mittelpunkt des Lese-Lerninstruments. Die technische Umsetzung im Rahmen eines digitalen Lerninstruments lässt sich am besten in einer App realisieren. Ausgeschrieben wird daher die Entwicklung einer Lese-App in drei Losen:
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Los 1: Entwicklung der Lese-App mit zugehörigem redaktionellen Backend für die Übungserstellung und für die Erstellung und Pflege von allen Inhalten der App. Dies beinhaltet auch die grafische UX-optimierte Umsetzung für Android und iOS sowie den Upload in die entsprechenden Stores inklusive Pflege und Support.
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Los 2: Spracherkennung: Die App soll die Funktionalitäten einer Spracherkennung integrieren.
Los 3: Algorithmus Entwicklung: Die App soll die Nutzung eines analysierenden und lernwegsteuernden Algorithmus integrieren.
Eine genauere Beschreibung des Vergabegegenstands und der Leistungen des Auftragnehmers befindet sich in der Leistungsbeschreibung (siehe Anlage 03).
Bezeichnung des Loses: Entwicklung Lese-App
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Entwicklung der Lese-App mit zugehörigem redaktionellen Backend für die Übungserstellung und für die Erstellung und Pflege von allen Inhalten der App. Dies beinhaltet auch die grafische UX-optimierte Umsetzung für Android und iOS sowie den Upload in die entsprechenden Stores inklusive Pflege und Support.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag kann vor seinem Ablauf vom Auftraggeber zwei Mal um weitere 12 Monate verlängert werden, wenn der Auftraggeber dem Auftragnehmer die Verlängerung spätestens drei Monate vor Vertragsende mindestens in Textform nach § 126b BGB erklärt.
Beschreibung der Optionen:
- Integration für die Nutzung der endgerätseitigen Vorlesefunktion
- Ein bis zwei Schulungen zu neuen Funktionen (z. B. CMS) für den Auftraggeber
- Hosting der Entwicklungsversionen und Serverumzug nach Launch
Bezeichnung des Loses: Spracherkennung
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die App soll die Funktionalitäten einer Spracherkennung integrieren. Das Spracherkennungs-Tool soll in die App integriert werden und beim Lernen zum Einsatz kommen. Es analysiert die sprachlichen Eingaben der Lernenden hinsichtlich verschiedener, vorab definierter Kriterien und weist den Ergebnissen Werte zu, die systemseitig weiterverarbeitet werden können.
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Bezeichnung des Loses: Algorithmus Entwicklung
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Die App soll die Nutzung eines analysierenden und lernwegsteuernden Algorithmus integrieren. Der in die App einzubindende Algorithmus interpretiert diese Daten, setzt sie miteinander in Beziehung und leitet daraus Schlussfolgerungen für Lernwegempfehlungen ab.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutscher Volkshochschul-Verband e. V. Königswinterer Straße 552 b 53227 Bonn

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung Ausschlussgründe zu §§ 123, 124 GWB; Eigenerklärung § 19 Abs. 1 MiLoG
1. Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur, insb. die organisatorische Gliederung, das Leistungsspektrum sowie personelle Kapazitäten, max. zwei DIN A4 Seiten.
2. Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder vergleichbares Register (Auszug in Kopie beizufügen)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
3. Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind .
4. Erklärung darüber, dass der Bewerber spätestens bei Beginn der Leistung über eine marktübliche Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung für Sach- und Vermögensschäden unter Angabe der Deckungssummen verfügt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
5. Vorlage geeigneter Referenzen
Es sind geeignete Referenzen innerhalb der letzten drei Jahre unter Angabe des Auftragsgegenstandes, des Kunden, Kontaktdaten des Kunden, des Auftragsvolumens und des Zeitraums einzureichen, welche die unten stehenden Mindestanforderungen erfüllen. Geeignet ist eine Referenz, wenn diese mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist.
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6. Erklärung, aus der die derzeitige Beschäftigtenzahl des Unternehmens insgesamt und in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags ersichtlich ist.
7. Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001.
Alternativ ist die Beschreibung von vergleichbaren Maßnahmen, insbesondere
- der allgemeinen Maßnahmen zur Qualitätssicherung,
- der Maßnahmen zur Sicherstellung von Datensicherheit und Datenschutz,
- der eingesetzten Methoden und Werkzeuge zum Validieren und Testen von Softwareprogrammen und der Abläufe und Prozesse bei der Behebung von Softwarefehlern
zulässig. Umfang der Beschreibung sind mind. 4 und max. 20 DIN A4 Seiten.
Mindeststandards:
Zu 5:
Los 1 (App-Entwicklung):
Der Bewerber hat mind. drei geeignete Referenzen einzureichen.
Die eingereichten Referenzen müssen mindestens drei der folgenden Punkte jeweils einmal abdecken, wobei eine Referenz auch mehrere Punkte abdecken kann:
- Das Referenzprojekt beinhaltete eine App, die für einen öffentlichen Auftraggeber erstellt wurde.
- Das Referenzprojekt beinhaltete eine App aus dem Bildungsbereich.
- Das Referenzprojekt beinhaltete eine App, in der die Umsetzung und Integration verschiedener interaktiver Übungstypen, die über Standard-Übungsformate hinausgehen, realisiert wurden.
- Das Referenzprojekt beinhaltete eine App, die mit einer Open Source-Software umgesetzt wurde.
- Das Referenzprojekt beinhaltete zusätzlich zu einer App-Entwicklung auch die Grafikgestaltung dieser App.
Los 2 (Spracherkennung):
- Das Referenzprojekt wurde für einen öffentlichen Auftraggeber erstellt.
- Das Referenzprojekt wurde für einen Auftraggeber aus dem Bildungsbereich umgesetzt.
- Das Referenzprojekt hat einen explizit linguistisch-phonetischen Fokus (Erkennung zusätzlicher Stimm-Sprechmerkmale wie zum Beispiel Sprachmelodie, Geschwindigkeit etc.)
- Das Referenzprojekt analysiert die sprachlichen Eingaben hinsichtlich verschiedener Kriterien und weist den Ergebnissen Werte zu, die systemseitig weiterverarbeitet werden können.
- Das Referenzprojekt beinhaltet eine Vorlesefunktion, die Interfacetexte und Systemmeldungen etc. vorliest.
Los 3 (Algorithmus-Entwicklung):
- Das Referenzprojekt visualisiert die von der KI gewonnen Daten als Diagramme, Schaubilder o. ä., etwa in Form eines Dashboards.
- Das Referenzprojekt hat einen Bezug zu Linguistik, Phonetik, Sprachvermittlung, Spracherwerb o. ä.
- Das Referenzprojekt umfasst eine KI, die durch die stetige Bewertung der Nutzereingaben Ableitungen für die Zuweisung von Folge-Content treffen kann, etwa im Kontext eines LMS.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die objektiven und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien (Reduzierungskriterien) ergeben sich aus dem folgenden Bewertungsschema für die eingereichten Referenzen. Bitte beachten Sie, dass maximal 10 Referenzen bewertet werden.
Für jede weitere Erfüllung der folgenden Kriterien über die Mindestanforderung hinaus, wird ein Punkt vergeben. Da nur drei der fünf Kriterien bereits als Mindestanforderung abgedeckt werden müssen, können für zwei Kriterien 10 Punkte und für die weiteren drei Kriterien 9 Punkte maximal erreicht werden. Insgesamt können maximal 47 Punkte erreicht werden.
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- Das Referenzprojekt beinhaltete eine App, die für einen öffentlichen Auftraggeber erstellt wurde.
- Das Referenzprojekt beinhaltete eine App aus dem Bildungsbereich.
- Das Referenzprojekt beinhaltet eine App, in der die Umsetzung und Integration verschiedener interaktiver Übungstypen, die über Standard-Übungsformate hinausgehen, realisiert wurden.
- Das Referenzprojekt beinhaltete eine App, die mit einer Open Source-Software umgesetzt wurde.
- Das Referenzprojekt beinhaltete zusätzlich zu einer App-Entwicklung auch die Grafikgestaltung dieser App.
- Das Referenzprojekt wurde für einen öffentlichen Auftraggeber durchgeführt.
- Das Referenzprojekt wurde für einen Auftraggeber aus dem Bildungsbereich erstellt.
- Das Referenzprojekt hat einen explizit linguistisch-phonetischen Fokus (Erkennung zusätzlicher Stimm-Sprechmerkmale wie zum Beispiel Sprachmelodie, Geschwindigkeit etc.)
- Das Referenzprojekt analysiert die sprachlichen Eingaben hinsichtlich verschiedener Kriterien und weist den Ergebnissen Werte zu, die systemseitig weiterverarbeitet werden können.
- Das Referenzprojekt beinhaltet eine Vorlesefunktion, die Interfacetexte und Systemmeldungen etc. vorliest.
- Das Referenzprojekt wurde für einen öffentlichen Auftraggeber erstellt.
- Das Referenzprojekt wurde für einen Auftraggeber aus dem Bildungsbereich umgesetzt.
- Das Referenzprojekt visualisiert die von der KI gewonnen Daten als Diagramme, Schaubilder o. ä., etwa in Form eines Dashboards.
- Das Referenzprojekt hat einen Bezug zu Linguistik, Phonetik, Sprachvermittlung, Spracherwerb o. ä.
- Das Referenzprojekt umfasst eine KI, die durch die stetige Bewertung der Nutzereingaben Ableitungen für die Zuweisung von Folge-Content treffen kann, etwa im Kontext eines LMS.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-02-28 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: e.V.
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YVXRBP4/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Kommunikation findet ausschließlich über die Vergabeplattform statt
Bekanntmachungs-ID: CXP4YVXRBP4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +9 2289499-163 📠
Internetadresse: https://www.bundeskartellamt.de/DE/Vergaberecht/vergaberecht_node.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt 10 Kalendertage nach Absendung der beabsichtigten Zuschlagserteilung an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.
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Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
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Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.
Quelle: OJS 2021/S 181-470527 (2021-09-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-01-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 220 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 025-063509
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 181-470527
ABl. S-Ausgabe: 25
Zusätzliche Informationen
Die Kommunikation findet ausschließlich über die Vergabeplattform statt Bekanntmachungs-ID: CXP4YVXRSXL

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-01-19 📅
Name: Curamatik GmbH
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 182 658 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YVXRSXL

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zudem wird auf die Vorschrift des § 135 GWB hingewiesen. Hiernach kann die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags wegen eines Verstoßes gegen § 134 GWB gemäß § 135 Abs. 2 S. 1 GWB i.V.m. § 135 Abs. 1 Nr. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2022/S 025-063509 (2022-01-31)