Lieferung und Inbetriebnahme eines Fräsbearbeitungszentrums

Leibniz-Institut für Werkstoffo. Techn. – IWT

Für die spanende Mikrobearbeitung unterschiedlicher Werkstoffe wird am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien ein Fräsbearbeitungszentrum benötigt. Dieses soll genutzt werden, um Strukturelemente im Zentimeter-, Millimeter- und Submillimeterbereich sowie definierte Oberflächenfeingestalten zu erzeugen. Somit sind die Anforderungen an die herzustellenden Bauteile mit sehr engen Toleranzbereichen als äußerst hoch einzustufen. Hierfür zeichnet sich das Fräsbearbeitungszentrum durch eine hohe statische und dynamische Steifigkeit, eine exzellente Positioniergenauigkeit sowie eine flexible Kinematik für die 5-achsige Simultanbearbeitung aus.
Für die flexible Bereitstellung unterschiedlicher Werkzeuge muss das Bearbeitungszentrum über ein Werkzeugmagazin mit mindestens 20 Werkzeugplätzen verfügen.
Das Gerät ist zu liefern und vor Ort in Betrieb zu nehmen.
Für weitere Informationen siehe unter Pkt. II.2.4).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-07-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-06-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-06-21 Auftragsbekanntmachung
2021-08-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-06-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fräsmaschinen
Referenznummer: V_2021-0885
Kurze Beschreibung:
Für die spanende Mikrobearbeitung unterschiedlicher Werkstoffe wird am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien ein Fräsbearbeitungszentrum benötigt. Dieses soll genutzt werden, um Strukturelemente im Zentimeter-, Millimeter- und Submillimeterbereich sowie definierte Oberflächenfeingestalten zu erzeugen. Somit sind die Anforderungen an die herzustellenden Bauteile mit sehr engen Toleranzbereichen als äußerst hoch einzustufen. Hierfür zeichnet sich das Fräsbearbeitungszentrum durch eine hohe statische und dynamische Steifigkeit, eine exzellente Positioniergenauigkeit sowie eine flexible Kinematik für die 5-achsige Simultanbearbeitung aus. Für die flexible Bereitstellung unterschiedlicher Werkzeuge muss das Bearbeitungszentrum über ein Werkzeugmagazin mit mindestens 20 Werkzeugplätzen verfügen. Das Gerät ist zu liefern und vor Ort in Betrieb zu nehmen. Für weitere Informationen siehe unter Pkt. II.2.4).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fräsmaschinen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bremen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Leibniz-Institut für Werkstoffo. Techn. – IWT
Postanschrift: Badgasteiner Straße 3
Postleitzahl: 28359
Postort: Bremen
Kontakt
Internetadresse: https://www.iwt-bremen.de 🌏
E-Mail: brau@iwt-bremen.de 📧
URL der Dokumente: https://abruf.bi-medien.de/D442913871 🌏
URL der Teilnahme: http://www.bi-medien.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-21 📅
Einreichungsfrist: 2021-07-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-25 📅
Datum des Endes: 2021-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 121-317921
ABl. S-Ausgabe: 121
Zusätzliche Informationen
Vergabeunterlagen in elektronischer Form: Informationen zum Abruf der Vergabeunterlagen: siehe I.3). Kommunikation: Anfragen zum Verfahren können elektronisch über die B_I eVergabe (www.bi-medien.de) oder an die unter I.3) genannte Adresse gestellt werden. Angebotsabgabe: Schriftliche Angebote sind nicht zugelassen! Angebote können nur elektronisch in Textform abgegeben werden. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Das Angebot ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Angebotsfrist über die B_I eVergabe (www.bi-medien.de) zu übermitteln. Zugang zur elektronischen Kommunikation bzw. Angebotsabgabe als registrierter Nutzer der B_I eVergabe über den Menüpunkt – Meine Vergaben – unter dem B_I code D442913871 im Bereich – Mitteilungen – bzw. – Angebot. Informationen zu den Registrierungsmöglichkeiten sind zu finden unter: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die spanende Mikrobearbeitung unterschiedlicher Werkstoffe wird am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien ein Fräsbearbeitungszentrum benötigt. Dieses soll genutzt werden, um Strukturelemente im Zentimeter-, Millimeter- und Submillimeterbereich sowie definierte Oberflächenfeingestalten zu erzeugen. Somit sind die Anforderungen an die herzustellenden Bauteile mit sehr engen Toleranzbereichen als äußerst hoch einzustufen. Hierfür zeichnet sich das Fräsbearbeitungszentrum durch eine hohe statische und dynamische Steifigkeit, eine exzellente Positioniergenauigkeit sowie eine flexible Kinematik für die 5-achsige Simultanbearbeitung aus.
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Für die flexible Bereitstellung unterschiedlicher Werkzeuge muss das Bearbeitungszentrum über ein Werkzeugmagazin mit mindestens 20 Werkzeugplätzen verfügen.
Das Gerät ist zu liefern und vor Ort in Betrieb zu nehmen.
Für weitere Informationen siehe unter Pkt. II.2.4).
Geschätzter Gesamtwert: 600 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
In den im Folgenden beschriebenen Anforderungen sind Kriterien und Eigenschaften definiert, die als zwingende Mindestanforderungen gelten und über welche das Fräsbearbeitungszentrum zwingend verfügen muss.
Präzisions-CNC-Fräsbearbeitungszentrum mit hydrostatisch-gelagerten Achsen und Linearantrieb:
Arbeitsraum: Min. 350 x 200 x 250 mm
Vorschubgeschwindigkeit: 0,01 – 50 000 mm/min
Positioniergenauigkeit: ≤ 3 μm
Werkzeugspindel: Drehzahlbereich min. 500 – 42 000 min-1 mit Drehmoment (S1) 3,4 Nm bei Spindelleistung
(S1) 15 kW und hydraulisches
Werkzeugwechselsystem HSK32 oder HSK40
Kühlschmierstoff-Systeme:
— Interne Kühlschmierstoffzufuhr (IKZ) zur optimierten Prozesskühlung 5-Achs-Bearbeitung Simultan.
Steuerung – 5-Achs-Bearbeitung simultan
— Simulationsgrafik für direkt an der Maschine sowie extern erstellten Bearbeitungsprogrammen,
— Werkstattorientierte Programmierung (inkl. Programmierzyklen),
— Ergonomisches Bedienpanel,
— 3D-Werkzeugkorrektur,
— ToolCenterPoint-Management,
— Einbindung in internes Instituts-Netzwerk.
Dynamische Arbeitsraum – Überwachung:
Kollisionsvermeidung
Mobiles Handrad: Ja
Spannsysteme:
— Integriertes Nullpunkt-Spannsystem mit einer Wiederholgenauigkeit kleiner/gleich 3 μm,
— inkl. 5 Werkstückpaletten,
— inkl. Präzisions-Schraubstock,
— inkl. 3-Backen-Spannfutter.
Spindellängenkompensation: Kompensation der thermischen Spindellängenausdehnungen Temperaturmanagement: Aktive Temperierung aller Wärmequellen des Maschinensystems
Werkzeugmagazin: Min. 20 Werkzeugplätze mit integriertem, automatisiertem Werkzeugwechsel
Kalibrierung der Dreh- und Schwenkachsen:
— Erforderliche Hardware (Kalibrierartefakte),
— Softwarebasierte Kalibrierung und Kompensation.
Späneförderer: Ja
KSS-Filteranlage Filterung von Partikeln: größer/gleich 6 μm
Laserbasiertes Werkzeugmesssystem: Zur Längen-, Durchmesser- und Formerfassung
Tastendes Werkstückmesssystem:
— Kabellos (Funk- oder Infrarotsystem),
— Automatisierte Einwechslung.
Arbeitsraumabsaugung mit elektrostatischer Abscheidung:
Für Öl- und Emulsionsnebel
Piezoelektrisches Kraftmesssystem:
— Kistler MicroDyn Typ 9109AA,
— Ladungsverstärker Kistler Typ 5080A,
— Verbindungskabel Kistler Typ 1677A5,
— A/D-Wandler National Instruments NI USB6361,
— Software zur Zerspankraftmessung und -analyse Kistler DynoWare (Typ 2825A).
Wartung/Support:
— Möglichkeit zur Fernwartung,
— Deutschsprachiger Support.
Gewährleistung: Min. 12 Monate oder 3 000 Betriebsstunden
Dokumentation: Min. in deutscher Sprache
Sonstiges:
Inklusive Lieferung, Aufstellung, Installation, Inbetriebnahme sowie Einweisung/Schulung für 3 Personen auf die Maschine und die Steuerungssoftware, mindestens 5 Tage in der Betriebsstätte des Käufers
Aufstellort:
Separater Raum 5 x 6,5 x 4,2 m
Abzüglich Verkehrswegen und Stellflächen
(Raumplan auf Nachfrage erhältlich); Abmessung
Zugangstor 1,92 x 2,46 m
Weitere Vorgaben entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung.
Weitere Wertungskriterien sind dem beigefügten Dokument „227 – Gewichtung der Zuschlagskriterien“ zu entnehmen.
Inbetriebnahme soll bis zum 30.11.2021 erfolgen.
Ein Überschreiten des geschätzten Wertes von 600 000,00 EUR (Netto) führt zwingend zum Ausschluss.
Beschreibung der Verlängerungen:
Verschiebt sich die Beauftragung, verschieben sich auch Beginn und Ende der Laufzeit.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 28359 Bremen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Als Eigenerklärung vorzulegen:
— Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation,
— Angaben zur Eintragung ins Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Unternehmens,
— 124LD – Eigenerklärungen zur Eignung Liefer-Dienstleistungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Sicherheitsleistungen: Es werden 2 Bürgschaften benötigt:
Bankbürgschaft über 50 % des Auftragswertes Bankbürgschaft über 30 % des Auftragswertes.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-08-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-07-21 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:01

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Forschungseinrichtung (Stiftung des privaten Rechts)
Kontakt
Kontaktperson: Verwaltung
Dokumente URL: https://abruf.bi-medien.de/D442913871 🌏
Land: Bremen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Vergabeunterlagen in elektronischer Form:
Informationen zum Abruf der Vergabeunterlagen: siehe I.3).
Kommunikation:
Anfragen zum Verfahren können elektronisch über die B_I eVergabe (www.bi-medien.de) oder an die unter I.3) genannte Adresse gestellt werden.
Angebotsabgabe:
Schriftliche Angebote sind nicht zugelassen!
Angebote können nur elektronisch in Textform abgegeben werden.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Das Angebot ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Angebotsfrist über die B_I eVergabe (www.bi-medien.de) zu übermitteln.
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Zugang zur elektronischen Kommunikation bzw. Angebotsabgabe als registrierter Nutzer der B_I eVergabe über den Menüpunkt – Meine Vergaben – unter dem B_I code D442913871 im Bereich – Mitteilungen – bzw. – Angebot.
Informationen zu den Registrierungsmöglichkeiten sind zu finden unter: https://bi-medien.de/ausschreibungsdienste.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Postanschrift: Contrescarpe 72
Postort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 42136110333 📞
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de 📧
Fax: +49 42149632311 📠
Internetadresse: https://www.bauumwelt.bremen.de/ressort/vergabekammer-3529 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Entsprechend der Regelungen in §160 GWB
a) Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfverfahren gemäß der §§ 160 ff GWB bei der unter VI.4.1) genannte Stelle einleiten.
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b) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften in dem Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftragsgeber, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
c) Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. B) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs.1 Satz 2 GWB.
§ 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Quelle: OJS 2021/S 121-317921 (2021-06-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-08-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die spanende Mikrobearbeitung unterschiedlicher Werkstoffe wird am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien ein Fräsbearbeitungszentrum benötigt. Dieses soll genutzt werden, um Strukturelemente im Zentimeter-, Millimeter- und Submillimeterbereich sowie definierte Oberflächenfeingestalten zu erzeugen. Somit sind die Anforderungen an die herzustellenden Bauteile mit sehr engen Toleranzbereichen als äußerst hoch einzustufen. Hierfür zeichnet sich das Fräsbearbeitungszentrum durch eine hohe statische und dynamische Steifigkeit, eine exzellente Positioniergenauigkeit sowie eine flexible Kinematik für die 5-achsige Simultanbearbeitung aus. Für die flexible Bereitstellung unterschiedlicher Werkzeuge muss das Bearbeitungszentrum über ein Werkzeugmagazin mit mindestens 20 Werkzeugplätzen verfügen. Das Gerät ist zu liefern und vor Ort in Betrieb zu nehmen. Für weitere Informationen siehe unter Pkt. II.2.4)
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Leibniz-Institut für Werkstoffo. Techn. - IWT

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-08-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-08-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 161-423285
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 121-317921
ABl. S-Ausgabe: 161

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für weitere Informationen siehe unter Pkt. II.2.4)
Vorschubgeschwindigkeit: 0,01 – 50.000 mm/min
Werkzeugspindel: Drehzahlbereich min. 500 - 42.000 min-1 mit Drehmoment (S1) 3,4 Nm bei Spindelleistung
- Interne Kühlschmierstoffzufuhr (IKZ) zur optimierten Prozesskühlung 5-Achs-Bearbeitung Simultan
Steuerung - 5-Achs-Bearbeitung simultan
- Simulationsgrafik für direkt an der Maschine
sowie extern erstellten Bearbeitungsprogrammen;
- Werkstattorientierte Programmierung (inkl.
Programmierzyklen)
- Ergonomisches Bedienpanel
- 3D-Werkzeugkorrektur
- ToolCenterPoint-Management
- Einbindung in internes Instituts-Netzwerk
Dynamische Arbeitsraum - Überwachung:
- Integriertes Nullpunkt-Spannsystem mit einer Wiederholgenauigkeit kleiner/gleich 3 μm
- inkl. 5 Werkstückpaletten,
- inkl. Präzisions-Schraubstock,
- inkl. 3-Backen-Spannfutter
Spindellängenkompensation: Kompensation der thermischen Spindellängenausdehnungen
Temperaturmanagement: Aktive Temperierung aller Wärmequellen des Maschinensystems
- Erforderliche Hardware (Kalibrierartefakte)
- Softwarebasierte Kalibrierung und Kompensation
- Kabellos (Funk- oder Infrarotsystem)
- Automatisierte Einwechslung
- Kistler MicroDyn Typ 9109AA
- Ladungsverstärker Kistler Typ 5080A
- Verbindungskabel Kistler Typ 1677A5
- A/D-Wandler National Instruments NI USB6361
- Software zur Zerspankraftmessung und -analyse Kistler DynoWare (Typ 2825A)
- Möglichkeit zur Fernwartung
- Deutschsprachiger Support
Gewährleistung: Min. 12 Monate oder 3.000 Betriebsstunden
abzüglich Verkehrswegen und Stellflächen
Zugangstor 1,92 x 2,46 m2 (B x H)
Weitere Wertungskriterien sind dem beigefügten Dokument „227 - Gewichtung der Zuschlagskriterien“ zu entnehmen.
Ein Überschreiten des geschätzten Wertes von 600.000,00 € (Netto) führt zwingend zum Ausschluss.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Spindelleistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Achsen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Weitere Kriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 30
Kostenkriterium (Name): Spindeldrehzahl
Kostenkriterium (Gewichtung): 15
Kostenkriterium (Name): Drehmoment:
Kostenkriterium (Gewichtung): 5

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-08-17 📅
Name: KERN Microtechnik GmbH
Postort: Eschenlohe, Loisach
Postleitzahl: 82438
Land: Deutschland 🇩🇪
Garmisch-Partenkirchen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
a) Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfverfahren gemäß der §§ 160 ff GWB bei der unter VI.4.1. genannte Stelle einleiten.
b) Der Antrag ist unzulässig, soweit
– der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften in dem Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfantrages erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
– Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
– Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
– Mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftragsgeber, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
c) Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. B) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach §
135 Abs.1 Satz 2 GWB.
Quelle: OJS 2021/S 161-423285 (2021-08-17)