Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden. Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut, Die Knabenbürgerschule. Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt. Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut. Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt. Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum. Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-02-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-01-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-01-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bautischlerarbeiten
Kurze Beschreibung:
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden.
Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut,
Die Knabenbürgerschule.
Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt.
Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut.
Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt.
Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum.
Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca.
1949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden.
Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut,
Die Knabenbürgerschule.
Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt.
Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut.
Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt.
Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum.
Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca.
1949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bautischlerarbeiten📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Nordwestmecklenburg🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz Daten
Absendedatum: 2021-01-18 📅
Einreichungsfrist: 2021-02-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-22 📅
Datum des Beginns: 2021-03-22 📅
Datum des Endes: 2021-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 015-029697
ABl. S-Ausgabe: 15
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahme von Bietern oder deren bevollmächtigten Personen an der Angebotsöffnung ist bei Vergaben nach VgV unzulässig.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden.
Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut,
Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut,
Die Knabenbürgerschule.
Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt.
Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut.
Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut.
Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt.
Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum.
Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca.
Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca.
1949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
— 22 St. neue Holzfenster liefern und einbauen,
— 16 St. neue Brandschutzfenster aus Holz liefern und einbauen,
— 2 St. neue Innenfenster aus Holz liefern und einbauen,
— ca. 60 lfm Holz-Fensterbänke.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
23966 Wismar
Bei der Klosterkirche 8
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-03-19 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-02-19 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Zusätzliche Informationen:
Die Teilnahme von Bietern oder deren bevollmächtigten Personen an der Angebotsöffnung ist bei Vergaben nach VgV unzulässig.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV
Postort: Schwerin
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 155 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (vgl. Ziffer VI.4.1).
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.
Ein Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (vgl. 160 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Nordwestmecklenburg
Postort: Grevesmühlen
Quelle: OJS 2021/S 015-029697 (2021-01-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-03-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden.
Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut,
Die Knabenbürgerschule.
Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt.
Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut.
Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt.
Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum.
Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1 949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
Die Integrierte Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Wismar besteht aus mehreren Gebäudeteilen, die ursprünglich Teil der ehemaligen Klosteranlage des Dominikanerklosters „Schwarzes Kloster“ waren bzw. an deren Stelle neu errichtet wurden.
Das Schulgebäude wurde zeitlich in 3 Bauabschnitten errichtet. Der zentrale Teil des Gebäudeensembles ist der ehemalige Chor des mittelalterlichen Dominikanerklosters. Der Chor ist im Jahr 1397 fertiggestellt und geweiht worden. Nach dem Teilabriss der Klosteranlage, mit der Umnutzung zur Schule wurde der Sakralraum ab 1879 zur Aula und zum Turnraum umgebaut sowie 1880 auf seiner Nordwestseite um das Schulhauptgebäude erweitert. Planer des Erweiterungsneubaus war der Wismarer Architekt Helmuth Brunswig. Südlich wurde 1909 ein zusätzlicher Flügel nach einem Entwurf von Paul Zeroch an den ehemaligen Chor angebaut,
Die Knabenbürgerschule.
Der mehrteilige Schulbaukörper wird einschließlich der angrenzenden Gebäudeteile des „Schwarzen Klosters“ als Einzeldenkmal unter der Adressbezeichnung „Bei der Klosterkirche 8“ geführt.
Der Chor der ehemaligen Klosterkirche ist in seinen wesentlichen konstruktiven Bestandteilen erhalten und wurde beim Schulbau 1878-80 funktional in diesen integriert. Es handelt sich um einen einschiffigen, dreijochigen Bau mit einem unregelmäßigen 5/8-Chorabschluss. Der sakrale Kirchenraum wurde in seiner Raumhöhe durch den Einbau einer Holzbalkendecke horizontal in 2 Geschosse geteilt. Das untere Geschoss wurde als Turnhalle, das obere Geschoss als Aula ausgebaut.
Als Schulhauptgebäude wird das 1880 neu errichtete Schulgebäude bezeichnet, welches sich anstelle des früheren Kirchenschiffes westlich an den Chor anschließt.
Die Nord- und West-Fassaden sind mit vielfältigen, teils neogotischen Zier- und Gliederungselementen ausgestattet. Sie sind das repräsentative Bild zum öffentlichen Straßenraum.
Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1 949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
Gesamtwert des Auftrags: 171143.91 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1 949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
Im zweiten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex an 2 Stellen stark beschädigt. Ein Bombentreffer zerstörte am Hauptgebäude den Bereich zwischen Mittelrisalit (Haupteingang) und Turnhalleneingang komplett durch alle Geschosse. Ein weiterer Treffer beschädigte im Nebengebäude die östliche Fassade des Treppenhauses und die angrenzende Klassenraumachse nördlich des Treppenhauses. Beide Bereiche wurden nach dem Krieg ca. 1 949/50 wieder hergestellt. Dabei wurde die historische Fassadenornamentik vereinfacht und die Konstruktion von Decken und der Treppenhausfassade teilweise verändert.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-19 📅
Name: Tischlerei Ulrich Bauer
Postort: Schönwalde am Bungsberg
Postleitzahl: 23744
Land: Deutschland 🇩🇪 Ostholstein🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 171143.91 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8
Quelle: OJS 2021/S 060-148590 (2021-03-22)