Der Schulverband Baiersdorf plant das Anfang der 1980er Jahren errichtete Schulgebäude der Mittelschule zu sanieren. Das Schulgebäude liegt im Osten des Stadtgebietes zwischen dem Neubaugebiet "In der Hut" und dem Stadtteil Igelsdorf. Die Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt rund 4.500 m². Das Gebäude wurde als Ensemble mit Sporthalle und Hausmeisterwohnung errichtet. Es besteht aus einem zweigeschossigen L-förmigen Baukörper mit eingeschossigem Anbau im Norden. Der eingeschossige Baukörper ist, dem Geländeverlauf folgend, ungefähr einen Meter tiefer als der Hauptbau angelegt. Der Ausgleich des Höhenunterschieds erfolgt durch drei innenliegende Treppenhäuser. Das Gebäude ist als Anlage mit Mittelfluren und im Gelenk angeordneter zentraler Eingangs- und Pausenhalle organisiert. Die Pausenhalle ist zweigeschossig angelegt, der Flur im Obergeschoss im Bereich der Pausenhalle als Galerie ausgebildet. Nach außen gestaltprägend für das Gebäude sind die steilen Pultdächer der Baukörper, in denen die allgemeinen Räume angeordnet sind (Klassenräume, Fachräume etc.). Die Mittelflure im Obergeschoss sind in der Verschneidung mit der Pausenhalle mit schrägen Oberlichtverglasungen ausgestattet, welche die Flure und die Pausenhalle mit Tageslicht versorgen. Nachdem die Flure vor Räumen an den Gebäudestirnseiten enden, sind die Flure hier nahezu ohne Tageslicht. Zwischenbaukörper und Verbindungen der Pultdächer sind mit Flachdächern überdeckt, zwischen den Flachdachflächen und den überstehenden Giebelscheiben der Pultdächer sind Oberlichtelemente angeordnet, um die hohen Räume von einer zweiten Seite mit Tageslicht zu versorgen. Nach knapp 40 Jahren Betrieb ist der Schulbau aus folgenden Gründen sanierungsbedürftig: - gravierende Mängel im Brandschutz - reparaturbedürftige Schäden an Installationen - den Betrieb stark beeinflussende Schäden an Fensterelementen, Sonnenschutz und Deckenabhängungen etc. - deutliche Abnutzungsspuren an Oberflächen Das Gebäude soll bis auf die Grundmauern und sämtliche tragende Gebäudeteile zurückgebaut werden. Die vorhandenen Dächer sind - soweit möglich - zu erhalten, mindestens jedoch in ihrer Tragkonstruktion. Das gesamte Gebäude soll energetisch ertüchtigt werden, wobei der Erhalt der Klinkerfassade vordergründig zu berücksichtigen ist. Sonstige nichttragende Gebäudeteile und Ausstattungsgegenstände sind unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben je nach Bedarf neu zu errichten. Die vorhandenen Raumflächen der Mittelschule Baiersdorf entsprechen in der Summe nicht mehr den aktuellen Vorgaben der Schulbehörde. Die Planer werden hier ein neues Nutzungskonzept entwickeln müssen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-09-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-08-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-08-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 016/2021
Kurze Beschreibung:
Der Schulverband Baiersdorf plant das Anfang der 1980er Jahren errichtete Schulgebäude der Mittelschule zu sanieren. Das Schulgebäude liegt im Osten des Stadtgebietes zwischen dem Neubaugebiet "In der Hut" und dem Stadtteil Igelsdorf.
Die Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt rund 4.500 m². Das Gebäude wurde als Ensemble mit Sporthalle und Hausmeisterwohnung errichtet. Es besteht aus einem zweigeschossigen L-förmigen Baukörper mit eingeschossigem Anbau im Norden. Der eingeschossige Baukörper ist, dem Geländeverlauf folgend, ungefähr einen Meter tiefer als der Hauptbau angelegt. Der Ausgleich des Höhenunterschieds erfolgt durch drei innenliegende Treppenhäuser.
Das Gebäude ist als Anlage mit Mittelfluren und im Gelenk angeordneter zentraler Eingangs- und Pausenhalle organisiert. Die Pausenhalle ist zweigeschossig angelegt, der Flur im Obergeschoss im Bereich der Pausenhalle als Galerie ausgebildet.
Nach außen gestaltprägend für das Gebäude sind die steilen Pultdächer der Baukörper, in denen die allgemeinen Räume angeordnet sind (Klassenräume, Fachräume etc.). Die Mittelflure im Obergeschoss sind in der Verschneidung mit der Pausenhalle mit schrägen Oberlichtverglasungen ausgestattet, welche die Flure und die Pausenhalle mit Tageslicht versorgen. Nachdem die Flure vor Räumen an den Gebäudestirnseiten enden, sind die Flure hier nahezu ohne Tageslicht.
Zwischenbaukörper und Verbindungen der Pultdächer sind mit Flachdächern überdeckt, zwischen den Flachdachflächen und den überstehenden Giebelscheiben der Pultdächer sind Oberlichtelemente angeordnet, um die hohen Räume von einer zweiten Seite mit Tageslicht zu versorgen.
Nach knapp 40 Jahren Betrieb ist der Schulbau aus folgenden Gründen sanierungsbedürftig:
- gravierende Mängel im Brandschutz
- reparaturbedürftige Schäden an Installationen
- den Betrieb stark beeinflussende Schäden an Fensterelementen, Sonnenschutz und Deckenabhängungen etc.
- deutliche Abnutzungsspuren an Oberflächen
Das Gebäude soll bis auf die Grundmauern und sämtliche tragende Gebäudeteile zurückgebaut werden. Die vorhandenen Dächer sind - soweit möglich - zu erhalten, mindestens jedoch in ihrer Tragkonstruktion.
Das gesamte Gebäude soll energetisch ertüchtigt werden, wobei der Erhalt der Klinkerfassade vordergründig zu berücksichtigen ist. Sonstige nichttragende Gebäudeteile und Ausstattungsgegenstände sind unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben je nach Bedarf neu zu errichten.
Die vorhandenen Raumflächen der Mittelschule Baiersdorf entsprechen in der Summe nicht mehr den aktuellen Vorgaben der Schulbehörde. Die Planer werden hier ein neues Nutzungskonzept entwickeln müssen.
Der Schulverband Baiersdorf plant das Anfang der 1980er Jahren errichtete Schulgebäude der Mittelschule zu sanieren. Das Schulgebäude liegt im Osten des Stadtgebietes zwischen dem Neubaugebiet "In der Hut" und dem Stadtteil Igelsdorf.
Die Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt rund 4.500 m². Das Gebäude wurde als Ensemble mit Sporthalle und Hausmeisterwohnung errichtet. Es besteht aus einem zweigeschossigen L-förmigen Baukörper mit eingeschossigem Anbau im Norden. Der eingeschossige Baukörper ist, dem Geländeverlauf folgend, ungefähr einen Meter tiefer als der Hauptbau angelegt. Der Ausgleich des Höhenunterschieds erfolgt durch drei innenliegende Treppenhäuser.
Das Gebäude ist als Anlage mit Mittelfluren und im Gelenk angeordneter zentraler Eingangs- und Pausenhalle organisiert. Die Pausenhalle ist zweigeschossig angelegt, der Flur im Obergeschoss im Bereich der Pausenhalle als Galerie ausgebildet.
Nach außen gestaltprägend für das Gebäude sind die steilen Pultdächer der Baukörper, in denen die allgemeinen Räume angeordnet sind (Klassenräume, Fachräume etc.). Die Mittelflure im Obergeschoss sind in der Verschneidung mit der Pausenhalle mit schrägen Oberlichtverglasungen ausgestattet, welche die Flure und die Pausenhalle mit Tageslicht versorgen. Nachdem die Flure vor Räumen an den Gebäudestirnseiten enden, sind die Flure hier nahezu ohne Tageslicht.
Zwischenbaukörper und Verbindungen der Pultdächer sind mit Flachdächern überdeckt, zwischen den Flachdachflächen und den überstehenden Giebelscheiben der Pultdächer sind Oberlichtelemente angeordnet, um die hohen Räume von einer zweiten Seite mit Tageslicht zu versorgen.
Nach knapp 40 Jahren Betrieb ist der Schulbau aus folgenden Gründen sanierungsbedürftig:
- gravierende Mängel im Brandschutz
- reparaturbedürftige Schäden an Installationen
- den Betrieb stark beeinflussende Schäden an Fensterelementen, Sonnenschutz und Deckenabhängungen etc.
- deutliche Abnutzungsspuren an Oberflächen
Das Gebäude soll bis auf die Grundmauern und sämtliche tragende Gebäudeteile zurückgebaut werden. Die vorhandenen Dächer sind - soweit möglich - zu erhalten, mindestens jedoch in ihrer Tragkonstruktion.
Das gesamte Gebäude soll energetisch ertüchtigt werden, wobei der Erhalt der Klinkerfassade vordergründig zu berücksichtigen ist. Sonstige nichttragende Gebäudeteile und Ausstattungsgegenstände sind unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben je nach Bedarf neu zu errichten.
Die vorhandenen Raumflächen der Mittelschule Baiersdorf entsprechen in der Summe nicht mehr den aktuellen Vorgaben der Schulbehörde. Die Planer werden hier ein neues Nutzungskonzept entwickeln müssen.
Referenz Daten
Absendedatum: 2021-08-06 📅
Einreichungsfrist: 2021-09-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-08-11 📅
Datum des Beginns: 2021-12-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 154-409464
ABl. S-Ausgabe: 154
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YLVRM79
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Schulverband Baiersdorf plant das Anfang der 1980er Jahren errichtete Schulgebäude der Mittelschule zu sanieren. Das Schulgebäude liegt im Osten des Stadtgebietes zwischen dem Neubaugebiet "In der Hut" und dem Stadtteil Igelsdorf.
Die Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt rund 4.500 m². Das Gebäude wurde als Ensemble mit Sporthalle und Hausmeisterwohnung errichtet. Es besteht aus einem zweigeschossigen L-förmigen Baukörper mit eingeschossigem Anbau im Norden. Der eingeschossige Baukörper ist, dem Geländeverlauf folgend, ungefähr einen Meter tiefer als der Hauptbau angelegt. Der Ausgleich des Höhenunterschieds erfolgt durch drei innenliegende Treppenhäuser.
Die Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt rund 4.500 m². Das Gebäude wurde als Ensemble mit Sporthalle und Hausmeisterwohnung errichtet. Es besteht aus einem zweigeschossigen L-förmigen Baukörper mit eingeschossigem Anbau im Norden. Der eingeschossige Baukörper ist, dem Geländeverlauf folgend, ungefähr einen Meter tiefer als der Hauptbau angelegt. Der Ausgleich des Höhenunterschieds erfolgt durch drei innenliegende Treppenhäuser.
Das Gebäude ist als Anlage mit Mittelfluren und im Gelenk angeordneter zentraler Eingangs- und Pausenhalle organisiert. Die Pausenhalle ist zweigeschossig angelegt, der Flur im Obergeschoss im Bereich der Pausenhalle als Galerie ausgebildet.
Nach außen gestaltprägend für das Gebäude sind die steilen Pultdächer der Baukörper, in denen die allgemeinen Räume angeordnet sind (Klassenräume, Fachräume etc.). Die Mittelflure im Obergeschoss sind in der Verschneidung mit der Pausenhalle mit schrägen Oberlichtverglasungen ausgestattet, welche die Flure und die Pausenhalle mit Tageslicht versorgen. Nachdem die Flure vor Räumen an den Gebäudestirnseiten enden, sind die Flure hier nahezu ohne Tageslicht.
Nach außen gestaltprägend für das Gebäude sind die steilen Pultdächer der Baukörper, in denen die allgemeinen Räume angeordnet sind (Klassenräume, Fachräume etc.). Die Mittelflure im Obergeschoss sind in der Verschneidung mit der Pausenhalle mit schrägen Oberlichtverglasungen ausgestattet, welche die Flure und die Pausenhalle mit Tageslicht versorgen. Nachdem die Flure vor Räumen an den Gebäudestirnseiten enden, sind die Flure hier nahezu ohne Tageslicht.
Zwischenbaukörper und Verbindungen der Pultdächer sind mit Flachdächern überdeckt, zwischen den Flachdachflächen und den überstehenden Giebelscheiben der Pultdächer sind Oberlichtelemente angeordnet, um die hohen Räume von einer zweiten Seite mit Tageslicht zu versorgen.
Zwischenbaukörper und Verbindungen der Pultdächer sind mit Flachdächern überdeckt, zwischen den Flachdachflächen und den überstehenden Giebelscheiben der Pultdächer sind Oberlichtelemente angeordnet, um die hohen Räume von einer zweiten Seite mit Tageslicht zu versorgen.
Nach knapp 40 Jahren Betrieb ist der Schulbau aus folgenden Gründen sanierungsbedürftig:
- gravierende Mängel im Brandschutz
- reparaturbedürftige Schäden an Installationen
- den Betrieb stark beeinflussende Schäden an Fensterelementen, Sonnenschutz und Deckenabhängungen etc.
- deutliche Abnutzungsspuren an Oberflächen
Das Gebäude soll bis auf die Grundmauern und sämtliche tragende Gebäudeteile zurückgebaut werden. Die vorhandenen Dächer sind - soweit möglich - zu erhalten, mindestens jedoch in ihrer Tragkonstruktion.
Das gesamte Gebäude soll energetisch ertüchtigt werden, wobei der Erhalt der Klinkerfassade vordergründig zu berücksichtigen ist. Sonstige nichttragende Gebäudeteile und Ausstattungsgegenstände sind unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben je nach Bedarf neu zu errichten.
Das gesamte Gebäude soll energetisch ertüchtigt werden, wobei der Erhalt der Klinkerfassade vordergründig zu berücksichtigen ist. Sonstige nichttragende Gebäudeteile und Ausstattungsgegenstände sind unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben je nach Bedarf neu zu errichten.
Die vorhandenen Raumflächen der Mittelschule Baiersdorf entsprechen in der Summe nicht mehr den aktuellen Vorgaben der Schulbehörde. Die Planer werden hier ein neues Nutzungskonzept entwickeln müssen.
Informationen über Lose:
Für die Zusammenfassung von Losen (Loskombination) gilt das Folgende:
Los 1 (Architektur) und Los 2 (Tragwerksplanung) können gemeinsam vergeben werden.
Los 3 (Elektroplanung) und Los 4 (HLS-Planung) können gemeinsam vergeben werden.
Der Auftraggeber wird den Bietern ermöglichen, einen Rabatt anzubieten für den Fall, dass eine Bezuschlagung in einer Loskombination erfolgt.
Bezeichnung des Loses: Architektenleistung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung: Planungsleistungen von Architekten gemäß § 34 HOAI für die Leistungsphasen 3-9.
Bezeichnung des Loses: Tragwerksplanung
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung: Planungsleistungen von Ingenieuren gemäß § 51 HOAI für die Leistungsphasen 3-6.
Bezeichnung des Loses: Elektroplanung
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen von Ingenieuren gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 4, 5 und 6 für die Leistungsphasen 3-9.
Bezeichnung des Loses: HLS-Planung
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen von Ingenieuren gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 für die Leistungsphasen 3-9.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mittelschule Baiersdorf Am Igelsdorfer Weg 2 91083 Baiersdorf
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für Los 1 - Architektenleistung
- Die Bewerber auf das Los 1 müssen über mindestens zwei Berufsträger verfügen, welche die Bezeichnung Architekt gemäß Art. 1 Abs. 1 Baukammerngesetz (BauKaG) führen dürfen. (Nachweis: Eigenerklärung)
Für Los 2 - Tragwerksplanung
- Die Bewerber auf das Los 2 müssen über mindestens zwei Berufsträger verfügen, welche die Bezeichnung Beratender Ingenieur gemäß Art. 1 Abs. 2 BauKaG führen dürfen. (Nachweis: Eigenerklärung)
Für Los 3 - Elektroplanung
- Die Bewerber auf das Los 3 müssen über mindestens zwei Berufsträger verfügen, welche die Bezeichnung Beratender Ingenieur gemäß Art. 1 Abs. 2 BauKaG führen dürfen. (Nachweis: Eigenerklärung)
Für Los 4 - HLS-Planung
- Die Bewerber auf das Los 4 müssen über mindestens zwei Berufsträger verfügen, welche die Bezeichnung Beratender Ingenieur gemäß Art. 1 Abs. 2 BauKaG führen dürfen. (Nachweis: Eigenerklärung)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für Los 1 - Architektenleistung
- Berufshaftpflichtversicherung über 3 Mio. EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für Vermögensschäden (Nachweis: Versicherungsbescheinigung oder Deckungszusage für den Beauftragungsfall)
- Bestätigung, dass der Bewerber keine Ausführungs- und Lieferinteressen hat oder beachten muss, die in Widerspruch zu seiner Unabhängigkeit als Sachwalter des Auftraggebers stehen können
Für Los 2 - Tragwerksplanung
Für Los 3 - Elektroplanung
- Berufshaftpflichtversicherung über je 1 Mio. EUR für Personen- und Vermögensschäden (Nachweis: Versicherungsbescheinigung oder Deckungszusage für den Beauftragungsfall)
- Erklärung über Unteraufträge und Eignungsleihe, gegebenenfalls Verpflichtungserklärung des eignungsleihenden Unternehmens
- Größe des Büros: mind. 5 Beschäftigte, bei Bietergemeinschaft muss eines der beteiligten Büros mind. 5 Beschäftigte aufweisen (Nachweis durch Eigenerklärung)
- Nachweisberechtigt für Standsicherheit bei Gebäuden der Gebäudeklassen 1 bis 3 gemäß Art. 62a Abs. 1 Nr. 1 BayBO (Nachweis durch Eigenerklärung)
- 3 Referenzen über die Planung von Gebäuden, die einem öffentlichen Zweck dienen, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen (Nachweis durch Eigenerklärung auf einer DIN-A4-Seite mit Darstellungen in Text und Bild, keine weitere Formatvorgabe):
o kurze Projektbeschreibung
o fertiggestellt in den letzten 10 Kalenderjahren
o mindestens LPH 3-8 HOAI erbracht
o Mindestgröße erreicht durch eine der folgenden Voraussetzungen
-- anrechenbare Kosten der KG 300 und 400 mindestens 3,0 Mio. EUR netto oder
-- zu planende Bruttogeschossfläche mindestens 2.500 qm
o mindestens einmal müssen die Referenzen die folgenden zusätzlichen Kriterien erfüllen, wobei dies durch eine einzelne Referenz oder mehrere unterschiedliche Referenzen geschehen kann:
-- Schule
-- Generalsanierung
- Anwendung von Vergaberecht bei Vergabe der Bauaufträge
- 3 Referenzen über die Planung von Gebäuden, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen (Nachweis durch Eigenerklärung auf einer DIN-A4-Seite mit Darstellungen in Text und Bild, keine weitere Formatvorgabe):
o mindestens LPH 3-6 HOAI erbracht
-- anrechenbare Kosten der KG 300 und KG 400 mindestens 1,5 EUR netto oder
-- Anwendung von Vergaberecht bei Vergabe der Bauaufträge
Für Lose 3 und 4 - Elektroplanung und HLS-Planung
-- anrechenbare Kosten der KG 400 mindestens 400.000 EUR netto oder
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe Ziffer III.1.1.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Um die Zahl geeigneter Bewerber zu begrenzen, werden die zur Eignung vorgelegten Referenzen einer weiteren Wertung nach folgenden Auswahlkriterien in einer Gesamtschau unterzogen. Diese Auswahlkriterien spiegeln Aspekte wider, die dem Auftraggeber in Hinblick auf die zu erbringende Planungsleistung besonders wichtig sind. Untereinander sind die Auswahlkriterien gleichgewichtet.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Um die Zahl geeigneter Bewerber zu begrenzen, werden die zur Eignung vorgelegten Referenzen einer weiteren Wertung nach folgenden Auswahlkriterien in einer Gesamtschau unterzogen. Diese Auswahlkriterien spiegeln Aspekte wider, die dem Auftraggeber in Hinblick auf die zu erbringende Planungsleistung besonders wichtig sind. Untereinander sind die Auswahlkriterien gleichgewichtet.
Die Bewerber sind daher im Rahmen der Einreichung ihrer Referenzen gehalten, zu den nachfolgenden Auswahlkriterien entsprechende Angabe in ihren Referenzen zu machen (der Auftraggeber behält sich vor, nur diese Angaben zu werten):
- Kann der Bewerber mehr als eine Referenz vorlegen, die eines der Merkmale
- Schule
- Generalsanierung
- Anwendung von Vergaberecht bei Vergabe der Bauaufträge
erfüllt?
- Wurde ein Schulgebäude aus den 1980er Jahren generalsaniert?
- Generalsanierung im laufenden Betrieb?
- Wurden innovative pädagogische Konzepte architektonisch umgesetzt?
- Wurden innovative energetische Aspekte umgesetzt?
- Wurde mit baulichen Schwachpunkten des Bestandsgebäudes aus architektonischer Sicht und aus Nutzersicht sinnvoll umgegangen?
- Wurde das gesamte Gebäude barrierefrei umgebaut?
- Wurde das geplante Budget eingehalten? Falls nein, lagen die Gründe außerhalb der Verantwortung des Bewerbers?
- Wurde die geplante Bauzeit eingehalten? Falls nein, lagen die Gründe außerhalb der Verantwortung des Bewerbers?
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
- Wurde ein Aufzug innerhalb der Außenmauern eines Bestandsgebäudes eingebaut?
- Wurde mit Schwachpunkten des Bestandsgebäudes aus elektroplanerischer Sicht und aus Nutzersicht sinnvoll umgegangen?
- Wurden innovative Konzepte für die Heizung und Belüftung umgesetzt?
- Wurde mit Schwachpunkten des Bestandsgebäudes aus HLS-planerischer Sicht und aus Nutzersicht sinnvoll umgegangen?
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-09-17 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-12-15 📅
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber.
Sieht sich ein am ausgeschriebenen Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, muss es diesen Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Solche Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB). Solche Verstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sieht sich ein am ausgeschriebenen Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, muss es diesen Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Solche Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB). Solche Verstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so hat das Unternehmen die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Zuständig ist die unter Ziffer VI.4.1) benannte Vergabekammer.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so hat das Unternehmen die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Zuständig ist die unter Ziffer VI.4.1) benannte Vergabekammer.
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor Erteilung des Zuschlags gemäß § 134 Abs. 1 GWB über die beabsichtigte Nichtberücksichtigung und die Zuschlagsabsicht informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor Erteilung des Zuschlags gemäß § 134 Abs. 1 GWB über die beabsichtigte Nichtberücksichtigung und die Zuschlagsabsicht informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Hinweis: Der Auftraggeber ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht gemäß § 165 GWB. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinweis: Der Auftraggeber ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht gemäß § 165 GWB. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Quelle: OJS 2021/S 154-409464 (2021-08-06)
Ergänzende Angaben (2021-08-27) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-12-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 949616.68 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge