Beschreibung der Beschaffung
„St. Walburga Hauptschule Meschede“:
Die 2.890 qm große katholische einzügige St. Walburga Hauptschule Meschede wurde im Jahr 1969 erbaut und versteht sich als Schule mit einer berufsbezogenen und praxisnahen Ausbildung. Die Schule bietet außerdem ein umfassendes Berufsorientierungskonzept sowie eine Übermittagsbetreuung.
Bestand
Das Schulgebäude besteht aus 2 Gebäuderiegeln. dem „oberen Schulhaus“ und dem „unteren Schulhaus“, einem eingeschossigen Verbindungsgebäude im Westen sowie einem separaten Gebäudeteil, der im Innenhof am Schulhof zwischen den beiden Gebäuderiegeln liegt. Hier sind die Schülertoiletten verortet.
Das „untere Schulhaus“ besteht aus 3 Geschossen, das „obere Schulhaus“ aus 4 Geschossen. Es gibt insgesamt 5 Treppenhäuser. daher ist eine gute vertikale Erschließung vorhanden. Die horizontale Erschließung funktioniert jedoch nur über diese Treppenhäuser, da keine vertikale Verbindung über Flure vorhanden ist. Das führt zu relativ weiten Verkehrswegen innerhalb des Schulgebäudes. Ein barrierefreier Zugang zu den oberen Geschossen ist nicht gegeben.
Der eingeschossige Verwaltungstrakt beinhaltet die Schulleitung und das Lehrerzimmer. Durch die gegebene Lage, Größe und Erschließung der vorgenannten Räume ist hier eine Umplanung gewünscht.
Weitere Räume, die der Verwaltung zuzuordnen sind, befinden sich in der ehemaligen Hausmeisterwohnung und sind in sich stimmig. Der Gebäudeteil, der die Schülertoiletten beinhaltet, ist aufgrund der Lage und des baulichen Zustandes in Frage zu stellen.
Ziele/Bedarf:
— Optimierung der vorhandenen Raumstrukturen,
— Verbesserung Lage/Ausstattung der Lehrerarbeitsplätze,
— Bedarf an einem Werkraum,
— Bildung einer eigenen Pausenhalle,
— Entwicklung eines „Zentrums“,
— Zusätzlicher Platzbedarf für die Übermittagsbetreuung,
— Verbesserung der horizontalen Erschließung,
— Herstellung der Barrierefreiheit.
Sanierungs- und Neubaumaßnahmen
— Komplettsanierung (Außenhülle und Innenbereiche),
— Maßnahmen zur Barrierefreiheit,
— viergeschossiger Verbindungsneubau zwischen den beiden Schulhäusern,
— Abbruch des bisherigen Verwaltungstrakts,
— Vorstellen von Laubengängen vor die Fassade,
— Umstrukturierung Treppenhaus im „oberen Schulhaus“ mit Ergänzung eines Aufzugs.
Die Kosten für Sanierung und Umbau belaufen sich gemäß Kostenberechnung auf:
— ca. 6 480 000,00 EUR (KG300) und
— ca. 2 600 000,00 EUR (KG400), jeweils netto.
Ablauf-/ Zeitplan:
— 2021: Planung Lph 4-7,
— 2022: Ausführung Lph 8 bis 2025.
Vergeben werden die Leistungen der Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 4 bis 6. Die Vergabe von Besonderen Leistungen behält sich der Auftraggeber vor. Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie der Technischen Ausrüstung werden in parallelen Verfahren ausgeschrieben.