Die B 212n wird als anbaufreie Straße außerhalb bebauter Gebiete geplant. Die Gesamtausbaulänge beträgt ca. 13,8 km (12,3 km Niedersachsen und 1,5 km Bremen). Der Ausbau soll als 2+1 Querschnitt mit wechselseitiger Überholmöglichkeit (RQ15,5) mit 4 Anschlussstellen und 14 Brückenbauwerken erfolgen. Landwirtschaftlicher Verkehr und Radverkehr wird auf gesonderten Wegen geführt. Die Strecke verläuft hochwasserfrei in Dammlage, sodass alle Kreuzungen mit Gewässern und Straßen durch die B212n überführt werden. Als weitere Planungsschritte werden für die genehmigte Vorzugsvariante 1B zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Entwurfsplanungen als nächster Folgeschritt der erforderlichen Planungstiefe erarbeitet. Zurzeit wird ein Vor- und Genehmigungsentwurf für die Gesamtstrecke erstellt und daraufhin ein Planfeststellungsverfahren beantragt. Im Rahmen dieser Vergabe werden Leistungen für einen geotechnischen Entwurfsbericht (Streckengutachten und Ingenieurbauwerke) ohne Aufschlussarbeiten mit einer Länge von 10,85 km vergeben. Im Rahmen der Baugrunduntersuchung sind in Teilbereichen naturschutzfachlich begründete zeitliche Einschränkungen vorhanden. Die geplante Trasse verläuft auf wenig tragfähigem Baugrund. Solche Baumaßnahmen sind beim Straßenbau in die Geotechnische Kategorie GK 3 nach DIN 4020 einzustufen, demnach ist immer ein Sachverständiger für Geotechnik erforderlich.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-07-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-06-09.
Auftragsbekanntmachung (2021-06-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
Referenznummer: 03_287500_239483
Kurze Beschreibung:
Die B 212n wird als anbaufreie Straße außerhalb bebauter Gebiete geplant. Die Gesamtausbaulänge beträgt ca. 13,8 km (12,3 km Niedersachsen und 1,5 km Bremen).
Der Ausbau soll als 2+1 Querschnitt mit wechselseitiger Überholmöglichkeit (RQ15,5) mit 4 Anschlussstellen und 14 Brückenbauwerken erfolgen. Landwirtschaftlicher Verkehr und Radverkehr wird auf gesonderten Wegen geführt. Die Strecke verläuft hochwasserfrei in Dammlage, sodass alle Kreuzungen mit Gewässern und Straßen durch die B212n überführt werden.
Als weitere Planungsschritte werden für die genehmigte Vorzugsvariante 1B zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Entwurfsplanungen als nächster Folgeschritt der erforderlichen Planungstiefe erarbeitet. Zurzeit wird ein Vor- und Genehmigungsentwurf für die Gesamtstrecke erstellt und daraufhin ein Planfeststellungsverfahren beantragt.
Im Rahmen dieser Vergabe werden Leistungen für einen geotechnischen Entwurfsbericht (Streckengutachten und Ingenieurbauwerke) ohne Aufschlussarbeiten mit einer Länge von 10,85 km vergeben.
Im Rahmen der Baugrunduntersuchung sind in Teilbereichen naturschutzfachlich begründete zeitliche Einschränkungen vorhanden.
Die geplante Trasse verläuft auf wenig tragfähigem Baugrund. Solche Baumaßnahmen sind beim Straßenbau in die Geotechnische Kategorie GK 3 nach DIN 4020 einzustufen, demnach ist immer ein Sachverständiger für Geotechnik erforderlich.
Die B 212n wird als anbaufreie Straße außerhalb bebauter Gebiete geplant. Die Gesamtausbaulänge beträgt ca. 13,8 km (12,3 km Niedersachsen und 1,5 km Bremen).
Der Ausbau soll als 2+1 Querschnitt mit wechselseitiger Überholmöglichkeit (RQ15,5) mit 4 Anschlussstellen und 14 Brückenbauwerken erfolgen. Landwirtschaftlicher Verkehr und Radverkehr wird auf gesonderten Wegen geführt. Die Strecke verläuft hochwasserfrei in Dammlage, sodass alle Kreuzungen mit Gewässern und Straßen durch die B212n überführt werden.
Als weitere Planungsschritte werden für die genehmigte Vorzugsvariante 1B zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Entwurfsplanungen als nächster Folgeschritt der erforderlichen Planungstiefe erarbeitet. Zurzeit wird ein Vor- und Genehmigungsentwurf für die Gesamtstrecke erstellt und daraufhin ein Planfeststellungsverfahren beantragt.
Im Rahmen dieser Vergabe werden Leistungen für einen geotechnischen Entwurfsbericht (Streckengutachten und Ingenieurbauwerke) ohne Aufschlussarbeiten mit einer Länge von 10,85 km vergeben.
Im Rahmen der Baugrunduntersuchung sind in Teilbereichen naturschutzfachlich begründete zeitliche Einschränkungen vorhanden.
Die geplante Trasse verläuft auf wenig tragfähigem Baugrund. Solche Baumaßnahmen sind beim Straßenbau in die Geotechnische Kategorie GK 3 nach DIN 4020 einzustufen, demnach ist immer ein Sachverständiger für Geotechnik erforderlich.
Geplanter Termin zur Präsentation des Angebotes 06./07.10.2021.
Weitere Informationen siehe EU-Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die B 212n wird als anbaufreie Straße außerhalb bebauter Gebiete geplant. Die Gesamtausbaulänge beträgt ca. 13,8 km (12,3 km Niedersachsen und 1,5 km Bremen).
Der Ausbau soll als 2+1 Querschnitt mit wechselseitiger Überholmöglichkeit (RQ15,5) mit 4 Anschlussstellen und 14 Brückenbauwerken erfolgen. Landwirtschaftlicher Verkehr und Radverkehr wird auf gesonderten Wegen geführt. Die Strecke verläuft hochwasserfrei in Dammlage, sodass alle Kreuzungen mit Gewässern und Straßen durch die B212n überführt werden.
Der Ausbau soll als 2+1 Querschnitt mit wechselseitiger Überholmöglichkeit (RQ15,5) mit 4 Anschlussstellen und 14 Brückenbauwerken erfolgen. Landwirtschaftlicher Verkehr und Radverkehr wird auf gesonderten Wegen geführt. Die Strecke verläuft hochwasserfrei in Dammlage, sodass alle Kreuzungen mit Gewässern und Straßen durch die B212n überführt werden.
Als weitere Planungsschritte werden für die genehmigte Vorzugsvariante 1B zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Entwurfsplanungen als nächster Folgeschritt der erforderlichen Planungstiefe erarbeitet. Zurzeit wird ein Vor- und Genehmigungsentwurf für die Gesamtstrecke erstellt und daraufhin ein Planfeststellungsverfahren beantragt.
Als weitere Planungsschritte werden für die genehmigte Vorzugsvariante 1B zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Entwurfsplanungen als nächster Folgeschritt der erforderlichen Planungstiefe erarbeitet. Zurzeit wird ein Vor- und Genehmigungsentwurf für die Gesamtstrecke erstellt und daraufhin ein Planfeststellungsverfahren beantragt.
Im Rahmen dieser Vergabe werden Leistungen für einen geotechnischen Entwurfsbericht (Streckengutachten und Ingenieurbauwerke) ohne Aufschlussarbeiten mit einer Länge von 10,85 km vergeben.
Im Rahmen der Baugrunduntersuchung sind in Teilbereichen naturschutzfachlich begründete zeitliche Einschränkungen vorhanden.
Die geplante Trasse verläuft auf wenig tragfähigem Baugrund. Solche Baumaßnahmen sind beim Straßenbau in die Geotechnische Kategorie GK 3 nach DIN 4020 einzustufen, demnach ist immer ein Sachverständiger für Geotechnik erforderlich.
1.1 Klären der Aufgabenstellung (Strecke und BW), Aufstellung Untersuchungsprogramme:
1.1.1 Klären der Aufgabenstellung, Festlegen und Darstellen aller erf. Leistungen: Baugrunderkundungen, Laboruntersuchungen etc.,
1.1.2 Klären der genauen Ansatzpunkte in Bezug auf Versorgungsleitungen, Abstimmen und Koordinieren mit Vertretern der Versorgungsunternehmen. Sichten der vorhandenen Unterlagen,
1.1.3 Geotechnisches Untersuchungsprogramm nach Erfordernis, Eintragung der vorzunehmenden Aufschlüsse in Lage- und Höhenpläne unter Berücksichtigung schützenswerter Bereiche:
— Kernbohrungen: Ansatzpunkte, Teufe,
— Schürfe: Ansatzpunkte, Teufe,
— Rammkernsondierungen,
— Rammsondierungen,
— Spitzendrucksondierungen.
1.1.4 Programm der Feldversuche:
— Anordnung von Grundwassermessstellen unter Berücksichtigung schützenswerter Bereiche,
— Anordnung von Großversuchen zum Einbau und zur Verdichtung bestimmter Erdmassen,
— Anordnung, ob bzw. ggf. welche weitergehenden Aufschlüsse im Bereich von noch betriebenen bzw. ehemaligen Deponien erforderlich sind.
1.2 Vorbereitung der öffent. Ausschreibung und Mitwirkung bei der Vergabe der Aufschlussarbeiten.
Für die Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen Aufschlussarbeiten nach VOB (Bohrarbeiten), einschließlich Aufschlusskonzept und Schätzung der Kosten für die Aufschlussarbeiten, durch eine gesondert zu beauftragende Bohrfirma erstellt der AN die Ausschreibungsunterlagen (gemäß VOB mit STLK). Die Unterlagen sind mit dem Auftraggeber abzustimmen. Dazu sind folgende Leistungen erforderlich:
Für die Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen Aufschlussarbeiten nach VOB (Bohrarbeiten), einschließlich Aufschlusskonzept und Schätzung der Kosten für die Aufschlussarbeiten, durch eine gesondert zu beauftragende Bohrfirma erstellt der AN die Ausschreibungsunterlagen (gemäß VOB mit STLK). Die Unterlagen sind mit dem Auftraggeber abzustimmen. Dazu sind folgende Leistungen erforderlich:
1.2.1 Vorbereitung der Vergabe der Aufschlussarbeiten
— Ermitteln von Mengen als Grundlage für das Aufstellen von LV's,
— Berücksichtigung der vorliegenden Luftbildauswertung hinsichtlich der Aufschlussarbeiten (Aufnahme von Leistungspositionen für die Begleitung durch entsprechend geschultes Fachpersonal),
— Aufstellen der Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnis,
— Kostenschätzung.
1.2.2 Mitwirken bei der Vergabe der Aufschlussarbeiten:
— Zusammenstellen der Vergabe- und Vertragsunterlagen,
— Mitwirken bei Verhandlungen mit Bietern,
— Mitwirken bei der Auftragserteilung.
1.3 Überwachung Felduntersuchung:
Während der Durchführung der Aufschlussarbeiten nach VOB (Bohrarbeiten) durch die gesondert beauftragte Bohrfirma überwacht der Auftragnehmer die durchzuführenden Aufschlussarbeiten. Dafür sind u. a. nachfolgend genannte Leistungen zu erbringen:
Geplanter Termin zur Präsentation des Angebotes 06./07.10.2021.
Weitere Informationen siehe EU-Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
AS DEL-Deichhausen
27751 Delmenhorst
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung folgende Erklärungen/Unterlagen einzureichen:
1.1.1 Nachweis über die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden gemäß § 44 VgV.
1.1.2. Juristische Personen haben einen aktuellen Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes, nicht älter als 12 Monate bezogen auf den Ablauf der Teilnahmefrist, beizubringen.
1.1.3 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.1.4 Angabe im Falle der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft (nachfolgend BG/ARGE), sämtliche Mitglieder der BG/ARGE mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/ Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.1.5 Im Falle der Bewerbung als BG/ARGE ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a) in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.1.6 Im Fall der Einbindung von Unterauftragnehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Unterauftragnehmereinsatz zu Art und Umfang der Teilleistung vorzulegen.
1.1.7 Im Fall einer Einbindung von Unterauftragnehmern ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.1.7 Im Fall einer Einbindung von Unterauftragnehmern ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.1.8 Im Fall der Eignungsleihe ist eine Erklärung zur Angabe der überlassenen Kapazität vorzulegen.
1.1.9 Im Fall der Eignungsleihe ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Eignungsgebers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die überlassenen Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.
1.1.10 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 123 GWB.
1.1.11 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 124 GWB.
1.1.12 Ggf. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung folgende Erklärungen/Unterlagen einzureichen:
1.2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung gemäß 45 (4) Nr.2 VgV mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):
— mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden,
— mindestens 5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden).
Die Ersatzleistungen der Versicherung muss mindestens das Zweifache der genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis ist durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft oder eines Maklers für den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall beizubringen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate bezogen auf den Ablauf der Teilnahmefrist sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Ersatzleistungen der Versicherung muss mindestens das Zweifache der genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis ist durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft oder eines Maklers für den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall beizubringen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate bezogen auf den Ablauf der Teilnahmefrist sein.
Bei BG/ARGE muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
1.2.2 Mindestjahresumsatz des Unternehmens gemäß § 45 (4) Nr. 4 VgV bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr, in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags.
Der Bewerber muss mindestens folgende Umsätze aufweisen: 400 000 EUR brutto.
Bei BG/ARGE ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der BG/ARGE einzeln und für die BG/ARGE insgesamt darzustellen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
§ 46 (3) Nr. 2 VgV
Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. beruflicher Befähigung.
Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen (hier nur der Projektleiter):
Abgeschlossene Ausbildung als Geologe/Bauingenieur oder vergleichbar und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung.
Angaben zum Projektleiter:
— berufliche Befähigung,
— persönliche vergleichbare Referenzen des Projektleiters (maximal sechs werden gewertet) im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen:
Geotechnische Entwurfsberichte (Streckengutachten und/oder Ingenieurbauwerke) für Straßenbaumaßnahmen
Die Ingenieurleistungen müssen zwischen dem 1.7.2011 und dem 30.6.2021 abgeschlossen worden sein.
Für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben:
— Name des Projektleiters,
— Projektbezeichnung,
— Benennung des Auftraggebers mit Name, Anschrift, Ansprechpartner und Telefonnummer,
— Kurze Beschreibung des Projektes,
— Projektzeitraum,
— Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung der Streckenlänge und der Anzahl der Ingenieurbauwerk im Gutachten,
— Umfang der erbrachten Leistungen für Strecke und Ingenieurbauwerke,
— Vergleichbarkeit/Rahmenbedingungen für Strecke und Ingenieurbauwerke.
Siehe Formular Referenzdatenblatt und Bewertungsmatrix Teilnahmeantrag.
§ 46 (3) Nr. 1 VgV
Ausführungen von Leistungen in den letzten 10 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Angaben zum Bewerber:
— vergleichbare Referenzen des Bewerbers (maximal sechs werden gewertet) im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen:
— Name des Bewerbers,
Der Bewerber muss mindestens folgende Leistungen erbracht haben:
Je einen vergleichbaren Geotechnischen Entwurfsbericht für Strecke und Ingenieurbauwerke gemäß M GUB für eine Landesstraßenbauverwaltung oder die DEGES als Auftraggeber (Die Ingenieurleistungen müssen zwischen dem 1.7.2011 und dem 30.6.2021 abgeschlossen worden sein).
Je einen vergleichbaren Geotechnischen Entwurfsbericht für Strecke und Ingenieurbauwerke gemäß M GUB für eine Landesstraßenbauverwaltung oder die DEGES als Auftraggeber (Die Ingenieurleistungen müssen zwischen dem 1.7.2011 und dem 30.6.2021 abgeschlossen worden sein).
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 6 VgV: Leistungsfähigkeit der Führungskräfte des Unternehmens, die die technische Leitung innehaben inkl. berufliche Befähigung.
Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen: Abgeschlossene Ausbildung als Geologe/Bauingenieur oder vergleichbar und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV: Durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren,
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 3 VgV: Maßnahmen des Bewerbers, zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungsmöglichkeiten.
Der Bewerber muss mindestens über ein eigenes Qualitätsmanagementsystem verfügen.
§ 46 (3) Nr. 10 VgV: Teil des Auftrages, der unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen. Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen.
§ 46 (3) Nr. 10 VgV: Teil des Auftrages, der unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen. Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 VgV
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Zwingende Ausschlussgründe § 123 (1) Nr. 1 bis 10 GWB und 123 (4) GWB sowie Fakultative Ausschlussgründe § 124 (1) Nr. 2 GWB Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb (Interessensbestätigung).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem vierstufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen.
Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, sobald ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt und nicht aufgeklärt werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Sollten mindestens fünf Teilnahmeanträge vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, keine Unterlagen nachzufordern und unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verlauf auszuschließen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, sobald ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt und nicht aufgeklärt werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Sollten mindestens fünf Teilnahmeanträge vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, keine Unterlagen nachzufordern und unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verlauf auszuschließen.
3. Anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerber, wird beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
3. Anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerber, wird beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken.
Bei der Auswahl der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektleiter 50 %,
— Bewerber 50 %.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix (Vergabeunterlagen) entnommen werden. Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters sowie des Bewerbers, sind die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden für den Projektleiter und den Bewerber jeweils bis zu sechs abgeschlossene Referenzen (Ingenieurleistungen müssen zwischen dem 1.7.2011 und dem 30.6.2021 abgeschlossen worden sein) berücksichtigt. Weitere Referenzen werden nicht berücksichtigt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix (Vergabeunterlagen) entnommen werden. Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters sowie des Bewerbers, sind die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden für den Projektleiter und den Bewerber jeweils bis zu sechs abgeschlossene Referenzen (Ingenieurleistungen müssen zwischen dem 1.7.2011 und dem 30.6.2021 abgeschlossen worden sein) berücksichtigt. Weitere Referenzen werden nicht berücksichtigt.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen zu überprüfen. Bei falschen Angaben behält sich der Auftraggeber vor, die Referenz von der Wertung auszuschließen.
4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Los-Verfahren herbeizuführen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:30
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-08-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Projektteams/Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine/Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Umgang mit der Aufgabenstellung/Gewichtung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Preis (Gewichtung): 30
Anfragen zum Verfahren nur über die genannte Vergabeplattform (siehe auch Punkt I.3) bis zum 5.7.2021.
Wichtiger Hinweis: Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihren Teilnahmeantrag keinesfalls schriftlich, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform.
Wichtiger Hinweis: Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihren Teilnahmeantrag keinesfalls schriftlich, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform.
Sollten Probleme beim Hochladen des Teilnahmeantrages auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle.
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY6DR9Z
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 413115-2943📞
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de📧
Internetadresse: www.mw.niedersachsen.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 Gesetz Abs 1. GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsvertrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsvertrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Postanschrift: Göttinger Chaussee 76A
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30453
Telefon: +49 5113034-01📞
E-Mail: poststelle@nlstbv.niedersachsen.de📧
Fax: +49 5113034-2099 📠
Internetadresse: http://www.strassenbau.niedersachsen.de🌏 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Oldenburg
Postanschrift: Kaiserstraße 27
Postort: Oldenburg
Postleitzahl: 26122
Telefon: +49 4412181-0📞
E-Mail: evergabe-ol@nlstbv.niedersachsen.de📧
Fax: +49 4412181-222 📠
Quelle: OJS 2021/S 113-297039 (2021-06-09)