Beschreibung der Beschaffung
Der LSB M-V beabsichtigt die Sportschule in Warnemünde mit Sport-/ Bootshalle auf dem eigenen Grundstück neu zu errichten. Die Sportschule ist keine Einrichtung im Sinne des Schulgesetzes M-V sondern ein Aus- und Fortbildungszentrum des LSB M-V mit Schulungs-, Trainings- und Beherbergungsräumen. Die Mündung der Warnow in die Ostsee bildet das wasserseitige Eingangstor in die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und weiter in das Land Mecklenburg-Vorpommern. Das Ostseebad Warnemünde hat eine über den Stadtteil von Rostock hinausgehende Bedeutung. Dabei ist die Mittelmole, welche sich direkt am Seekanal befindet, ein prägendes Element. Nachdem die Mittelmole in der Vergangenheit vorwiegend für die Bahn- und Hafenlogistik genutzt wurde, unterliegt sie nun einer Umnutzung und Umgestaltung. Durch eine dem besonderen Ort angemessene Entwicklung kann die Mittelmole zu einer Bereicherung für Rostock werden. Das Grundstück befindet sich an der nördlichen Spitze der Mittelmole in Warnemünde in direkter Lage am Seglerhafen. Auf dem Grundstück wird aktuell in einem Bestandsgebäude die Sportschule betrieben. Hierfür sind ist der Abbruch der Bestandsgebäude sowie das Entfernen von Gefahrstoffen und gefährlichen Abfällen sowie die Entkernung erforderlich.
Es sind 4 Gebäude mit einem Gesamtvolumen von ca. 8 970 m u.R. abzubrechen, die jeweils miteinander verbunden sind.
Gebäude 1: Regattagebäude (Baujahr 1961, Sanierungen 1996-2004) 2-geschossiges Gebäude in Mischbauweise (Massivbauweise, Stützenkonstruktion), Flachdach mit Holzvollschalung, Dacheindeckung Dachpappen und PVC-Dachbahn; Balkon (Terrasse) mit Außentreppe im Obergeschoss; Nutzung: Sanitäranlagen, Umkleideräumen, Sauna, Hafenmeisterbüro, Lagerflächen im Erdgeschoss; Beherbergungsräume im Obergeschoss. Eingeschossiger Anbau in Massivbauweise mit WDVS, als Regattabüro.
Gebäude 2: Unterkunftsgebäude (Baujahr 1968, Sanierungen 1996-2004) 3-geschossiges Gebäude in Massivbauweise mit WDVS ab 1. Obergeschoss, Stahlbetondecken, Flachdach mit Stahlbetonplatten, Warmdach mit HWL-Dämmung, Dacheindeckung Dachpappe und PVC-Dachbahn; Nutzung: Beherbergungsräume und Sanitärräume, Büros, Aufenthaltsräume im 1. und 2. Obergeschoss; Segelmacherei, Werkstätten, Heizungsraum, Heizöllager im Erdgeschoss. Anbau Außenschornstein.
Gebäude 3: Sportraum (Baujahr n.b., Sanierungen 2004 / 2005) Eingeschossiges Gebäude mit Nebenraum in Massivbauweise mit WDVS, Satteldach, Holzdachstuhl, Dacheindeckung mit Dachpappen, Abhangdecke mit Mineralwolle-Dämmung; Nutzung: Sportraum, Nebenraum Lager.
Gebäude 4: Bootslager (Baujahr 1961) Schuppen, teilweise offen: Mauerwerksstützen, Stahlbetonplatten, Satteldach, Holzdachstuhl, Dacheindeckung mit Dachpappen, Fußboden Beton; Nutzung Lager.