Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mindestkriterien zum Nicht Offenen Verfahren
In Potsdam wird in der Schlossstraße 1 das BV "Herrichtung Jüdisches Synagogenzentrum" verwirklicht.
Es ist beabsichtigt, nach erfolgtem Teilnahmewettbewerb im Rahmen eines Nichtoffenes Verfahrens nach VOB
die Außenfester/-türen auszuschreiben. Der Bieterkreis wird auf maximal 5 Bieter festgelegt. Bei gleicher
Eignung entscheidet das Losverfahren über die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes.
Die Arbeiten können nur von Firmen ausgeführt werden, die ausreichend Erfahrungen bei der Herstellung und
dem Einbau der geforderten Elemente haben und diese anhand von Referenzen nachweisen können. Die
Bewerber werden aufgefordert, diese Kenntnisse und Erfahrungen nachzuweisen.
Für die Eignungsprüfung nach § 6 EU - Teilnehmer am Wettbewerb - sind als Mindestkriterium folgende
Unterlagen im Rahmen des Teilnehmerwettbewerbs bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:
1.Firmenbezogene Referenzen
Nachzuweisen sind mindestens 3 Referenzobjekte mit eingebauter, durchschuss- und/oder durchwurfhemmender
Verglasung in vergleichbarer Größenordnung innerhalb der letzten 5 Jahre:
- Art der ausgeführten Leistung- Kurzbeschreibung einschl. evtl. Besonderheiten, Angabe der Bauzeit,
Angaben zur erbrachten Planungsleistung bei diesem Projekt
- Angaben zu Leistungen nach Art und Umfang im eigenen Unternehmen sowie die Leistungen an
Nachunternehmer
- Zahl der dafür im Durchschnitt eingesetzten Arbeitnehmern im eigenen Unternehmen
Bei allen Referenzobjekten sind die Auftraggeber, das Planungs-/Bauleitungsbüro mit Telefonnummer und
Ansprechpartner sowie die Auftragssumme anzugeben
2.Personenbezogene Referenzen
Mit Abgabe des Teilnahmeantrages sind folgende, vor Ort verantwortliche Mitarbeiter zu benennen:
a) Verantwortlicher für die Werkplanung
b) Statikbüro
c) Bauleitung vor Ort
Die Qualifikation der unter a-c benannten Personen ist durch Kopien der Abschlussurkunden und Benennung
mindestens eines Referenzobjektes nachzuweisen
3. weitere Eignungsnachweise zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
- PQ-Bescheinigung
oder
- ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt 124 mit folgenden Einzelnachweisen:
Vorlage Nachweis Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle
bei der Industrie- und Handelskammer,
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren,
Anzahl der in den letzten drei Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte
gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal,
Vorlage einer qualifizierten Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen;
Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse und des Finanzamtes bzw.
Bescheinigung in Steuersachen sowie Vorlage einer Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Fehlende Angaben/Unterlagen werden nicht nachgefordert.