Neustrukturierung OP – Krankenhaus Jerusalem – Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI

Krankenhaus Jerusalem GmbH

Das Krankenhaus Jerusalem (KHJ) und das Mammazentrum Hamburg nehmen bundesweit eine Vorreiterrolle in der Diagnostik und Therapie im Bereich Brusterkrankungen wahr.
Die OP-Bereiche des KHJ liegen mit je 2 OP-Sälen im EG und 2.OG. Der Aufwachraum befindet sich ebenfalls im 2.OG. Zielsetzung der Neustrukturierung ist die Zusammenlegung der 2 bisherigen Standorte der OP-Säle und Optimierung der Abläufe durch Konzentration auf einer Ebene. Aufbauend auf einer ca. 10 Jahre alten, bauordnungsrechtlich genehmigten jedoch nicht realisierten Innenhofbebauung, beabsichtigt das KHJ die Neustrukturierung durch Überbauung des Innenhofes plus Umgestaltung des angrenzenden Erdgeschosses zu realisieren. Geplant ist daher eine Flächenerweiterung im Innenhof. Nach Umgestaltung der angrenzenden Bestandsflächen im Erdgeschoss bilden diese mit dem Erweiterungsbau und dem vorhandenen AEMP Bereich eine funktionale Einheit. In das Projekt sind alle technischen Anlagen einzubeziehen. Rahmendaten: Erweiterung um ca. 580 m BGF (UG + EG); Umbau angrenzende Flächen rd. 265 m NUF für OP-Funktionsräume einschl. Aufwachraum; Sanierung der bisherigen OP EG und 2. OG von rd. 335 m NUF. Zur Vermeidung von Ausfallzeiten ist eine zügige und kurze Realisierungszeit von großer Bedeutung.
Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-04-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-03-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-03-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2021-03-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 5257.02 JB
Kurze Beschreibung:
Das Krankenhaus Jerusalem (KHJ) und das Mammazentrum Hamburg nehmen bundesweit eine Vorreiterrolle in der Diagnostik und Therapie im Bereich Brusterkrankungen wahr. Die OP-Bereiche des KHJ liegen mit je 2 OP-Sälen im EG und 2.OG. Der Aufwachraum befindet sich ebenfalls im 2.OG. Zielsetzung der Neustrukturierung ist die Zusammenlegung der 2 bisherigen Standorte der OP-Säle und Optimierung der Abläufe durch Konzentration auf einer Ebene. Aufbauend auf einer ca. 10 Jahre alten, bauordnungsrechtlich genehmigten jedoch nicht realisierten Innenhofbebauung, beabsichtigt das KHJ die Neustrukturierung durch Überbauung des Innenhofes plus Umgestaltung des angrenzenden Erdgeschosses zu realisieren. Geplant ist daher eine Flächenerweiterung im Innenhof. Nach Umgestaltung der angrenzenden Bestandsflächen im Erdgeschoss bilden diese mit dem Erweiterungsbau und dem vorhandenen AEMP Bereich eine funktionale Einheit. In das Projekt sind alle technischen Anlagen einzubeziehen. Rahmendaten: Erweiterung um ca. 580 m Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Krankenhaus Jerusalem GmbH
Postanschrift: Moorkamp 2-6
Postleitzahl: 20357
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: https://jerusalem-hamburg.de/ 🌏
E-Mail: kuhlmann@jerusalem-hamburg.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VDW51/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VDW51 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-03-11 📅
Einreichungsfrist: 2021-04-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-03-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 052-131003
ABl. S-Ausgabe: 52
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und dieser mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Krankenhaus Jerusalem (KHJ) und das Mammazentrum Hamburg nehmen bundesweit eine Vorreiterrolle in der Diagnostik und Therapie im Bereich Brusterkrankungen wahr.
Die OP-Bereiche des KHJ liegen mit je 2 OP-Sälen im EG und 2.OG. Der Aufwachraum befindet sich ebenfalls im 2.OG. Zielsetzung der Neustrukturierung ist die Zusammenlegung der 2 bisherigen Standorte der OP-Säle und Optimierung der Abläufe durch Konzentration auf einer Ebene. Aufbauend auf einer ca. 10 Jahre alten, bauordnungsrechtlich genehmigten jedoch nicht realisierten Innenhofbebauung, beabsichtigt das KHJ die Neustrukturierung durch Überbauung des Innenhofes plus Umgestaltung des angrenzenden Erdgeschosses zu realisieren. Geplant ist daher eine Flächenerweiterung im Innenhof. Nach Umgestaltung der angrenzenden Bestandsflächen im Erdgeschoss bilden diese mit dem Erweiterungsbau und dem vorhandenen AEMP Bereich eine funktionale Einheit. In das Projekt sind alle technischen Anlagen einzubeziehen. Rahmendaten: Erweiterung um ca. 580 m
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Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.
Geschätzter Gesamtwert: 320 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die OP-Bereiche im Krankenhaus liegen mit je 2 OP-Sälen auf der Ebene EG und der Ebene 2.OG. Der Aufwachraum befindet sich ebenfalls auf der Ebene 2.OG unweit des OP-Bereiches.
Zielsetzung der Neustrukturierung ist die Zusammenlegung der 2 bisherigen Standorte der OP-Säle und Optimierung der Abläufe durch Konzentration auf einer Ebene und dadurch Minimierung möglicher Fehlerquellen.
Im Krankenhaus-Investitionsprogramm 2020 der Freien und Hansestadt Hamburg ist das Krankenhaus Jerusalem mit 6.0 Mio. EUR brutto für die Neustrukturierung des OP-Bereiches enthalten. Diese Summe stellt das Projektbudget dar und ist die Grundlage für die Finanzierung und für die Entscheidung des Auftraggebers, wie er das Bauvorhaben realisieren möchte. Es ist für den Auftraggeber von zentraler Bedeutung.
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Aufbauend auf einer ca. 10 Jahre alten, bauordnungsrechtlich genehmigten jedoch nicht realisierten Innenhofbebauung, beabsichtigt das KHJ die Neustrukturierung durch Überbauung des Innenhofes plus Umgestaltung des angrenzenden Erdgeschosses zu realisieren. Geplant ist daher eine Flächenerweiterung im Innenhof und somit Zusammenlegung der 2 bisherigen Standorte der OP-Säle und Bereiche (Erd- und 2. Obergeschoss) sowie eine sinnvolle Integration des im Erdgeschoss vorhandenen AEPM Bereichs und somit Konzentration der kompletten Abläufe im Erdgeschoss. Durch die Bebauung des Innenhofes können reine und unreine Flächen sowie Ver- und Entsorgungswege, voneinander getrennt, ausgebildet werden.
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Die Erschließung der vorhandenen und erweiterten Fläche erfolgt durch den im südöstlichen Bereich liegenden Bettenaufzug sowie danebenliegenden Treppenraum. Nach Umgestaltung der angrenzenden Bestandsflächen im Erdgeschoss bilden diese mit dem Erweiterungsbau und dem vorhandenen AEMP Bereich eine funktionale Einheit.
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Die vorhandenen technischen Anlagen sind überholt. Diese sollen für die aktuellen Anforderungen und nach dem Stand der Technik neu geplant werden.
Bauliche Rahmenbedingungen
Der neu zu erstellende OP-Trakt soll aus einem Untergeschoss (Nutzung für Neben- und Technikräume und Schaffung eines unterirdischen Gangs zwischen den Gebäude Moorkamp und Schäferkampsallee) und einem Erdgeschoss bestehen. Die Dachfläche soll möglichst begrünt ausgebildet werden, um den heutigen Charakter zu erhalten.
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Durch diese Maßnahme soll das KHJ um ca. 580 m
Organisatorische Rahmenbedingungen
Bei der Realisierung und Umsetzung der baulichen Maßnahme ist die Vermeidung von Ausfallzeiten für den Auftraggeber von großer Bedeutung. Dies erfordert auch eine zügige und kurze Realisierungszeit.
Im Zuge der Baumaßnahme soll eine bestehende oberirdische Verbindung „Jungfernstieges“ zum Nachbargebäude (s.o.) rückgebaut werden. Hierfür erfolgt ein Ersatz durch eine Anbindung im UG.
Die insgesamt zu vergebenden Leistungen umfassen:
— Leistungsphasen 1-4 der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI,
— Leistungsphasen 5-9 der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI als stufenweise und optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG in noch vom AG festzulegenden Stufen. Die Beauftragung der Leistungsphasen 5-9 ist abhängig vom Erhalt von Fördermitteln. Ein Recht auf Beauftragung dieser Leistungsphasen besteht nicht,
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— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Vertreter aus behördlichem Kontext sowie Vertreter der Klinik werden ggf. neben dem Auswahlgremium der Vergabestelle in beratender Funktion an den Bietergesprächen teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 320 000 EUR 💰
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphasen 5-9 der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI als stufenweise und optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG in noch vom AG festzulegenden Stufen. Die Beauftragung der Leistungsphasen 5-9 ist abhängig vom Erhalt von Fördermitteln. Ein Recht auf Beauftragung dieser Leistungsphasen besteht nicht.
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— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Zusätzliche Informationen:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und dieser mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch einzureichen:
— ausgefüllter Bewerberbogen,
— Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen,
— Vordruck 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/zur Zusammenarbeit und über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern,
— Vordruck 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes,
— Vordruck 1D: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft,
— Vordruck 1E: Angaben zu Auftragsteilen in der Bietergemeinschaft,
— Vordruck 1F: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften,
— Vordruck 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2) genannten Deckungssummen, bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2),
— Vordruck 2B1/2: Eigenerklärungen über die Umsätze des Bewerbers in den letzten 3 Jahren,
— Vordruck 3A1/2: Eigenerklärungen zu Beschäftigtenanzahlen der letzten 3 Jahre,
— Vordruck 3B1: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen (Kopie),
— Vordruck 3B2-3B3: Nachweise der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung/en (Kopien),
— Vordruck 3C: Darstellung von mind. 2 vergleichbaren Referenzprojekten für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (siehe II.2.9), III.1.3)).
Näheres siehe Auswahlbogen.
Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
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Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Nachweise in anderen als der deutschen Sprache sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.
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Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie den beigefügten Vordrucken und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben. Die Firmenzugehörigkeiten von Bietergemeinschaften und/oder Nachunternehmern sind auf den entsprechenden Formularen zu benennen. Gemäß § 56 (2) VgV kann die Vergabestelle fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern. Weiterhin behält sich die Vergabestelle vor, keine Unterlagen nachzufordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
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Näheres siehe Verfahrenshinweise – diese sind zwingend zu beachten und bindend.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2A) Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung.
Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine Eigenerklärung der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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2B1) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (HLS)
2B2) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (ELT)
Zu 2B1/2B2) Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwerterreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
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Mindeststandards:
Zu 2A) Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden, sowie mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden jeweils 2-fach maximiert).
Es ist in der Eigenerklärung zu bestätigen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h., dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
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Zu 2B1) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers gem. §§ 53 HOAI (HLS) in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 500 000 EUR (netto) für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung (HLS) gem. §§ 53 HOAI erreichen;
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Zu 2B2) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers gem. §§ 53 HOAI (ELT) in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 500 000 EUR (netto) für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung (ELT) gem. §§ 53 HOAI erreichen.
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Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die vollständige Entrichtung der Sozialabgaben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) und die Bescheinigung über die ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate) einzureichen.
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Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
3A1) Eigenerklärungen über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre für den Leistungsbereich gem. §§ 53 HOAI (HLS);
3A2) Eigenerklärungen über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre für den Leistungsbereich gem. §§ 53 HOAI (ELT);
3B1) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen;
3B2) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (HLS);
3B3) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (ELT);
3C) Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten.
Mindeststandards:
Zu 3A1) Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (HLS) sind mind. 6 festangestellte staatlich geprüfte Techniker oder Ingenieure bzw. Absolventen für den Leistungsbereich (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. der letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen,
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Zu 3A2) Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (ELT) sind mind. 6 festangestellte staatlich geprüfte Techniker oder Ingenieure bzw. Absolventen für den Leistungsbereich (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. der letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen,
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Zu 3B1) Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV (Kammereintrag),
Zu 3B2) Abgeschlossenes Studium für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung (im Bereich HLS) (mindestens FH, Nachweis durch Studiennachweis),
Zu 3B3) Abgeschlossenes Studium für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung (im Bereich ELT) (mindestens FH, Nachweis durch Studiennachweis),
Zu 3C) Öffentlich geförderte Maßnahme.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (2) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieur/in für die Leistungen gem. §§ 53 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
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Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 5 Jahre (Stichtag 1.1.2016) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen worden sind.
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Die Referenzen werden, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-4 Punkte) und vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) bewertet. Insgesamt können mit beiden Referenzen zusammen maximal 16 Punkte erreicht werden.
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Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in dem Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.
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Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die zur Teilnahme aufzufordernden Bewerber gem. § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern durch Los zu ermitteln.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachlicher Wert
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Kommunikation und Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Krankenhaus mit öffentlichem Versorgungsauftrag
Kontakt
Kontaktperson: Herr Hans-Martin Kuhlmann
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VDW51/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: D&K drost consult GmbH
Kontaktperson: Bereich Vergabe
E-Mail: vergabe@drost-consult.de 📧
Land: Hamburg 🏙️
Internetadresse: www.drost-consult.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
Fragen zum Verfahren, zu den bereitgestellten Unterlagen usw. sind ausschließlich über die bekanntgegebene Vergabeplattform zu stellen. Fragen, die telefonisch oder per Mail eingehen, können bei der Beantwortung keine Berücksichtigung finden.
Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in anonymisierter Form auf der bekanntgegebenen Vergabeplattform veröffentlicht. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht.
Während der Angebotsphase werden Fragen und Antworten nur in anonymisierter Form über die bekanntgegebene Vergabeplattform übermittelt.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag auf Grundlage der Erstangebote gem. § 17 (11) VgV zu erteilen. Sollte die Aufforderung zur Finalen Honorarangebotsabgabe notwendig sein, so erfolgt diese ebenfalls über die bekanntgegebene Vergabeplattform.
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Zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung von COVID-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren behält sich der AG vor, die Verhandlung nicht als Präsenzveranstaltung oder ohne persönlichen Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. §17 (11) VgV).
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Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens (vorbehaltlich einer Änderung aus wichtigem Grund):
Versand der Angebotsaufforderung in der 18. KW 2021; Einreichung der Honorarangebote in der 22. KW 2021, Verhandlungsgespräche in der 24. KW 2021.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweisen sind zwingend zu beachten und bindend.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VDW51

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428403230 📞
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de 📧
Fax: +49 40427310499 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 052-131003 (2021-03-11)