Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Angebote anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen. Die Bewertung erfolgt unter den formal zulässigen Angeboten (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Zuschlagskriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe Bewertungsmatrix) vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Erfüllen mehrere Bieter mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen u. ist die Bieterzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.
Formale Prüfung Mindeststandards:
1. Abgabefrist eingehalten,
2. Einreichen d. vollständigen Angebots über Vergabeplattform (Einreichung per Post, E-Mail oder Fax nicht zulässig),
3. Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben,
4. Bestätigung d. Unabhängigkeit v. Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV 2016,
5. Angabe gemäß § 53 (8) VgV 2016, ob für Auftragsgegenstand gewerbliche Schutzrechte bestehen oder beantragt sind,
6. Angabe Art der Bewerbung,
7. bei Bietergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise aller Mitglieder und Erklärung zur gesamtschuldnerische Haftung, falls zutreffend,
8. Angaben Unterauftragnehmern gemäß § 36 VgV 2016, Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer beigefügt, falls zutreffend,
9. Angaben Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gemäß § 47(1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung Unternehmen beigefügt, falls zutreffend,
10. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen v. Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder d. BG zur Folge.
11. Bestätigung d. Nichtvorliegens zwingender u. fakultativer Ausschlussgründe nach §§123 u. 124 GWB,
12. Bauvorlageberechtigung gemäß Pkt. III.1.1),
13. Handelsregisterauszug gemäß Pkt. III.1.1),
14. Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2),
15. Mindestreferenzen A+B gemäß Pkt. III.1.3),
16. Nachweise berufliche Qualifikation Projektleiter gemäß Pkt. III.1.3),
Zuschlagskriterien und Wichtung:
1.) Honorarangebot, Gewichtung 40 %;
2.) Persönliche Referenzen (Ref.) des Projektleiters, Übergabe Nutzer abgeschlossen im Zeitraum vom 1.6.2014 bis 31.5.2021
Die nachfolgenden persönlichen Referenzen können auch die als Mindestreferenzen genannten Projekte beinhalten, Mehrfachnennungen sind möglich. Gewichtung 60 %, davon:
2.1 Persönliche Ref. PL: Erfahrungen bei der Objektplanung für die Sanierung eines Gebäudes in Holzbauweise, mind. Honorarzone II, mind. LPH 3-8 erbracht; 20 %,
2.2 Persönliche Ref. PL: Erfahrungen bei der Objektplanung für die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes, mind. LPH 3-8 erbracht; 20 %,
2.3 Persönliche Ref. PL: Erfahrung im nachhaltigen Bauen und dem Umgang mit ökologischen Baustoffen (z. B. Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, recyclingfähigen (Rückbau und Wiederverwendbarkeit) Bausstoffen, Nachweis durch Projektbeschreibung / Auszug aus Vertrag/Auszug aus Planung / Nachweis zur Erstellung einer Zertifizierung, mind. LPH 3-8 erbracht, 20 %.
Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0,1,2 oder 3 Punkten) kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.