Beschreibung der Beschaffung
Die Beschaffung erfolgt in 3 Teilen:
— Neubeschaffung Projekt Haus 23 DEF,
— Neubeschaffung Projekt Eltern-Kind-Zentrum (ELKI),
— Ersatz- und Ergänzungsbeschaffung Bestand (Rahmenvereinbarung).
Das Patientenüberwachungssystem mit flexiblem und modularen Aufbau soll zur Überwachung von Erwachsenen, Kindern, Kleinkindern, Säuglingen sowie Neu- und Frühgeborenen (Patienten jeglichen Alters) in der Intensivmedizin, im Operationsbereich sowie Aufwachräumen und in den Außenbereichen (u. a. Eingriffsräume, Röntgendiagnostik, zentrale Notaufnahme) genutzt werden und
Wird zum Teil in Verbindung (per bauseitigem LAN) zu den Zentralen im jeweiligen Stationsstützpunkt betrieben werden. Über einen Gateway soll ein passwortgeschützter Zugriff von sämtlichen Arbeitsplätzen des Klinikums, die sich im medizinischen Versorgungsnetz befinden, möglich sein, um die aktuelle Patientensituation anhand der wesentlichen Vitalparameter-Daten einsehen zu können.
Die Patientenüberwachungsmonitore sowie deren Komponenten müssen in direkter Umgebung zu verschiedenen Röntgen-Geräten (z. B. CT, C-Bogen, Herzkatheter- Messplatz) sowie im Bereich eines wireless LANs eingesetzt werden können. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten ist eine kompakte Bauweise von besonderer, wichtiger Bedeutung. Aufgrund der universitären Nutzung des Systems wird dieses auch zur Forschung und Lehre eingesetzt.
Die Kombination der Modul-Aufnahme mit der Signal-Verarbeitungseinheit sowie dem Monitor ist zugelassen, wenn hierdurch ein besonderes Transport-Konzept (z. B. Pick & Go) realisiert werden kann. Präferiert wird jedoch eine modulare Bauweise.
Es sind sowohl numerische Vitalparameter (z. B. Herzfrequenz, Respiration, Blutdruck) zu überwachen als auch bestimmte Muster (z. B. Asystolie, Kammerflimmern, Apnoe, Salven von ventrikulären Extrasystolen) zu erkennen, um bei Bedarf entsprechende Alarm-Meldungen zu generieren (Anzeige direkt am Bildschirm und - sofern vorgesehen bzw. oben genannt – an der Zentrale).
Die erhobenen Daten sind – sofern vorgesehen und entsprechend verbunden – in der Zentrale zu speichern und müssen als Trend und ggfls. als Ereignisbericht / Ereignisepisode ausgedruckt werden können.
Das Patientenüberwachungssystem muss in der Lage sein, bei einem Strom-Ausfall, der nicht durch unabhängige Strom-Versorgungen überbrückt werden konnte (insbesondere hinsichtlich der modulare Patientenüberwachungsmonitore), automatisch und mit möglichst geringer Beteiligung des Nutzers wieder hochzufahren, sodass möglichst schnell das
System wieder verfügbar ist und die Patientenüberwachung gewährleistet ist.
Die Funktion ist durch den Bieter als Anlage zum Angebot darzustellen.
Das Patientenüberwachungssystem sowie die dazugehörigen Komponenten sollen allgemein – soweit möglich – mit staubdichten, glatten und geschlossenen Oberflächen ausgeführt werden und müssen – insbesondere im Bereich der
Flächen mit Kontakt zum Bediener oder zum Patienten – beständig gegenüber einer Wisch- und Scheuerdesinfektion (Desinfektionsmitteln zugelassen nach Listung RKI) sein.
Die am Patienten anzuschließenden Geräte müssen von einem Hersteller geliefert werden, damit eine Kompatibilität der Geräte zueinander und Austauschbarkeit untereinander gewährleistet ist. Hiervon ausgenommen sind Module bzw. Mess-Funktionen, die patentrechtlich geschützt sind (z. B. BISoder PICCO-Messfunktion).
Lieferung einschließlich allem zur Funktionsfähigkeit und zum Erstbetrieb erforderlichem Zubehör sowie Einweisung der Anwender vor Ort nach Medizinproduktebetreiber-Verordnung. Das Patientenüberwachungssystem sowie deren Komponenten müssen vollständig kompatibel zur EN 60601-1 und 60601-1-2 ausgeführt werden.
Die Messgenauigkeit von allen Parametern und Einstellungen soll vom Hersteller durch Messergebnisse oder generell durch die Gebrauchsanweisung nachgewiesen werden.
Weitere Informationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.