Beschreibung der Beschaffung
Die Ausführungen der Flachdächer der Gebäudegruppen weisen weitgehende Übereinstimmungen auf. Alle Dächer der Anbauten und des Konferenzgebäudes erhalten eine im Gefälle lose verlegte Wärmedämmung. Die besteht aus einer unteren Lage mit d=50mm, die oberer Lage Gefälledämmung mit d=90 bis 310 mm.
Das Material der Wärmedämmung ist expandierten Polystyrol-Hartschaumplatten Die Dämmungen aus EPS sind dicht gestoßen und im Verband lose zu verlegen.
Auf die Stahlbetondecke wird auf einem Bitumenvoranstrich die Elastomerbitumen-Dampfsperrbahn verschweißt.
Über der Wärmedämmung wird die Dachabdichtung auf der Basis modifiziertem Polyolefin FPO lose verlegt und mit einer Linienbefestigung mechanisch fixiert.
Im Übergang an die senkrecht aufgehenden Wände wird die EPS-Wärmedämmung mechanisch befestigt oder aufgeklebt. Darauf wird eine Anschlussbahn hochgeführt und vollflächig verklebt sowie mit der waagerechten Dachabdichtung und dem Verbundblech verschweißt.
Auf den Stahlbeton-Decken der Anbauten werden Lichtkuppeln mit GFK-Aufsatzkränzen montiert. Für die Lüftungsfunktion sind die Lichtkuppeln einzeln anzusteuern. Zusätzlich zu der Lüftungsaufgabe erfüllen die Lichtkuppeln auf dem Konferenzgebäude die RWA-Funktion.
Die Ausführung ist einschließlich aller Anschlüsse, Anschlussprofile, Verbundbleche, Sockelschienen, Befestigungsprofile, Versiegelungen, Abdeckung sowie Formteile usw. gemäß Herstellervorschriften auszuführen.
Konferenzgebäude Nord-Ost:
Das Dach der Konferenz ist in drei Dachflächen aufgeteilt:
1. Dach über Haupteingang Konferenz, Foyer und Funktionsräume 2. Dach über Konferenzräumen 3. Dach über Aufzugsschacht.
Auf allen Dächern werden die FPO-Dachbahnen lose verlegt und mit einer Linienbefestigung mechanisch durch die Gefälledämmung hindurch in den Untergründen Stahlbetondecke bzw. Stahltrapezprofilen fixiert. Die Stahltrapezprofile sind über den Konferenzräumen eingebaut.
Anschließende senkrechte Wände von Gebäudeteilen und Attiken werden mit mechanisch befestigter bzw. geklebter Wärmedämmung versehen. Darauf wird eine Anschlussbahn hochgeführt und vollflächig verklebt und mit den anschließenden Bauteilen verschweißt.
Die Attikaabdeckungen sind standardmäßig mit Holzkeilen und dazwischenliegender Wärmedämmung sowie darüber durchlaufenden OSB-Platten zu versehen. Die Attika-Blechabdeckungen sind auf den OSB-Platten zu verschrauben.
Die Dachentwässerung aller Flächen über dem Konferenzgebäude wird durch senkrecht durch die Decke installierte Einläufe vorgenommen. Die Regenwasserabführung geschieht durch innenliegende Fallleitungen.
Lichtkuppeln haben eine RWA-Funktion als Gruppe zu erfüllen. Für Lüftungszwecke sind die Lichtkuppeln einzeln angesteuert.
Anbauten:
Alle Dachflächen haben den gleichen Aufbau. Auf den Stahlbetondecken wird eine Dampfsperre auf dem Bitumenvoranstrich aufgeschweißt.
Die FPO-Dachbahnen werden auf der Gefälledämmung lose verlegt und mit einer Linienbefestigung mechanisch durch die Dämmung an der Stahlbetondecke verschraubt.
Senkrechte Wände von anschließenden Gebäudeteilen und Attiken werden mit mechanisch befestigter bzw. geklebter Wärmedämmung belegt. Darauf wird eine FPO-Anschlussbahn hochgeführt und vollständig verklebt und mit den waagerechten Dachbahnen und den Verbundblechen verschweißt.
Die Attikaabdeckungen erfolgen standardmäßig mit Holzkeilen und dazwischenliegender Wärmedämmung und darüber verlaufenden OSB-Holzplatten. Blechabdeckungen der Attika sind auf Einhangblechen, mit der OSB-Platte verschraubt zu montiert.
Die Dachentwässerung erfolgt an den jeweiligen Gefälle-Tiefpunkten durch Gully. Diese sind im Gefälle durch die Attika zu führen. Die Gullytöpfe mit Dichtungsflansch sind nach Herstellervorschrift mit den Dachbahnen zu verschweißen. Mit Rohrbögen werden die durchgeführten Rohre der Gullys an die Fallleitungen angeschlossen.