Planungsleistungen Ingenieurbauwerke für die Verlängerung der Stadtbahnlinie U 2 von der heutigen Endhaltestelle Bad Homburg v. d. Höhe-Gonzenheim bis Bad Homburg v. d. Höhe-Bahnhof (U2-VE002)

Stadtbahngesellschaft Bad Homburg mbH

Planungsleistungen für die Verlängerung der Stadtbahnlinie U 2 von der heutigen Endhaltestelle Bad Homburg v. d. Höhe-Gonzenheim bis Bad Homburg v. d. Höhe-Bahnhof im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-03-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-02-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-02-19 Auftragsbekanntmachung
2021-07-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-02-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Referenznummer: EU-2021-001-U2-VE002
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen für die Verlängerung der Stadtbahnlinie U 2 von der heutigen Endhaltestelle Bad Homburg v. d. Höhe-Gonzenheim bis Bad Homburg v. d. Höhe-Bahnhof im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen für Brücken 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtbahngesellschaft Bad Homburg mbH
Postanschrift: Stiftstraße 9-17
Postleitzahl: 60313
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.bad-homburg-u2.de 🌏
E-Mail: h.amann@sbhg.de 📧
URL der Dokumente: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-177b9b50857-9fe9cd88b4864e0 🌏
URL der Teilnahme: http://www.had.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-02-19 📅
Einreichungsfrist: 2021-03-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-02-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 038-096195
ABl. S-Ausgabe: 38
Zusätzliche Informationen
1. Eine Bewerbung bzw. ein Teilnahmeantrag ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich, der bei dem o. g. Link (siehe Ziff. I.3) der Bekanntmachung) heruntergeladen werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig elektronisch über eHAD einzureichen. 2. Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist grundsätzlich nicht möglich. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, dass sie eine Bietergemeinschaft bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch, insbesondere für Erfüllung und Schadensersatz, haften. Außerdem ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat einen eigenen Bewerbungsbogen auszufüllen und zu unterzeichnen. Diese Bewerbungsbögen sind gemeinsam mit einem Bewerbungsanschreiben, das der bevollmächtigte Vertreter zu unterzeichnen hat, einzureichen. 3. Enthalten die Ausschreibungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unvollständigkeiten, Unklarheiten oder Rechtsverstöße, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen. 4. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 16.3.2021 bei der in Ziffer I.3) der Bekanntmachung genannten Stelle über die Vergabeplattform eHAD eingegangen sind. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich über die Vergabeplattform eHAD zu stellen und werden ausschließlich darüber beantwortet. 5. Für die spätere Angebotsphase gilt: Der Auftraggeber behält sich vor, nach der ersten Verhandlungsrunde auch weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, den Auftrag bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 15 Abs. 4 SektVO).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Vorhaben sieht den Lückenschluss zwischen dem Bahnhof Bad Homburg und der bisherigen Endhaltestelle der Stadtbahnlinie U2 vor. Bisher endet die Strecke der U2 an der Haltestelle Gonzenheim. Die geplante Strecke beginnt etwa 190 Meter südöstlich des derzeitigen U2-Haltepunkts. Dieser wird komplett zurückgebaut und auf der Westseite der Gotenstraße als unterirdischer Haltepunkt neu errichtet. Der Tunnel verläuft unterhalb der Frankfurter Landstraße und endet in der Höhe des Erlenwegs. Im Anschluss überquert die Trasse den Dornbach und wird in Parallellage zur Bestandsstrecke über die Straßen Lange Meile und Hessenring geführt. Die Strecke verläuft auf etwa 350 Metern eingleisig. Die Einbindung der U2 im Bad Homburger Bahnhof erfolgt nördlich der vorhandenen S-Bahn-Gleise im Bereich des ehemaligen sogenannten Fürstengleises. Der neue U2-Bahnsteig ist fußläufig direkt vom Bahnhofsvorplatz und durch das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude erreichbar. Der Zugang ist auch über einen Fahrstuhl möglich und somit barrierefrei. Mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie U2 erhöht sich die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Rhein-Main-Region und in der Stadt Bad Homburg. Bestehende regionale und lokale Nahverkehrsangebote können räumlich und zeitlich besser verknüpft werden. Die geplante Trassenführung bedingt den Neubau sowie den Umbau von Infrastrukturanlagen, insbesondere des Konstruktiven Ingenieurbaus, welcher Gegenstand dieser Ausschreibung ist.
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Als maßgebliche ist der Neubau folgender Bauwerke zu nennen:
— Verlegung Dornbachkanal,
— Trogbauwerk Quirinstraße,
— Tunnel Gotenstraße,
— Station Gonzenheim (unterirdisch),
— Tunnelbauwerk Frankfurter Landstraße,
— Kreuzungsbauwerk EÜ Frankfurter Landstraße,
— Trogbauwerk Erlenweg und Fluchttreppenhaus,
— U-Bahnüberführung über den Dornbach,
— U-Bahnüberführung Lange Meile,
— U-Bahnüberführung Hessenring,
— Umbau Personen- und Gepäcktunnel im Bf. Bad Homburg.
Die Gesamtübersicht der zu planenden Objekte für Ingenieurbauwerke kann den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Die Verlängerung der Linie U2 schließt eine Lücke im lokalen Schienennetz. Der Bahnhof Bad Homburg wird somit zum Bindeglied zwischen den U- und S-Bahn-Linien sowie den vorhanden und geplanten Infrastrukturprojekten.
Von den besseren Umsteigemöglichkeiten profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger Bad Homburgs als auch die gesamte Region. Durch die Zusammenführung der Stadtbahn U2, der S-Bahn, der Taunusbahn sowie der geplanten Regionaltangente West an einem Ort wird der Verkehrsknoten Bad Homburg weiter gestärkt.
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Gegenstand der Beauftragung sind folgende Planungsleistungen:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke, §§ 41 Nr. 6 und 7, 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 HOAI, Leistungsphasen (LPh) 1-3, 5-9 (fest beauftragt werden Leistungsphasen 1-3, sowie 5-6, optional beauftragt werden die Leistungsphase 7-9) einschl. der in vorgenannten Leistungsphasen ausgewiesenen Besonderen Leistungen,
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— Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI, Leistungsphasen 2-6 einschl. der in vorgenannten Leistungsphasen ausgewiesenen Besonderen Leistungen.
Die Planungsleistungen werden mit der BIM-Methodik durchgeführt. Die exakten Leistungsbilder unter Aufführung der Grundleistungen und der besonderen Leistungen werden in den Vergabeunterlagen mitgeteilt.
Dauer: 28 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Planungsleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke erfolgt stufenweise gemäß Ziff. 3.5 des Ingenieurvertrags. Bei den optional aufgeführten Leistungen handelt es sich um einseitige Optionsrechte zu Gunsten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch darauf, dass die nur optional anzubietenden Leistungen vom Auftraggeber beauftragt werden.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die in den Ziff.III.1.1) bis III.1.3) und Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung aufgeführten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind mit dem zwingend zu verwendeten Bewerbungsbogen vorzulegen.
Soweit Eigenerklärungen gefordert und mit dem Bewerbungsbogen (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abgegeben werden, behält sich der Auftraggeber vor, Nachweise/Bestätigungen der zuständigen Stellen anzufordern.
Für den Fall, dass Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Nachweis der eigenen Eignung und/oder zur Erbringung der auftragsgegenständlichen Leistungen auf andere Unternehmen verweisen, gelten die §§ 34, 47 SektVO. Für den Fall, dass sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer wirtschaftlichen/finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines anderen Unternehmens beruft, haften der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft und das andere Unternehmen für die Auftragsaufführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam i. S. v. § 47 Abs. 3 SektVO; eine entsprechende verbindliche Erklärung des anderen Unternehmens ist der Bewerbung beizulegen.
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Der spätere Austausch eines zum Nachweis der Eignung benannten anderen Unternehmens bedarf der Zustimmung des Auftraggebers. Diese Zustimmung wird nur dann erfolgen, wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auch mit dem neuen anderen Unternehmen bei einer fiktiv vorgenommenen Wertung anhand Ziff. II.2.9) der Bekanntmachung zur Angebotsabgabe aufgefordert worden wäre.
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Geforderte Angaben zur persönlichen Lage des Bewerber/Mitglieds der Bewerbergemeinschaft:
1. Eigenerklärung, dass bei dem Bewerber bzw. bei den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft die Ausschlussgründe gem. § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Anderenfalls hat der Bewerber bzw. haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft den Nachweis der Selbstreinigung gem. § 125 GWB zu erbringen,
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2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine diesbezügliche Kopie, soweit der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Handelsregister eingetragen ist; anderenfalls vergleichbarer Nachweis,
3. Ggf. Bietergemeinschaftserklärung,
4 .Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder über eine vergleichbare Befähigung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 89/48/EWG.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Der Bewerbung ist die Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmens, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen (jeweils zweifach maximiert je Versicherungsjahr) in Höhe von 5 000 000,00 EUR für Personenschäden und 5 000 000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) mit dem Bewerber/dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzuschließen, alternativ eine entsprechende Versicherungsbestätigung beizufügen.
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Die Erklärung des Versicherungsunternehmens bzw. die Versicherungsbestätigung muss auch die zu beauftragenden BIM-Leistungen umfassen.
2. Angaben zum Netto-Gesamtjahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
3. Angaben zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Leistungen, die in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags liegen (d. h. Planungsleistungen – nur der LPh 1-3 und 5-6 und nur für Tunnelbauwerke, Untergrundbahnhöfe, Brückenbauwerke, Schlitz- und Bohrpfahlwände, Trägerbohlwände – im Bereich Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 (Gruppe 6 und 7 in 12.2) HOAI, Planungsleistungen – nur der LPh 2-6 und nur für Tunnelbauwerke, Untergrundbahnhöfe, Brückenbauwerke, Schlitz- und Bohrpfahlwände, Trägerbohlwände – im Bereich Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI).
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Mindeststandards:
Zu 1.: Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmens, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen (jeweils zweifach maximiert je Versicherungsjahr) in Höhe von 5 000 000,00 EUR für Personenschäden und 5 000 000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) mit dem Bewerber/dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzuschließen, alternativ eine entsprechende Versicherungsbestätigung.
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Die Erklärung des Versicherungsunternehmens bzw. die Versicherungsbestätigung muss auch die zu beauftragenden BIM-Leistungen umfassen.
Zu 3.: 3 000 000,00 EUR netto für den durchschnittlichen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (d. h. Planungsleistungen – nur der LPh 5-7 und nur für Tunnelbauwerke, Untergrundbahnhöfe, Schlitz- und Bohrpfahlwände, Trägerbohlwände – im Bereich Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 Nr. 6 und 7, 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 (Gruppe 6 und 7 in 12.2) HOAI, Planungsleistungen – nur der LPh 4-6 und nur für Tunnelbauwerke, Untergrundbahnhöfe, Schlitz- und Bohrpfahlwände, Trägerbohlwände – im Bereich Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI), gebildet aus den Umsätzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung von Referenzen der Kategorie A, Leistungserbringung nicht vor dem 1.1.2011, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. „Vergleichbare“ Leistungen in diesem Sinne sind Planungsleistungen für Tunnelbauwerke und/oder Untergrundbahnhöfe im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 (Gruppe 6 in 12.2) HOAI.
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Zur Darstellung ist das betreffende Formblatt des Bewerbungsbogens zu verwenden. Insbesondere anzugeben sind:
— Referenzprojekt,
— Referenzgeber,
— Kurzbeschreibung des Projekts,
— Planungsleistungen für Tunnelbauwerke und/oder Untergrundbahnhöfe im Bereich Objektplanung für Ingenieurbauwerke §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI i.V.m. Anlage 12 HOAI (Gruppe 6 in 12.2) (ja/nein),
— Tunnelbauwerk (ja/nein),
— Untergrundbahnhof (ja/nein),
— Honorarzone gemäß § 44 HOAI,
— Baukosten KG 300 in Euro netto (gemäß Kostenberechnung in Lph 3),
— Netto-Auftragswert der erbrachten Eigenleistung in EUR netto,
— Kurzbeschreibung der Eigenleistung im Projekt (insbesondere mit Angaben zu eigenen erbrachten (abgeschlossenen) Leistungsphasen gemäß § 43 Abs. 1 HOAI und erbrachten Leistungen mit BIM-Methode, unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D Planung)),
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— Zeitpunkt der Leistungserbringung.
2. Darstellung von Referenzen der Kategorie B, Leistungserbringung nicht vor dem 1.1.2011, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. „Vergleichbare“ Leistungen in diesem Sinne sind Planungsleistungen für Tunnelbauwerke und/oder Untergrundbahnhöfe im Bereich Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI.
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— Planungsleistungen für Tunnelbauwerke und/oder Untergrundbahnhöfe im Bereich Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 HOAI (ja/nein),
— Honorarzone gemäß § 52 HOAI,
— Baukosten KG 300 in EUR netto (gemäß Kostenberechnung in Lph 3),
— Netto-Auftragswert der erbrachten Eigenleistung in Euro netto.
— Kurzbeschreibung der Eigenleistung im Projekt (insbesondere mit Angaben zu eigenen erbrachten (abgeschlossenen) Leistungsphasen gemäß § 51 Abs. 1 HOAI und erbrachten Leistungen mit BIM-Methode, unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D Planung))
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— Zeitpunkt der Leistungserbringung
3. Darstellung von Referenzen der Kategorie C, Leistungserbringung nicht vor dem 1.1.2011, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. „Vergleichbare“ Leistungen in diesem Sinne sind Planungsleistungen für Brückenbauwerke im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 (Gruppe 6 in 12.2) HOAI.
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— Planungsleistungen für Brückenbauwerke im Bereich Objektplanung für Ingenieurbauwerke §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI i.V.m. Anlage 12 HOAI (Gruppe 6 in 12.2) (ja/nein),
— Eisenbahn-/Straßenbahnüber- oder -unterführung (ja/nein),
— Lichte Weite Brückenbauwerk [m],
— Netto-Auftragswert der erbrachten Eigenleistung in Euro netto,
4. Darstellung von Referenzen der Kategorie D, Leistungserbringung nicht vor dem 1.1.2011, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. „Vergleichbare“ Leistungen in diesem Sinne sind Planungsleistungen für Brückenbauwerke im Bereich Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI.
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— Planungsleistungen für Brückenbauwerke im Bereich Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI (ja/nein),
— Kurzbeschreibung der Eigenleistung im Projekt (insbesondere mit Angaben zu eigenen erbrachten (abgeschlossenen) Leistungsphasen gemäß § 51 Abs. 1 HOAI und erbrachten Leistungen mit BIM-Methode, unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D Planung)),
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Mindeststandards:
Zu 1., 2., 3. und 4.:
— bei allen Referenzen darf der Beginn der Leistungserbringung nicht vor dem 1.1.2011 liegen,
— alle Referenzen müssen mit der Aufgabenstellung hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang vergleichbar sein,
— Im Zusammenhang mit der Wertung sieht die Vergabestelle als vergleichbar nur für
Kategorie A: Planungsleistungen für Tunnelbauwerke und/oder Untergrundbahnhöfe im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 (Gruppe 6 in 12.2) HOAI an.
Und Kategorie B: Planungsleistungen für Tunnelbauwerke und/oder Untergrundbahnhöfe im Bereich Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an.
Kategorie C: Planungsleistungen für Brückenbauwerke im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 (Gruppe 6 in 12.2) HOAI an.
Und Kategorie D: Planungsleistungen für Brückenbauwerke im Bereich Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI an.
Zu 1.
Es wird mindestens eine Referenz gefordert, die die nachfolgenden zusätzlichen Mindestanforderungen erfüllt:
— die Referenz betrifft ein Tunnelbauwerk und/oder einen Untergrundbahnhof,
— bei der Referenz muss mindestens die Leistungsphase 2, 3 und 5 gem. § 43 HOAI vollständig abgeschlossen sein,
— die Referenz muss mindestens in Honorarzone III eingestuft sein,
— die Referenz muss über Baukosten (KG 300) in Höhe von mindestens 10 000 000,00 EUR netto verfügen,
— die Referenz beinhaltet Leistungen mit BIM-Methode, unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D Planung).
Zu 2.
— bei der Referenz muss mindestens die Leistungsphase 2, 3 und 4 gem. § 51 HOAI vollständig abgeschlossen sein,
Zu 3.
— Die Referenz betrifft ein Brückenbauwerk,
— die lichte Weite des Brückenbauwerks beträgt mindestens 25 m,
Zu 4.
— die Referenz betrifft ein Brückenbauwerk,
Zu 1., 2., 3. und 4.
Sofern der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft innerhalb der Mindestreferenz für Kategorien A-D (Ziff. V.2) nicht über Leistungen mit der BIM-Methode unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D Planung) verfügt/verfügen, muss er/sie darlegen, warum sich der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft trotzdem für ausreichend fachkundig und leistungsfähig für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen mit der BIM-Methode unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D-Planung) hält.
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Dafür müssen als Anlage weitere geeignete Darstellungen, Unterlagen, Bescheinigungen etc. [wie z. B. Darstellungen zur Anwendung der BIM-Methode unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D-Planung) bei Referenzobjekten mit vergleichbarer Komplexität, z. B. im Hochbau; Darstellung persönlicher Referenzen zur BIM-Methode unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D-Planung) von vorhandenem oder (nachweislich) zukünftig für das Unternehmen tätigem Fachpersonal, das für die Durchführung der Leistungen nach BIM-Methode verantwortlich sein soll] beigefügt werden.
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Der Auftraggeber wird dann prüfen, ob die vorgelegten Dokumente und Angaben geeignet sind, die geforderten Leistungen mit der BIM-Methode unter Berücksichtigung von Termine und Kosten (4D und 5D-Planung) in den Mindestreferenzen der Kategorien A, B, C und D zu ersetzen und damit die Mindestanforderungen zu erfüllen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Bewerber, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind oder über eine vergleichbare Befähigung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 89/48/EWG verfügen.
Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der zu oben genanntem Führen der Berufsbezeichnung berechtigt ist.
Die Anforderungen sind auch durch eine Bewerbergemeinschaft nachzuweisen. Mindestens ein Mitglied muss diese Anforderung erfüllen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Durchschnittlicher Netto-Jahresumsatz in dem Tätigkeitsfeld des Auftrags der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren (bis zu 200 Punkte),
2. Unternehmensreferenzen (bis zu 800 Punkte). Die zur Wertung herangezogenen Referenzen werden mit Bezug auf folgende Unterkriterien gepunktet und gewichtet:
2.1. Referenz Kategorie A (bis zu 300 gewichtete Punkte):
— Tunnelbauwerk und/oder Untergrundbahnhof (bis zu 100 gewichtete Punkte),
— abgeschlossene Leistungsphasen gemäß §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI (bis zu 100 gewichtete Punkte),
— Honorarzone gemäß § 44 HOAI (bis zu 100 gewichtete Punkte).
2.2. Referenz Kategorie B (bis zu 300 gewichtete Punkte):
— abgeschlossene Leistungsphasen gemäß §§ 51 HOAI (bis zu 100 gewichtete Punkte),
— Honorarzone gemäß § 52 HOAI (bis zu 100 gewichtete Punkte).
2.3. Referenz Kategorie C (bis zu 100 gewichtete Punkte):
— Eisenbahn-/straßenbahnüber- oder -unterführung (Ja/Nein) (bis zu 25 gewichtete Punkte),
— Lichte Weite Brückenbauwerk in Meter (bis zu 25 gewichtete Punkte),
— abgeschlossene Leistungsphasen gemäß §§ 41 Nr. 6, 43 HOAI (bis zu 50 gewichtete Punkte).
2.4. Referenz Kategorie D (bis zu 100 gewichtete Punkte):
— abgeschlossene Leistungsphasen gemäß § 51 HOAI (bis zu 50 gewichtete Punkte).
Sollten sich im Falle identischer Endpunktzahlen mehr als fünf Bewerber/Bewerbergemeinschaften auf den ersten fünf Rängen platzieren, erfolgt unter den insoweit betroffenen Bewerbern/Bewerbergemeinschaften eine Auswahl nach dem Losverfahren.
Im Übrigen behält sich der Auftraggeber vor, auch mehr als 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Terminplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zum Personaleinsatz
Konzept zur BIM-Abwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Preis (Gewichtung): 50,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bad-homburg-u2.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-177b9b50857-9fe9cd88b4864e0 🌏
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
URL der Teilnahme: www.had.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Eine Bewerbung bzw. ein Teilnahmeantrag ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich, der bei dem o. g. Link (siehe Ziff. I.3) der Bekanntmachung) heruntergeladen werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig elektronisch über eHAD einzureichen.
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2. Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist grundsätzlich nicht möglich. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, dass sie eine Bietergemeinschaft bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch, insbesondere für Erfüllung und Schadensersatz, haften. Außerdem ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat einen eigenen Bewerbungsbogen auszufüllen und zu unterzeichnen. Diese Bewerbungsbögen sind gemeinsam mit einem Bewerbungsanschreiben, das der bevollmächtigte Vertreter zu unterzeichnen hat, einzureichen.
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3. Enthalten die Ausschreibungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unvollständigkeiten, Unklarheiten oder Rechtsverstöße, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen.
4. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 16.3.2021 bei der in Ziffer I.3) der Bekanntmachung genannten Stelle über die Vergabeplattform eHAD eingegangen sind. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich über die Vergabeplattform eHAD zu stellen und werden ausschließlich darüber beantwortet.
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5. Für die spätere Angebotsphase gilt: Der Auftraggeber behält sich vor, nach der ersten Verhandlungsrunde auch weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, den Auftrag bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 15 Abs. 4 SektVO).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64295
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus §§ 134, 135 und 160 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2021/S 038-096195 (2021-02-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-22)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 143-381543
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 038-096195
ABl. S-Ausgabe: 143

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Vorhaben sieht den Lückenschluss zwischen dem Bahnhof Bad Homburg und der bisherigen Endhaltestelle der Stadtbahnlinie U2 vor. Bisher endet die Strecke der U2 an der Haltestelle Gonzenheim. Die geplante Strecke beginnt etwa 190 Meter südöstlich des derzeitigen U2-Haltepunkts. Dieser wird komplett zurückgebaut und auf der Westseite der Gotenstraße als unterirdischer Haltepunkt neu errichtet. Der Tunnel verläuft unterhalb der Frankfurter Landstraße und endet in der Höhe des Erlenwegs. Im Anschluss überquert die Trasse den Dornbach und wird in Parallellage zur Bestandsstrecke über die Straßen Lange Meile und Hessenring geführt. Die Strecke verläuft auf etwa 350 Metern eingleisig. Die Einbindung der U2 im Bad Homburger Bahnhof erfolgt nördlich der vorhandenen S-Bahn-Gleise im Bereich des ehemaligen sogenannten Fürstengleises. Der neue U2-Bahnsteig ist fußläufig direkt vom Bahnhofsvorplatz und durch das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude erreichbar. Der Zugang ist auch über einen Fahrstuhl möglich und somit barrierefrei. Mit der Verlängerung der Stadtbahnlinie U2 erhöht sich die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Rhein-Main-Region und in der Stadt Bad Homburg. Bestehende regionale und lokale Nahverkehrsangebote können räumlich und zeitlich besser verknüpft werden. Die geplante Trassenführung bedingt den Neubau sowie den Umbau von Infrastrukturanlagen, insbesondere des Konstruktiven Ingenieurbaus, welcher Gegenstand dieser Ausschreibung ist. Als maßgebliche ist der Neubau folgender Bauwerke zu nennen:
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Die Gesamtübersicht der zu planenden Objekte für Ingenieurbauwerke kann den Vergabeunterlagen entnommen werden. Die Verlängerung der Linie U2 schließt eine Lücke im lokalen Schienennetz. Der Bahnhof Bad Homburg wird somit zum Bindeglied zwischen den U- und S-Bahn-Linien sowie den vorhanden und geplanten Infrastrukturprojekten. Von den besseren Umsteigemöglichkeiten profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger Bad Homburgs als auch die gesamte Region. Durch die Zusammenführung der Stadtbahn U2, der S-Bahn, der Taunusbahn sowie der geplanten Regionaltangente West an einem Ort wird der Verkehrsknoten Bad Homburg weiter gestärkt. Gegenstand der Beauftragung sind folgende Planungsleistungen:
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— Objektplanung Ingenieurbauwerke, §§ 41 Nr. 6 und 7, 43 HOAI i. V. m. Anlage 12 HOAI, Leistungsphasen (LPh) 1-3, 5-9 (fest beauftragt werden Leistungsphasen 1-3, sowie 5-6, optional beauftragt werden die Leistungsphase 7-9) einschl. der in vorgenannten Leistungsphasen ausgewiesenen Besonderen Leistungen.
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— Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke § 51 HOAI i. V .m. Anlage 14 HOAI, Leistungsphasen 2-6 einschl. der in vorgenannten Leistungsphasen ausgewiesenen Besonderen Leistungen. Die Planungsleistungen werden mit der BIM-Methodik durchgeführt. Die exakten Leistungsbilder unter Aufführung der Grundleistungen und der besonderen Leistungen werden in den Vergabeunterlagen mitgeteilt.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-07-09 📅
Name: Ingenieurbüro Grassl GmbH
Postanschrift: Machtlfinger Str 5-7
Postort: München
Postleitzahl: 81379
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 89410737700 📞
E-Mail: muenchen@grassl-ing.de 📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 📠
Quelle: OJS 2021/S 143-381543 (2021-07-22)