Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beabsichtigt die Planungsleistungen zur Sanierung der Kaikante im Bereich der Liegeplätze 86-91 zu vergeben. Diese Sanierung wurde als Teilmaßnahme des Gesamtprojektes Umgestaltung des Stadthafens definiert. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Fachbereich BUGA. Die Kaianlage mit einer Gesamtlänge von ca. 445 m besteht sowohl aus einer Spundwandkonstruktion mit aufgesetztem Stahlbetonholm als auch aus einer vorgesetzten 4 m breiten Kaiplatte, gegründet auf einer vorderen abschließenden geneigten Stahlspundwand und einer rückwärtigen Druckpfahlreihe aus Stahlbetonrammpfählen. Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, den vorgegebenen Entwurf ingenieurtechnisch zu entwickeln und zu dimensionieren und so die Umsetzung des Gestaltungsentwurfes zu realisieren. Hierzu gehören die notwendigen Leistungen der Fachplanungen Tragwerksplanung und Ingenieurbauwerke.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-12-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-11-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2021-11-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beabsichtigt die Planungsleistungen zur Sanierung der Kaikante im Bereich der Liegeplätze 86-91 zu vergeben. Diese Sanierung wurde als Teilmaßnahme des Gesamtprojektes Umgestaltung des Stadthafens definiert. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Fachbereich BUGA.
Die Kaianlage mit einer Gesamtlänge von ca. 445 m besteht sowohl aus einer Spundwandkonstruktion mit aufgesetztem Stahlbetonholm als auch aus einer vorgesetzten 4 m breiten Kaiplatte, gegründet auf einer vorderen abschließenden geneigten Stahlspundwand und einer rückwärtigen Druckpfahlreihe aus Stahlbetonrammpfählen.
Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, den vorgegebenen Entwurf ingenieurtechnisch zu entwickeln und zu dimensionieren und so die Umsetzung des Gestaltungsentwurfes zu realisieren. Hierzu gehören die notwendigen Leistungen der Fachplanungen Tragwerksplanung und Ingenieurbauwerke.
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beabsichtigt die Planungsleistungen zur Sanierung der Kaikante im Bereich der Liegeplätze 86-91 zu vergeben. Diese Sanierung wurde als Teilmaßnahme des Gesamtprojektes Umgestaltung des Stadthafens definiert. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Fachbereich BUGA.
Die Kaianlage mit einer Gesamtlänge von ca. 445 m besteht sowohl aus einer Spundwandkonstruktion mit aufgesetztem Stahlbetonholm als auch aus einer vorgesetzten 4 m breiten Kaiplatte, gegründet auf einer vorderen abschließenden geneigten Stahlspundwand und einer rückwärtigen Druckpfahlreihe aus Stahlbetonrammpfählen.
Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, den vorgegebenen Entwurf ingenieurtechnisch zu entwickeln und zu dimensionieren und so die Umsetzung des Gestaltungsentwurfes zu realisieren. Hierzu gehören die notwendigen Leistungen der Fachplanungen Tragwerksplanung und Ingenieurbauwerke.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Rostock, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hanse- und Universitätsstadt Rostock Hafen- und Seemannsamt
Postanschrift: Ost-West-Straße 8
Postleitzahl: 18147
Postort: Rostock
Kontakt
Internetadresse: http://www.rostock.de🌏
E-Mail: gudrun.thesenvitz@rostock.de📧
Telefon: +49 381/381-8774📞
Fax: +49 381/381-8765 📠
URL der Dokumente: https://portal.evergabemv.de/E49963525🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2021-11-18 📅
Einreichungsfrist: 2021-12-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-11-23 📅
Datum des Beginns: 2022-08-01 📅
Datum des Endes: 2024-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 227-598754
ABl. S-Ausgabe: 227
Zusätzliche Informationen
Gemäß § 15 (4) SektVO behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, dass der Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote vergeben wird, ohne in Verhandlungen zu treten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beabsichtigt die Planungsleistungen zur Sanierung der Kaikante im Bereich der Liegeplätze 86-91 zu vergeben. Diese Sanierung wurde als Teilmaßnahme des Gesamtprojektes Umgestaltung des Stadthafens definiert. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Fachbereich BUGA.
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock beabsichtigt die Planungsleistungen zur Sanierung der Kaikante im Bereich der Liegeplätze 86-91 zu vergeben. Diese Sanierung wurde als Teilmaßnahme des Gesamtprojektes Umgestaltung des Stadthafens definiert. Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Fachbereich BUGA.
Die Kaianlage mit einer Gesamtlänge von ca. 445 m besteht sowohl aus einer Spundwandkonstruktion mit aufgesetztem Stahlbetonholm als auch aus einer vorgesetzten 4 m breiten Kaiplatte, gegründet auf einer vorderen abschließenden geneigten Stahlspundwand und einer rückwärtigen Druckpfahlreihe aus Stahlbetonrammpfählen.
Die Kaianlage mit einer Gesamtlänge von ca. 445 m besteht sowohl aus einer Spundwandkonstruktion mit aufgesetztem Stahlbetonholm als auch aus einer vorgesetzten 4 m breiten Kaiplatte, gegründet auf einer vorderen abschließenden geneigten Stahlspundwand und einer rückwärtigen Druckpfahlreihe aus Stahlbetonrammpfählen.
Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, den vorgegebenen Entwurf ingenieurtechnisch zu entwickeln und zu dimensionieren und so die Umsetzung des Gestaltungsentwurfes zu realisieren. Hierzu gehören die notwendigen Leistungen der Fachplanungen Tragwerksplanung und Ingenieurbauwerke.
Der Auftragnehmer hat die Aufgabe, den vorgegebenen Entwurf ingenieurtechnisch zu entwickeln und zu dimensionieren und so die Umsetzung des Gestaltungsentwurfes zu realisieren. Hierzu gehören die notwendigen Leistungen der Fachplanungen Tragwerksplanung und Ingenieurbauwerke.
Die neue Ufersicherung ist als Kaikante zu konzipieren.
Die Planung hat nach technischen Vorgaben unter Berücksichtigung gestalterischer, wirtschaftlicher und gebrauchstauglicher Gesichtspunkte zu erfolgen. Die Baumaßnahme ist so zu planen, dass Eingriffe in den Wasserkörper minimiert werden.
Es sind alle statisch erforderlichen Berechnungen, die für die Dimensionierung des Bauwerkes, der baulichen Umsetzung sowie dessen Genehmigung erforderlich ist, zuführen. Durch den Planer ist eine statisch-konstruktive Lösung zu finden, die eine wirtschaftliche und nachhaltig günstige Lösung darstellt. Hierfür sind ggf. statisch-konstruktive Varianten zu untersuchen. Folgende bauliche Konstruktionen gehören in den Umfang:
Es sind alle statisch erforderlichen Berechnungen, die für die Dimensionierung des Bauwerkes, der baulichen Umsetzung sowie dessen Genehmigung erforderlich ist, zuführen. Durch den Planer ist eine statisch-konstruktive Lösung zu finden, die eine wirtschaftliche und nachhaltig günstige Lösung darstellt. Hierfür sind ggf. statisch-konstruktive Varianten zu untersuchen. Folgende bauliche Konstruktionen gehören in den Umfang:
1.Spundwandkonstruktion;
2. ggf. Rückverankerungen;
3. Kaiholm, in unterschiedlichen Höhenlagen;
4. Ertüchtigung/Verlängerung der Regenwasserausläufe;
6. technische Lösung für die Befestigung der Schwimmstege;
7. Versorgungsleitungen für Trinkwasser und Strom einschließlich deren Versorgungpollern (Übergabepunkte für die Schiffsversorgung).
Folgende Leistungsbilder, in Anlehnung an die HOAI 2021, sind anzubieten:
1. Ingenieurbauwerke (für die Lph. 2 – 6, 8);
2. Tragwerksplanung (für die Lph. 2 – 6).
Geschätzter Wert ohne MwSt: 500 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Ausschreibungsunterlagen - Aufgabenstellung.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Efre
Zusätzliche Informationen:
Gemäß § 15 (4) SektVO behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, dass der Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote vergeben wird, ohne in Verhandlungen zu treten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadthafen Rostock - Kempowski-Ufer
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
- Berufliche Befähigung gemäß § 44 VgV - Nachweis der Eintragung in einem Berufs- und Handelsregister zum Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung (Kopie).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
§ 45 (4) Nr. 2 VgV: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung:
Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 1,0 Mio. € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 2,0 Mio. € gegeben ist.
§ 45 (4) Nr. 4 VgV: Mindestjahresumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages:
Der Bewerber muss mindestens folgenden durchschnittlichen Jahresumsatz aufweisen: 0,8 Mio. € für Wasserbaumaßnahmen (die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre)
Mindeststandards:
Ist eine der Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird der Teilnahmeantrag, auch wenn er gemäß der Wertungsmatrix zu den besten fünf Teilnehmern zählt, nicht gewertet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
§ 46 (3) Nr. 1 VgV: Ausführung von Leistungen in den letzten 3 Jahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind:
Der Bewerber muss mindestens folgende Referenz (abgeschlossen oder in Realisierung befindlich) vorweisen:
Mindestens 1 Referenzobjekt mit Mindest-Bauvolumen von 1,25 Mio. EUR.
§ 46 (3) Nr. 2 VgV: Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. beruflicher Befähigung:
Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen:
Fachkraft allg.: abgeschlossene Ausbildung als Bauingenieur oder vergleichbar und mind. 5 Jahre Berufserfahrung.
Projektleiter: abgeschlossene Ausbildung als Bauingenieur oder vergleichbar und mind. 10 Jahre Berufserfahrung im Wasserbau; Leitung von mind. 1 Bauvorhaben (abgeschlossen oder in Realisierung befindlich) mit mind. 1,25 Mio. EUR Bausumme in den letzten 3 Kalenderjahren.
Projektleiter: abgeschlossene Ausbildung als Bauingenieur oder vergleichbar und mind. 10 Jahre Berufserfahrung im Wasserbau; Leitung von mind. 1 Bauvorhaben (abgeschlossen oder in Realisierung befindlich) mit mind. 1,25 Mio. EUR Bausumme in den letzten 3 Kalenderjahren.
§ 46 (3) Nr. 3 VgV: Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungsmöglichkeiten:
Der Bewerber muss mindestens über ein Qualitätsmanagement verfügen.
§ 46 (3) Nr. 8 VgV: Quantitative Leistungsfähigkeit der Bewerber, durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl(*) des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren: 3 Mitarbeiter; (* = die im Geschäftsfeld Wasserbau tätig sind)
§ 46 (3) Nr. 8 VgV: Quantitative Leistungsfähigkeit der Bewerber, durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl(*) des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren: 3 Mitarbeiter; (* = die im Geschäftsfeld Wasserbau tätig sind)
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Architekten und Ingenieure nach § 75 VgV.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bei weniger als 3 Bewerber verringert sich die Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, entsprechend.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2022-01-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2022-08-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projekteinschätzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erwartete Fachliche Leistung hins. Projekterfolg (Termintreue), Qualität der Planung durch Präsentation eines Referenzprojektes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 35
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Postanschrift: Johannes-Stelling-Str. 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 385/5885165📞
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de📧
Fax: +49 385/5884855817 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
§ 160 GWB - Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Hanse- und Universitätsstadt Rostock Hafen- und Seemannsamt
Postanschrift: Warnowufer 60a
Postort: Rostock
Postleitzahl: 18057
Telefon: +49 081/381-8774📞
E-Mail: gudrun.thesenvitz@rostock.de📧
Fax: +49 381/381-8765 📠
Quelle: OJS 2021/S 227-598754 (2021-11-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-06-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 536808.07 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-06-08 📅
Name: Inros lackner se
Postort: Rostock
Postleitzahl: 18055
Land: Deutschland 🇩🇪 Rostock, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 536808.07 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Quelle: OJS 2022/S 116-328515 (2022-06-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-07-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Änderung eines Vertrages während der Laufzeit über Planungsleistung für die "Sanierung der Kaikante im Bereich der Liegeplätze 86-91"
Kurze Beschreibung:
Nach §132 GWB Absatz (5) sind Änderungen gem. Absatz (2) Nummern 2 und 3 im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt zu machen (vgl. VgV §39 Absatz (5) und RL 2014/24/EU Artikel 72 Absatz (1) Unterabsatz 3 bzw. RL 2014/25/EU Artikel 89 Absatz (1) Unterabsatz 2). Die Bekanntmachung enthält die notwendigen Informationen gemäß RL 2014/24/EU Anhang V Teil G bzw. RL 2014/25/EU Anhang XVI.
Im Rahmen der EU-weiten Ausschreibung für die o.a. Planungsleistungen wurde der Zuschlag dem Bieter INROS LACKNER SE aus Rostock erteilt. Die Beauftragung erfolgte dabei in 3 separaten Planungsverträgen entsprechend der HOAI-Leistungsphasen mit einer vorläufigen Gesamtauftragssumme von 523.223,59 EUR brutto.
Begründung zu §132 (2) Nr. 2a) GWB:
Für die Erbringung der zusätzlichen Leistungen kommt ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht in Betracht.
Die benötigten Planungsleistungen aller Nachträge (01-03) sind erforderlich, um den geplanten Projektablauf nicht zu gefährden. Gleichzeitig wären zusätzliche Vergabeverfahren, auch aufgrund der geringen Auftragswerte, für die Auftraggeberin mit einem zeitlichen und personellen Mehraufwand verbunden. Dies ist für die Auftraggeberin nicht wirtschaftlich.
Durch die zusätzlichen Planungsleistungen ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Eine solche Änderung liegt etwa bei der Ersetzung zu beschaffender Dienstleistungen durch andersartige Leistungen oder bei einer grundlegenden Änderung der Art der Beschaffung vor (Erwägungsgrund 109 RL 2014/24/EU). Hier werden indes nur die ursprünglichen Planungsleistungen, die für das Projekt beauftragt sind, um zusätzliche erforderliche Planungsleistungen erweitert.
Die notwendigen ingenieurtechnischen Planungsleistungen wurden aufgrund der Schwellenüberschreitung in einem EU-weiten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb im November 2021 ausgeschrieben. Der Auftraggeber, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, trat als Sektorenauftraggeber [1] auf. Die Vergabe erfolgte auf Grundlage der SektVO.
Der Grundvertrag enthält eine Indexierungsklausel auf deren Basis das Honorar fort- und festgeschrieben wird. Auf Grundlage der Kostenberechnung wird gemäß § 132 (4) der neue Auftragswert als Referenzwert festgesetzt: = 837.586,31 EUR netto
Der Zuschlag für die o.g. Planungsleistungen wurde dem Bieter INROS LACKNER SE aus Rostock erteilt. Die Beauftragung erfolgte dabei in 3 separaten Planungsverträgen entsprechend der HOAI-Leistungsphasen.
Nach §132 GWB Absatz (5) sind Änderungen gem. Absatz (2) Nummern 2 und 3 im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt zu machen (vgl. VgV §39 Absatz (5) und RL 2014/24/EU Artikel 72 Absatz (1) Unterabsatz 3 bzw. RL 2014/25/EU Artikel 89 Absatz (1) Unterabsatz 2). Die Bekanntmachung enthält die notwendigen Informationen gemäß RL 2014/24/EU Anhang V Teil G bzw. RL 2014/25/EU Anhang XVI.
Im Rahmen der EU-weiten Ausschreibung für die o.a. Planungsleistungen wurde der Zuschlag dem Bieter INROS LACKNER SE aus Rostock erteilt. Die Beauftragung erfolgte dabei in 3 separaten Planungsverträgen entsprechend der HOAI-Leistungsphasen mit einer vorläufigen Gesamtauftragssumme von 523.223,59 EUR brutto.
Begründung zu §132 (2) Nr. 2a) GWB:
Für die Erbringung der zusätzlichen Leistungen kommt ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht in Betracht.
Die benötigten Planungsleistungen aller Nachträge (01-03) sind erforderlich, um den geplanten Projektablauf nicht zu gefährden. Gleichzeitig wären zusätzliche Vergabeverfahren, auch aufgrund der geringen Auftragswerte, für die Auftraggeberin mit einem zeitlichen und personellen Mehraufwand verbunden. Dies ist für die Auftraggeberin nicht wirtschaftlich.
Durch die zusätzlichen Planungsleistungen ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Eine solche Änderung liegt etwa bei der Ersetzung zu beschaffender Dienstleistungen durch andersartige Leistungen oder bei einer grundlegenden Änderung der Art der Beschaffung vor (Erwägungsgrund 109 RL 2014/24/EU). Hier werden indes nur die ursprünglichen Planungsleistungen, die für das Projekt beauftragt sind, um zusätzliche erforderliche Planungsleistungen erweitert.
Die notwendigen ingenieurtechnischen Planungsleistungen wurden aufgrund der Schwellenüberschreitung in einem EU-weiten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb im November 2021 ausgeschrieben. Der Auftraggeber, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, trat als Sektorenauftraggeber [1] auf. Die Vergabe erfolgte auf Grundlage der SektVO.
Der Grundvertrag enthält eine Indexierungsklausel auf deren Basis das Honorar fort- und festgeschrieben wird. Auf Grundlage der Kostenberechnung wird gemäß § 132 (4) der neue Auftragswert als Referenzwert festgesetzt: = 837.586,31 EUR netto
Der Zuschlag für die o.g. Planungsleistungen wurde dem Bieter INROS LACKNER SE aus Rostock erteilt. Die Beauftragung erfolgte dabei in 3 separaten Planungsverträgen entsprechend der HOAI-Leistungsphasen.
Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 49006.49 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: F36/83.1/21
Beschreibung der Beschaffung:
Im Rahmen der Planung ist die neue Ufersicherung als Kaikante zu konzipieren. Unter anderem hat die Planung nach technischen Vorgaben unter Berücksichtigung gestalterischer, wirtschaftlicher und gebrauchstauglicher Gesichtspunkte zu erfolgen. Die Baumaßnahme ist so zu planen, dass Eingriffe in den Wasserkörper minimiert werden.
Änderung/Ergänzung zum Grundauftrag:
1. Nachtrag: NA 01 „Geotechnische Beratungsleistungen für Zusatzbohrungen im Abschnitt ALM“.
Bereits im Hauptauftrag wurden Geotechnische Beratungsleistungen vereinbart. Der Nachtrag stellt eine quantitative Erweiterung für zusätzliche Baugrundsondierungen für ein benachbartes Baufeld dar. So konnten die Baugrunduntersuchungen der benachbarten Baufelder parallel durchgeführt werden und die Kosten der Baustelleneinrichtung aufgeteilt und so reduziert werden.
Schlussfolgerung:
Die Beauftragung von INROS LACKNER SE mit den zusätzlichen Beratungsleistungen für die Baugrundsondierungen ist sinnvoll und hinsichtlich der einzuhaltenden Termine zwingend erforderlich.
2. Nachtrag - NA 02 „Planungsleistungen für Regenwasser-Ausläufe (5 Stück)“
Im Baufeld befinden sich 5 Regenwasser-Auslaufbauwerke, die dem Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) gehören und durch Nordwasser bewirtschaftet werden. Die Baumaßnahme soll genutzt werden, um im Rahmen der Bautätigkeit diese Anlagen mit zu sanieren. Da diese Anlagen nicht im Eigentum der HRO sind, waren sie auch nicht Vertragsbestandteil. Zur Vermeidung von Schnittstellen sollte auch der Planer die Leistungen mit übernehmen.
Schlussfolgerung:
Die Beauftragung von INROS LACKNER SE mit den zusätzlichen Planungsleistungen (Objekt- und Tragwerksplanung) für die 5 RW-Auslaufbauwerke ist sinnvoll und hinsichtlich der einzuhaltenden Termine zwingend erforderlich. Nordwasser ist mit der Beauftragung einverstanden.
3. Nachtrag - NA 03 „Statische Berechnung Dalben Marina „Ocean’s End““
Im Projektgebiet, an den Liegeplätzen 86/87, befindet sich die Marina „Ocean’s End“. Der Betreiber plant die Stege der Marina zukünftig an Dalben zu positionieren. Die Dalben müssen statisch bemessen werden, um diese kurzfristig durch den Eigner zu erwerben. Die Marina muss für die Durchführung der Kampfmittelsondierungen umverlegt werden. Ziel ist es die notwendigen Dalben ebenfalls zeitnah einzubauen. Im vorliegenden Planervertrag wurden statisch-konstruktive Betrachtungen an der Steganlage „Ocean’s End“ nicht betrachtet. Es sollten nur die Befestigungspunkte an der Kaianlage berücksichtigt werden. INROS LACKNER SE ist mit dem vorhandenen Planungsgebiet und dem Baugrund vertraut und kann die erforderlichen Unterlagen und Berechnungen kurzfristig erbringen. Schlussfolgerung: Die Beauftragung von INROS LACKNER SE mit der zusätzlichen statischen Berechnung der Dalben ist sinnvoll und hinsichtlich der einzuhaltenden Termine zwingend erforderlich.
Im Rahmen der Planung ist die neue Ufersicherung als Kaikante zu konzipieren. Unter anderem hat die Planung nach technischen Vorgaben unter Berücksichtigung gestalterischer, wirtschaftlicher und gebrauchstauglicher Gesichtspunkte zu erfolgen. Die Baumaßnahme ist so zu planen, dass Eingriffe in den Wasserkörper minimiert werden.
Änderung/Ergänzung zum Grundauftrag:
1. Nachtrag: NA 01 „Geotechnische Beratungsleistungen für Zusatzbohrungen im Abschnitt ALM“.
Bereits im Hauptauftrag wurden Geotechnische Beratungsleistungen vereinbart. Der Nachtrag stellt eine quantitative Erweiterung für zusätzliche Baugrundsondierungen für ein benachbartes Baufeld dar. So konnten die Baugrunduntersuchungen der benachbarten Baufelder parallel durchgeführt werden und die Kosten der Baustelleneinrichtung aufgeteilt und so reduziert werden.
Schlussfolgerung:
Die Beauftragung von INROS LACKNER SE mit den zusätzlichen Beratungsleistungen für die Baugrundsondierungen ist sinnvoll und hinsichtlich der einzuhaltenden Termine zwingend erforderlich.
2. Nachtrag - NA 02 „Planungsleistungen für Regenwasser-Ausläufe (5 Stück)“
Im Baufeld befinden sich 5 Regenwasser-Auslaufbauwerke, die dem Warnow-Wasser- und Abwasserverband (WWAV) gehören und durch Nordwasser bewirtschaftet werden. Die Baumaßnahme soll genutzt werden, um im Rahmen der Bautätigkeit diese Anlagen mit zu sanieren. Da diese Anlagen nicht im Eigentum der HRO sind, waren sie auch nicht Vertragsbestandteil. Zur Vermeidung von Schnittstellen sollte auch der Planer die Leistungen mit übernehmen.
Schlussfolgerung:
Die Beauftragung von INROS LACKNER SE mit den zusätzlichen Planungsleistungen (Objekt- und Tragwerksplanung) für die 5 RW-Auslaufbauwerke ist sinnvoll und hinsichtlich der einzuhaltenden Termine zwingend erforderlich. Nordwasser ist mit der Beauftragung einverstanden.
3. Nachtrag - NA 03 „Statische Berechnung Dalben Marina „Ocean’s End““
Im Projektgebiet, an den Liegeplätzen 86/87, befindet sich die Marina „Ocean’s End“. Der Betreiber plant die Stege der Marina zukünftig an Dalben zu positionieren. Die Dalben müssen statisch bemessen werden, um diese kurzfristig durch den Eigner zu erwerben. Die Marina muss für die Durchführung der Kampfmittelsondierungen umverlegt werden. Ziel ist es die notwendigen Dalben ebenfalls zeitnah einzubauen. Im vorliegenden Planervertrag wurden statisch-konstruktive Betrachtungen an der Steganlage „Ocean’s End“ nicht betrachtet. Es sollten nur die Befestigungspunkte an der Kaianlage berücksichtigt werden. INROS LACKNER SE ist mit dem vorhandenen Planungsgebiet und dem Baugrund vertraut und kann die erforderlichen Unterlagen und Berechnungen kurzfristig erbringen. Schlussfolgerung: Die Beauftragung von INROS LACKNER SE mit der zusätzlichen statischen Berechnung der Dalben ist sinnvoll und hinsichtlich der einzuhaltenden Termine zwingend erforderlich.
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Rostock, Kreisfreie Stadt
🏙️ Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/25/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: F36/83.1/21
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-07-07 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 49006.49 EUR 💰
Kennung des Angebots: Nachtragsangebote 1, 2, 3
Leiter der anbietenden Partei ✅
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000 Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: Inros lackner se
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Inros lackner se
Nationale Registrierungsnummer: DE 211161756
Postanschrift: Rosa-Luxenburg.Str. 16
Postleitzahl: 18055
Postort: Rostock
Region: Rostock, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@inros-lackner.de📧
Telefon: +49 381 456780📞
URL: https://www.inros-lackner.de🌏
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Die Oberbürgermeisterin, Neuer Markt 1, 18055 Rostock
Nationale Registrierungsnummer: 13003000-K030-97
Abteilung: Hafen- und Seemannsamt
Postanschrift: Warnowofer 60a
Postleitzahl: 18057
Postort: Rostock
Region: Rostock, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Hafen- und Seemannsamt, Abt. Hafenbau und -bewirtschafftung
E-Mail: hafenbau.vergabe@rostock.de📧
Telefon: +49 381 381 8771📞
URL: https://rathaus.rostock.de🌏 Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Für die Erbringung der zusätzlichen Leistungen kommt ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht in Betracht.
Die benötigten Planungsleistungen aller Nachträge (01-03) sind erforderlich, um den geplanten Projektablauf nicht zu gefährden. Gleichzeitig wären zusätzliche Vergabeverfahren, auch aufgrund der geringen Auftragswerte, für die Auftraggeberin mit einem zeitlichen und personellen Mehraufwand verbunden. Dies ist für die Auftraggeberin nicht wirtschaftlich.
Durch die zusätzlichen Planungsleistungen ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Eine solche Änderung liegt etwa bei der Ersetzung zu beschaffender Dienstleistungen durch andersartige Leistungen oder bei einer grundlegenden Änderung der Art der Beschaffung vor (Erwägungsgrund 109 RL 2014/24/EU). Hier werden indes nur die ursprünglichen Planungsleistungen, die für das Projekt beauftragt sind, um zusätzliche erforderliche Planungsleistungen erweitert.
Für die Erbringung der zusätzlichen Leistungen kommt ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht in Betracht.
Die benötigten Planungsleistungen aller Nachträge (01-03) sind erforderlich, um den geplanten Projektablauf nicht zu gefährden. Gleichzeitig wären zusätzliche Vergabeverfahren, auch aufgrund der geringen Auftragswerte, für die Auftraggeberin mit einem zeitlichen und personellen Mehraufwand verbunden. Dies ist für die Auftraggeberin nicht wirtschaftlich.
Durch die zusätzlichen Planungsleistungen ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Eine solche Änderung liegt etwa bei der Ersetzung zu beschaffender Dienstleistungen durch andersartige Leistungen oder bei einer grundlegenden Änderung der Art der Beschaffung vor (Erwägungsgrund 109 RL 2014/24/EU). Hier werden indes nur die ursprünglichen Planungsleistungen, die für das Projekt beauftragt sind, um zusätzliche erforderliche Planungsleistungen erweitert.
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: CON-0000
Neuer Wert
Text:
NA01: Erweiterung der geotechnischen Beratungsleistungen für Zusatzbohrungen im Abschnitt ALM.
NA02: Erweiterung auf Planungsleistungen für Regenwasser-Ausläufe.
NA03: Erweiterung auf die Statische Berechnung Dalben Marina "Ocean´s End"