Planungsleistungen Sonderausstellung Nomaden und Reiterkrieger

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte

Das Landesmuseum sucht für die Raumbildung/Szenografie/Gestaltung, technische Planung, Bauleitung und Bauüberwachung einer Sonderausstellung in Halle einen Auftragnehmer.
Die Sonderausstellung „Nomaden und Reiterkrieger“ wird vorraussichtlich vom 15.12.2022 bis Juni 2023 in Kooperation mit der Schallaburg Kulturbetriebsgesellschaft mbH stattfinden.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Grundleistungen i. S. d. § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 sowie „Besondere Leistungen“ und „Zusätzliche Leistungen“ für Ausstellungsbauten.
Ausstellungsfläche: ca. 970 m, verteilt auf 5 zusammenhängende Räumlichkeiten im EG
Die Baumaßnahmen erfolgen während des laufenden Museumbetriebes und der Zugang zur Baustelle führt zum Teil über die Ausstellungsräume, sodass zu den regulären Öffnungszeiten der Besucherverkehr zu berücksichtigen ist. Regelungen diesbezüglich sind mit dem Auftraggeber abzusprechen.
Die Konzeption der Ausstellung wird von den Kuratoren des Landesmuseums selbst erarbeitet und im Dialog mit dem Auftragnehmer weiterentwickelt und umgesetzt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-04-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-03-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2021-03-22 Auftragsbekanntmachung
2021-08-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2021-03-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2021-EU-1-Reiterkrieger
Kurze Beschreibung:
Das Landesmuseum sucht für die Raumbildung/Szenografie/Gestaltung, technische Planung, Bauleitung und Bauüberwachung einer Sonderausstellung in Halle einen Auftragnehmer. Die Sonderausstellung „Nomaden und Reiterkrieger“ wird vorraussichtlich vom 15.12.2022 bis Juni 2023 in Kooperation mit der Schallaburg Kulturbetriebsgesellschaft mbH stattfinden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Grundleistungen i. S. d. § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 sowie „Besondere Leistungen“ und „Zusätzliche Leistungen“ für Ausstellungsbauten. Ausstellungsfläche: ca. 970 m Die Baumaßnahmen erfolgen während des laufenden Museumbetriebes und der Zugang zur Baustelle führt zum Teil über die Ausstellungsräume, sodass zu den regulären Öffnungszeiten der Besucherverkehr zu berücksichtigen ist. Regelungen diesbezüglich sind mit dem Auftraggeber abzusprechen. Die Konzeption der Ausstellung wird von den Kuratoren des Landesmuseums selbst erarbeitet und im Dialog mit dem Auftragnehmer weiterentwickelt und umgesetzt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte
Postanschrift: Richard-Wagner-Straße 9
Postleitzahl: 06114
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: https://www.lda-lsa.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@lda.stk.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3455247579 📞
Fax: +49 3455247351 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-177ca6ff310-537aefde1068d48 🌏
URL der Teilnahme: http://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-03-22 📅
Einreichungsfrist: 2021-04-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-03-26 📅
Datum des Beginns: 2021-07-30 📅
Datum des Endes: 2022-12-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 060-150798
ABl. S-Ausgabe: 60

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Landesmuseum sucht für die Raumbildung/Szenografie/Gestaltung, technische Planung, Bauleitung und Bauüberwachung einer Sonderausstellung in Halle einen Auftragnehmer.
Die Sonderausstellung „Nomaden und Reiterkrieger“ wird vorraussichtlich vom 15.12.2022 bis Juni 2023 in Kooperation mit der Schallaburg Kulturbetriebsgesellschaft mbH stattfinden.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Grundleistungen i. S. d. § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 sowie „Besondere Leistungen“ und „Zusätzliche Leistungen“ für Ausstellungsbauten.
Ausstellungsfläche: ca. 970 m
Die Baumaßnahmen erfolgen während des laufenden Museumbetriebes und der Zugang zur Baustelle führt zum Teil über die Ausstellungsräume, sodass zu den regulären Öffnungszeiten der Besucherverkehr zu berücksichtigen ist. Regelungen diesbezüglich sind mit dem Auftraggeber abzusprechen.
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Die Konzeption der Ausstellung wird von den Kuratoren des Landesmuseums selbst erarbeitet und im Dialog mit dem Auftragnehmer weiterentwickelt und umgesetzt.
Das Landesmuseum für Vorgeschichte zählt zu den bekanntesten Baudenkmalen und Kultureinrichtungen der Stadt. Es ist das erste Museumsgebäude, das eigens als Museumbau für die prähistorische Archäologie errichtet wurde. Seine Bauzeit fällt in die Jahre 1911 bis 1913 und wurde von dem Architekten Wilhelm Kreis in einem Mix aus Monumentalität und Moderne mit neoklassizistischer Fassade und schlichten, großzügig geschnittenen Tageslichträumen im Inneren ausgeführt. Das Herzstück des dreistöckigen Gebäudes bildet ein 15 m hoher und mit einer Glasdecke bedeckter Lichthof, der von markanten dorischen Säulen und weiten lichtdurchfluteten Umgängen umfasst wird.
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Das Landesmuseum sucht für die Raumbildung/Szenografie/Gestaltung, technische Planung, Bauleitung und Bauüberwachung einer Sonderausstellung einen Auftragnehmer.
Objektplanung Innenräume nach § 34 Abs. 2 HOAI i. V. m. Anlage 10, Ziffer 10.1:
— Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung,
— Leistungsphase 2: Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung),
— Leistungsphase 3: Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung),
— Leistungsphase 5: Ausführungsplanung,
— Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe,
— Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
— Leistungsphase 8: Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation.
Besondere Leistungen:
— Leistungsphase 7: Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die abgestimmte Planung,
— Leistungsphase 7: Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten,
— Leistungsphase 9: Erstellen von Wartungs- und Pflegeanweisungen.
Zusätzliche Leistungen für Ausstellungsbauten:
— Abgrenzung zu Grundleistungen im Verhandlungsgespräch und, soweit erforderlich, in der Leistungsphase 2 nach den vorläufigen Kostenannahmen betragen die anrechenbaren Kosten 850 000 EUR netto.
Besondere und Zusätzliche Leistungen werden auf Stundensatz-Basis wie folgt vergütet:
Projektleiter – 80 EUR netto
Technischer Mitarbeiter – 70 EUR netto
Sonstiger Mitarbeiter – 50 EUR netto
Über die Abrechnungsmodalitäten, z. B. die Abrechnungseinheiten und Abrechnungszeiträume, wird verhandelt.
Das Landesmuseum für Vorgeschichte präsentiert in Kooperation mit der Schallaburg KulturbetriebsGmbH ab dem 15.12.2022 bis Juni 2023 eine große Sonderausstellung unter dem Arbeitstitel „Nomaden und Reiterkrieger“. Das Landesmuseum wird einen Großteil der Exponate auf der Schallaburg für die Sonderausstellung in Halle übernehmen, weiterhin Texte, Themen und ggf. nach Bedarf Grafiken, Bilder und andere Medien. Ausstellungsarchitektur wird nicht übernommen. Ergänzend zur Präsentation auf der Schallaburg wird die Ausstellung in Halle zeitlich um die vorchristliche Zeit erweitert (ca. ab 3 000 v. Chr.).
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Ausführungsort ist das Erdgeschoss des Landesmuseums für Vorgeschichte, Richard-Wagner-Str. 9, 06114 Halle (Saale). Für dieses Ausstellungsvorhaben stehen im EG des Museumsgebäudes ca. 970 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Inbegriffen ist das zentrale Atrium mit seinem 15 m hohen Lichthof, das für die Zentralinstallation genutzt werden soll bzw. dessen Luftraum für schwebende Installationen oder Inszenierungen genutzt werden kann (nötige Trag- und Hebetechnik bauseits vorhanden). Der Ausstellungsbau muss in diesen Räumlichkeiten vom Auftragnehmer parallel zum laufenden Museumsbetrieb umgesetzt werden. Die Konzeption der Ausstellung wird von den Kuratoren des Landesmuseums selbst erarbeitet und im Dialog mit dem Auftragnehmer weiterentwickelt und umgesetzt.
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In der Planung und Ausführung bestehen besondere Anforderungen an den Schutz der Exponate und an die mitzuverarbeitende Bausubstanz (historische Raumarchitektur mit Säulen, Unterzügen, Deckenhöhen, Atrium mit Glasdach etc.).
Auf Grundlage der Konzeption, die mit den zugehörigen Exponaten geliefert wird, soll der Auftragnehmer für die leeren Ausstellungsräume im Dialog mit dem Auftraggeber das szenographische Konzept für die einzelnen Themen und die Zentralinstallation entwerfen bzw. die komplette Gestaltung mit maßstabsgerechten Plänen/Zeichnungen und ggf. 3D-Animationen als Abwicklungen der einzelnen Ausstellungsräume vorlegen. Diese Pläne (Grundrisse, Wandabwicklungen, Schnitte) müssen alle wichtigen Maße enthalten, ebenso die maßstabsgerechten Platzierungen der Exponate in der Ausstellungsarchitektur und das Farbkonzept der Blenden/des Raumes – d. h. die Entwürfe müssen die für den Besucher sichtbare Ausstellungsarchitektur darstellen.
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Zur Exponat-Präsentation sollen individuell an die Erfordernisse (z. B. Exponatmaße, Klima- und Sicherheitsauflagen, Zugänglichkeit etc.) angepasste Einbauten verwendet werden. Sie nehmen die für den Besucher sichtbaren Fronten auf (z. B. lackierte MDF-Platten mit Schmuckprofilen entsprechend der Hausarchitektur). Diese Fronten enthalten Ausschnitte/Fenster z. B. für Schubkästen, Vitrinengläser, Monitore, hinterleuchtete Bilder und sind gleichzeitig das Medium für die nötigen und grundsätzlich im Siebdruck auszuführenden Ausstellungstexte und ggf. auch für Siebdruck-Grafiken. Hinter den sichtbaren Fronten verbergen sich u. a. die luftdichten Exponatkästen mit dem Vitrinenglas, der integrierten Exponatbeleuchtung, die Exponatsockel, die Sicherungstechnik oder deren Elemente sowie ggf. eine passive Klimatisierung, weitere Ausstellungselektrik oder Medientechnik.
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Der Landesmuseum verfügt über einen großen Bestand an modular einsetzbarer Ausstellungsarchitektur vorangegangener Ausstellungen (z. B. Unterkonstruktionen von Exponatschränken, Exponatboxen, Gläser, Aluminiumprofile, Trockenbauelemente, Sicherheitstechnik, unterschiedliche Vitrinen- und Ausstellungsbeleuchtung etc.). Dieser Bestand muss in Hinblick auf erneute Verwendbarkeit und unter Beachtung der Baukosten geprüft und möglichst einer erneuten Verwendung zugeführt werden.
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Im weiteren Schritt sind im engen Dialog mit dem Auftraggeber die Entwurfspläne in Hinblick auf ihre technische und finanzielle Machbarkeit (Kostenrahmen ist vorgegeben) zu prüfen, zu überarbeiten und zu verfeinern. Es müssen zudem komplett die „rückwärtigen“ Elemente unter Berücksichtigung der vorhandenen Bausubstanz konstruiert/entworfen werden – ebenso in Hinblick auf Statik, Sicherheits- und Brandschutzauflagen. Es gilt Lösungen für die Zugänglichkeit zu den Exponatkästen/Exponaten zu finden (z. B. abnehmbare oder bewegliche/klappbare Blenden für die Exponateinrichtung) und Revisionsöffnungen/-türen zu planen, exakte Konstruktionspläne (CAD-Pläne) für die einzelnen Gewerke (z. B. Tischler, Metallbauer) mit Leistungsverzeichnissen für die Vergabe zu erstellen und die Vergabe zu begleiten.
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Einzelne Sonderelemente (z. B. diverse Inszenierungen oder die s. g. Zentralinstallation) sind zu entwerfen. Ihre technische Realisierung muss vom Auftragnehmer in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber weiterentwickelt und zur Ausführungsplanung gebracht werden.
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In der Planung und Ausführung bestehen besondere Anforderungen an den Schutz der Exponate und an die mitzuverarbeitende Bausubstanz (historische Raumarchitektur mit Säulen, Kalksteinböden, Unterzügen, Deckenhöhen, Atrium mit Glasdach etc.).
Während der Bautätigkeit, die parallel zum alltäglichen Museumsbetrieb realisiert werden muss, ist eine permanente Präsenz des Auftragnehmers zwingend erforderlich.
Die Sonderausstellung muss an das bestehende Hausüberwachungssystem angeschlossen und die Sicherheitsvorgaben des Auftraggebers für die einzelnen Exponate müssen umgesetzt werden (Einbruchsicherung, Feuer, Video, Erschütterung, Glasdicke, Klima etc.).
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Der Auftragnehmer muss an dem vom Auftraggeber oder anderen Planungsbeteiligten oder den beauftragten Ausführungsunternehmen anberaumten Ausführungs-, Planungs- und Koordinationsbesprechungen teilnehmen. Die Ergebnisse hat der Auftragnehmer in die von ihm geschuldete Leistung einzuarbeiten. Er hat über Konzept- und Gestaltungsbesprechungen Niederschriften anzufertigen und diese dem Auftraggeber unverzüglich zu übermitteln.
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Sämtliche erstellten Planunterlagen der hergestellten Bauleistung (einschließlich Grundrisse, Schnitte und Ansichten der ausgeführten Leistungen) sind einfach in Papierform und einfach im DXF/DWG-Format zu übergeben. Neben einer Bestätigung der Mängelfreiheit dieser Leistungen – jeweils durch den Auftragnehmer sowie durch das beauftragte Unternehmen – sind Datenblätter über die verwendeten Produkte vorzuhalten und zu übergeben, Hinweise auf Pflegeanforderungen zu erteilen und alle notwendigen Wartungsangebote und Wartungsvertragsentwürfe einzuholen, zu bewerten und dem Auftraggeber vorzuschlagen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
— Landesmuseum für Vorgeschichte
Richard-Wagner-Str. 9
06114 Halle (Saale)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Einheitliche Europäische Eigenerklärung(en) EEE
Die EEE ist ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft geben eine separate EEE ab. Von Nachunternehmern und Unternehmern, deren Kapazität sich der Bewerber bedienen will (Eignungsleihe), ist ebenfalls eine separate EEE einzureichen.
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(2) Eigenerklärung gemäß §§ 123, 124 und 125 GWB, Formblatt „Erklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen und zur Selbstreinigung“ (Anlage 9)
Im Falle der Eignungsleihe oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist ein Auszug für jeden der beteiligten Unternehmensträger, also für alle die Eignung verleihenden Unternehmen und für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, einzureichen.
(3) Aktueller Handels- oder Berufsregisterauszug gem. § 44 Abs. 1 VgV oder alternativer Nachweis; Formblatt „Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung“ (Anlage 10) als Berufsqualifikation wird der Beruf des Architekten oder Innenarchitekten gefordert. Zugelassen wird, wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen werden als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorbezeichneten Sinn (wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden) benennen. Als Nachweis i. S. d. § 44 Abs. 1 VgV wird eine Eintragung der betreffenden Person in die Architektenliste der jeweils zuständigen Architektenkammer i. S. d. Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) akzeptiert. Auf die Parallelvorschriften für ausländische Bewerber in derselben Richtlinie wird ausdrücklich hingewiesen. Im Falle der EignLeih oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist ein Auszug für jeden der Unternehmensträger, also für alle die Eignung verleihenden Unternehmen und für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
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(4) Eigenerklärung im Fall des beabsichtigten Einsatzes von Unterauftragnehmern, Formblatt „Erklärung Nachunternehmer“ (Anlage 6),
(5) Eigenerklärung im Fall der Bildung einer Bewerbergemeinschaft, Formblatt „Erklärung der Bewerbergemeinschaft“ (Anlage 5).
Im Falle der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung für jeden der Unternehmensträger, also für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, auszufüllen und einheitlich von der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
(6) Eigenerklärungl zum Datengeheimnis und zur Wahrung der Vertraulichkeit im Vergabeverfahren, Formblatt „Verpflichtungserklärung zur Wahrung des Datengeheimnisses und der Vertraulichkeit“ (Anlage 8)
(7) Unternehmensdarstellung des Bewerbers unter Berücksichtigung der Geschäftsfelder, in denen der Bewerber tätig ist, der Geschäftsentwicklung der
Letzten Jahre, der Personalentwicklung, der Beteiligungsverhältnisse, der Verflechtungen mit anderen Unternehmensträgern und der Unternehmensverträge mit Registerpublizität, soweit jene eine Ergebnisabführung und/oder Beherrschung vorsehen. Insgesamt nicht mehr als 5 DIN A4-Seiten. Im Falle der Eignungsleihe oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft sind die Erklärungen von jedem der Unternehmensträger, also von allen die Eignung verleihenden Unternehmen und von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft, einzureichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärungl zum Gesamtjahresumsatz im Leistungsbild Gebäude und Innenräume im Sinne des § 34 HOAI, Formblatt „Erklärung zu den Jahresumsätzen“ (Anlage 11)
Jahresumsatz von 100 000 EUR netto als Mindestanforderung
300 000 EUR netto < x – 3 Punkte
200 000 netto < x ≤ 300 000 EUR netto – 2 Punkte
100 000 EUR netto ≤ x ≤ 200 000 EUR netto – 1 Punkt
Im Falle eines vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres ist der Beginn des Geschäftsjahres „monatsscharf“ anzugeben und davon ausgehend auf die
Entsprechenden Geschäftsjahre abzustellen. Erfüllt der Bewerber die Mindestvorgabe nicht, so wird sein Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Darüber hinaus bewertet der Auftraggeber den Jahresumsatz in vorstehendem Tätigkeitsbereich wie oben ersichtlich. Im Falle der Eignungsleihe in Bezug auf die Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung für jeden der Unternehmensträger, also für alle die Eignung verleihenden Unternehmen und für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
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(2) Eigenerklärungl zum Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder die Erklärung, im Falle des Zuschlages eine solche mit den geforderten
Deckungssummen abzuschließen, Formblatt „Erklärung zur Haftpflichtversicherung“ (Anlage 14)
Deckungssummen von 1 500 000 EUR netto (Personenschäden) und 3 000 000 EUR netto (Sach- und Vermögensschäden) als Mindestanforderung
Die Haftpflichtversicherung muss eine Architekten-Berufs- und eine Architekten-Betriebshaftpflichtversicherung. Erfüllt der Bewerber diese Vorgabe nicht, so wird sein Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Darüber hinaus bewertet der Auftraggeber die Deckungssummen wie folgt:
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Personenschaden
3 000 000 EUR netto < x – 3 Punkte
2 000 000 netto < x ≤ 3 000 000 EUR netto – 2 Punkte
1 500 000 EUR netto ≤ x ≤ 2 000 000 EUR netto – 1 Punkt
Sach- und Vermögensschäden
5 000 000 EUR netto < x – 3 Punkte
4 000 000 netto < x ≤ 5 000 000 EUR netto – 2 Punkte
3 000 000 EUR netto ≤ x ≤ 4 000 000 EUR netto – 1 Punkt
Im Falle der Eignungsleihe in Bezug auf das Vorliegen der geforderten Versicherung als Unterfall der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist die Erklärung für das die Eignung verleihende Unternehmen einzureichen.
Mindeststandards:
Jahresumsatz von 100 000 EUR netto als Mindestanforderung
Deckungssummen von 1 500 000 EUR netto (Personenschäden) und 3 000 000 EUR netto (Sach- und Vermögensschäden) als Mindestanforderung
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Eigenerklärung zur durchschnittl. Mitarbeiterzahl im Unternehmen getrennt nach fest angestellten Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit und freien Mitarbeitern, Formblatt „Erklärung zur durchschnittlichen Mitarbeiterzahl“ (Anlage 12).
Es sind Jahresdurchschnittszahlen anzugeben. Die Anzahl der Mitarbeiter an den 4 Quartalsstichtagen (31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember) wird addiert und der Mittelwert errechnet. Maßgeblich sind die Verhältnisse am letzten Arbeitstag des Quartals. Damit sind auch zum Ende des Quartals gekündigte Arbeits- bzw. Dienstverhältnisse einzubeziehen. Im Falle eines vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres ist der Beginn des Geschäftsjahres „monatsscharf“ anzugeben und davon ausgehend auf die entsprechenden Geschäftsjahre abzustellen. Im Falle der Eignungsleihe in Bezug auf die berufliche und technische Leistungsfähigkeit oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung für jeden der Unternehmensträger, also für alle die Eignung verleihenden Unternehmen und für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, einzureichen.
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(2) Eigenerklärung zur Qualifikation der Projektleitung und Bauleitung, Formblatt Erklärung zur Qualifikation der Projektleitung und Bauleitung (Anlage 13).
Mindestanforderung: Die benannten Mitarbeiter/innen müssen einen einschlägigen Studienabschluss aufweisen (Dipl.-Ing. Architektur, Master-Abschluss Architektur oder gleichwertig). Sie müssen also nach deutschem Recht berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
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Weitere Mindestanforderung: Der Projektleiter muss im Leistungsbild des § 34 HOAI über eine Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren verfügen, zurückgerechnet ab dem Zeitpunkt des voraussichtlichen Auftragsbeginns (28.6.2021). Der Bauleiter muss im Leistungsbild des § 34 HOAI 2013 in Leistungsphase 8 über eine Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren verfügen, zurückgerechnet ab dem Zeitpunkt des voraussichtlichen Auftragsbeginns (28.6.2021). Erfüllt der Bewerber diese Vorgaben nicht, so wird sein Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
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Für die Dauer der Berufserfahrung des Projektleiters und des Bauleiters – jeweils im Leistungsbild des § 34 HOAI 2013, in Bezug auf den Bauleiter in Leistungsphase 8 – werden für jedes Jahr, das 10 Jahre übersteigt, 0,5 Punkte vergeben. Berechnungsbeispiel: Der als Bauleiter benannte Mitarbeiter hat eine Berufserfahrung im Leistungsbild des § 34 HOAI 2013 in Leistungsphase 8 von 17 Jahren und 3 Monaten. Er erhält 3,625 Punkte (17 J. 3 M. ./. 10 J. = 7 J. 3 M.; 7 J. * 0,5 P. = 3,5 P.; (3 M./12 M.) * 0,5 P. = 0,125 P.; 3,5 P. + 0,125 P. = 3,625 P.). Es werden bis zu 3 Nachkommastellen berücksichtigt. Monate werden ab dem 15. auf- und davor abgerundet. Die maximal zu erreichende Punktzahl beträgt 5. Projekt- und Bauleiter können dieselbe Person sein. Der Inhaber bzw. der verantwortliche Berufsangehörige, die ebenfalls zu benennen sind, können ebenfalls personenidentisch mit dem Projekt- und/oder Bauleiter. Im Falle der Eignungsleihe in Bezug auf die berufliche und technische Leistungsfähigkeit oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung für denjenigen Unternehmensträger einzureichen, der die jeweiligen Leistungen erbringt.
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(3) Eigenerklärung zu 3 Unternehmensreferenzen aus den letzten 10 Jahren in Form einer aussagekräftigen Darstellung bei Einhaltung der Anforderungen, Formblatt „Liste der Referenzprojekte“ (Anlage 2)
Die einzelnen Referenzprojekte können mit ergänzenden, aussagekräftigen Unterlagen auf maximal 2 einseitig bedruckten DINA4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend zu den Angaben im Formblatt dargestellt werden. Die Unternehmensreferenzen können von demselben Auftraggeber oder von verschiedenen Auftraggebern stammen.
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Mindestens eines der Referenzprojekte muss eine Ausstellung mit kultur- oder naturhistorischem Themenschwerpunkt behandeln (Mindestanforderung)
Mindestens eines der Referenzprojekte muss Einrichtungsleistungen betreffend Exponate mit besonderen Sicherheitsauflagen beinhalten (z. B. Klimatisierung, Diebstahlsicherung oder UV-Schutz eines Exponats, Schutz des Exponats vor Kontamination mit Fremdstoffen etc.) (Mindestanforderung)
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Mindestens eines der Referenzprojekte muss Besondere Leistungen bei Ausstellungsbauten im Umfang von mindestens 50 Mitarbeiter-Stunden beinhalten (unabhängig von Qualifikationsstufe) (Mindestanforderung)
Jede Unternehmensreferenz wird gewertet gem. den unter Ziffer 5.9.2 der Bewerbungsbedingungen bzw. gem. den aus Anlage 3 „Wertung Referenzen“ ersichtlichen Erläuterungen (vergl. II.2.9)).
Referenzen, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden nicht gewertet.
Mehrere Mindestanforderungen können durch ein Referenzprojekt erfüllt werden. Können nicht alle Mindestanforderungen nachgewiesen werden, so wird
Der Teilnehmer vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Im Fall der Eignungsleihe in Bezug auf die berufliche und technische Leistungsfähigkeit oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft sind die geforderten Eigenerklärungen für denjenigen Unternehmensträger einzureichen, der die Eignung verleihen bzw. der die Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft vermitteln soll.
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(4) Eigenerklärung zum Sicherheitsmanagement, Formblatt „Erklärung zum Sicherheitsmanagement“ (Anlage 15).
Im Falle der Eignungsleihe oder der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist die Erklärung für jeden der Unternehmensträger, also für alle die Eignung verleihenden Unternehmen und für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, einzureichen.
(5) Soweit erforderlich: Eigenerklärung des Drittunternehmens, die Kapazitäten dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft im angegebenen Umfang zur Verfügung zu stellen, Formblatt „Erklärung zur Eignungsleihe“ (Anlage 7).
Mindeststandards:
Eigenerklärung zur Qualifikation der Projektleitung und Bauleitung, Formblatt „Erklärung zur Qualifikation der Projektleitung und Bauleitung“ (Anlage 13).
Mindestanforderung: Die benannten Mitarbeiter/innen müssen einen einschlägigen Studienabschluss aufweisen (Dipl.-Ing. Architektur, Master-Abschluss Architektur oder gleichwertig). Sie müssen also nach deutschem Recht berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Der Projektleiter muss im Leistungsbild des § 34 HOAI über eine Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren verfügen, zurückgerechnet ab dem Zeitpunkt des voraussichtlichen Auftragsbeginns. Der Bauleiter muss im Leistungsbild des § 34 HOAI 2013 in Leistungsphase 8 über eine Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren verfügen, zurückgerechnet ab dem Zeitpunkt des voraussichtlichen Auftragsbeginns.
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Eigenerklärung zu 3 Unternehmensreferenzen aus den letzten 3 Jahren in Form einer aussagekräftigen Darstellung bei Einhaltung der Anforderungen, Formblatt „Liste der Referenzprojekte“ (Anlage 2)
Mindestens eines der Referenzprojekte muss eine Ausstellung mit kultur- oder naturhistorischem Themenschwerpunkt behandeln (Mindestanforderung)
Mindestens eines der Referenzprojekte muss Einrichtungsleistungen betreffend Exponate mit besonderen Sicherheitsauflagen beinhalten (z. B. Klimatisierung, Diebstahlsicherung oder UV-Schutz eines Exponats, Schutz des Exponats vor Kontamination mit Fremdstoffen etc.) (Mindestanforderung)
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Mindestens eines der Referenzprojekte muss Besondere Leistungen bei Ausstellungsbauten im Umfang von mindestens 50 Mitarbeiter-Stunden beinhalten (unabhängig von Qualifikationsstufe) (Mindestanforderung)
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Vergl. III.1.1) Berufsqualifikation Architekten oder Innenarchitekten
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Weitere einzureichende Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb (ggf. mit Nachweisen/Anlagen, wie gefordert)
Anlage 1 Teilnahmeantrag
Anlage 4 Angaben zum Bewerber bzw. Mitglied der Bewerbergemeinschaft
Bewerbererklaerung_gem_RdErl_MW_21.11.2008_41-3257-03
Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation
Erklärung zum Nachunternehmereinsatz
Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit
(Erklärung zur Handwerksrolleneintragung)

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Kriterien entsprechend den Bewerbungsbedingungen (Punkt 5.9.2)
Ziffer 8 (Anlage 11) Erklärung zu den Jahresumsätzen
Jahresumsatz von 100 000 EUR netto als Mindestanforderung
300 000 EUR netto < x – 3 Punkte
200 000 netto < x ≤ 300 000 EUR netto – 2 Punkte
100 000 EUR netto ≤ x ≤ 200 000 EUR netto – 1 Punkt
Ziffer 9 (Anlage 14) Erklärung zur Haftpflichtversicherung
Deckungssummen von 1 500 000 EUR netto (Personenschäden) und 3 000 000 EUR netto (Sach- und Vermögensschäden) als Mindestanforderung
Personenschaden
3 000 000 EUR netto < x – 3 Punkte
2 000 000 netto < x ≤ 3 000 000 EUR netto – 2 Punkte
1 500 000 EUR netto ≤ x ≤ 2 000 000 EUR netto – 1 Punkt
Sach- und Vermögensschäden
5 000 000 EUR netto < x – 3 Punkte
4 000 000 netto < x ≤ 5 000 000 EUR netto – 2 Punkte
3 000 000 EUR netto ≤ x ≤ 4 000 000 EUR netto – 1 Punkt
Ziffer 11 (Anlage 13) Erklärung zur Qualifikation der Projektleitung und Bauleitung
Mindestanforderung: Die benannten Mitarbeiter/innen müssen einen einschlägigen Studienabschluss aufweisen (Dipl.-Ing. Architektur, Master-Abschluss Architektur oder gleichwertig). Sie müssen also nach deutschem Recht berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
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Weitere Mindestanforderung: Der Projektleiter muss im Leistungsbild des § 34 HOAI über eine Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren verfügen, zurückgerechnet ab dem Zeitpunkt des voraussichtlichen Auftragsbeginns (28.6.2021). Der Bauleiter muss im Leistungsbild des § 34 HOAI 2013 in Leistungsphase 8 über eine Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren verfügen, zurückgerechnet ab dem Zeitpunkt des voraussichtlichen Auftragsbeginns (28.6.2021). Erfüllt der Bewerber diese Vorgaben nicht, so wird sein Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
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Für die Dauer der Berufserfahrung des Projektleiters und des Bauleiters – jeweils im Leistungsbild des § 34 HOAI 2013, in Bezug auf den Bauleiter in Leistungsphase 8 – werden für jedes Jahr, das 10 Jahre übersteigt, 0,5 Punkte vergeben. Berechnungsbeispiel: Der als Bauleiter benannte Mitarbeiter hat eine Berufserfahrung im Leistungsbild des § 34 HOAI 2013 in Leistungsphase 8 von 17 Jahren und 3 Monaten. Er erhält 3,625 Punkte (17 J. 3 M. ./. 10 J. = 7 J. 3 M.; 7 J. * 0,5 P. = 3,5 P.; (3 M./12 M.) * 0,5 P. = 0,125 P.; 3,5 P. + 0,125 P. = 3,625 P.). Es werden bis zu 3 Nachkommastellen berücksichtigt. Monate werden ab dem 15. auf- und davor abgerundet. Die maximal zu erreichende Punktzahl beträgt 5.
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Ziffer 12 (Anlagen 2 und 3) Eigenerklärungen zu 3 Unternehmensreferenzen aus den letzten 10 Geschäftsjahren
Mindestens eines der Referenzprojekte muss eine Ausstellung mit kultur- oder naturhistorischem Themenschwerpunkt behandeln (Mindestanforderung)
Mindestens eines der Referenzprojekte muss Einrichtungsleistungen betreffend Exponate mit besonderen Sicherheitsauflagen beinhalten (z. B. Klimatisierung, Diebstahlsicherung oder UV-Schutz eines Exponats, Schutz des Exponats vor Kontamination mit Fremdstoffen etc.) (Mindestanforderung)
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Mindestens eines der Referenzprojekte muss Besondere Leistungen bei Ausstellungsbauten im Umfang von mindestens 50 Mitarbeiter-Stunden beinhalten (unabhängig von Qualifikationsstufe) (Mindestanforderung)
Alle Referenzprojekte 420 Punkte (max.)
Je Referenzprojekt 140 Punkte (max.)
Leistungsphase 1, 2, 3 iSd § 34 HOAI 2013 im Referenzprojekt bearbeitet
Nein = 0
Teilweise = 3 (Teilweise bedeutet, dass zumindest eine der Leistungsphasen im Referenzprojekt bearbeitet wurde)
Ja = 5 (Ja bedeutet, dass die Leistungsphasen 1, 2 und 3 im selben Referenzprojekt bearbeitet wurden)
Leistungsphasen 5 bis 8 iSd § 34 HOAI 2013 im Referenzprojekt bearbeitet
Teilweise = 3 (Teilweise bedeutet, dass zumindest eine der Leistungsphasen bearbeitet wurde)
Ja = 5 (Ja bedeutet, dass die Leistungsphasen 5 bis 8 im selben Referenzprojekt bearbeitet wurden)
Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Bruttogrundfläche)
1 500 oder mehr m
1 000 oder mehr m
500 oder mehr m
Projektkosten (Bruttobaukosten)
Mehr als 0,9 Mio. EUR = 5
Mehr als 0,6 Mio. EUR = 3
Mehr als 0,3 Mio. EUR = 1
Bis 0,3 Mio. EUR = 0
Einrichtung mit Anzahl Exponate
2 000 oder mehr = 5
1 000 oder mehr = 3
500 oder mehr = 1
Weniger als 500 = 0
Mitzuverarbeitende Bausubstanz
Ja = 5
Archäologie-Ausstellungsprojekt
Ja = 5 Punkte
Nein = 0 Punkte
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 08:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-05-17 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-09-30 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-177ca6ff310-537aefde1068d48 🌏
URL der Teilnahme: www.evergabe.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, 1. und 2. Vergabekammer
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 9
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll, bei der Vergabestelle einzureichen.
Hinsichtlich der Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf folgende Rechtsvorschriften verwiesen:
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht
§ 135 GWB Unwirksamkeit
§ 160 GWB Einleitung, Antrag
Beachten Sie insbesondere:
§ 134 Abs. II GWB: „Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“
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Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Bitte beachten Sie die Regelungen des § 160 GWB.
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Quelle: OJS 2021/S 060-150798 (2021-03-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-08-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Landesmuseum sucht für die Raumbildung/Szenografie/Gestaltung, technische Planung, Bauleitung und Bauüberwachung einer Sonderausstellung in Halle einen Auftragnehmer. Die Sonderausstellung "Nomaden und Reiterkrieger" wird vorraussichtlich vom 15.12.2022 bis Juni 2023 in Kooperation mit der Schallaburg Kulturbetriebsgesellschaft mbH stattfinden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Grundleistungen i. S. d. § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 sowie »Besondere Leistungen« und »Zusätzliche Leistungen« für Ausstellungsbauten. Ausstellungsfläche: ca. 970 m2, verteilt auf fünf zusammenhängende Räumlichkeiten im EG Die Baumaßnahmen erfolgen während des laufenden Museumbetriebes und der Zugang zur Baustelle führt zum Teil über die Ausstellungsräume, sodass zu den regulären Öffnungszeiten der Besucherverkehr zu berücksichtigen ist. Regelungen diesbezüglich sind mit dem Auftraggeber abzusprechen. Die Konzeption der Ausstellung wird von den Kuratoren des Landesmuseums selbst erarbeitet und im Dialog mit dem Auftragnehmer weiterentwickelt und umgesetzt.
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt - Landesmuseum für Vorgeschichte -

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-08-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-08-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 161-424426
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 060-150798
ABl. S-Ausgabe: 161

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Sonderausstellung "Nomaden und Reiterkrieger" wird vorraussichtlich vom 15.12.2022 bis Juni 2023 in Kooperation mit der Schallaburg Kulturbetriebsgesellschaft mbH stattfinden.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Grundleistungen i. S. d. § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 sowie »Besondere Leistungen« und »Zusätzliche Leistungen« für Ausstellungsbauten.
Ausstellungsfläche: ca. 970 m2, verteilt auf fünf zusammenhängende Räumlichkeiten im EG
Das Landesmuseum für Vorgeschichte zählt zu den bekanntesten Baudenkmalen und Kultureinrichtungen der Stadt. Es ist das erste Museumsgebäude, das eigens als Museumbau für die prähistorische Archäologie errichtet wurde. Seine Bauzeit fällt in die Jahre 1911 bis 1913 und wurde von dem Architekten Wilhelm Kreis in einem Mix aus Monumentalität und Moderne mit neoklassizistischer Fassade und schlichten, großzügig geschnittenen Tageslichträumen im Inneren ausgeführt. Das Herzstück des dreistöckigen Gebäudes bildet ein 15 m hoher und mit einer Glasdecke bedeckter Lichthof, der von markanten dorischen Säulen und weiten lichtdurchfluteten Umgängen umfasst wird. Das Landesmuseum sucht für die Raumbildung/Szenografie/Gestaltung, technische Planung, Bauleitung und Bauüberwachung einer Sonderausstellung einen Auftragnehmer. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Grundleistungen i. S. d. § 34 HOAI 2013 (Gebäude und Innenräume) für die Leistungsphasen 1 bis 3 und 5 bis 8 sowie »Besondere Leistungen« und »Zusätzliche Leistungen« für Ausstellungsbauten. Objektplanung Innenräume nach § 34 Abs. 2 HOAI i.V.m. Anlage 10, Ziffer 10.1: • Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung • Leistungsphase 2: Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung) • Leistungsphase 3: Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung) • Leistungsphase 5: Ausführungsplanung • Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe • Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe • Leistungsphase 8: Objektüberwachung (Bauüberwachung) und Dokumentation Besondere Leistungen: • Leistungsphase 7: Prüfen und Werten von Nebenangeboten mit Auswirkungen auf die abgestimmte Planung • Leistungsphase 7: Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten • Leistungsphase 9: Erstellen von Wartungs- und Pflegeanweisungen Zusätzliche Leistungen für Ausstellungsbauten: • Abgrenzung zu Grundleistungen im Verhandlungsgespräch und, soweit erforderlich, in der Leistungsphase 2 Nach den vorläufigen Kostenannahmen betragen die anrechenbaren Kosten 850.000 Euro netto. Besondere und Zusätzliche Leistungen werden auf Stundensatz-Basis wie folgt vergütet: Projektleiter - 80 Euro netto Technischer Mitarbeiter - 70 Euro netto Sonstiger Mitarbeiter - 50 Euro netto Über die Abrechnungsmodalitäten, z.B. die Abrechnungseinheiten und Abrechnungszeiträume, wird verhandelt. Das Landesmuseum für Vorgeschichte präsentiert in Kooperation mit der Schallaburg KulturbetriebsGmbH ab dem 15.12.2022 bis Juni 2023 eine große Sonderausstellung unter dem Arbeitstitel "Nomaden und Reiterkrieger". Das Landesmuseum wird einen Großteil der Exponate auf der Schallaburg für die Sonderausstellung in Halle übernehmen, weiterhin Texte, Themen und ggf. nach Bedarf Grafiken, Bilder und andere Medien. Ausstellungsarchitektur wird nicht übernommen. Ergänzend zur Präsentation auf der Schallaburg wird die Ausstellung in Halle zeitlich um die vorchristliche Zeit erweitert (ca. ab 3.000 v. Chr.). Ausführungsort ist das Erdgeschoss des Landesmuseums für Vorgeschichte, Richard-Wagner-Str. 9, 06114 Halle (Saale). Für dieses Ausstellungsvorhaben stehen im EG des Museumsgebäudes ca. 970 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Inbegriffen ist das zentrale Atrium mit seinem 15 m hohen Lichthof, das für die Zentralinstallation genutzt werden soll bzw. dessen Luftraum für schwebende Installationen oder Inszenierungen genutzt werden kann (nötige Trag- und Hebetechnik bauseits vorhanden). Der Ausstellungsbau muss in diesen Räumlichkeiten vom Auftragnehmer parallel zum laufenden Museumsbetrieb umgesetzt werden. Die Konzeption der Ausstellung wird von den Kuratoren des Landesmuseums selbst erarbeitet und im Dialog mit dem Auftragnehmer weiterentwickelt und umgesetzt. In der Planung und Ausführung bestehen besondere Anforderungen an den Schutz der Exponate und an die mitzuverarbeitende Bausubstanz (historische Raumarchitektur mit Säulen, Unterzügen, Deckenhöhen, Atrium mit Glasdach etc.). Auf Grundlage der Konzeption, die mit den zugehörigen Exponaten geliefert wird, soll der Auftragnehmer für die leeren Ausstellungsräume im Dialog mit dem Auftraggeber das szenographische Konzept für die einzelnen Themen und die Zentralinstallation entwerfen bzw. die komplette Gestaltung mit maßstabsgerechten Plänen/Zeichnungen und ggf. 3D-Animationen als Abwicklungen der einzelnen Ausstellungsräume vorlegen. Diese Pläne (Grundrisse, Wandabwicklungen, Schnitte) müssen alle wichtigen Maße enthalten, ebenso die maßstabsgerechten Platzierungen der Exponate in der Ausstellungsarchitektur und das Farbkonzept der Blenden/des Raumes - d. h. die Entwürfe müssen die für den Besucher sichtbare Ausstellungsarchitektur darstellen. Zur Exponat-Präsentation sollen individuell an die Erfordernisse (z. B. Exponatmaße, Klima- und Sicherheitsauflagen, Zugänglichkeit etc.) angepasste Einbauten verwendet werden. Sie nehmen die für den Besucher sichtbaren Fronten auf (z. B. lackierte MDF-Platten mit Schmuckprofilen entsprechend der Hausarchitektur). Diese Fronten enthalten Ausschnitte/Fenster z. B. für Schubkästen, Vitrinengläser, Monitore, hinterleuchtete Bilder und sind gleichzeitig das Medium für die nötigen und grundsätzlich im Siebdruck auszuführenden Ausstellungstexte und ggf. auch für Siebdruck-Grafiken. Hinter den sichtbaren Fronten verbergen sich u. a. die luftdichten Exponatkästen mit dem Vitrinenglas, der integrierten Exponatbeleuchtung, die Exponatsockel, die Sicherungstechnik oder deren Elemente sowie ggf. eine passive Klimatisierung, weitere Ausstellungselektrik oder Medientechnik. Der Landesmuseum verfügt über einen großen Bestand an modular einsetzbarer Ausstellungsarchitektur vorangegangener Ausstellungen (z. B. Unterkonstruktionen von Exponatschränken, Exponatboxen, Gläser, Aluminiumprofile, Trockenbauelemente, Sicherheitstechnik, unterschiedliche Vitrinen- und Ausstellungsbeleuchtung etc.). Dieser Bestand muss in Hinblick auf erneute Verwendbarkeit und unter Beachtung der Baukosten geprüft und möglichst einer erneuten Verwendung zugeführt werden. Im weiteren Schritt sind im engen Dialog mit dem Auftraggeber die Entwurfspläne in Hinblick auf ihre technische und finanzielle Machbarkeit (Kostenrahmen ist vorgegeben) zu prüfen, zu überarbeiten und zu verfeinern. Es müssen zudem komplett die »rückwärtigen« Elemente unter Berücksichtigung der vorhandenen Bausubstanz konstruiert/entworfen werden - ebenso in Hinblick auf Statik, Sicherheits- und Brandschutzauflagen. Es gilt Lösungen für die Zugänglichkeit zu den Exponatkästen/Exponaten zu finden (z. B. abnehmbare oder bewegliche/klappbare Blenden für die Exponateinrichtung) und Revisionsöffnungen/-türen zu planen, exakte Konstruktionspläne (CAD-Pläne) für die einzelnen Gewerke (z.B. Tischler, Metallbauer) mit Leistungsverzeichnissen für die Vergabe zu erstellen und die Vergabe zu begleiten. Einzelne Sonderelemente (z. B. diverse Inszenierungen oder die s. g. Zentralinstallation) sind zu entwerfen. Ihre technische Realisierung muss vom Auftragnehmer in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber weiterentwickelt und zur Ausführungsplanung gebracht werden. In der Planung und Ausführung bestehen besondere Anforderungen an den Schutz der Exponate und an die mitzuverarbeitende Bausubstanz (historische Raumarchitektur mit Säulen, Kalksteinböden, Unterzügen, Deckenhöhen, Atrium mit Glasdach etc.). Während der Bautätigkeit, die parallel zum alltäglichen Museumsbetrieb realisiert werden muss, ist eine permanente Präsenz des Auftragnehmers zwingend erforderlich. Die Sonderausstellung muss an das bestehende Hausüberwachungssystem angeschlossen und die Sicherheitsvorgaben des Auftraggebers für die einzelnen Exponate müssen umgesetzt werden (Einbruchsicherung, Feuer, Video, Erschütterung, Glasdicke, Klima etc.). Der Auftragnehmer muss an dem vom Auftraggeber oder anderen Planungsbeteiligten oder den beauftragten Ausführungsunternehmen anberaumten Ausführungs-, Planungs- und Koordinationsbesprechungen teilnehmen. Die Ergebnisse hat der Auftragnehmer in die von ihm geschuldete Leistung einzuarbeiten. Er hat über Konzept- und Gestaltungsbesprechungen Niederschriften anzufertigen und diese dem Auftraggeber unverzüglich zu übermitteln. Sämtliche erstellten Planunterlagen der hergestellten Bauleistung (einschließlich Grundrisse, Schnitte und An-sichten der ausgeführten Leistungen) sind einfach in Papierform und einfach im DXF/DWG-Format zu übergeben. Neben einer Bestätigung der Mängelfreiheit dieser Leistungen - jeweils durch den Auftragnehmer sowie durch das beauftragte Unternehmen - sind Datenblätter über die verwendeten Produkte vorzuhalten und zu übergeben, Hinweise auf Pflegeanforderungen zu erteilen und alle notwendigen Wartungsangebote und Wartungsvertragsentwürfe einzuholen, zu bewerten und dem Auftraggeber vorzuschlagen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: - Landesmuseum für Vorgeschichte -

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-08-16 📅
Name: res d Design und Architektur GmbH
Postanschrift: Limburger Str. 16
Postort: Köln
Postleitzahl: 50672
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221-984308-0 📞
E-Mail: ip@resd.de 📧
Land: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
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Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Quelle: OJS 2021/S 161-424426 (2021-08-16)