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Gilt für alle Lose:
Darüber hinaus hat der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft oder der Eignungsverleiher zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zusätzlich 2 Referenzlisten mit seinem/ihrem Angebot vorzulegen:
Die Referenzlisten sind unter Verwendung der Anlage A9 „Referenzliste“ einzureichen, der auch die inhaltlichen Anforderungen an die Referenzen zu entnehmen sind.
Die beiden Referenzlisten müssen mindestens 2 Referenzaufträge enthalten, die innerhalb der letzten 2 Jahre bestanden haben (d. h. laufende Vertragsverhältnisse oder Vertragsverhältnisse, die innerhalb der letzten 2 Jahre beendet wurden), die diesem Auftrag losbezogen in Inhalt, Anforderungen und Volumen möglichst ähnlich sind.
Hinweis:
Es ist möglich, dass in beiden Referenzlisten derselbe Referenzkunde benannt wird.
1. Referenzliste „Nachweis über die Erbringung nationaler Postdienstleistungen“
Der Auftraggeber hat an verschiedenen Lokationen der Landesrundfunkanstalten den Bedarf, arbeitstägliche Postdienstleistungen erbringen zu lassen. Aus diesem Grund sind nur Bieter geeignet, die eine Referenzliste mit mindestens 2 Referenzaufträgen innerhalb der letzten 2 Jahre innerhalb der Bundesrepublik Deutschland mit routinierter, arbeitstäglicher Erbringung von Postdienstleistungen vorlegen können.
Die Referenzliste muss nachfolgende Mindestangaben enthalten:
— Angabe des Referenzkunden (Name und Sitz des Referenzunternehmens),
— Konkrete Angabe des Vertragspartners des Referenzkunden (ist Bieter selbst Vertragspartner oder ein anderes Unternehmen?),
— Beschreibung des Referenzauftrages, d. h. genaue Beschreibung der im Rahmen des Referenzauftrages zu erbringenden Tätigkeiten, die mindestens die arbeitstägliche Abholung, Frankierung, Sortierung und Zustellung von nationaler Briefpost (ggf. auch bzw. nur über den Postuniversaldienstleister) beinhalten müssen,
— Beschreibung der nachgelagerten Postdienstleistungen, die mindestens die Lieferung des Grundes der Unzustellbarkeit auf dem Original, die Recherche von Nachsendeaufträgen und die Nachsendung an Umzugsanschriften für nationale Briefpost beinhalten müssen,
— Auftragsvolumen unter Angabe eines jährlichen Sendungsvolumens von mindestens 10 000 Sendungen,
— Vertraglich vereinbarte Laufzeit von mindestens E+2 für nationale Briefpost,
— Vertragslaufzeit (TT.MM.JJJJ – TT.MM.JJJJ),
— Ansprechpartner beim Referenzunternehmen (inkl. Kontaktdaten: E-Mail-Adresse und Telefonnummer).
2. Referenzliste „Nachweis über die Erbringung vielfältiger Postdienstleistungen“
Der Auftraggeber hat an den verschiedenen Lokationen der Landesrundfunkanstalten den Bedarf, verschiedenartige Sendungen mit ggf. Zusatzoptionen versenden zu lassen. Aus diesem Grund sind nur Bewerber geeignet, die eine Referenzliste mit mindestens 2 Referenzaufträgen innerhalb der letzten 2 Jahre innerhalb der Bundesrepublik Deutschland mit der Möglichkeit unterschiedlicher Sendungsanforderungen vorlegen können.
Die Referenzliste für die Lose 1, 3, 5 und 7 muss nachfolgende Mindestangaben enthalten:
— Angabe des Referenzkunden (Name und Sitz des Referenzunternehmens),
— Konkrete Angabe des Vertragspartners des Referenzkunden (ist Bieter selbst Vertragspartner oder ein anderes Unternehmen?),
— Beschreibung des Referenzauftrages, d. h. genaue Beschreibung der im Rahmen des Referenzauftrages zu erbringenden Tätigkeiten, die mindestens die Zustellung für die internationalen Briefarten („Standard“ bis „Maxi“) und nationale Einschreiben („Einwurf“, „Standard“ und „Rückschein“) beinhalten müssen,
— Beschreibung des Referenzauftrages, d. h. genaue Beschreibung der im Rahmen des Referenzauftrages zu erbringenden Tätigkeiten, die mindestens die nationale Zustellung von Päckchen beinhalten müssen,
— Beschreibung der nachgelagerten Postdienstleistungen, die mindestens die Lieferung des Grundes der Unzustellbarkeit auf dem Original, die Recherche von Nachsendeaufträgen und die Nachsendung an Umzugsanschriften für nationale Briefpost beinhalten müssen,
— Auftragsvolumen unter Angabe eines jährlichen Sendungsvolumens je Sendungsart (bspw. „Einschreiben Rückschein“) von mindestens 10 Sendungen,
— Vertraglich vereinbarte Brieflaufzeit,
— Vertragslaufzeit (TT.MM.JJJJ – TT.MM.JJJJ),
— Ansprechpartner beim Referenzunternehmen (inkl. Kontaktdaten: E-Mail-Adresse und Telefonnummer).
Die Referenzliste für die Lose 2, 4 und 6 muss nachfolgende Mindestangaben enthalten:
— Angabe des Referenzkunden (Name und Sitz des Referenzunternehmens),
— Konkrete Angabe des Vertragspartners des Referenzkunden (ist Bieter selbst Vertragspartner oder ein anderes Unternehmen?),
— Beschreibung des Referenzauftrages, d. h. genaue Beschreibung der im Rahmen des Referenzauftrages zu erbringenden Tätigkeiten, die mindestens die Zustellung für die internationalen Briefarten („Standard“ bis „Maxi“), nationale Einschreiben („Rückschein“) und PZA beinhalten müssen,
— Beschreibung der nachgelagerten Postdienstleistungen, die mindestens die Lieferung des Grundes der Unzustellbarkeit auf dem Original, die Recherche von Nachsendeaufträgen und die Nachsendung an Umzugsanschriften für nationale Briefpost beinhalten müssen,
— Auftragsvolumen unter Angabe eines jährlichen Sendungsvolumens je Sendungsart (bspw. „Einschreiben Rückschein“, „PZA“) von mindestens 10 Sendungen,
— Vertraglich vereinbarte Brieflaufzeit,
— Vertragslaufzeit (TT.MM.JJJJ – TT.MM.JJJJ),
— Ansprechpartner beim Referenzunternehmen (inkl. Kontaktdaten: E-Mail-Adresse und Telefonnummer).
Hinweis:
— Angebote mit einer unvollständigen Anlage A9 „Referenzliste“ (insbesondere fehlende Mindestangaben, wie bspw. fehlende Angaben zum Vertragsgegenstand, zur Auftragsdauer und/oder fehlende Kontaktdaten des Ansprechpartners) können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden,
— Es ist nicht ausreichend, wenn der Ansprechpartner des Referenzunternehmens dem Beitragsservice nur auf Anfrage konkret benannt wird,
— Die Datenschutzgrundverordnung und die Datenschutzgesetze untersagen die Nennung eines Referenzkunden nicht, sofern und soweit dieser mit der Referenzangabe einverstanden ist (Einwilligung in die Datenweitergabe).