Der Verein Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma beabsichtigt den Neubau und die Sanierung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in der Bremeneckgasse 2 in Heidelberg und sucht hierfür ein Büro, das die Projektsteuerungsleistungen übernimmt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-08-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2021-07-01.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Projektsteuerung gem. AHO Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg
n.def.”
Produkte/Dienstleistungen: Projektmanagement im Bauwesen📦
Kurze Beschreibung:
“Der Verein Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma beabsichtigt den Neubau und die Sanierung des Dokumentations- und Kulturzentrums...”
Kurze Beschreibung
Der Verein Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma beabsichtigt den Neubau und die Sanierung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in der Bremeneckgasse 2 in Heidelberg und sucht hierfür ein Büro, das die Projektsteuerungsleistungen übernimmt.
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Projektmanagement im Bauwesen📦
Ort der Leistung: Heidelberg, Stadtkreis🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt
Beschreibung der Beschaffung:
“Gegenstand der Ausschreibung ist die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung und die Erweiterung des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in...”
Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand der Ausschreibung ist die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung und die Erweiterung des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Das Dokumentationszentrum befindet sich am südlichen Rand der Heidelberger Altstadt. In unmittelbarer Nähe zum Grundstück sind die touristisch hoch frequentierte Bergbahn sowie der Kornmarkt mit dem Rathaus der Stadt Heidelberg gelegen. Das Heidelberger Schloss ist ebenso wie das Neckarufer nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt.
Im weiteren Stadtgebiet findet sich ein großer Anteil kulturell signifikanter Nutzungen, die auch mit dem Dokumentationszentrum in Verbindung stehen. Hier sind insbesondere die Forschungsstelle Antiziganismus sowie die Hochschule für jüdische Studien zu nennen.
Das Leistungsbild des Projektsteuerung richtet sich nach der AHO Heft 9 und beinhaltet sämtliche in der Anlage 2 (Leistungsbild) angewählten Leistungen.
Prinzipiell sind alle Grundleistungen in allen Projektstufen und Handlungsbereichen sowie einige besondere Leistungen Teil der in diesem Verfahren ausgeschriebenen und zu beauftragenden Leistung.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, direkt beauftragt wird die Stufe 1.
Der AG behält sich vor, die Leistungen in Stufen in Abhängigkeit von Gremienentscheidungen des Bauherrn abzurufen.
— Stufe 1: Projektstufe 1 gem. AHO,
— Stufe 2: Projektstufe 2 gem. AHO,
— Stufe 3: Projektstufe 3 gem. AHO,
— Stufe 4: Projektstufe 4 und 5 gem. AHO,
Die Beauftragung ab der Projektstufe 2 wird optional erfolgen, ohne dass hierauf ein Rechtsanspruch besteht.
Die Preisgerichtssitzung des Architektenwettbewerbs findet im Juli 2021 statt. Weitere Informationen und Termine können den Ausschreibungsunterlagen entnommen werden.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeits- und Herangehensweise an der Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Preis (Gewichtung): 30
Dauer
Datum des Beginns: 2021-12-15 📅
Datum des Endes: 2027-06-30 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 6
Maximale Anzahl: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“1. Erfüllung der formellen Anforderungen,
2. Erfüllung der Mindestanforderungen,
Erklärungen gemäß § 123 (1) Nr. 1 bis 10 und § 123 (4) Nr. 1 sowie § 124...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
1. Erfüllung der formellen Anforderungen,
2. Erfüllung der Mindestanforderungen,
Erklärungen gemäß § 123 (1) Nr. 1 bis 10 und § 123 (4) Nr. 1 sowie § 124 (1) Nr. 2 GWB und Tariftreue und Mindestlohn
Berufshaftpflichtversicherung: Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 5,0 Mio. EUR
Allgemeine Bürokriterien: Folgende Angaben sind zu tätigen:
Anzugeben. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit – Umsatzzahlen
Im Tätigkeitsbereich des Auftrags: Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (10 %)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Mitarbeiteranzahl in der Projektsteuerung nach AHO (12 %) – Referenzen (78 %)
Eine weitere Detaillierung der Bewertungskriterien ist den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.
Bei mehreren Teilnehmern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).” Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Umsatzzahlen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Projektsteuerung gem. AHO Heft 9):
< 300 000 EUR (keine Punkte),
≥ 300 000 EUR bis < 350 000 EUR (2 von 10...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Umsatzzahlen im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Projektsteuerung gem. AHO Heft 9):
< 300 000 EUR (keine Punkte),
≥ 300 000 EUR bis < 350 000 EUR (2 von 10 Punkten),
≥ 350 000 EUR bis < 400 000 EUR (4 von 10 Punkten),
≥ 400 000 EUR bis < 450 000 EUR (6 von 10 Punkten),
≥ 450 000 EUR bis < 500 000 EUR (7 von 10 Punkten),
≥ 500 000 EUR bis < 550 000 EUR (8 von 10 Punkten),
≥ 550 000 EUR bis < 600 000 EUR (9 von 10 Punkten),
≥ 600 000 EUR (10 von 10 Punkten).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Mitarbeiter in der Projektsteuerung nach AHO [Vollzeitäquivalent]
< 3 MA (Keine Punkte)
≥ 3 (3 Punkte + 1,5 Punkte für jeden weiteren Mitarbeiter; max. 12...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mitarbeiter in der Projektsteuerung nach AHO [Vollzeitäquivalent]
< 3 MA (Keine Punkte)
≥ 3 (3 Punkte + 1,5 Punkte für jeden weiteren Mitarbeiter; max. 12 Punkte ab 9 Mitarbeitern)
Es sind 3 Refernenzen vorzulegen, deren Inbetriebnahme zwischen dem 30.6.2014 und dem Tag vor Ablauf der Bewerbungsfrist liegen muss.
Gewertet werden (genaue Bepunktung: siehe Anlage 3 der Ausschreibungsunterlagen):
Die übernommenen Handlungsbereiche
Projektstufen
Mitwirkung beim Fördermittelnachweis
Komplexität des Projektes (Honorarzone gem. AHO)
Projektart (Kultureinrichtung, Neubau/Sanierung, Denkmalschutz)
Öffentlicher Auftraggeber
Referenzschreiben.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Mindestbedingungen zur Wertung der Projekte:
— Bei ALLEN Referenzen muss die Inbetriebnahme zwischen dem 30.6.2014 und dem Tag vor Ablauf der...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Mindestbedingungen zur Wertung der Projekte:
— Bei ALLEN Referenzen muss die Inbetriebnahme zwischen dem 30.6.2014 und dem Tag vor Ablauf der Bewerbungsfrist liegen,
— Mindestens eines der Projekte muss für einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. §99 GWB erbracht worden sein,
— Mindestens eines der Projekte muss ein Projektvolumen von >10 Mio. EUR brutto (KG 200-700) aufweisen,
— Mindestens eines der Projekte muss die Erbringung der Projektstufen 1-5 und Handlungsbereich A-E nach AHO beinhalten.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Die Sprache im Projekt ist Deutsch. Dies muss vom Auftragnehmer über den gesamten Verlauf der Bearbeitung für die Kommunikation mit dem AG und allen...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Die Sprache im Projekt ist Deutsch. Dies muss vom Auftragnehmer über den gesamten Verlauf der Bearbeitung für die Kommunikation mit dem AG und allen weiteren Beteiligten gewährleistet werden.
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG)
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-08-02
14:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2021-08-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2021-12-22 📅
“Enthalten die Bewerbungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich den Besteller vor Abgabe des Erstangebotes über das...”
Enthalten die Bewerbungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich den Besteller vor Abgabe des Erstangebotes über das Vergabeportal in Textform darauf hinzuweisen (Präklusion).
Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden (anonym) auf der Vergabeplattform allen Interessenten / Bietern im Dokument „Fragen und Antworten“ zur Verfügung gestellt.
Sofern Fragen nicht bewerberspezifische Sachverhalte betreffen, werden die Fragen und Antworten in anonymisierter Form allen Bewerbern über die e-Vergabe-Plattform zur Verfügung gestellt. Die den Bewerbern übermittelten anonymisierten Fragen und Antworten werden verbindlicher Teil der Vergabeunterlagen.
Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, deren Beantwortung für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind.
Um die Fragen im Sinne der vergaberechtlichen Gleichbehandlung gegenüber allen Bewerbern beantworten zu können, sollen sie rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist gestellt werden. Die Bewerber / Interessenten werden gebeten Fragen bis spätestens 10 Kalendertage vor dem Tag des Ablaufes der Bewerbungsfrist über die Vergabeplattform einzureichen. Im Falle einer Verlängerung der Angebotsfrist bleibt der ursprüngliche Ablauf der Frage- und Auskunftsfrist (ohne Berücksichtigung der Verlängerung) maßgeblich, soweit nicht die Frage- und Auskunftsfrist (gegebenenfalls auch nur für bestimmte Teile der Vergabeunterlagen) ausdrücklich ebenfalls verlängert wird.
Der Teilnahmeantrag ist über das Vergabeportal in Textform einzureichen.
Eine schriftliche Abgabe ist „nicht“ zugelassen. Bitte planen Sie ausreichend Zeit ein um die erforderlichen Dateien hochzuladen und um bei eventuell auftretenden Problemen den Support kontaktieren zu können.
Eine Einreichung des Teilnahmeantrags vorab per E-Mail oder Telefax ist nicht ausreichend, nicht erwünscht und wird nicht bewertet.
Verspätet eingegangene Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Wir empfehlen sich auf der Vergabeplattform kostenfrei zu registrieren und am Verfahren teilzunehmen, da Sie nur in diesem Fall benachrichtigt werden, wenn neue Unterlagen hochgeladen oder Nachrichten (bspw. Beantwortung von Bieterfragen) versendet werden. Falls Sie sich nicht registrieren, stehen Sie in der „Holschuld“. Sie sind dann also selbst dafür verantwortlich, sich über Neuigkeiten und Änderungen zu informieren.
Sämtliche Angaben im Teilnahmeantrag sind vollständig, wahrheitsgemäß und widerspruchsfrei zu machen, Erklärungen und Nachweise müssen zweifelsfrei sein.
Die Verfahrenssprache ist deutsch. Der Teilnahmeantrag, das Angebot und alle Anlagen sowie Unterlagen sind in deutscher Sprache abzufassen bzw. vorzulegen. Soweit Bescheinigungen und Nachweise gefordert werden, haben ausländische Bewerber gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes und eine Übersetzung von einem amtlich anerkannten Dolmetscher in deutscher Sprache beizufügen.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden- Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219260📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Fax: +49 7219263985 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o. g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit:
1) der...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o. g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Ablauf der Frist des § 160 (3) Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheids auf eine Rüge) wird hingewiesen.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertage nach Absendung auf elektronischem Wege (Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim getroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2021/S 128-339901 (2021-07-01)
Ergänzende Angaben (2021-07-20) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma e. V.
Adresse des Käuferprofils: https://dokuzentrum.sintiundroma.de/🌏
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2021/S 128-339901
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: II.2.4)
Ort des zu ändernden Textes: Beschreibung der Beschaffung:
Alter Wert
Text:
“Gegenstand der Ausschreibung ist die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung und die Erweiterung des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in...”
Text
Gegenstand der Ausschreibung ist die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung und die Erweiterung des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Das Dokumentationszentrum befindet sich am südlichen Rand der Heidelberger Altstadt. In unmittelbarer Nähe zum Grundstück sind die touristisch hoch frequentierte Bergbahn sowie der Kornmarkt mit dem Rathaus der Stadt Heidelberg gelegen. Das Heidelberger Schloss ist ebenso wie das Neckarufer nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt.
Im weiteren Stadtgebiet findet sich ein großer Anteil kulturell signifikanter Nutzungen, die auch mit dem Dokumentationszentrum in Verbindung stehen. Hier sind insbesondere die Forschungsstelle Antiziganismus sowie die Hochschule für jüdische Studien zu nennen.
Das Leistungsbild des Projektsteuerung richtet sich nach der AHO Heft 9 und beinhaltet sämtliche in der Anlage 2 (Leistungsbild) angewählten Leistungen.
Prinzipiell sind alle Grundleistungen in allen Projektstufen und Handlungsbereichen sowie einige besondere Leistungen Teil der in diesem Verfahren ausgeschriebenen und zu beauftragenden Leistung.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, direkt beauftragt wird die Stufe 1.
Der AG behält sich vor, die Leistungen in Stufen in Abhängigkeit von Gremienentscheidungen des Bauherrn abzurufen.
— Stufe 1: Projektstufe 1 gem. AHO,
— Stufe 2: Projektstufe 2 gem. AHO,
— Stufe 3: Projektstufe 3 gem. AHO,
— Stufe 4: Projektstufe 4 und 5 gem. AHO,
Die Beauftragung ab der Projektstufe 2 wird optional erfolgen, ohne dass hierauf ein Rechtsanspruch besteht.
Die Preisgerichtssitzung des Architektenwettbewerbs findet im Juli 2021 statt. Weitere Informationen und Termine können den Ausschreibungsunterlagen entnommen werden.
Mehr anzeigen Neuer Wert
Text:
“Gegenstand der Ausschreibung ist die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung und die Erweiterung des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in...”
Text
Gegenstand der Ausschreibung ist die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung und die Erweiterung des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Das Dokumentationszentrum befindet sich am südlichen Rand der Heidelberger Altstadt. In unmittelbarer Nähe zum Grundstück sind die touristisch hoch frequentierte Bergbahn sowie der Kornmarkt mit dem Rathaus der Stadt Heidelberg gelegen. Das Heidelberger Schloss ist ebenso wie das Neckarufer nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt. Im weiteren Stadtgebiet findet sich ein großer Anteil kulturell signifikanter Nutzungen, die auch mit dem Dokumentationszentrum in Verbindung stehen. Hier sind insbesondere die Forschungsstelle Antiziganismus sowie die Hochschule für jüdische Studien zu nennen. Das Leistungsbild des Projektsteuerung richtet sich nach der AHO Heft 9 und beinhaltet sämtliche in der Anlage 2 (Leistungsbild) angewählten Leistungen. Prinzipiell sind alle Grundleistungen in allen Projektstufen und Handlungsbereichen sowie einige besondere Leistungen Teil der in diesem Verfahren ausgeschriebenen und zu beauftragenden Leistung. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Direkt beauftragt wird die Stufe 1. Eine Beauftragung kann jedoch erst nach Fördermittelzusage erfolgen. Ohne Fördermittelzusage wird kein Auftrag erteilt. Der AG behält sich vor, die Leistungen in Stufen in Abhängigkeit von Gremienentscheidungen des Bauherrn abzurufen.
— Stufe 1: Projektstufe 1 gem. AHO;
— Stufe 2: Projektstufe 2 gem. AHO;
— Stufe 3: Projektstufe 3 gem. AHO;
— Stufe 4: Projektstufe 4 und 5 gem. AHO.
Die Beauftragung ab der Projektstufe 2 wird optional erfolgen, ohne dass hierauf ein Rechtsanspruch besteht.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2021/S 141-375800 (2021-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-07-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 880288.56 💰
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt
Beschreibung der Beschaffung:
“Gegenstand der Ausschreibung ist die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung und die Erweiterung des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in...”
Beschreibung der Beschaffung
Gegenstand der Ausschreibung ist die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung und die Erweiterung des Dokumentationszentrums deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Das Dokumentationszentrum befindet sich am südlichen Rand der Heidelberger Altstadt. In unmittelbarer Nähe zum Grundstück sind die touristisch hoch frequentierte Bergbahn sowie der Kornmarkt mit dem Rathaus der Stadt Heidelberg gelegen. Das Heidelberger Schloss ist ebenso wie das Neckarufer nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt.Im weiteren Stadtgebiet findet sich ein großer Anteil kulturell signifikanter Nutzungen, die auch mit dem Dokumentationszentrum in Verbindung stehen. Hier sind insbesondere die Forschungsstelle Antiziganismus sowie die Hochschule für jüdische Studien zu nennen. Das Leistungsbild des Projektsteuerung richtet sich nach der AHO Heft 9 und beinhaltet sämtliche in der Anlage 2 (Leistungsbild) angewählten Leistungen.Prinzipiell sind alle Grundleistungen in allen Projektstufen und Handlungsbereichen sowie einige besondere Leistungen Teil der in diesem Verfahren ausgeschriebenen und zu beauftragenden Leistung. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, direkt beauftragt wird die Stufe 1. Der AG behält sich vor, die Leistungen in Stufen in Abhängigkeit von Gremienentscheidungen des Bauherrn abzurufen.Stufe 1: Projektstufe 1 gem. AHOStufe 2: Projektstufe 2 gem. AHOStufe 3: Projektstufe 3 gem. AHOStufe 4: Projektstufe 4 und 5 gem. AHODie Beauftragung ab der Projektstufe 2 wird optional erfolgen, ohne dass hierauf ein Rechtsanspruch besteht. Die Preisgerichtssitzung des Architektenwettbewerbs findet im Juli 2021 statt. Weitere Informationen und Termine können den Ausschreibungsunterlagen entnommen werden.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2021/S 128-339901
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-07-31 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 11
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 6
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 11
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: CBRE GmbH
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60312
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 880288.56 💰
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o. g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit
1. der...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o. g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Ablauf der Frist des § 160 (3) Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheids auf eine Rüge) wird hingewiesen.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertage nach Absendung auf elektronischem Wege (Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim getroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2023/S 129-407458 (2023-07-04)